Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

von Dorothea Stiller 
4,2 Sterne bei49 Bewertungen
Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

ChattysBuecherblogs avatar

Humorvolle Unterhaltung. Genau das richtige für Zwischendurch.

laraundlucas avatar

Spritzig, frisch, amüsant, unterhaltsam und humorvoll. Absolute Leseempfehlung!

Alle 49 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno"

Conny, 37, alleinerziehende Lehrerin aus Hamburg, hat ein Geheimnis: Unter dem Pseudonym Cecil Elliott veröffentlicht sie Erotikromane für Frauen. Doch ihr Verlagschef will ein männliches Gesicht hinter dem Namen, um den Vertrieb bei der Zielgruppe weiter anzukurbeln. Ab sofort gibt sich ein attraktiver Enddreißiger als Autor ihrer Romane aus. Die verrückte Marketing-Idee trägt Früchte, die Leserinnen sind begeistert. Doch Conny fühlt sich verraten. Schließlich ist sie die Autorin! Gut, dass es da noch ihren heißen Online-Flirt Christian gibt. Dann bekommt Conny plötzlich Drohbriefe. Was für ein Chaos! Sie merkt, dass das Leben voller Überraschungen ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734788024
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:24.04.2015

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne20
  • 4 Sterne22
  • 3 Sterne5
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Lesegluecks avatar
    Leseglueckvor 2 Jahren
    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Erster Satz
    "Was wollen Sie von mir?", zischte sie.

    Cover
    Das Cover finde ich für dieses Buch ansprechend. Es ist bunt und wirkt sehr fraulich, ist aber sonst nicht sehr aussagekräftig.

    Meinung
    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno ist mein erstes Buch von Dorothea Stiller und konnte mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist locker und hat mir gefallen. Es fällt einem leicht in die Geschichte rein zu kommen und es gibt immer wieder Stellen zum Schmunzeln.

    Die 37-jährige Conny ist Lehrerin und Autorin für Erotik. Sie schreibt natürlich unter einem Pseudonym. Nachdem es einige Änderungen in Ihrem Verlag gibt, soll für Connys Bücher ein männliches Gesicht her. Die Bücher sollen sich mit einem jungen hübschen Mann als Schriftsteller noch besser verkaufen.

    Conny ist eine selbstbewusste Frau in deren Leben es viele Katastrophen gibt, die sie aber meistens mit Bravur meistert. Vor ihrem Verleger verhält sie sich leider überhaupt nicht so selbstbewusst wie sie sonst immer ist. Sie ist sich unschlüssig was sie machen soll. Zum einen ist sie Lehrerin und es würde ziemlich dumm aussehen wenn sie sich plötzlich als Erotikautorin outen würde, zum anderen möchte sie nicht dass sich jemand anderes mit ihrer Arbeit schmückt.

    C.L. Elliot schlägt ein wie eine Bombe. Er ist ein richtiger Playboy und die Frauen schmachten nun natürlich erst richtig nach den Büchern. Conny geht die Sache schnell auf die Nerven und verflucht diesen C.L. Elliot. Als sie ihn persönlich kennenlernt, merkt sie aber dass er gar nicht so schlecht ist. Diese Entwicklung ist natürlich von Anfang an abzusehen aber trotzdem hat es Spaß gemacht auf das erste Zusammentreffen der Beiden hinzufiebern. C.L. Elliot hat mir gut gefallen und die ganze Geschichte um ihn und Conny ist seht stimmig.

    Außerdem gibt es noch andere Männer in Connys Leben. Christian eine E-Mail-Bekanntschaft aus der mehr werden könnte, ihr neuer Nachbar und seine sportliche gutaussehende und eifersüchtige Freundin. Die Geschichten mit den Beiden waren wirklich lustig. Connys Freundinnen dürfen natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, denn es hat immer Spaß gemacht als Leser an den Frauenrunden teilnehmen zu dürfen.

