Dorothy C. Wilson Um Füße bat ich und er gab mir Flügel

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Inhaltsangabe zu „Um Füße bat ich und er gab mir Flügel“ von Dorothy C. Wilson

Die junge Ärztin Mary Verghese wird kurz nach ihrem Examen bei einem Autounfall so schwer verletzt, dass sie querschnittsgelähmt bleibt. Sie geht durch tiefe Verzweiflung und viele Anfechtungen, bis es ihr nach einigen Operationen und unermüdlichem Training wieder möglich wird, ihren Beruf als Spezialchirurgin auszuüben. Schon bald wird sie zu einer Expertin auf ihrem Gebiet und beginnt, Menschen zu helfen, die ein ähnliches Schicksal wie sie haben.

Dr. Mary Verghese hat zumindest in Indien Medizingeschichte geschrieben und daher kann ich diese Biographie nur jedem Interessierten empfeh

— supersusi
supersusi

Nach einem Unfall "stirbt" der Lebenstraum der jungen Mary Verghese. Doch sie "kämpft" darum, trotzdem als Aerztin arbeiten zu können.

— Buchperlentaucher
Buchperlentaucher
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  • eine außergewöhnliche Frau

    Um Füße bat ich und er gab mir Flügel
    supersusi

    supersusi

    01. August 2017 um 22:31

    Eine junge Frau im Indien der 40ziger Jahre will Ärztin werden. Sie schafft es, in Vellore angenommen zu werden, einer Medizinischen Schule, die von Dr. Ida, einer Amerikanerin, 1918 gegründet wurde, als die meisten indischen Frauen noch keinen Beruf erlernten. Tief beeindruckt von der freundlichen, charismatischen Dr. Ida und ihrem christlichen Glauben, eifert sie dieser nach, um sich ebenso liebevoll, selbstlos und gütig um andere zu kümmern. Sie überlebt einen schweren Unfall querschnittsgelähmt und der Glaube hilft ihr, die OPs, die Schmerzen und die zerstörten Träume zu ertragen und ihre Hilflosigkeit letzendlich zu überwinden. Nach vielen Anstrengungen operiert sie im Rollstuhl  sitzend vor allem Leprapatienten, um die Funktionsfähigkeit  von deren Händen wiederherzustellen. Doch das ist erst der Anfang ... Was sie auf den Reisen nach Australien und in die USA in den 50ziger Jahren alles gelernt hat und nach Indien brachte und dort aufbaute ist an sich schon erstaunlich, aber auch wie sie immer wieder allen Rückschlägen zum Trotz die Kraft und den Mut aufbringt, weiterzumachen macht sie zu einer bemerkenswerten Frau. Man schämt sich fast, selbst nur ein normales Leben zu führen. Dr. Mary Verghese hat zumindest in Indien Medizingeschichte geschrieben und daher kann ich diese Biographie nur jedem Interessierten empfehlen.

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  • Glaube besiegt Hoffnungslosigkeit

    Um Füße bat ich und er gab mir Flügel
    Buchperlentaucher

    Buchperlentaucher

    11. April 2015 um 13:03

    Es ist schon sehr lange her, dass ich dieses Buch gelesen habe.Trotzdem ist es eine der Biografien, die kaum je vergessen werde.Vor allem "das Bild" der Ärztin Mary Verghese bei einer Operation. Wo ein Berufskollege (?) ihre Arbeit bewundert und nicht erkennt, dass diese tatkräftige Frau schwerstbehindert ist. Oder das Bild der jungen Studentin Mary gleich nach ihrem Unfall, als sie befürchtet muss, nie als Ärztin arbeiten zu können. 

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  • Rezension zu "um Füße bat ich und er gab mir Flügel" von Dorothy C. Wilson

    Um Füße bat ich und er gab mir Flügel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2013 um 19:18

    Eine sehr starke Geschichte über eine sehr starke Frau, die das Leben nimmt, wie es kommt, auch wenn es nicht immer leicht ist, mit Vorurteilen und Rückschlägen umzugehen..

  • Frage zu "Mein linker Fuss" von Christy Brown

    Mein linker Fuß
    Bella5

    Bella5

    Hallo,ich suche Bücher über Menschen, die trotz Krankheit ihr Leben meisterten. Romane sowie Biographien,siehe Beispiel unten.

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  • Rezension zu "Um Füße bat ich und er gab mir Flügel" von Dorothy C. Wilson

    Um Füße bat ich und er gab mir Flügel
    rabbit78

    rabbit78

    09. September 2010 um 21:51

    Biographie der indischen Ärztin Mary Verghese Die Biographie ist sehr interessant, insbesondere auch im Zus.-hang mit Indien: Politische Revolution durch die Unabhängigkeit nach dem 2. WK, dass Frauen Berufe erlernen / studieren können, der Umgang mit Aussätzigen etc. Dr. Verghese hat durch das offene Wesen ihres Vaters Medizin studieren dürfen und konnte nach ihrem tragischen Unfall durch das Vermögen des Vaters sowohl Pflegekräfte als auch eine Rehabilitation in Australien finanzieren. Später wurde ihre Weiterbildung im Bereich Reha und Orthopädie durch die WHO gesponsort. Ebenso muss man erwähnen, dass sie während ihrer Studienjahre viele Jahre entgeldlos voll tätig sein musste und sich so nichts ansparen konnte. Die Erzählweise ist angenehm schlicht und beschreibt dass äußere und innere Erscheinungsbild der Ärztin. Äußerlich stets gut gelaunt und introvertiert, nie klagend. Innerlich mit sich ringend. Die Art der selbstlosen Hingabe als Ärztin und Selbstverleumdnung, die auch als Christliches Vorbild sowohl von der Ärztin selbst als auch ihrer Umwelt positiv deklariert wird, ist mir fremd und zu extrem. Dennoch empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

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