Dorothy Parker New Yorker Geschichten

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Inhaltsangabe zu „New Yorker Geschichten“ von Dorothy Parker

Dorothy Parker kannte sich aus in ihrem New York der Zwanziger- und Dreißigerjahre. Mit einer unvergleichlichen Selbstverständlichkeit bewegte sie sich durch die schäbigen Bars und die glänzenden Dinnerpartys, blickte den tapferen und sehnsüchtigen Arbeitern genauso
in die Seele wie den zynischen und oberflächlichen Reichen. In ihrer frechen, geistreichen und kompromisslosen Art schafft sie in ihren Kurzgeschichten eine einzigartige Balance zwischen bitterkomischem Humor und grausamer Desillusion.

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  • Scharfzüngige Chronistin der Roaring Twenties

    New Yorker Geschichten

    gretavox

    21. April 2016 um 10:24

    Zugegeben, ich bin nicht unparteiisch: ich mag Kurzgeschichten – vor allem, wenn sie gut geschrieben sind. Leider ist die Gattung etwas aus der Mode gekommen und das Handwerkszeug, eine wirkliche Kurzgeschichte zu verfassen, beherrscht auch nicht jeder Autor, denn ein Text ist noch lange keine Kurzgeschichte, nur weil er kurz ist. Dorothy Parker ist eine Meisterin der Short Story.In dem Sammelband "New Yorker Geschichten" entführt sie den Leser in die Welt der New Yorker Gesellschaft der Roaring Twenties und der frühen 1930er Jahre. In diesen Kurzgeschichten beleuchtet sie die Beziehung zwischen Mann und Frau, die Leidenschaft, vor allem das Scheitern der Liebe und immer wieder den Verlust von Vertrauen, den Verrat und verheerende Missverständnisse, z.B. in "New York – Detroit", "Ein Telefonanruf". "Eine starke Blondine" (Originaltitel: "Big blonde") wurde übrigens 1929 in den USA zur besten Kurzgeschichte des Jahres gekürt.Oft sympathisiert die Autorin mit den sozial Schwächeren, z.B. in "Arrangement in Schwarz und Weiß" oder "Mrs. Hofstadter aus der Josephine Street", doch ihr Engagement ist niemals belehrend. Am besten gefallen mir die Geschichten, in denen Parker die verwöhnten Damen der vermeintlichen Oberschicht bloßstellt, die ihre läppischen Sorgen wie ein abgebrochener Fingernagel zur großen Tragödie hoch stilisieren, z. B. in ´"Aus dem Tagebuch einer New Yorker Lady" oder in "Pferdchen". Dann kann Parker gnadenlos boshaft sein.Aber was auch ihr Thema ist – bei Parker wirkt jedes Wort mit Bedacht gewählt, eine Schreibtugend, die vielen heutigen Autoren abzugehen scheint. Abgesehen von einigen, heute zumindest in der deutschen Übersetzung antiquiert wirkenden Ausdrücken wie "du heiliger Strohsack" oder "ach du Scheibenhonig" ist Parkers Sprache geschliffen und von wahrhaft zeitloser Schönheit. Der Autorin werden übrigens auch verschiedene Wortschöpfungen zugeschrieben, z.B. "face-lift" oder "one-night" stand, die heute gang und gäbe sind.Dass Dorothy Parker eine blitzgescheite, scharfzüngige Schriftstellerin mit einem untrüglichen Gefühl für Sprache ist, stellt sie in ihren New Yorker Geschichten eindrucksvoll unter Beweis.

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  • Rezension zu "New Yorker Geschichten" von Dorothy Parker

    New Yorker Geschichten

    Musegirl90

    07. January 2010 um 02:57

    Ein Band mit vielen Kurgeschichten, die meistens in New York City spielen. Es werden immer die Geschichten von einzelnen Personen erzählt, die ab und zu auch mal in Form eines Telefonats oder von Tagebucheinträgen dargestellt werden. Ich fand das Buch wirklich sehr interessant. Keine Geschichte gleicht der anderen. Dorothy Parker behandelt die verschiedensten Themen, wie unter anderem den Spanischen Bürgerkrieg. Viele Geschichten sind sehr sarkastisch andere melancholisch und wieder andere humorvoll. Es ist für jeden etwas dabei.

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  • Rezension zu "New Yorker Geschichten" von Dorothy Parker

    New Yorker Geschichten

    itsjustatragedy

    13. September 2009 um 11:38

    Dorothy Parker war eine beeindruckende Frau und ich finde das ist dieses Buch auch. "New Yorker Geschichten" ist eine Sammlung von kurzen Erzählungen über die previligierten Damen der 30er Jahre in New York. Sie handeln von Politik, Arroganz und Feindlichkeit ebenso wie Liebe und Sehnsucht und von dem Bild, welches Frauen vermitteln und vermitteln sollten. 29 Geschichten die leise und unterschwellig auf Missstände, die sehr wohl auch zur heutigen Zeit präsent sind, hinweisen und zum Nachdenken anregen. "Die berührenden und aufregenden Geschichten der Dorothy Parker speisen sich aus all dem: aus ihrem Engagement, ihrem Mut, ihrer Einsamkeit, aus ihrer Liebe zu den Armen, den Schwachen, auch den Tieren, aus ihrer Verachtung für die Emporgekommenen, aus ihren Rauschzuständen und ihrer Erschöpfung und aus ihrer tiefen Verletzlichkeit und der glänzenden Waffe der Ironie und des Spottes. All das hat sie zum Schreiben gebracht? 'Ach was', sagt sie in einem Interview auf die Frage von Marion Capron: 'Was hat sie denn am meisten zu ihrer Arbeit inspiriert?' Sie antwortete 'Geldmangel, meine Liebe.' [Elke Heidenreich]"

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  • Rezension zu "New Yorker Geschichten" von Dorothy Parker

    New Yorker Geschichten

    annikki

    30. October 2008 um 07:20

    Ein kleiner Einblick in das Gefühlschaos der Mannhattener Ladies aus den 40er Jahren

  • Rezension zu "New Yorker Geschichten" von Dorothy Parker

    New Yorker Geschichten

    dame

    20. June 2008 um 18:42

    eines der lustigsten bücher, die ich gelesen habe! sehr schön beobachtete charaktere und hübsch gemeine beurteilungen

  • Rezension zu "New Yorker Geschichten" von Dorothy Parker

    New Yorker Geschichten

    firlefanz

    11. June 2008 um 11:55

    Es kommt nicht oft vor, dass mir Kurzgeschichten wirklich gefallen...

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