    Die Charaktere haben mir gefallen und alles ist sehr stimmig. Es gibt einige Klischees und viele Entwicklungen sind hervorsehbar. Trotzdem hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen.

    Fazit
    Conny und die Sache mit den Hausfrauenporno ist ein Roman in dem alles zusammenpasst, der gut unterhält ohne viel Tiefgang, eine leichte Lektüre für zwischendurch. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Rebecca1120s avatar
    Rebecca1120vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mal so zur Entspannung zwischendurch recht gut geeignet. Probleme von Frauen werden hier humoristisch betrachtet.
    mal so zur Entspannung zwischendurch

    Nachdem mir die Leseprobe sehr zugesagt hatte wegen der beispielhaften, blumigen Schreibweise, war ich vom Gesamtwerk eher etwas enttäuscht. Irgendwie war die Handlung ab der Mitte eher schleppend u. hat mich nicht mehr fesseln können. Einen Sternabzug gibt's von mir auch dafür, dass im Test vom Geburtstag 20.06. die Rede ist diesem Datum das Sternzeichen Krebs zugeordnet wird. Bis zum 21.06. ist das Sternzeichen immer noch Zwilling.
    Solche Patzer könnte man durch einfache Recherche vermeiden.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Rebecca1120s avatar
    Rebecca1120vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mal so zur Entspannung zwischendurch recht gut geeignet. Probleme von Frauen werden hier humoristisch betrachtet.
    mal so zur Entspannung zwischendurch

    Nachdem mir die Leseprobe sehr zugesagt hatte wegen der beispielhaften, blumigen Schreibweise, war ich vom Gesamtwerk eher etwas enttäuscht. Irgendwie war die Handlung ab der Mitte eher schleppend u. hat mich nicht mehr fesseln können. Einen Sternabzug gibt's von mir auch dafür, dass im Test vom Geburtstag 20.06. die Rede ist diesem Datum das Sternzeichen Krebs zugeordnet wird. Bis zum 21.06. ist das Sternzeichen immer noch Zwilling.
    Solche Patzer könnte man durch einfache Recherche vermeiden.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    simsas avatar
    simsavor 3 Jahren
    Unterhaltend, frech, Conny

    Conny ist alleinerziehend, lebt in Hamburg und arbeitet als Lehrerin. Und Conny hat ein Geheimnis, denn am Abend, wenn die Kinder schlafen, schreibt sie Romane. Dabei handelt es sich um Erotikliteratur, welche sie unter dem Pseudonym C.L. Elliott veröffentlicht. Der Verkauf läuft gut und doch... ihr Verlag hat eine neue Marketingstrategie und möchte dem Pseudonym ein Gesicht geben.
    Allerdings ist Connys Gesicht dabei nicht gefragt, sondern das eines sehr attraktiven Mannes. Ihre Leserinnen sind begeistert und die Euphorie um den attraktiven „C.L. Elliott“ artet immer weiter aus... doch ist es richtig, dass ein Fremder die Lorbeeren für Connys Arbeit einstreicht?



    Erst einmal eine kleine Information. Als „Hausfrauenporno“ werden u.a. die erotischen Romane der amerikanischen „Hausfrauen“ bezeichnet. Dies kann man natürlich auf jedes andere Land ausbreiten.
    Doch zunächst einmal die Reihenfolge der bisherigen Bücher:

