Hubers Ende

von Dorothea Seckler 
4,4 Sterne bei10 Bewertungen
Hubers Ende
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ChattysBuecherblogs avatar

Kurzweiliger, gut unterhaltender Krimi

Ein netter angenehmer Krimi! Tolles Debüt! Würde glatt den zweiten Teil lesen

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Inhaltsangabe zu "Hubers Ende"

Ein neuer Fall verschlägt die Kommissarin Patrizia Hölderlin in eine Kleinstadt am Rande der Schwäbischen Alb. Dort – wo die Welt eigentlich noch in Ordnung sein sollte – muss sie herausfinden, wer Kuno Huber getötet hat. Der Endsiebziger und frühere Schreiner ist nachts in seinem Schuppen bei einem Brand umgekommen. Alle Zeichen stehen darauf, dass der Brand gelegt wurde. Der Tatort weckt in Patrizia schmerzliche Erinnerungen an einen früheren Fall mit tragischem Ende. Aber sie kann die Ermittlungen nicht aus der Hand geben, sonst wird es wieder nichts mit ihrer Beförderung und außerdem wäre sie in den Augen ihres aufdringlichen Kollegen Pfeifle eine komplette Versagerin.
Im Fall Huber wird bald klar, dass verschiedene Leute Rechnungen mit dem Schreiner offen hatten und er kein besonders beliebter Zeitgenosse war …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781477848555
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Edition M
Erscheinungsdatum:27.12.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    0Soraya0s avatar
    0Soraya0vor einem Jahr
    Spannender und unterhaltsamer Krimi mit einer Protagonistin aus dem wahren Leben!

    Zum Inhalt (Klappentext):

    Ein neuer Fall verschlägt die Kommissarin Patrizia Hölderlin in eine Kleinstadt am Rande der Schwäbischen Alb. Dort – wo die Welt eigentlich noch in Ordnung sein sollte – muss sie herausfinden, wer Kuno Huber getötet hat. Der Endsiebziger und frühere Schreiner ist nachts in seinem Schuppen bei einem Brand umgekommen. Alle Zeichen stehen darauf, dass der Brand gelegt wurde. Der Tatort weckt in Patrizia schmerzliche Erinnerungen an einen früheren Fall mit tragischem Ende. Aber sie kann die Ermittlungen nicht aus der Hand geben, sonst wird es wieder nichts mit ihrer Beförderung und außerdem wäre sie in den Augen ihres aufdringlichen Kollegen Pfeifle eine komplette Versagerin.

    Im Fall Huber wird bald klar, dass verschiedene Leute Rechnungen mit dem Schreiner offen hatten und er kein besonders beliebter Zeitgenosse war …

    Meine Meinung:

    Allein das Cover fand ich schon sehr ansprechend. Und bereits nach den ersten Seiten fühle ich mich durch den Schreibstil der Autorin bestätigt.

    Es liest sich so schön flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Dazu trägt auch bei, dass man bis zum Ende nicht ahnt, wer es wirklich war. Es tauchen immer wieder neue Hadlungsstränge auf, die letztendlich alle zum unerwarteteten Ende führen.

    Innerhalb kürzester Zeit habe ich die Protagonistin ins Herz geschloßen und habe mit ihr mitgefühlt, den sie wirkt wirklich wie aus dem wahren Leben. Bei ihr ist nicht alles super, sondern es läuft nicht alles wie es im Bilderbuchleben wäre. Ihr Lebensgefährte ist unmöglich, der Chef nervt eigentlich nur und mit ihrem Kollege läuft es anfangs auch nicht wirklich so wie es im Team laufen sollte. Genau das finde ich an diesem Krimi so super, dass man eben auch viel über die Protagonistin erfährt und so tiefer in das Buch eintauchen kann.

