Dorothea Wagner

Autorenbild von Dorothea Wagner (© Fritz Beck/ Insel Verlag)

Lebenslauf von Dorothea Wagner

Dorothea Wagner, geboren 1990, ist die Enkelin von Mechthild Grossmann. Sie besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitet als Online- und Social-Media Redakteurin beim Süddeutsche Zeitung Magazin in München. Für die Kolumne »Senior Editor« und das Buch »Besser spät als nie« hält sie die Gedanken ihrer Großmutter zu den kleinen und großen Momenten des Altwerdens fest.

Alle Bücher von Dorothea Wagner

Cover des Buches Besser spät als nie (ISBN: 9783458681366)

Besser spät als nie

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Erschienen am 12.10.2020
Cover des Buches Besser spät als nie (ISBN: 9783945095324)

Besser spät als nie

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Erschienen am 20.11.2020

Neue Rezensionen zu Dorothea Wagner

Cover des Buches Besser spät als nie (ISBN: 9783458681366)biscoteria85s avatar

Rezension zu "Besser spät als nie" von Mechthild Grossmann

Eine tolle und empfehlenswerte Lektüre, nicht nur für Menschen im Alter der Autorin
biscoteria85vor 4 Monaten

Was die meisten Menschen gemeinsam haben, ist die Angst vor dem Älter werden. Den Gebrechen, dem alleine sein, die Moderne Entwicklung die schneller ist als die Auffassung dafür.

 

Mechthild Grossmann hat zusammen mit ihrer Enkelin Dorothea Wagner, einer Journalistin, in diesem Buch zusammengefasst, wie das Alter wirklich sein kann. Weg von der Vorstellung das man immer nur einsam sein muss, mit der neuen Technik auf Kriegsfuß stehen muss und den ganzen Tag nur zu Hause Kreuzworträtsel liest.

 

In 69 kurzen Kapiteln, mit verschiedensten Themen und dennoch teilweise doch verknüpft, führt und Frau Grossmann Stück für Stück in ihr fast 80-jähriges Leben. Denn die Urgroßmutter ist alles andere als ein Stubenhocker und verkalkt.

 

Morgens geht sie schwimmen, mittags gerne lecker essen, dann das Mittagsschläfchen und dann Kaffee und Kuchen mit Freunden, die helfen den Teller leer zu essen. Wir lesen über die Gebrechen die nicht das Alltagsthema sein sollen, über die Hoffnung das ihr Freundeskreis lieber über gute Bücher, Urlaubsreisen und alles was nicht dem Alter entspricht mit ihr sprechen würden. Sie erzählt uns wie es ist wenn der eigene Mann schneller und vor allem mit einer schweren Erkrankung altert und wie es danach weitergeht. Über Ängste, Überforderung, den Abschied und wie es danach weiter geht. Sich wieder aufzufangen, dass restliche Leben zu genießen.

 

Es war ein tolles Buch. Ich habe jedes Kapitel nahezu inhaliert. Ich sah diese rüstige Frau vor mir, optisch vom Leben gezeichnet, aber mit einer Power und einem Willen das Leben zu genießen. Welche voller Stolz über ihre Kinder und Enkel und ihrem Urenkel spricht. Die einen die schönsten und auch traurigsten Geschichten ihres Lebens erzählt und dennoch einem Hoffnung gibt. Hoffnung das altern in Würde möglich ist. Das Abschiede dazugehören. Aber auch das finden von neuen Hobbys, Zielen und die Lust am Leben zu behalten, egal was dieses uns noch bringen mag.

 

Danke frau Grossmann. Ich gehe nun mit einem etwas leichteren Herzen auf das älter werden zu.

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Cover des Buches Besser spät als nie (ISBN: 9783458364504)gaby2707s avatar

Rezension zu "Besser spät als nie" von Mechthild Grossmann

Eine Liebeserklärung an das Alter
gaby2707vor einem Jahr

Eine ältere Dame im Bademantel, in der Hand ein Buch und ein Glas Rotwein – das könnte ich sein. Dazu der Text „eine Liebeserklärung an das Alter“. Dieses Buch musste ich unbedingt lesen. Und es hat sich wirklich gelohnt.

In 69 kurze Kapiteln lässt mich Mechthild Grossmann an ihren Gedanken rund ums alt / älter werden und ums alt sein teilhaben.

Es gibt viele nachdenkliche Momente in den Geschichten, die sie erzählt; Momente bei denen ich schmunzeln oder herzhaft lachen musste. Sie spricht mir regelrecht aus der Seele. Sie hat mit ihren Erfahrungen so recht. Ich kann das bezeugen, denn auch ich bin schon etwas älter und die allermeisten ihrer Gedanken treffen auch auf mich zu. Oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich kurz nicke. Denn sehr viele der Situationen, die hier angesprochen und beschrieben werden, kenne auch ich sehr gut.

Ich finde es toll, wie sie mit ihrer Zunge und ihrer Fantasie neue Länder erkundet. Wie sie mit dem Vergessen ihres Mannes umgegangen ist; wie sie erst vor ein paar Jahren auf ihre erste große Reise nach Südamerika geht.

Ich bewundere, wie und warum sie alleine Weihnachten feiert und wie mit mit dem neuen Online Shopping umgeht. Sie schneidet Themen wie Altersarmut, Rente, häusliche Pflege von Angehörigen und unsere Wegwerfgesellschaft an. Zu allem hat sie eine Meinung, der ich mich nur anschließen kann.

Sie philosophiert über die Einsamkeit im Alter und ihre Einstellung zum Tod. Erzählt über das weltbeste Pistazieneis in Rom und über Jogginghosen, die sie früher nie getragen hätte.

Sie hat mich an manches erinnert, was ich auch aus meiner Kindheit und Jugend kenne. Die selbstgestrickten Wollstrümpfe aus ihrer Jugend, die an Strumpfgürteln festgemacht wurden und elendig gekratzt haben, die auch ich tragen musste, hatte ich schon verdrängt.

Ich mag ihren Erzählstil, ich mag ihre Einstellung zum Leben und zum Tod. Gerne würde ich mich auf einen Plausch mit ihr auf ihren Balkon setzen und im Sommer Melonenschnitze futtern.

Ein tolles Buch der fast 80-jährigen Mechthild Grossmann über die kleinen und großen Momente des Älterwerdens, aufgeschrieben von ihrer Enkelin Dorothea Wagner.

Eine Lektüre für Alt und Jung, für Seniorinnen, Mütter, Kinder und Enkel, die die Welt aus den Augen einer alten Dame kennenlernen möchten.

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Cover des Buches Besser spät als nie (ISBN: 9783458364504)Herbstroses avatar

Rezension zu "Besser spät als nie" von Mechthild Grossmann

Liebe das Leben, egal wie alt Du bist!
Herbstrosevor einem Jahr

Alle möchten lange leben – aber keiner möchte alt sein. 

Die Autorin dieses bezaubernden Buches „Besser spät als nie“, Mechthild Grossmann, weiß wovon sie schreibt, steht sie doch selbst kurz vor ihrem 80. Geburtstag. Zusammen mit ihrer Enkelin Dorothea Wagner, die die Geschichten der Oma liebevoll zusammengestellt hat, berichtet sie über ihr langes, bewegtes Leben. Sie erzählt von Liebe und Glück in der Familie, erwähnt aber auch die schwierige Zeit, als ihr Mann an Alzheimer erkrankte und das Leid, das ihr bei seinem Tod wiederfuhr. Sie erwähnt die Sehnsucht nach tiefschürfenden Gesprächen und die gelegentlichen Anwandlungen, wieder einen Mann an ihrer Seite zu haben. All diese kleinen Episoden sind in angenehm kurze Kapitel von etwa zwei bis fünf Seiten gefasst und lassen sich locker mal zwischendurch lesen, besonders da der Schreibstil angenehm flüssig ist. Die Geschichten machen zwar manchmal betroffen, erheitern aber auch und stimmen froh, indem sie Zuversicht auf das Alter wecken, das noch viel Schönes bereit halten kann. 

Fazit: Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle, das aber inhaltlich eher die ältere Generation ansprechen dürfte. 

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Gespräche aus der Community

Wie fühlt es sich eigentlich an, alt zu sein? Mechthild Grossmann ist 79 und genießt ihr Leben in vollen Zügen. In »Besser spät als nie« erzählt sie, gemeinsam mit ihrer Enkelin Dorothea Wagner, von den großen und kleinen Momenten des Altwerdens und berichtet in kurzen Anekdoten von ihrem abwechslungsreichen Alltag. Wir verlosen 25 Exemplare dieser Liebeserklärung an das Alter.

Eine Ode an das Älterwerden – und an das Leben

Wie fühlt es sich eigentlich an, alt zu sein? Mechthild Grossmann ist 79 und genießt ihr Leben in vollen Zügen. In Besser spät als nie – Eine Liebeserklärung an das Alter erzählt sie, gemeinsam mit ihrer Enkelin Dorothea Wagner, von den großen und kleinen Momenten des Altwerdens und berichtet in kurzen Anekdoten von ihrem abwechslungsreichen Alltag.


Ich habe immer damit gerechnet, mich bald alt zu fühlen. Als ich eine junge Frau war, dachte ich: Erwachsensein fühlt sich bestimmt ganz anders an. Als ich erwachsen war, dachte ich: Seniorin zu sein, fühlt sich bestimmt ganz anders an. Jetzt kann ich sagen: Nein, tut es nicht.


Worum geht’s genau?

Dorothea Wagner hat für die Kolumne Senior Editor, die in der Süddeutschen Zeitung erscheint, die Gedanken und Erlebnisse ihrer Großmutter zu den kleinen und großen Momenten des Altwerdens protokolliert. In Besser spät als nie – Eine Liebeserklärung an das Alter sind die berühmten Oma-Kolumnen und viele bisher unveröffentlichte Texte versammelt. Mechthild Grossmann erzählt darin von den wundervollen Freiheiten, die das Alter mit sich bringt genauso wie von dem Phänomen, dass Bekannte plötzlich nur noch über ihre Krankheiten reden wollen – und nicht mehr über gute Bücher oder Filme. Sie erklärt, was sie nach dem Tod eines Freundes tröstet, wie das mit dem Sex und der Liebe ist und wie sehr sie es genießt, plötzlich in aller Ruhe im Bett frühstücken zu können. Mit viel Humor und einer erfrischenden Lebenseinstellung schildert sie, warum man keine Angst vor dem Altwerden haben muss – und sich sogar darauf freuen kann. 


Das klingt schon mal gut? Dann schau doch mal in unsere Leseprobe »


Wenn Ihr am liebsten gleich weiterlesen wollt, habt Ihr hier die Chance eins von 25 Exemplaren von Besser spät als nie zu gewinnen. Wir freuen uns auf Eure Bewerbung!


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