    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno Einmal, keinmal, immer wieder
    Ich selber hatte bei „Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno“ von Dorothea Stiller unheimlich viel Spaß. Nicht nur, dass ich mich mit ihrer Lebenssituation gut identifizieren konnte, nein, ich fand es vor allem toll, dass sie ihre Leidenschaft für das Schreiben, aber auch ihre Kinder gut unter einen Hut bekommt.
    Auch Connys Entscheidungen im Laufe des Buches, sei es ein Pseudonym zu verwenden, aber auch in anderen Belangen, fand ich immer schlüssig. Gerade dieser Aspekt ist auch ein Pluspunkt. Dorothea Stiller zeigt deutlich, wie es ihrer Protagonistin geht, aber nicht als Super-Frau, sondern mit helfenden Händen und sehr realistisch.
    Der Schreibstil war unterhaltend. Mal lustig und quirlig, dann ruhiger, aber immer fesselnd. Ich habe ihr einfach alles abgenommen, was mir sehr wichtig war.
    Besonders gefallen haben mir Connys Freundinnen, die ich sehr mochte. Jede von ihnen ist anders, aber alle gemeinsam halten so sehr zusammen, dass sie alles schaffen können. Solche Freundschaften wünscht man sich einfach.
    Auch in Sachen Liebe hat dieses Buch etwas zu bieten. Die E-Mail-Bekanntschaft Christian schleicht sich plötzlich in Connys Leben. Dieser Teil hat mir besonders gefallen, auch wenn es für mich noch etwas mehr hätte sein können. Insgesamt ist aber dieser Part der Geschichte so sympathisch geschrieben, dass nicht nur Conny auf die nächste Mail von Christian wartete, sondern auch ich.
    Mein Fazit: Ein frecher, unterhaltender und schöner Roman mit einer tollen Protagonistin. Conny ist sicherlich nicht perfekt, aber sie hat so schöne Unterstützung und meistert ihr (Buch-)Leben einfach glaubwürdig. Ich bin begeistert.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    spozal89s avatar
    spozal89vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wirklich lustiger und unterhaltsamer Roman für zwischendurch!
    Humorvoller "Hausfrauenporno"

    Der erste  Chick-Lit Roman von Dorothea Stiller "Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno" hat mir wirklich gut gefallen.

    Conny, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und Lehrerin versucht sich als Autorin. Besser gesagt sie schreibt Erotikbücher für die Zielgruppe Frauen. Es findet sich auch nach langem Suchen ein Verlag, der die Bücher rausbringen will. Conny will aber, da sie Lehrerin ist, unter einem Pseudonym veröffentlichen. Hierbei entsteht C.L. Elliot. Der Verlang meint, dass sich die Bücher besser verkaufen lassen, wenn hinter dem Pseudonym nicht Conny die Hausfrau steckt, sondern ein heißer, wahnsinnig atraktiver Roman. Conny stimmt nur ungern zu, aber was tut man nicht alles um seine Bücher erfolgreich zu vermarkten. Das Chaos kann beginnen :-)
    Mehr will ich nicht in die Geschichte eingehen - ich finde jeder sollte das Buch selbst lesen.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, unterhaltsam, humorvoll und liebenswert. Die Chraktere sind wirklich schön ausgearbeitet und man kann sich schnell mit den verschiedenen Personen identifizieren. Ich war sofort in der Geschicht drin und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch durchgelesen.

    Auch ein paar ernstere Themen wie homosexuelle Paare, Stalking und Beziehungsängste werden in dem Roman behandelt - es ist also nicht nur "leichte" Unterhaltung bei der man den Kopf abschalten kann.

    Ein Punkt gebe ich Abzug, weil mir das Cover einfach überhautp nicht gefällt. Ich hab das Buch schön öfters gesehen, hab aber wegen des Covers nie genauer hingeschaut. Erst als ich den Nachfolgeroman gesehen habe (das Cover des Nachfolgers ist in meinen Augen wirklich toll gelungen), dachte ich mir, dass ich diesen Teil auch noch lesen sollte. Und Gott sei Dank hab ich das gemacht - da wie gesagt der Roman wirklich super ist. :-)

    Ich kann jedem der gerne eine tolle Geschichte für zwischendurch lesen möchte, das Buch nur wärmstens empfehlen. Ebenso den Nachfolgeroman "Einmal, keinmal, immer wieder"

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    MissSweety86s avatar
    MissSweety86vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse knackig und erfrischend
    conny


