Mit seinen 160 Seiten lässt sich das Buch schnell lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich konnte wunderbar abtauchen in Harriets Leben.
Harriet Beecher Stowe war wirklich eine beeindruckende Frau. Als Tochter eines Pastors strebte sie immer danach Gott zu gefallen und seinem Weg für ihr Leben zu folgen. Sehr interessant war es zu verfolgen, wie sie lange Zeit dachte, sie würde nur errettet werden, wenn sie ein tadelloses Leben führt. Wir schön war es zu lesen, als sie die Wahrheit in Gottes Wort erkannte.
Ihr Weg zur Schriftstellerin und zu „Onkel Toms Hütte“ verlief keinesfalls „geradlinig“. Denn zuerst war sie Lehrerin an der Schule ihrer Schwester, später dann Ehefrau und Mutter. Doch ihr Mann ermutigte sie Artikel für Zeitungen zu schreiben und hielt ihr den Rücken frei. Das war zur damaligen Zeit keinesfalls normal. Aber Harriet und ihr Mann waren sich einig, dass Harriet ihr Talent Gott zur Verfügung stellen sollte.
Das Buch hätte noch ein paar Seiten vertragen können. Die zeitlichen Sprünge waren manchmal sehr groß und ich brauchte kurz, um in meinem Kopf Alles zu sortieren. Zudem war immer wieder die Rede von Harriets Geschwistern, aber nirgendwo stand jemals wieviel sie überhaupt hatte. Ebenso war es bei ihren Kindern. Da hätte ich mir mehr Informationen oder genauere gewünscht.
Alles in allem ein guter, kurzer Roman, der einem die Autorin eines Klassikers näher bringt.