    Fazit:

    Der Autorin ist hier in meinen Augen das perfekte Debüt gelungen, welches durch seine spannende und unterhaltsame Art sowie durch die sympatische Kommissarin Lust auf noch viele weitere Fälle macht!

    Kommentare: 2
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    Tapsi0709s avatar
    Tapsi0709vor einem Jahr
    Hubers Ende

    Der Titel des Buches klingt für mich erstmal nicht sehr spektakulär, aber Buch ändert alles.
    Die Kapitellänge ist super (nicht zu lang), sodass man schnell mit dem Lesen voran kommt. Der Schreibstil ist etwas ganz besonderes, da der ortsübliche Dialekt mit einfließt (zum Glück mit Übersetzung ins Hochdeutsch, sonst wäre ich manches mal verzweifelt). Aber gerade das macht das Buch zu einem besonderen Buch und es sticht heraus.
    Die Geschichte, zieht sich teilweise ganz schön in die Länge, aber es lohnt sich am Ball zu bleiben, da es ein für mich nicht vorhersehbares Ende gibt. Ich hätte nie damit gerechnet, das das Buch so endet, wie es endet. 
    Schön finde ich auch, das man sehr viel privates der Ermittlerin erfährt, das lässt den Leser unmittelbar ins Tatgeschehen einblicken und lockert das Buch auf.

    Kommentare: 1
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    P
    Pixibuchvor einem Jahr
    Hubers Ende

    Ein spannender Krimi, mit einem ganz anderen Ende, als man erwartet. Das Buch beginnt mit einem Gedicht von Hölderlin, bezugnehmend auf den Namen der Kommissarin Patrizia Hölderlin. Kuno Huber, ehemaliger Schreiner und Gemeinderat, Vorsitzender in verschiedenen Gremien und Vereinen, wird tot in seinem Schuppen aufgefunden. Der Schuppen fiel einem Brand zum Opfer. Brandstiftung mit Mord. Die Kommissarin Hölderlin wird mit dem Fall beauftragt. Sie hat privat große Probleme, ihr einziger Sohn wird flügge, der Lebensgefährte trennt sich von ihr. Ihr Chef nervt sie total mit seinen Ansichten, er scheint von seiner Kommissarin nicht viel zu halten. Zusammen mit ihrem schwäbischen Kollegen Pfeifle kommen sie in dieser Sache dann auf eine Spur, die mehr als 50 Jahre zurückliegt. In diesem Buch erfährt man auch über das Privatleben der Polizisten, dass sie nicht die unfehlbaren Menschen sind, wie man sich denkt. Die Autorin läßt uns in das Alltagsgeschehen einer schwäbischen Kleinstadt sehen. Beim Lesen haben wir immer eine andere Person in Verdacht, die Huber umgebracht haben könnte. Der Verdacht erstreckt sich vom Ratskollegen über die Ehefrau, den eigenen Sohn bishin zum Rotlichtmilieu. Der Krimi ist sehr kurzweilig geschrieben, sehr interessant. Es fließt kein Blut und er ist nicht brutal. Dies war der erste Band über das Polizeigespann Hölderin/Pfeifle und wir können noch auf weitere Fortsetzungen hoffen. Ein Kriminalroman ganz nach meinem Geschmack mit einer anderen Lösung als erwartet.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kurzweiliger, gut unterhaltender Krimi
    Mein Leseeindruck

    Das Cover: Für jeden Handwerker sehr interessant. Aber passend zu einem Krimi? Ich war jedenfalls sehr neugierig.

    Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Verdammte Schwerkraft.

    Kommen wir zum Inhalt: Gleich zu Beginn wird der Leser mit einem Gedicht von Hölderlin überrascht. Hm... Hölderlin? Ein Gedicht namens Abschied? Was hier noch etwas seltsam anmutet, wird aber schnell klar. Die Kriminaloberkommissarin heißt nämlich Hölderlin. Patrizia Hölderlin um genau zu sein. Sie ermittelt in einem ganz besonderen Mordfall. Huber, der zu den örtlichen Honorationen gehört und in der Kommunalpolitik aktiv ist, wird tot aufgefunden. Patrizia trifft dabei auf Huberts Exfrau. Welches Geheimnis umgibt die Ehe der Hubers. Kurz darauf unternimmt Hildegard Huber einen Selbstmordversuch. 