    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Inhalt: Conny ist 38 Jahre alt und hat2 Kinder im Alter von 4 und 2 Jahren. Sie arbeitet halbtags als Lehrerin in einer Berufsschule. Ihre größte Leidenschaft ist das Schreiben von Romane und gerade wartet sie darauf das ihr erster Erotikroman veröffentlicht wird. Sie hat Glück das Buch wird ein voller Erfolg. Conny möchte nicht das ihr Name auf dem Buch steht und somit denkt sie sich ein Pseudonym aus. Ihrem Verlagschef kommt die Idee schlecht hin. Ein Mann soll Conny Aushängeschild für alle Termine sein. Am Anfang findet sie das auch noch ganz gut bis sich langsam ein gräul gegen breit macht.
    Conny und ihr Freundinnen erleben so einiges und Conny lernt sogar einen netten Mann kennen. Vielleicht ist es das ganz große Glück.

    Meinung: Mir hat das Buch richtig viel Spaß gemacht. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Der schreibstil der Autorin gefällt mir auch. Es liest sich gut in einem durch.
    Die Idee ein Buch zu schreiben wo es um Erotikromane geht ist klasse das erinnert einen an shades of grey.

    Fazit: Das Buch hat nicht allzu viele Seiten man kann es gut in einem durchlesen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 4 Jahren
    Chick-Lit vom Feinsten

    Die 37-jährige Conny ist Lehrerin und in ihrer Freizeit Hobbyautorin. Da sie heiße Erotik schreibt, ist ein Pseudonym naheliegend. Nicht auszudenken, wenn die Eltern ihrer Schüler mitbekommen würden, welcher Art Literatur sie sich verschrieben hat.
    Es ist ihr gelungen, einen Verlag zu finden, der ihr Buch veröffentlichen will, unter einer Bedingung. Das offizielle Gesicht des Pseudonyms Cecil Elliott soll ein männliches sein. Es wird ein junger Mann engagiert, der stattdessen alle öffentliche Termine wahrnehmen wird. Zähneknirschend stimmt sie zu, ist mit der Situation aber zunehmend unzufrieden. Sie sieht rot, wenn sie wahrnimmt, wie dieser sich in ihrem Bekanntheitsgrad sonnt.
    Ein wenig Frust ablassen kann sie bei einem Autorenkollegen, mit dem sie sich regelmäßig Mails schreibt. Auch auf ihre Freundinnen kann sie sich verlassen, denn Frauenfreundschaften sind doch das Wahre ...

    Conny, Mutter zweier Kinder, Lehrerin und schreibwütige Autorin ist geschieden, schafft es aber mit Bravour, ihren täglichen Wahnsinn zu managen.
    Der anfänglichen überschwänglichen Freude, einen Vertrag bei einem Verlag ergattert zu haben, folgt alsbald die Ernüchterung. Jemand anderes soll als Autor ihrer Erotikromane öffentlich auftreten. Eine schwere Entscheidung. Einerseits möchte sie es auch nicht allein bewerkstelligen, andererseits hat sie etwas dagegen, dass der junge Typ die Aufmerksamkeit bekommt, die doch eigentlich ihr zusteht.

    Dieses Buch ist der Debütroman der Autorin Dorothea Stiller. Er gehört in das Genre Chick-lit und füllt dieses Genre voll aus.
    Lebenslustige Frauen, die mitten im Leben stehen, füreinander da sind, miteinander schwatzen und sich helfen und die ihre Männerprobleme miteinander ausdiskutieren, was will Frau mehr.
    Eine kleine Romanze mit Potenzial, ein paar Verwirrungen und Missverständnisse, alles passt und ist stimmig.
    Ein neuer Nachbar mit einer sehr eifersüchtigen Freundin, ein schwuler Bruder und eine E-Mailfreundschaft komplettieren die Story.

