Dorothee Röhrig

 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Dorothee Röhrig

Dorothee Röhrig studierte Germanistik und war viele Jahre lang in gehobenen Positionen für verschiedene Frauen- und Publikumszeitschriften tätig. Sie war Gründungsmitglied und von 2009 bis 2015 Chefredakteurin bzw. Herausgeberin der Zeitschrift »Emotion«. Ihr erstes Buch "Die fünf magischen Momente" erschien 2016. Dorothee Röhrig ist Mutter einer Tochter und lebt mit ihrem Mann in Hamburg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dorothee Röhrig

Cover des Buches Aus und vorbei (ISBN: 9783424631876)

Aus und vorbei

 (6)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Die fünf magischen Momente des Lebens (ISBN: 9783442222513)

Die fünf magischen Momente des Lebens

 (1)
Erschienen am 21.01.2019

Neue Rezensionen zu Dorothee Röhrig

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Rezension zu "Aus und vorbei" von Dorothee Röhrig

Ganz nett
EmilyToddvor 2 Monaten

Ich habe in meinem Leben einige beste Freundinnen verloren, durch unterschiedliche Gründe und nach unterschiedlicher Dauer. Und immer war es wie ein Schicksalsschlag und noch heute Trauer ich oft noch deswegen. Besonders interessierte mich deswegen der Untertitel ... und wie wir daran wachsen ... am meisten. Für mich persönlich wurde dieses Thema aber eher Stiefmütterlich behandelt.
Es gibt viele interessante und traurige Erfahrungsberichte, aber die Frauen die zum Interview ausgewählt wurden, waren meist die gleichen Stereotypen und deswegen fühlte ich mich nur selten angesprochen.

Das Buch hat mir ganz gut gefallen aber es hat nicht das erfüllt was ich erwartet habe. Ich kann es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Aber ein Versuch ist dieses Buch bestimmt wert.

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Rezension zu "Aus und vorbei" von Dorothee Röhrig

Einladung zur Selbstreflektion
Juli04vor 9 Monaten

"Wenn Freundinnen Schluss machen" titelt der Klappentext, und genau dieser Thematik wird das Buch von Dorothee Röhrig gerecht. Röhrig, studierte Germanistin und Chefredakteurin bzw. Herausgeberin des Frauenmagazins "Emotion", schreibt über eines der Themen, über das sich sicher schon jede Frau den Kopf zerbrochen hat und nicht immer unbedingt zu einem freudigen Ergebnis gekommen ist. Oder eben auch nicht den Wunsch hegte, überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen. 

Dies thematisiert das Buch in einer erfrischenden aufgebrochenen formalen Struktur, wechseln sich hier doch Erfahrungsberichte von verlassenen Freundinnen mit Schilderungen und Ausführungen der Autorin (durchaus mit autobiographischen Bezügen) ab. Dies wird weiterhin unterfüttert von Ergänzungen einer Diplom-Psychologin, die sich auf genau jenes Gebiet der Bindungen spezialisiert hat.

Zugegeben, wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich vermutlich nicht zu diesem Buch gegriffen, denn die Notwendigkeit, meinen Wissensstand über das Beenden von Frauenfreundschaften zu erweitern, habe ich nicht direkt wahrgenommen. Nach der Lektüre allerdings bin ich um einige interessante Gedankenansätze, gute Vorsätze und Wissen über die Komplexität von Freundschaften zwischen Frauen reicher. Währenddessen habe ich mich ein ums andere Mal selbst reflektiert und oft wiedererkannt, auch wenn zwar die Umstände der geschilderten Berichte anders sein mochten, die Abläufe, der Schmerz und die Gedanken jedoch gleich. Kurzum, die Lektüre regt zum Nachdenken über die eigenen Freundschaften und Beweggründe an und tut dies in einer sehr angenehmen Art und Weise. Die Erfahrungsberichte lassen das Geschilderte nahbar wirken, es wird mit viel Gefühl und Authentizität erzählt.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die lockere Sprache, die mit wenig hochgestochenen Worten, aber vielen Beschreibungen und umgangssprachlichen Formulierungen das Lesen sehr vereinfacht.

Insgesamt ein wirklich informatives und unterhaltsames Buch, das zum Nachdenken und Reflektieren einlädt (und vielleicht auch für den ein oder anderen Mann interessant sein könnte, der sich fragt, was an einer Beste-Freundin-Beziehung eigentlich so speziell und besonders ist ;-) ).

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Rezension zu "Aus und vorbei" von Dorothee Röhrig

Aus und vorbei!
Fabulantavor 9 Monaten

Ich habe in dem Jahr schon ein paar Bücher gelesen aber das ist das erste Buch, das ich rezensiere. Über die Testleser Plattform von Random House fand das Buch den Weg zu mir. Ich hatte mich für dieses Buch beworben und als ich es dann tatsächlich zugeschickt bekommen habe, war ich angenehm überrascht. Dieses Buch hat zur richtigen Zeit den Weg zu mir gefunden und es hat mich während des Lesens sehr zum Nachdenken angeregt, denn nichts ist so fragil wie eine Frauenfreundschaft. Wir leben in einem Zeitalter, in dem es immer mehr Plattformen, wie z.B bestefreundingesucht.de, auf der Frau ihre bessere Hälfte finden kann (gerade bei unter 20 jährigen finde ich es interessant, dass sie sich auf solchen Plattformen anmelden). Obwohl das Ende einer Frauenfreundschaft das zentrale Thema des Buches ist, soll dieses Buch ein Plädoyer für eine erwachsenene Form der Frauenfreundschaft sein. Um dieses Buch schreiben zu können, führte die Autorin sehr viele Interviews mit Frauen, deren Freundschaft in die Brüche gegangen ist.

Frauen lassen sich eher von ihren Männern scheiden, als das Ende einer Frauenfreundschaft akzeptieren zu können. So unterdrücken Frauen ihre Bedürfnisse als ohne ihre beste Freundin zu sein. So werden Kränkungen hingenommen und erst, wenn es gar nicht mehr geht, Freundschaften im Sand verlaufen oder mit einem großen Knall enden.

Die Autorin zeigt, wie Freundschaft gelingen können und welche Schwierigkeiten eine Frauenfreundschaft zum Kippen bringen kann. So zeigt sie, dass sich Frauenfreundschaften von Männerfreundschaften unterscheiden.

Für mich war es ja das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es hat mich, überraschenderweise von der ersten Seite, fasziniert. Mir hat es klar gemacht, dass Freundschaften, die eigentlich schon vertrocknet sind, nicht lohnt, sie wieder aufleben zu lassen. Es macht Mut Freundschaften auf ehrliche Weise beeneden zu können  aber es macht Mut, sich mit seiner besten Freundin auseinander zu setzen und ehrlich miteinander umzugehen, so dass die Freundschaft nicht zerbricht. Mut seine eigenen Bedürfnisse anzusprechen ohne anzuecken. Da mich das Buch überzeugen konnte, kann ich es mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Sollte jemand an dem Buch interessiert sein, würde ich mein Buch gerne weiter reichen. Mein Dank geht an den Verlag, der mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

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