    🔪 🔪 🔪 🔪 🔪

    Mit ihrem Debüt hat die Autorin wirklich großes Lob verdient. Eine tolle Geschichte mit einem unvorhersehbaren Ende. Spannung und gute Unterhaltung wechseln sich permanent ab, ohne jemals langatmig zu wirken.

    Die Protagonistin ist auch keine 08/15 Person, sondern auch mal etwas eigenwillig und einer gehörigen Portion Erfahrung. Auch das Privatleben verläuft nicht in geregelten Bahnen. Eben eine Protagonistin, wie auch dem wahren Leben.

    Sehr interessant fand ich die Erklärung der Schwerkraft, die gerade montags evtl. noch Dienstag am Stärksten ist.
    Witzig waren auch die dialektische Sätze, die je nach Protagonist eingebaut wurden.

    Fazit:

    Ein sehr kurzweiliger Krimi mit viel Lokalkolorit. Ich hoffe, dass die Autorin noch viele Ideen für die Nachfolgebände hat.

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    Tulpe29s avatar
    Tulpe29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr spannender, fesselnder Krimi mit einem unerwarteten Schluß nach interessanter, unterhaltsamer Ermittlungsarbeit zweier Kommissare
    Rache ist (bitter)süß

    Diese bewegende und spannende Geschichte um die Kommissarin Patrizia ist großes Lesevergnügen, nicht nur für Krimifans. Für die erst zähen Ermittlungen in diesem schwierigen Fall müssen die Protagonisten ganz weit in das Vorleben des Opfers eintauchen und in fast vergessenen Erinnerungen wühlen. Aber es lohnt sich. Was sich dort an menschlichen Abgründen auftut, ist schon erschreckend und schockierend.

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    Gartenfee007s avatar
    Gartenfee007vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein ganz toller Krimi , bitte mehr davon !!
    Hubers Ende

    Darum geht es (Klappentext):

    Ein neuer Fall verschlägt die Kommissarin Patrizia Hölderlin in eine Kleinstadt am Rande der Schwäbischen Alb. Dort – wo die Welt eigentlich noch in Ordnung sein sollte – muss sie herausfinden, wer Kuno Huber getötet hat. Der Endsiebziger und frühere Schreiner ist nachts in seinem Schuppen bei einem Brand umgekommen. Alle Zeichen stehen darauf, dass der Brand gelegt wurde. Der Tatort weckt in Patrizia schmerzliche Erinnerungen an einen früheren Fall mit tragischem Ende. Aber sie kann die Ermittlungen nicht aus der Hand geben, sonst wird es wieder nichts mit ihrer Beförderung und außerdem wäre sie in den Augen ihres aufdringlichen Kollegen Pfeifle eine komplette Versagerin. Im Fall Huber wird bald klar, dass verschiedene Leute Rechnungen mit dem Schreiner offen hatten und er kein besonders beliebter Zeitgenosse war …

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil war einfach super !! Es fing ganz soft an und steigerte sich bis zum Ende, ohne an Spannung zu verlieren !! Die Protoganisten haben mir sehr gefallen, da sie sehr bildhaft beschrieben wurden und auch ein paar private Details fehlten nicht, um deren Verhalten besser zu verstehen. Das Ende war unerwartet, und das hat mir super gefallen, da man bis zum Ende miträtseln konnte, wer und warum Huber umgebracht wurde.

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    MellieJos avatar
    MellieJovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ProvinzKrimi gelungenes Erstlingswerk
    Gelungenes Erstlingswerk


    Ein neuer Fall verschlägt die Kommissarin Patrizia Hölderlin in eine Kleinstadt am Rande der Schwäbischen Alb. Dort – wo die Welt eigentlich noch in Ordnung sein sollte – muss sie herausfinden, wer Kuno Huber getötet hat. Der Endsiebziger und frühere Schreiner ist nachts in seinem Schuppen bei einem Brand umgekommen. Alle Zeichen stehen darauf, dass der Brand gelegt wurde. Der Tatort weckt in Patrizia schmerzliche Erinnerungen an einen früheren Fall mit tragischem Ende. Aber sie kann die Ermittlungen nicht aus der Hand geben, sonst wird es wieder nichts mit ihrer Beförderung und außerdem wäre sie in den Augen ihres aufdringlichen Kollegen Pfeifle eine komplette Versagerin. Im Fall Huber wird bald klar, dass verschiedene Leute Rechnungen mit dem Schreiner offen hatten und er kein besonders beliebter Zeitgenosse war …


    Hubers Ende" hat mir insbesondere auch deswegen gefallen, weil es erfrischend und auch oft witzig geschrieben ist. Die Protagonistin Patrizia Hölderlin ist eine mir sympathische Kommissarin mit Ecken und Kanten, die eine gewisse Gelassenheit  an den Tag legt, aber gewissenhaft ist, wo es unbedingt nötig ist. z.B. bei den Ermittlungen. Dazu lassen sie die Schicksale anderer nicht kalt und sie muß dagegen ankämpfen, zu empathisch zu sein. Gut war für mich als Stadtkind die Beschreibung der Provinz. 
    Detailliert beschrieben sind auch ihre Kollegen und die anderen Figuren in diesem Wodunit-Krimi, der sich anfangs recht langsam entwickelt. Das Vorgehen Patrizias im Fall "Huber" entspricht wohl eher der Realität als so manch Dargestelltes in anderen Büchern dieses Genres.
    Es ist kein Krimi, bei dem der Leser vor Spannung die Nägel kaut, jedenfalls ich nicht, aber interessant und gut geschrieben, brauche irgendwie entweder mehr Blut und Tot oder mehr Psychothrill. Daß Letzte I- Tüpfelchen fehlt mir noch für eine 5- Sternebewertung, aber für ein Erstlingswerk echt nicht schlecht. 

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    Mandelplätzchens avatar
    Mandelplätzchenvor 2 Jahren
    Provinzkrimi mit Charme

    In letzter Zeit entdecke ich meine Liebe zu Provinzkrimis! Dorothea Secklers Erstling spielt in der Schwäbischen Alb und ist voll von humorvollen Anekdoten und Details aus der Region. Die Charaktere sind sympathisch - und was noch viel wichtiger ist, sie entwickeln sich im Lauf des Buches! Ein großer Pluspunkt von mir dafür. Der Schreibstil der Autorin ist unterhaltsam und gespickt mit Humor.
    Eine klare Leseempfehlung von mir!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein netter angenehmer Krimi! Tolles Debüt! Würde glatt den zweiten Teil lesen
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    11heutevor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    R
    Hallo, liebe Lese-Gemeinde,

    es freut mich sehr, dass einige von Euch/Ihnen schon meinen Erstlings-Krimi "Hubers Ende" gelesen haben.

    Das macht mir Mut, eine Leserunde zu starten, und ich verlose auch gerne 7 Bücher dazu, für die ich gerne Bewerbungen in den nächsten 7 Tagen erwarte :-)

    Und eine neugierige Frage habe ich auch: Wie wichtig ist das Seelenleben der Kommissarin ? Nervt das oder macht das neugierig auf mehr ?

    Bin gespannt auf die Rückmeldungen, Eure eigenen Fragen und Kommentare und freue mich auf die gemeinsame Leserunde.

    Herzliche Grüsse,
    Dorothea Seckler
    Zur Leserunde

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