    Das Buch wartet mit ausgesprochen sympathischen Protagonisten auf und zieht den Leser regelrecht ins Buch hinein.
    Sicher ist bald klar, wie das Buch ausgehen wird, aber der Weg dahin mit einigen kleinen Missverständnissen und Verwirrungen geht man mit der Protagonistin Conny gern mit.

    Es ist ein Buch für kurzweilige Lesezeit, unterhaltsam, nicht tiefschürfend.
    Der Titel ist super gewählt und macht auf das Buch neugierig. Das Cover spricht mich dagegen nicht wirklich an, da es keinen direkten Bezug auf das Buch hat.
    Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und empfehle es sehr gern weiter.   

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Fabellas avatar
    Fabellavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Leichte, humorvolle Unterhaltung!
    Leichte, humorvolle Unterhaltung!



    Inhalt:Stell Dir vor, Du bist Lehrerin und hast nebenbei Dein erstes Buch geschrieben – absolut nicht jugendfrei, sondern heiß und schlüpfrig – was liegt da näher, als sich ein Pseudonym zu wählen, damit nicht jede Welt sofort weiß, es ist von Dir. Was Conny hier aber geschieht, ist wie eine Lawine, die sich nicht mehr stoppen lässt. Nicht genug, dass sie ein Pseudonym gewählt hat, nein, der Verlag meint, es braucht dafür ein Gesicht – ein männliches. Dieser sonnt sich im Rampenlicht von Connys einschlagendem Roman und Connys Wut steigt von Auftritt zu Auftritt des Playboys. Doch sie hat sich auf das Spiel eingelassen und kann jetzt nicht mehr zurück. Wenigstens können sie die Emails, die sie mit einem Autorenkollegen schreibt, immer wieder etwas beruhigen, auch wenn sie ihr immer mehr Herzklopfen bereiten. Doch dann bekommt Conny auch noch Drohbriefe und so langsam wird es zuviel für die alleinerziehende Mutter. Gut, dass wenigstens ihre Freundinnen immer zur Stelle sind.

    Meine Meinung:Das war ein wirklich schönes, unterhaltsames Buch. Auch wenn mir sehr sehr schnell klar war, worauf das alles hinauslaufen würde und ich damit auch ins Schwarze getroffen habe, minderte es nicht den  Lesespaß.

    Es war eine Mischung aus wirklich netten Charakteren – Conny und ihre Freundinnen fand ich wirklich klasse, da hätte ich mich das ein oder andere Mal gern dazu gesellt. Die Männer blieben präsent, aber mehr im Hintergrund. Sie spielten wichtige Rollen, jedoch ging es vorrangig um Conny und ihr Leben.

    Mir persönlich gefiel auch sehr gut, als sich Conny auf der Buchmesse tummelte – wie gut erinnere ich mich ans letztes Jahr, wo ich nämlich genau das gleiche machte, reißaus nehmen vor Bobbele und denen, die dort hinströmten *lach* .. es ist immer so nett, sich irgendwo wiederzuerkennen. Es war ein bisschen, als könnte ich in Grundzügen nochmal die letzte Buchmesse erleben, das fand ich sehr schön. Für alle Nichtinteressierten, es war nur ein kurzes Kapital, und überaus kurzweilig durch Connys unauffälligen Auftritt *schmunzel*

    Sicherlich ist es ein sehr leichtes Buch für ein paar vergnügliche Stunden, nichts tiefschürfendes. Aber es war irgendwie so aus dem Leben gegriffen, dass es nicht unglaubwürdig war. So konnte man sich vergnügt mit der Protagonistin fallen lassen und die kleinen Aufs und Abs erleben. Und Chaos herrscht in Connys Leben wirklich im Überfluss :-)

