Aufruhr in Oxford

von Dorothy L. Sayers 
4,4 Sterne bei26 Bewertungen
Aufruhr in Oxford
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Ein Krimi ohne Mord, aber eins der schönsten Bücher von D. L. Sayers. Fans von Krimis aus merry old England werden es lieben!

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Inhaltsangabe zu "Aufruhr in Oxford"

Lord Peter Wimsey, blaublütig, schrfsinnig und cool von Geburt, wird in letzter Not in ein Mädchen-College nach Oxford gerufen. Man will jedes Aufsehen und vor allem das Auftauchen der Polizei vermeiden, obwohl Unheimliches passiert. Schülerinnen und Lehrkräfte erhalten Drohbriefe. Eine Strohpuppe, durchbohrt von einem Messer, hängt an einem Dachbalken. Ein früheres College-Mitglied, die Kriminalautorin Harriet Vane, entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Gerade ihr eilt Lord Peter gern zu Hilfe. Oxford wird so auch zum Ort seiner großen Liebe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499230820
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:09.04.2001
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.03.2014 bei Audiobuch Verlag OHG erschienen.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Aufruhr in Oxford" von Dorothy L. Sayers

    Lord Peter Wimsey, blaublütig, scharfsinnig und cool von Geburt, wird in letzter Not in ein Mädchen-College nach Oxford gerufen. Man will jedes Aufsehen und vor allem das Auftauchen der Polizei vermeiden, obwohl Unheimliches passiert. Schülerinnen und Lehrkräfte erhalten Drohbriefe. Eine Strohpuppe, durchbohrt von einem Messer, hängt an einem Dachbalken. Ein früheres College-Mitglied, die Kriminalautorin Harriet Vane, entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Gerade ihr eilt Lord Peter gern zur Hilfe. Oxford wird so auch zum Ort seiner großen Liebe.

    Ein Klassiker des englischen Whodunnit:)

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    T
    toffifeevor 10 Jahren
    Rezension zu "Aufruhr in Oxford" von Dorothy L. Sayers

    Ein guter Krimi, aber ansonsten der schönste Liebesroman, den ich kenne!

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    ginsters avatar
    ginstervor 11 Jahren
    Rezension zu "Aufruhr in Oxford" von Dorothy L. Sayers

    Wer hier den üblichen Krimi mit Kommissar, Leiche und Mörder erwartet, kann das Buch gleich wieder zuklappen. Auch wird nicht Lord Peter Wimsey, Dorothy Sayers´ berühmter Amateurdetektiv, zum Schauplatz des Ärgernisses gerufen, sondern Harriet Vane – und obwohl Wimsey ständig über allem schwebt, tritt er erst in der zweiten Hälfte des Buches leibhaftig in Erscheinung.

    Anlässlich einer Jahresfeier ihres alten Colleges kommt Harriet Vane, die erfolgreiche Kriminalschriftstellerin, nach langer Zeit wieder nach Oxford. Als im Shrewsbury, das ein reines Frauencollege ist, kurze Zeit später eine anonyme Briefeschreiberin umzugehen beginnt, wird Harriet Vane gebeten, dort Ermittlungen anzustellen. Das College kann und will sich in Zeiten, wo das Frauenstudium noch nicht selbstverständlich ist, kein öffentliches Aufsehen leisten.
    Harriet sagt mit sehr gemischten Gefühlen zu. Sie befindet sich in einer Krise; einerseits kommt sie mit ihrem neuen Buch nicht wie gewünscht voran, andererseits muss sie ihr Verhältnis zu Lord Peter Wimsey klären, der vor fünf Jahren ihre Unschuld bewiesen und sie damit vor dem Galgen gerettet hat. Seit damals weiß sie, dass er sie liebt und sie heiraten will. Er ist ihr nicht gleichgültig, aber sie wird nicht mit dem Gefühl fertig, ihm für seine damalige Hilfe dankbar sein zu müssen – und damit abhängig und ihm keineswegs gleichgestellt zu sein. Als Alternative bietet sich ihr nur ein Rückzug in ein „Leben des Geistes”.
    Im Shrewsbury begegnet sie einem anderen Aspekt ihres eigenen Problems. Die obszönen anonymen Briefe müssen von einer „Giftspritze” innerhalb des Colleges stammen, die anscheinend über das „Leben des Geistes” eigene Bedürfnisse verdrängt hat. Die Vorfälle häufen sich, Sachbeschädigungen steigern die Verunsicherung. Alle Bewohnerinnen sind verdächtig, besonders die Professorinnen. Nur der Zusammenhalt des Colleges verhindert den gefürchteten öffentlichen Skandal. Als die Situation zu eskalieren droht, weil eine labile Studentin einen Selbstmordversuch unternimmt, ruft Harriet ziemlich spät Lord Peter Wimsey zu Hilfe. Aber auch er kann den Mordanschlag auf sie nicht verhindern ...

    Als Kriminalroman kann man die Story als dürftig bezeichnen, denn Lord Peter kommt, sieht und siegt fast im Alleingang. Beim Showdown zieht er die Lösung wie ein Kaninchen aus dem Hut.
    Wirklich großartig finde ich das Buch wegen der liebevollen und scharfsichtigen Charakterisierung von Personen und Situationen. Dorothy Sayers hat selbst in Oxford studiert und ihre detailreichen Schilderungen belegen, dass sie sich dort wohlgefühlt hat. Bekanntlich hat sie später, als sie in einer unglücklichen Ehe lebte, Harriet Vane als ein literarisches alter ego erschaffen. Es liegt nahe, auch Lord Peter Wimsey (der nicht mehr die anfängliche Karikatur der früheren Werke ist: reicher gebildeter Amateurdetektiv mit Monokel) als ihren "idealen Mann" zu verstehen.
    Finde heraus, was du wirklich willst und tu es! Das ist das eigentliche Thema, und es geht weit über den Aufruhr im College und die Liebe zwischen Peter und Harriet hinaus. Ich denke, dass von allen Lord-Peter-Wimsey-Krimis dieses Buch die Einstellung der Autorin am unverhülltesten wiedergibt, die damit eindeutig und engagiert Stellung bezieht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Krimi ohne Mord, aber eins der schönsten Bücher von D. L. Sayers. Fans von Krimis aus merry old England werden es lieben!
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    Aeryn
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    juergenalbersvor 3 Monaten

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