Dorothea Stiller Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

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Inhaltsangabe zu „Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno“ von Dorothea Stiller

Conny, 37, alleinerziehende Lehrerin aus Hamburg, hat ein Geheimnis: Unter dem Namen Cecil Elliott veröffentlicht sie Erotikromane für Frauen. Aber ihr Verlagschef will ein männliches Gesicht hinter dem Pseudonym. Ab sofort gibt sich ein attraktiver Enddreißiger als Autor ihrer Romane aus. Der Plan geht auf, die Leserinnen sind begeistert. Doch Conny fühlt sich verraten. Das sind schließlich ihre Bücher! Gut, dass es da noch ihren heißen Online-Flirt Christian gibt. Doch dann bekommt Conny plötzlich Drohbriefe. Was für ein Chaos! Sie merkt, dass das Leben voller Überraschungen ist.

Mal so zur Entspannung zwischendurch recht gut geeignet. Probleme von Frauen werden hier humoristisch betrachtet.

— Rebecca1120

Was Leichtes für Zwischendurch, allerdings mit einigen Längen, die ich übersprungen habe.

— Snow

Prickeln, Ärgern, Lieben. Interessante Charaktere, liebevoll gezeichnet. Und witzge Einblicke in die Buchbranche.

— AngelikaLauriel

Ein wirklich lustiger und unterhaltsamer Roman für zwischendurch!

— spozal89

Klasse knackig und erfrischend

— MissSweety86

Leichte, humorvolle Unterhaltung!

— Fabella

Conny schreibt erotische Geschichten und möchte eigentlich nicht in der Öffentlichkeit stehen. Aber ist ein Covermodel die Lösung?

— Norskehex

Charmante Protagonistin, Einblicke in den Literaturbetrieb und Seitenhiebe auf 50 Shades of Grey

— el-pollo-diablo

Statt sich täglich kleinreden zu lassen, sollen sie ihre Wünsche verwirklichen und Talente ausleben ohne schlechtes Gewissen.

— RubyKairo

nette Sommerlektüre, sehr unterhaltsam und witzig

— Booky-72

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  • Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Leseglueck

    21. March 2017 um 12:10

    Erster Satz "Was wollen Sie von mir?", zischte sie. Cover Das Cover finde ich für dieses Buch ansprechend. Es ist bunt und wirkt sehr fraulich, ist aber sonst nicht sehr aussagekräftig. Meinung Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno ist mein erstes Buch von Dorothea Stiller und konnte mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist locker und hat mir gefallen. Es fällt einem leicht in die Geschichte rein zu kommen und es gibt immer wieder Stellen zum Schmunzeln. Die 37-jährige Conny ist Lehrerin und Autorin für Erotik. Sie schreibt natürlich unter einem Pseudonym. Nachdem es einige Änderungen in Ihrem Verlag gibt, soll für Connys Bücher ein männliches Gesicht her. Die Bücher sollen sich mit einem jungen hübschen Mann als Schriftsteller noch besser verkaufen. Conny ist eine selbstbewusste Frau in deren Leben es viele Katastrophen gibt, die sie aber meistens mit Bravur meistert. Vor ihrem Verleger verhält sie sich leider überhaupt nicht so selbstbewusst wie sie sonst immer ist. Sie ist sich unschlüssig was sie machen soll. Zum einen ist sie Lehrerin und es würde ziemlich dumm aussehen wenn sie sich plötzlich als Erotikautorin outen würde, zum anderen möchte sie nicht dass sich jemand anderes mit ihrer Arbeit schmückt. C.L. Elliot schlägt ein wie eine Bombe. Er ist ein richtiger Playboy und die Frauen schmachten nun natürlich erst richtig nach den Büchern. Conny geht die Sache schnell auf die Nerven und verflucht diesen C.L. Elliot. Als sie ihn persönlich kennenlernt, merkt sie aber dass er gar nicht so schlecht ist. Diese Entwicklung ist natürlich von Anfang an abzusehen aber trotzdem hat es Spaß gemacht auf das erste Zusammentreffen der Beiden hinzufiebern. C.L. Elliot hat mir gut gefallen und die ganze Geschichte um ihn und Conny ist seht stimmig. Außerdem gibt es noch andere Männer in Connys Leben. Christian eine E-Mail-Bekanntschaft aus der mehr werden könnte, ihr neuer Nachbar und seine sportliche gutaussehende und eifersüchtige Freundin. Die Geschichten mit den Beiden waren wirklich lustig. Connys Freundinnen dürfen natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, denn es hat immer Spaß gemacht als Leser an den Frauenrunden teilnehmen zu dürfen. Die Charaktere haben mir gefallen und alles ist sehr stimmig. Es gibt einige Klischees und viele Entwicklungen sind hervorsehbar. Trotzdem hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen. Fazit Conny und die Sache mit den Hausfrauenporno ist ein Roman in dem alles zusammenpasst, der gut unterhält ohne viel Tiefgang, eine leichte Lektüre für zwischendurch. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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  • mal so zur Entspannung zwischendurch

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Rebecca1120

    14. June 2015 um 17:01

    Nachdem mir die Leseprobe sehr zugesagt hatte wegen der beispielhaften, blumigen Schreibweise, war ich vom Gesamtwerk eher etwas enttäuscht. Irgendwie war die Handlung ab der Mitte eher schleppend u. hat mich nicht mehr fesseln können. Einen Sternabzug gibt's von mir auch dafür, dass im Test vom Geburtstag 20.06. die Rede ist diesem Datum das Sternzeichen Krebs zugeordnet wird. Bis zum 21.06. ist das Sternzeichen immer noch Zwilling. Solche Patzer könnte man durch einfache Recherche vermeiden.