    Fazit:Wer leichte, humorvoll angehauchte Unterhaltung mag, der ist hier genau richtig. Eine sympathische Geschichte mit vielen Aufs und Abs, die einem ein paar unterhaltsame Stunden bringen. Sehr empfehlenswert.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Norskehexs avatar
    Norskehexvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Conny schreibt erotische Geschichten und möchte eigentlich nicht in der Öffentlichkeit stehen. Aber ist ein Covermodel die Lösung?
    Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno

    Conny ist alleinerziehende Mutter zweier kleiner Kinder, Lehrerin und schreibt in ihrer Freizeit erotische Literatur für Frauen unter dem Pseudonym C.L. Elliott. Der junge dynamische neue Verlagschef René Schwarz findet, dass die Bücher ein Gesicht brauchen und engagiert ein Cover-Model. Conny lässt sich darauf ein und schreibt weiter. Mit dem gutaussehenden C.L. Elliott, der in der Öffentlichkeit als Autor auftritt und alle öffentlichen Termine wahrnimmt, verkaufen sich die Bücher plötzlich noch besser, aber Conny hat zunehmend Schwierigkeiten damit, dass jemand anderer die Lorbeeren kassiert. Außerdem ist dieser Typ natürlich auch finanziell beteiligt. Da kommt es Conny grad ganz recht, dass sie durch eine falsch versendete Email (der Name Maier in allen Schreibweisen...) plötzlich mit dem charmanten Christian, Sachbuchautor im gleichen Verlag, in Kontakt kommt. Die beiden sind sich sofort sympathisch und es entwickelt sich ein Flirt per Email und Telefon. Auch Connys Freundinnen Steffi, Kerstin und Anja spielen in ihrem Leben eine große Rolle. Doch plötzlich erhält Conny Drohbriefe! Sie kann sich nicht erklären, was es damit auf sich hat. Ist Christian vielleicht gar nicht so charmant wie sie dachte und in Wahrheit völlig verrückt?! Und wieso kommt der neue Nachbar Barne immer so gern zu ihr? Was sagt seine Freundin dazu? Mit Kollegen und Freunden fährt Conny auf die Frankfurter Buchmesse und wird von ihrem Verleger zu einer Party des Verlags eingeladen, wo sich herausstellt, dass Kerstin und René sich sehr gut verstehen. Außerdem macht René Conny das Angebot doch auch mal ein anderes Genre auszuprobieren. Und Conny versucht eine Kinderbuchidee mit Christians Zeichnungen bei einem Kinderbuchverlag unterzubringen. 

    Werden sich Conny und Christian treffen? Wird sie C.L. Elliott als Teil des Deals akzeptieren und wie geht es mit ihren Freundinnen weiter? 


    Mir hat das Buch sehr gefallen, es ist eine nette Strandkorblektüre. Seit Sex and the City braucht Protagonistin natürlich drei beste Freundinnen, aber die sind alle so sympathisch (und leicht problembeladen) dargestellt, dass man sie alle mag. Die Szenen der erotischen Literatur, die Conny schreibt, sind sehr kurz gehalten und es geht mehr um ihren Alltag zwischen Kindern, Beruf, Schreiben und Männern. Wie sich nachher alles auflöst fand ich ser witzig. Also auf jeden Fall lesen!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Schneekatzes avatar
    Schneekatzevor 4 Jahren
    Nicht nur nett für zwischendurch, es bietet auch mehr: Ein Blick hinter die Verlagsarbeit

    Titel & Cover: Der Titel hat mich einerseits abgeschreckt, andererseits aber auch neugierig gemacht. Vielleicht also genau die richtige Mischung für einen Chick-Lit-Roman. Das Cover finde ich nicht so gelungen, da es meiner Meinung nicht ganz zum Inhalt passt.

    Idee & Umsetzung: Conny schreibt neben ihrer Teilzeitarbeit als Lehrerin Erotikromane, zudem muss sich die alleinerziehende Mutter auch noch um ihre beiden Kinder kümmern. Wie sie damit umgeht, ist realitätsnah und lebendig beschrieben. Jedoch fiel mir der Einstieg schwer, weil ich erst nach knapp der Hälfte mehr in die Geschichte hineingezogen wurde, aber ab dann fast komplett bis zum Ende durchgelesen habe.

