Dorothee Sargon Ein Leben ist für mich nicht genug

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Inhaltsangabe zu „Ein Leben ist für mich nicht genug“ von Dorothee Sargon

Mit 68 Jahren hat Barbara Nogras aufgrund eines Tagtraums die unerwartete Inspiration, ihr Leben aufzuschreiben. Es ist aufregend, voller Abenteuer, oft auch anstrengend und immer wieder muss sie mit neuen Herausforderungen fertig werden. Sie lernt, in allen Berufen ihren ‚Mann’ zu stehen, schildert Erlebnisse aus ihrem vielseitigen Berufsleben, dem Umgang mit Kunden und bildet sich ihre eigene Meinung. Das Wort „aufgeben“ befindet sich nicht in ihrem Vokabular; sie geht ihren Weg, auch wenn er manchmal noch so steinig und aussichtslos erscheint. Im Laufe ihres Lebens arbeitet sie als: Verwaltungslehrling, Stenotypistin, Kontoristin, Au-pair-Mädchen in Amerika, Sekretärin, Mit- pächterin einer Tankstelle, Inhaberin eines Fahrradgeschäftes, selbstständige Kosmetikerin im eigenen Institut, Fachdozentin für Sportmassagen. Und sie ist Ehefrau, Mutter und Großmutter. Rückblickend sagt sie: „Ein Leben ist für mich nicht genug.“

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  • Dorothee Sargon Ein Leben ist für mich nicht genug

    Ein Leben ist für mich nicht genug
    elschummi

    elschummi

    Es gibt nicht nur wetterbedingte Jahreszeiten nein, Dorothee Sargon hat hier ihr Leben in Jahreszeiten gepackt und ich stimme ihr wirklich zu. Von der Geburt bis zum Renten-alter erlebt jeder Mensch so seine Geschichten und ohne hier auf jede Einzelheit einzugehen, bin ich doch beeindruckt und hat mich selbst zum Nachdenken gebracht. Noch im Krieg geboren, zu klein um alles zu verstehen, den Vater verloren, der Onkel fahnenflüchtig, den Einmarsch der Russen, der Schutz der Großeltern und dann....? Nach dem Krieg? Da fing der Frühling mit seinem frischen Wind an, das Leben zu erleben, gestalten, wie auch immer. In der Nachkriegszeit, als Mädchen nicht unbedingt eine freie Zeit. Erst kam der Wiederaufbau, die Hungerszeit, Briketts oder Kohle am Bahngleis gesammelt, die Kartoffeln beim Bauern selbst ausgegraben und dann die Schule, 8 Jahre lang. Doch wenn ein Mädchen oder eine junge Frau in eine weiterführende Schule oder in die Lehre gehen wollte, brauchte man die Erlaubnis der Eltern. Was aber, wenn die Eltern meinen - ein Mädchen braucht keine Lehre, keine weiterführende Schule, wird später eh heiraten und Kinder bekommen, Hausfrau sein und der Mann verdient das Geld. Nein, nicht Dorothee Sargon, sie setzt sich durch, macht ihre Lehre zu Ende, auch wenn die Eltern das erst später verstehen. So aber konnte sich Dorothee Sargon sagen, ich hab es geschafft, bin nicht abhängig und heiraten kann ich auch, bekommt ein Kind, ihr einziges Kind. Im Leben weiß jeder, worauf es ankommt, nicht alles im Leben läuft glatt oder bringt den Erfolg, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Es genügt einfach nicht jeder Frau, nur" Hausfrau und Mutter zu sein. Ob Kindheit, Arbeitsleben oder Hausfrauen-Dasein, Dorothee Sargon hat hier - wenn auch über den zufälligen Fund ihrer Tagebücher, all jenen eine Zeit aufgezeigt, in der man geboren wird, lebt, handelt, einen Rückschlag erlebt oder aber vorwärts kommt, ganz lebhaft, lustig, nachdenklich, vorausschauend überlegt, ein Leben dargestellt, das lebhafter, arbeitsreich, interessant und kreativ, das keinen Raum für Depressionen offen lässt. Es stimmt, man sollte immer wieder neues Anfangen, sich nicht zurücklehnen, denn der Mensch lebt und lernt immer mehr dazu, je älter er wird. Dorothee Sargon hatte nicht nur eine Kindheit, die viele Wünsche offen ließ, die sie aber trotz allem nicht zurückwarf. Im Gegenteil, die im Buch geschilderten Berufe, die nicht gegensätzlicher sein können, hat sie mit Bravour gemeistert. Ihre enorme Energie nimmt der Leser auf und schöpft Kraft für sein eigenes Leben. Geht nicht, gibt es nicht für diese Frau. Nachdem ich in den Genuss kam, das Buch – Ein Leben ist für mich nicht genug! lesen zu dürfen, hab ich schon - außer das Auswandern - viele Gemeinsamkeiten gesehen. Man muss nicht in Depressionen verfallen, nur weil man mittlerweile den Frühling, Sommer, Herbst vorbei hat und kann getrost den Winter des Lebens genießen.

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