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  • mal so zur Entspannung zwischendurch

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Rebecca1120

    22. May 2015 um 19:59

    Nachdem mir die Leseprobe sehr zugesagt hatte wegen der beispielhaften, blumigen Schreibweise, war ich vom Gesamtwerk eher etwas enttäuscht. Irgendwie war die Handlung ab der Mitte eher schleppend u. hat mich nicht mehr fesseln können. Einen Sternabzug gibt's von mir auch dafür, dass im Test vom Geburtstag 20.06. die Rede ist diesem Datum das Sternzeichen Krebs zugeordnet wird. Bis zum 21.06. ist das Sternzeichen immer noch Zwilling. Solche Patzer könnte man durch einfache Recherche vermeiden.

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  • Leserunde zu "Einmal, keinmal, immer wieder: Roman" von Dorothea Stiller

    Einmal, keinmal, immer wieder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    ACHTUNG: BEI DIESEM TITEL HANDELT ES SICH UM EIN E-BOOK! Klappentext: Conny, alleinerziehende Lehrerin und Bestsellerautorin, plant schon ein Leben mit ihrem Freund Christian, da bekommt er plötzlich ein Jobangebot in einer anderen Stadt. Außerdem scheint er Conny etwas zu verheimlichen, und sie macht sich Sorgen um ihre Beziehung. Auch Connys beste Freundinnen sorgen für Chaos. Nicht einmal mit dem Schreiben läuft es richtig rund. Da hat Conny eine zündende Idee: Für ihren neuen Thriller recherchiert sie im Internet über virtuelle Welten und purzelt unbeabsichtigt in einen Online-Flirt mit einem fremden Mann. Aber Moment mal – sie will doch ihre Beziehung gar nicht gefährden, oder? Hier findet ihr die Leseprobe: http://forever.ullstein.de/wp-content/uploads/sites/2/LP_97839581803451.pdf Hier gibt es einen Buch-Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=NqSK362ZbeY Bei dem Buch handelt es sich um ein Sequel zu "Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno". Es ist keine Fortsetzung in dem Sinne, sondern mehr eine neue Geschichte mit den bekannten Charakteren. Alle relevanten Elemente werden zu Beginn erklärt, so dass man das zweite Buch lesen kann, ohne das erste zu kennen. Hier trotzdem noch einmal Klappentext und Trailer von "Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno". Ein wunderbar spritziger Liebesroman Für die Leserinnen von Gabi Hauptmann Conny, 37, alleinerziehende Lehrerin aus Hamburg, hat ein Geheimnis: Unter dem Namen Cecil Elliott veröffentlicht sie Erotikromane für Frauen. Aber ihr Verlagschef will ein männliches Gesicht hinter dem Pseudonym. Ab sofort gibt sich ein attraktiver Enddreißiger als Autor ihrer Romane aus. Der Plan geht auf, die Leserinnen sind begeistert. Doch Conny fühlt sich verraten. Das sind schließlich ihre Bücher! Gut, dass es da noch ihren heißen Online-Flirt Christian gibt. Doch dann bekommt Conny plötzlich Drohbriefe. Was für ein Chaos! Sie merkt, dass das Leben voller Überraschungen ist. "Ich fand es wirklich traumhaft zu lesen und hab meinen Reader nur ungern aus der Hand gelegt. Ich kann es wirklich empfehlen. Eine schöne Geschichte mit Witz und Charme.“ (sunny1991 auf vorablesen.de) https://www.youtube.com/watch?v=Gf_v6M6AKss

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. April 2015 um 19:16
  • Unterhaltend, frech, Conny

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    simsa

    20. April 2015 um 12:36

    Conny ist alleinerziehend, lebt in Hamburg und arbeitet als Lehrerin. Und Conny hat ein Geheimnis, denn am Abend, wenn die Kinder schlafen, schreibt sie Romane. Dabei handelt es sich um Erotikliteratur, welche sie unter dem Pseudonym C.L. Elliott veröffentlicht. Der Verkauf läuft gut und doch... ihr Verlag hat eine neue Marketingstrategie und möchte dem Pseudonym ein Gesicht geben. Allerdings ist Connys Gesicht dabei nicht gefragt, sondern das eines sehr attraktiven Mannes. Ihre Leserinnen sind begeistert und die Euphorie um den attraktiven „C.L. Elliott“ artet immer weiter aus... doch ist es richtig, dass ein Fremder die Lorbeeren für Connys Arbeit einstreicht? Erst einmal eine kleine Information. Als „Hausfrauenporno“ werden u.a. die erotischen Romane der amerikanischen „Hausfrauen“ bezeichnet. Dies kann man natürlich auf jedes andere Land ausbreiten. Doch zunächst einmal die Reihenfolge der bisherigen Bücher: Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno , Einmal, keinmal, immer wieder Ich selber hatte bei „Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno“ von Dorothea Stiller unheimlich viel Spaß. Nicht nur, dass ich mich mit ihrer Lebenssituation gut identifizieren konnte, nein, ich fand es vor allem toll, dass sie ihre Leidenschaft für das Schreiben, aber auch ihre Kinder gut unter einen Hut bekommt. Auch Connys Entscheidungen im Laufe des Buches, sei es ein Pseudonym zu verwenden, aber auch in anderen Belangen, fand ich immer schlüssig. Gerade dieser Aspekt ist auch ein Pluspunkt. Dorothea Stiller zeigt deutlich, wie es ihrer Protagonistin geht, aber nicht als Super-Frau, sondern mit helfenden Händen und sehr realistisch. Der Schreibstil war unterhaltend. Mal lustig und quirlig, dann ruhiger, aber immer fesselnd. Ich habe ihr einfach alles abgenommen, was mir sehr wichtig war. Besonders gefallen haben mir Connys Freundinnen, die ich sehr mochte. Jede von ihnen ist anders, aber alle gemeinsam halten so sehr zusammen, dass sie alles schaffen können. Solche Freundschaften wünscht man sich einfach. Auch in Sachen Liebe hat dieses Buch etwas zu bieten. Die E-Mail-Bekanntschaft Christian schleicht sich plötzlich in Connys Leben. Dieser Teil hat mir besonders gefallen, auch wenn es für mich noch etwas mehr hätte sein können. Insgesamt ist aber dieser Part der Geschichte so sympathisch geschrieben, dass nicht nur Conny auf die nächste Mail von Christian wartete, sondern auch ich. Mein Fazit: Ein frecher, unterhaltender und schöner Roman mit einer tollen Protagonistin. Conny ist sicherlich nicht perfekt, aber sie hat so schöne Unterstützung und meistert ihr (Buch-)Leben einfach glaubwürdig. Ich bin begeistert.

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  • Humorvoller "Hausfrauenporno"

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    spozal89

    23. March 2015 um 20:54

    Der erste  Chick-Lit Roman von Dorothea Stiller "Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno" hat mir wirklich gut gefallen. Conny, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und Lehrerin versucht sich als Autorin. Besser gesagt sie schreibt Erotikbücher für die Zielgruppe Frauen. Es findet sich auch nach langem Suchen ein Verlag, der die Bücher rausbringen will. Conny will aber, da sie Lehrerin ist, unter einem Pseudonym veröffentlichen. Hierbei entsteht C.L. Elliot. Der Verlang meint, dass sich die Bücher besser verkaufen lassen, wenn hinter dem Pseudonym nicht Conny die Hausfrau steckt, sondern ein heißer, wahnsinnig atraktiver Roman. Conny stimmt nur ungern zu, aber was tut man nicht alles um seine Bücher erfolgreich zu vermarkten. Das Chaos kann beginnen :-) Mehr will ich nicht in die Geschichte eingehen - ich finde jeder sollte das Buch selbst lesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, unterhaltsam, humorvoll und liebenswert. Die Chraktere sind wirklich schön ausgearbeitet und man kann sich schnell mit den verschiedenen Personen identifizieren. Ich war sofort in der Geschicht drin und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch durchgelesen. Auch ein paar ernstere Themen wie homosexuelle Paare, Stalking und Beziehungsängste werden in dem Roman behandelt - es ist also nicht nur "leichte" Unterhaltung bei der man den Kopf abschalten kann. Ein Punkt gebe ich Abzug, weil mir das Cover einfach überhautp nicht gefällt. Ich hab das Buch schön öfters gesehen, hab aber wegen des Covers nie genauer hingeschaut. Erst als ich den Nachfolgeroman gesehen habe (das Cover des Nachfolgers ist in meinen Augen wirklich toll gelungen), dachte ich mir, dass ich diesen Teil auch noch lesen sollte. Und Gott sei Dank hab ich das gemacht - da wie gesagt der Roman wirklich super ist. :-) Ich kann jedem der gerne eine tolle Geschichte für zwischendurch lesen möchte, das Buch nur wärmstens empfehlen. Ebenso den Nachfolgeroman "Einmal, keinmal, immer wieder"

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  • conny

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    MissSweety86

    04. January 2015 um 11:21

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno Inhalt: Conny ist 38 Jahre alt und hat2 Kinder im Alter von 4 und 2 Jahren. Sie arbeitet halbtags als Lehrerin in einer Berufsschule. Ihre größte Leidenschaft ist das Schreiben von Romane und gerade wartet sie darauf das ihr erster Erotikroman veröffentlicht wird. Sie hat Glück das Buch wird ein voller Erfolg. Conny möchte nicht das ihr Name auf dem Buch steht und somit denkt sie sich ein Pseudonym aus. Ihrem Verlagschef kommt die Idee schlecht hin. Ein Mann soll Conny Aushängeschild für alle Termine sein. Am Anfang findet sie das auch noch ganz gut bis sich langsam ein gräul gegen breit macht. Conny und ihr Freundinnen erleben so einiges und Conny lernt sogar einen netten Mann kennen. Vielleicht ist es das ganz große Glück. Meinung: Mir hat das Buch richtig viel Spaß gemacht. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Der schreibstil der Autorin gefällt mir auch. Es liest sich gut in einem durch. Die Idee ein Buch zu schreiben wo es um Erotikromane geht ist klasse das erinnert einen an shades of grey. Fazit: Das Buch hat nicht allzu viele Seiten man kann es gut in einem durchlesen.

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  • Chick-Lit vom Feinsten

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    08. December 2014 um 12:29

    Die 37-jährige Conny ist Lehrerin und in ihrer Freizeit Hobbyautorin. Da sie heiße Erotik schreibt, ist ein Pseudonym naheliegend. Nicht auszudenken, wenn die Eltern ihrer Schüler mitbekommen würden, welcher Art Literatur sie sich verschrieben hat. Es ist ihr gelungen, einen Verlag zu finden, der ihr Buch veröffentlichen will, unter einer Bedingung. Das offizielle Gesicht des Pseudonyms Cecil Elliott soll ein männliches sein. Es wird ein junger Mann engagiert, der stattdessen alle öffentliche Termine wahrnehmen wird. Zähneknirschend stimmt sie zu, ist mit der Situation aber zunehmend unzufrieden. Sie sieht rot, wenn sie wahrnimmt, wie dieser sich in ihrem Bekanntheitsgrad sonnt. Ein wenig Frust ablassen kann sie bei einem Autorenkollegen, mit dem sie sich regelmäßig Mails schreibt. Auch auf ihre Freundinnen kann sie sich verlassen, denn Frauenfreundschaften sind doch das Wahre ... Conny, Mutter zweier Kinder, Lehrerin und schreibwütige Autorin ist geschieden, schafft es aber mit Bravour, ihren täglichen Wahnsinn zu managen. Der anfänglichen überschwänglichen Freude, einen Vertrag bei einem Verlag ergattert zu haben, folgt alsbald die Ernüchterung. Jemand anderes soll als Autor ihrer Erotikromane öffentlich auftreten. Eine schwere Entscheidung. Einerseits möchte sie es auch nicht allein bewerkstelligen, andererseits hat sie etwas dagegen, dass der junge Typ die Aufmerksamkeit bekommt, die doch eigentlich ihr zusteht. Dieses Buch ist der Debütroman der Autorin Dorothea Stiller. Er gehört in das Genre Chick-lit und füllt dieses Genre voll aus. Lebenslustige Frauen, die mitten im Leben stehen, füreinander da sind, miteinander schwatzen und sich helfen und die ihre Männerprobleme miteinander ausdiskutieren, was will Frau mehr. Eine kleine Romanze mit Potenzial, ein paar Verwirrungen und Missverständnisse, alles passt und ist stimmig. Ein neuer Nachbar mit einer sehr eifersüchtigen Freundin, ein schwuler Bruder und eine E-Mailfreundschaft komplettieren die Story. Das Buch wartet mit ausgesprochen sympathischen Protagonisten auf und zieht den Leser regelrecht ins Buch hinein. Sicher ist bald klar, wie das Buch ausgehen wird, aber der Weg dahin mit einigen kleinen Missverständnissen und Verwirrungen geht man mit der Protagonistin Conny gern mit. Es ist ein Buch für kurzweilige Lesezeit, unterhaltsam, nicht tiefschürfend. Der Titel ist super gewählt und macht auf das Buch neugierig. Das Cover spricht mich dagegen nicht wirklich an, da es keinen direkten Bezug auf das Buch hat. Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und empfehle es sehr gern weiter.   

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  • Leichte, humorvolle Unterhaltung!

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Fabella

    01. October 2014 um 17:05

    Inhalt:Stell Dir vor, Du bist Lehrerin und hast nebenbei Dein erstes Buch geschrieben – absolut nicht jugendfrei, sondern heiß und schlüpfrig – was liegt da näher, als sich ein Pseudonym zu wählen, damit nicht jede Welt sofort weiß, es ist von Dir. Was Conny hier aber geschieht, ist wie eine Lawine, die sich nicht mehr stoppen lässt. Nicht genug, dass sie ein Pseudonym gewählt hat, nein, der Verlag meint, es braucht dafür ein Gesicht – ein männliches. Dieser sonnt sich im Rampenlicht von Connys einschlagendem Roman und Connys Wut steigt von Auftritt zu Auftritt des Playboys. Doch sie hat sich auf das Spiel eingelassen und kann jetzt nicht mehr zurück. Wenigstens können sie die Emails, die sie mit einem Autorenkollegen schreibt, immer wieder etwas beruhigen, auch wenn sie ihr immer mehr Herzklopfen bereiten. Doch dann bekommt Conny auch noch Drohbriefe und so langsam wird es zuviel für die alleinerziehende Mutter. Gut, dass wenigstens ihre Freundinnen immer zur Stelle sind. Meine Meinung:Das war ein wirklich schönes, unterhaltsames Buch. Auch wenn mir sehr sehr schnell klar war, worauf das alles hinauslaufen würde und ich damit auch ins Schwarze getroffen habe, minderte es nicht den  Lesespaß. Es war eine Mischung aus wirklich netten Charakteren – Conny und ihre Freundinnen fand ich wirklich klasse, da hätte ich mich das ein oder andere Mal gern dazu gesellt. Die Männer blieben präsent, aber mehr im Hintergrund. Sie spielten wichtige Rollen, jedoch ging es vorrangig um Conny und ihr Leben. Mir persönlich gefiel auch sehr gut, als sich Conny auf der Buchmesse tummelte – wie gut erinnere ich mich ans letztes Jahr, wo ich nämlich genau das gleiche machte, reißaus nehmen vor Bobbele und denen, die dort hinströmten *lach* .. es ist immer so nett, sich irgendwo wiederzuerkennen. Es war ein bisschen, als könnte ich in Grundzügen nochmal die letzte Buchmesse erleben, das fand ich sehr schön. Für alle Nichtinteressierten, es war nur ein kurzes Kapital, und überaus kurzweilig durch Connys unauffälligen Auftritt *schmunzel* Sicherlich ist es ein sehr leichtes Buch für ein paar vergnügliche Stunden, nichts tiefschürfendes. Aber es war irgendwie so aus dem Leben gegriffen, dass es nicht unglaubwürdig war. So konnte man sich vergnügt mit der Protagonistin fallen lassen und die kleinen Aufs und Abs erleben. Und Chaos herrscht in Connys Leben wirklich im Überfluss :-) Fazit:Wer leichte, humorvoll angehauchte Unterhaltung mag, der ist hier genau richtig. Eine sympathische Geschichte mit vielen Aufs und Abs, die einem ein paar unterhaltsame Stunden bringen. Sehr empfehlenswert.

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  • Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Norskehex

    28. September 2014 um 16:41

    Conny ist alleinerziehende Mutter zweier kleiner Kinder, Lehrerin und schreibt in ihrer Freizeit erotische Literatur für Frauen unter dem Pseudonym C.L. Elliott. Der junge dynamische neue Verlagschef René Schwarz findet, dass die Bücher ein Gesicht brauchen und engagiert ein Cover-Model. Conny lässt sich darauf ein und schreibt weiter. Mit dem gutaussehenden C.L. Elliott, der in der Öffentlichkeit als Autor auftritt und alle öffentlichen Termine wahrnimmt, verkaufen sich die Bücher plötzlich noch besser, aber Conny hat zunehmend Schwierigkeiten damit, dass jemand anderer die Lorbeeren kassiert. Außerdem ist dieser Typ natürlich auch finanziell beteiligt. Da kommt es Conny grad ganz recht, dass sie durch eine falsch versendete Email (der Name Maier in allen Schreibweisen...) plötzlich mit dem charmanten Christian, Sachbuchautor im gleichen Verlag, in Kontakt kommt. Die beiden sind sich sofort sympathisch und es entwickelt sich ein Flirt per Email und Telefon. Auch Connys Freundinnen Steffi, Kerstin und Anja spielen in ihrem Leben eine große Rolle. Doch plötzlich erhält Conny Drohbriefe! Sie kann sich nicht erklären, was es damit auf sich hat. Ist Christian vielleicht gar nicht so charmant wie sie dachte und in Wahrheit völlig verrückt?! Und wieso kommt der neue Nachbar Barne immer so gern zu ihr? Was sagt seine Freundin dazu? Mit Kollegen und Freunden fährt Conny auf die Frankfurter Buchmesse und wird von ihrem Verleger zu einer Party des Verlags eingeladen, wo sich herausstellt, dass Kerstin und René sich sehr gut verstehen. Außerdem macht René Conny das Angebot doch auch mal ein anderes Genre auszuprobieren. Und Conny versucht eine Kinderbuchidee mit Christians Zeichnungen bei einem Kinderbuchverlag unterzubringen.  Werden sich Conny und Christian treffen? Wird sie C.L. Elliott als Teil des Deals akzeptieren und wie geht es mit ihren Freundinnen weiter?  Mir hat das Buch sehr gefallen, es ist eine nette Strandkorblektüre. Seit Sex and the City braucht Protagonistin natürlich drei beste Freundinnen, aber die sind alle so sympathisch (und leicht problembeladen) dargestellt, dass man sie alle mag. Die Szenen der erotischen Literatur, die Conny schreibt, sind sehr kurz gehalten und es geht mehr um ihren Alltag zwischen Kindern, Beruf, Schreiben und Männern. Wie sich nachher alles auflöst fand ich ser witzig. Also auf jeden Fall lesen!

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  • Nicht nur nett für zwischendurch, es bietet auch mehr: Ein Blick hinter die Verlagsarbeit

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Schneekatze

    24. September 2014 um 20:23

    Titel & Cover: Der Titel hat mich einerseits abgeschreckt, andererseits aber auch neugierig gemacht. Vielleicht also genau die richtige Mischung für einen Chick-Lit-Roman. Das Cover finde ich nicht so gelungen, da es meiner Meinung nicht ganz zum Inhalt passt. Idee & Umsetzung: Conny schreibt neben ihrer Teilzeitarbeit als Lehrerin Erotikromane, zudem muss sich die alleinerziehende Mutter auch noch um ihre beiden Kinder kümmern. Wie sie damit umgeht, ist realitätsnah und lebendig beschrieben. Jedoch fiel mir der Einstieg schwer, weil ich erst nach knapp der Hälfte mehr in die Geschichte hineingezogen wurde, aber ab dann fast komplett bis zum Ende durchgelesen habe. Perspektive & Handlung: Wir erleben die Geschichte aus der personalen Erzählperspektive der Hauptprotagonistin Conny. So erfahren wir nicht immer sofort alles und einige Geheimnisse bleiben bis zum Ende offen. Dabei ist leider manches etwas vorhersehbar, was die Spannung ein wenig killt. Trotzdem ist es amüsant: Beispielsweise die Reaktion von Connys Mutter, als diese erfährt, was für Bücher ihre Tochter da eigentlich schreibt. Ohne spoilern zu wollen: Eine Antwort, die keine Tochter gerne von ihren Eltern hören will. Oder auch Connys Aktionen gegen den Mann, der als Autor ihrer Bücher fungiert. Auch die Erlebnisse mit den Nachbarn fand ich ziemlich cool. Die Passagen über den Alltag mit den Kindern und die Gespräche unter den Freundinnen Conny, Anja, Kirsten und Steffi über Männer, Kinderwünsche und andere Themen fand ich dagegen nicht ganz so interessant. Das ist allerdings Geschmackssache. Ich selbst konnte mich, was das betrifft, nicht in die Protagonisten hineinversetzen. Aber wer auf Chick-Lit-Romane steht, sollte dieses eBook lesen. Ich denke dabei, dass der Roman besonders für Frauen zwischen 30 und 40 interessant ist, die mitten im Leben stehen und selbst vielleicht Kinder haben und so die Abschnitte darüber besser nachvollziehen könnten. Was ich wiederum sehr spannend fand, war der Blick in die Verlagsarbeit. Unter anderem die Werbemaßnahmen wie die Arbeit mit Pseudonymen; was getan wird, damit ein Buch erfolgreich ist. Aber auch das Gefühl der Protagonist, ein Buch zu veröffentlichen und zu hören, was ihre Fans dazu sagen. Das fand ich super gemacht. Schreibstil: Handwerklich sehr gut; zum Beispiel keine seltsamen abgedroschenen Wendungen oder komische Ausdrücke, die nicht ganz sitzen. Sehr bildlich und lebendig beschrieben, sodass man die Geschichte vor seinen Augen sieht, auch wenn man – wie ich – sich vielleicht nicht unbedingt in alle Protagonisten hineinversetzen kann. Fazit: 4/5 Leichte Lektüre für zwischendurch, die trotzdem hinter die Fassade reicht. Der Roman ist nicht vorwiegend nur für Chick-Lit-Fans, sondern auch für Frauen, die selbst gerne schreiben.   Lieblingszitate: „Bald würde Conny ihr Buch in Händen halten und in den Auslagen der Buchläden sehen können. Das war ein erhebendes Gefühl. Es würde zwar kein Hardcover, sondern eine Klappenbroschur werden. Trotzdem freute sie sich darauf, das Cover zu sehen, das Buch durchzublättern, ihre Nase hineinzustecken und den Geruch der Seiten zu genießen. Ihr Buch!“ „»Das ist so wie damals als Teenager. Wenn man mit den Eltern einen Spielfilm angeschaut hat und dann kam eine Sexszene.«“ „Es mag sein, dass deine Geschichten zum Erfolg beigetragen haben. Ja. Aber heute verkaufen wir eben nicht mehr das Buch allein. Ich wiederhole mich gern. Der Buchmarkt ist hart umkämpft, gerade in Zeiten von E-Books und Self-Publishing. Es geht nicht um die Selbstverwirklichungstrips irgendwelcher Autoren, es geht um Wirtschaftlichkeit. Um Marktanteile, geschicktes Branding, Kundenbindung.“

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  • Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    laraundluca

    21. September 2014 um 15:19

    Conny ist Mitte 30, alleinerziehend, Lehrerin und veröffentlicht heimlich Erotikromane für Frauen. Ihr Verlagschef möchte die Bücher für die Zielgruppe attraktiver machen und gibt ihrem Pseudonym ein männliches Gesicht: den attraktiven Cecil Elliott. Doch mit der Zeit geht der ganze Hype um den attraktiven Mann, der alle Lorbeeren einheimst, Conny gewaltig auf die Nerven. Conny erlebt einiges in ihrem Leben, Job. Kinder und das Schrieben sind nicht immer leicht unter einen Hut zu bekommen. Der neue Nachbar und ihre Freundinnen halten aie auch auf Trab. Und dann ist da natürlich der unbekannte Kollege, mit dem sie per Zufall durch eine fehlgeleitete Mail in Kontakt kommt. Ich war nach der Leseprobe schon recht begeistert. Und was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht. Natürlich ist es vorhersehbar und nicht unbedingt die schwere Kost. Aber das braucht man auch nicht immer, zumindest ich nicht. Es ist ein typischer Frauenroman mit Happy End. Ich konnte das Buch locker und leicht runterlesen, musste oft schmunzeln und habe mich einfach darüber gefreut. Es ist flüssig, unterhaltsam und humorvoll geschrieben, hat alles was gute Unterhalt braucht, damit man man abschalten kann.

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  • Nette Chick-Lit Romanze

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    GrikaGrinsekatze

    15. September 2014 um 23:59

    Inhalt: Conny hat es geschafft! Ein Verlag hat sie unter Vertrag genommen. Doch Conny fällt aus allen Wolken, als nicht sie selbst, sondern ein Mann ihre Erotikromane präsentieren soll - aus Imagegründen. Conny, die Ende 30 und Mutter zweier Kinder ist, scheint da nicht so ganz ins Bild zu passen. Widerwillig stimmt sie zu, wütend ist sie trotzdem, auch wenn besagter Mann wirklich gut aussieht. Aber vielleicht kann ja Christian, ihre neue Emailbekanntschaft, sie ein wenig ablenken? Meinung: In den Stil der Autorin habe ich mich sofort super eingefunden, er ist angenehm und locker geschrieben. Die Protagonistin Conny war mir ziemlich schnell ziemlich sympathisch, sie ist liebenswert, gutherzig und eine engagierte Mutter, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und trotz der Trennung vom Vater ihrer Kinder sowohl die Kinder, das Schreiben und ihren Job als Lehrerin unter einen Hut bringt. Unter anderem natürlich mit ein wenig Hilfe. Sowohl von ihrer Mutter, die sich häufig mal um ihre Enkel kümmert - von ihr hätte ich gerne noch mehr gelesen und erfahren - als auch von ihren besten Freundinnen, die ihr als "Selbsthilfegruppe" mit Rat und Tat zur Seite stehen und eine große Rolle in Connys Leben spielen. Jede einzelne war sympathisch, allerdings hätte ich mir hier noch etwas besser hervorgehobene Unterschiede der Charaktere der Frauen gewünscht. Mögliche Konflikte im Buch ob nun mit dem Verleger, dem Mann, der ihre Bücher repräsentiert und später sogar Drohbriefe erzeugen eine leichte, angenehme Spannung, wurden mir aber ein klein wenig zu leicht aufgelöst, ein wenig mehr Drama wäre hier schön gewesen. Den Emailflirt mit Christian und die darauffolgende Telefonromanze fand ich sehr süß, Christian als beständiger, aufmerksamer Mann hat mir sehr zugesagt und ich fand das Hin und Her der beiden sehr liebenswert. Stellenweise jedoch hat sich das Buch etwas gezogen durch Beschreibungen von recht unwichtigen Alltagsaufgaben oder Gedankengängen - was Conny alles mit auf eine Reise nimmt interessiert mich z.B. dann doch herzlich wenig. Der Witz von Dorothea Stiller ist niemals aufdringlich oder vulgär und brachte mich gerade deswegen des Öfteren auch mal zum Schmunzeln. Die Handlung ist zwar recht vorhersehbar, das störte mich jedoch nicht im Geringsten, da Frau Stiller ein sehr stimmiges Gesamtbild geschaffen hat - Charaktere, die einem ans Herz wachsen, ob nun etwas durchgedreht oder nicht, ein leichter, flüssiger Schreibstil und eine nette kleine Romanze, Erotik ist allerdings nur subtil mit eingestreut. Einzig die Längen und etwas seichte Spannung gibt es von mir zu bemäkeln.

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  • Sex an the City mal anders...

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    WinifredWortreich

    07. September 2014 um 11:41

    Lasst euch entführen in einen Ort kurz vor Hamburg. Wie streifen gemeinsam durch eine schöne Wohngegend, eine Flasche Crémant in der Hand und ich führe euch zu einem Mehrfamilienhaus. Ich lächle vielsagend, bevor ich mich den beschrifteten Klingelknöpfen zuwende. Suchend gleiten meine Finger über die Namen, bis sie schließlich bei »Mayer« verharren. Ich schenke euch ein vielsagendes Grinsen:  »Jetzt geht‹s los Mädels«. Ich betätige den Klingelknopf und sofort ertönt der Summer, die Tür lässt sich öffnen und gewährt uns Einlass in Connys Welt. Und da sind wir nun: inmitten von Connys Freundinnen, in ihrem hektischen Leben, wo es ihr zwischen Kind, Kegel und Job gelingt, sich als Autorin zu verwirklichen. Und gerade in den Momenten, wo es eben um diese schriftstellerische Verwirklichung geht, bringt sie das zweite Herz in Winifreds Brust heftig zum Schlagen. Nämlich das, welches sich selbst der Schriftstellerei verschrieben hat. Es gab Momente, da war ich Conny und Conny war ich. Ich habe mich mit ihr über den arroganten Verleger geärgert, mit ihr über das Prokrastinieren geschmunzelt und mir gemeinsam mit ihr fest vorgenommen heute mindestens 5000 Zeichen zu Papier zu bringen. Das gesamte Buch ist sehr dialogreich gestaltet, was mir an sich immer ausgesprochen gut gefällt.  Doch ab Mitte des Buchs sorgte eben diese Besonderheit für leichtes Stocken in der Geschichte. Viele Dialoge ließen die Erzählung nur häppchenweise voranschreiten, teilweise sogar stagnieren, beinahe so als müssten wir der Autorin die Einzelheiten aus der Nase ziehen. Doch nichtsdestotrotz waren die Parallelen, die sich zu »Sex and the City« ergaben, eben durch die charmante Mädels-Clique, durchaus mitreißend. Ebenso gelang es auch Connys bezaubernden Kindern mein Herz zu erobern. Allgemein ist die liebevolle Beziehung innerhalb von Familie besonders herzerwärmend und jeder Charakter wurde ausgesprochen sorgsam ausgearbeitet. Die Liebesgeschichte innerhalb des Romans verläuft anfänglich schleichend und bahnt sich nur langsam an. Was mich an dieser Stelle gestört hat, sind die Telefonate zwischen Conny und Christian, die in meinen Augen viel zu kurz waren. Zwar sagen die beiden, dass sie stundenlang miteinander telefonieren könnten, dazu kommt es allerdings nie, weil Conny eigentlich immer müde und geschafft vom Tag ist oder nach fünf Minuten Telefonat etwas anderes dazwischen kommt. So habe ich es zumindest empfunden. Ich denke, einige Erzählteile hätten den Telefonaten sicherlich gut getan und hätten dem Leser das Gefühl gegeben, dass die beiden nicht nur fünf Minuten miteinander sprechen und dann hastig auflegen. Man merkt schnell, dass der Hauptfokus der Geschichte auf Connys Leben und dem ihrer Freundinnen liegt. Eben diese Tatsache haucht dem Roman noch mehr Realitätsnähe ein.  Denn, warum sollte sich eine Mutter von zwei Kindern, nach einer Scheidung blindlinks in eine Beziehung stürzen? Zwischenzeitlich passiert in Connys Leben ziemlich viel auf einmal und bei einem Abschnitt befiel mich leider das Gefühl, als wäre eine Handlung eingeschoben und der Roman wäre nicht weniger interessant gewesen, wenn der Teil mit Connys Nachbar und seiner Freundin einfach unter den Tisch gefallen wäre. Die große Überraschung am Schluss habe ich ehrlich gesagt schon diverse Seiten vorher erahnt, was jedoch mein Glücksgefühl am Ende des Buchs nicht minderte. Ich muss sagen, dass es äußerst selten vorkommt, dass das Ende eines Buchs wirklich gelungen ist. Die meisten sind okay, viele sind in Ordnung und unzählige hinterlassen einen unbefriedigt. Doch bei diesem hier war alles »rund«. Das Timing hat gestimmt, alles wurde aufgeklärt und es hat mir ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert.  Danke, für das schöne Ende, liebe Autorin! Die Absätze im Schriftbild waren eigensinnig gestaltet, haben jedoch nach kurzer Eingewöhnphase, keinerlei Probleme beim Lesen bereitet. Ich bin ja immer offen für Neues!

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  • Conny, die Frau von nebenan

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    RebekkaT

    03. September 2014 um 16:18

    Cover: Etwas "billig" in meinen Augen mir zu wenig aussagend, ich wäre im Laden dran vorbei gelaufen weil eben auch der Titel zu lang ist zum mal kurz dran vorbei laufen und ablesen. Nur ein Schlagwort wie "HausfrauenPORNO hätte in meinen Augen gereicht ;-) Schreibstil: Leicht verständlich, blumig ausschweifend, kein Fachgesäusel. Perfekt zum schnellen lesen und vestehen. Die Überschriften der einzelnen Themen fast ich nicht passend. Inhalt: Ich lfinde es toll wie Frau Stiller das normale Leben einfängt. Von den Problemen mit Kindern, mit ihren unterschiedlichen Freundinnen und Familie, der Liebe... Ja nicht alles war schön: Ehe kaputt, Mann hat eine Andere, ok Conny hat ihn verlassen, und sie versteht sich mit der Neuen ja so unglaublich gut, eine Frau denkt das Conny ihr den Mann weg nehmen will... Ihre Eltern nehmen ihr sooooo oft die Kinder ab, damit sie sich ausruhen kann oder arbeiten darf... Sie hat Zeit für soviel nebenbei, Party, Buchmesse... Es sind mir zuviele Probleme für eine Frau drin, weiß nich wie ich das anders beschreiben soll, aber die eine Freundin findet keinen Mann, die andere will schwanger werden und es klappt nicht, leicht erinnert mich das an "Sex and the city"... Das Kennelernen von Christian auch eher ungewöhnlich ;-) Ebenso ist der Verlauf oft vorhersehbar. Ich fand keine "Überrschungen" aber konnte an einigen Stellen ein grinsen nicht unterdrücken. Zusammenfassung: Ein Buch für einen Tag, schnell zu lesen "Leben wie Du und Ich" Eine Geschichte mit vielen Wirren um den Alltag aber was bei der Überschrift nicht zu glauben ist, fast ohne Sex ;-)

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