    Perspektive & Handlung: Wir erleben die Geschichte aus der personalen Erzählperspektive der Hauptprotagonistin Conny. So erfahren wir nicht immer sofort alles und einige Geheimnisse bleiben bis zum Ende offen. Dabei ist leider manches etwas vorhersehbar, was die Spannung ein wenig killt. Trotzdem ist es amüsant: Beispielsweise die Reaktion von Connys Mutter, als diese erfährt, was für Bücher ihre Tochter da eigentlich schreibt. Ohne spoilern zu wollen: Eine Antwort, die keine Tochter gerne von ihren Eltern hören will. Oder auch Connys Aktionen gegen den Mann, der als Autor ihrer Bücher fungiert. Auch die Erlebnisse mit den Nachbarn fand ich ziemlich cool.

    Die Passagen über den Alltag mit den Kindern und die Gespräche unter den Freundinnen Conny, Anja, Kirsten und Steffi über Männer, Kinderwünsche und andere Themen fand ich dagegen nicht ganz so interessant. Das ist allerdings Geschmackssache. Ich selbst konnte mich, was das betrifft, nicht in die Protagonisten hineinversetzen. Aber wer auf Chick-Lit-Romane steht, sollte dieses eBook lesen. Ich denke dabei, dass der Roman besonders für Frauen zwischen 30 und 40 interessant ist, die mitten im Leben stehen und selbst vielleicht Kinder haben und so die Abschnitte darüber besser nachvollziehen könnten.

    Was ich wiederum sehr spannend fand, war der Blick in die Verlagsarbeit. Unter anderem die Werbemaßnahmen wie die Arbeit mit Pseudonymen; was getan wird, damit ein Buch erfolgreich ist. Aber auch das Gefühl der Protagonist, ein Buch zu veröffentlichen und zu hören, was ihre Fans dazu sagen. Das fand ich super gemacht.

    Schreibstil: Handwerklich sehr gut; zum Beispiel keine seltsamen abgedroschenen Wendungen oder komische Ausdrücke, die nicht ganz sitzen. Sehr bildlich und lebendig beschrieben, sodass man die Geschichte vor seinen Augen sieht, auch wenn man – wie ich – sich vielleicht nicht unbedingt in alle Protagonisten hineinversetzen kann.

    Fazit: 4/5 Leichte Lektüre für zwischendurch, die trotzdem hinter die Fassade reicht. Der Roman ist nicht vorwiegend nur für Chick-Lit-Fans, sondern auch für Frauen, die selbst gerne schreiben.

     

    Lieblingszitate:

    „Bald würde Conny ihr Buch in Händen halten und in den Auslagen der Buchläden sehen können. Das war ein erhebendes Gefühl. Es würde zwar kein Hardcover, sondern eine Klappenbroschur werden. Trotzdem freute sie sich darauf, das Cover zu sehen, das Buch durchzublättern, ihre Nase hineinzustecken und den Geruch der Seiten zu genießen. Ihr Buch!“

    „»Das ist so wie damals als Teenager. Wenn man mit den Eltern einen Spielfilm angeschaut hat und dann kam eine Sexszene.«“

    „Es mag sein, dass deine Geschichten zum Erfolg beigetragen haben. Ja. Aber heute verkaufen wir eben nicht mehr das Buch allein. Ich wiederhole mich gern. Der Buchmarkt ist hart umkämpft, gerade in Zeiten von E-Books und Self-Publishing. Es geht nicht um die Selbstverwirklichungstrips irgendwelcher Autoren, es geht um Wirtschaftlichkeit. Um Marktanteile, geschicktes Branding, Kundenbindung.“

    Kommentieren0
    4
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks