Dostojewskis Erben Agenten-Roulette

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Inhaltsangabe zu „Agenten-Roulette“ von Dostojewskis Erben

Ein super Buch.. Sehr spannend, und man muss es einfach bis zum Schluss lesen! TOP!!

— itsbooklover
itsbooklover

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  • Rezension zu "Agenten-Roulette" von Eva Lirot

    Agenten-Roulette
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2012 um 14:43

    Kurzbeschreibung: Ein fettes Schwein, drei Morde, vier Tote und sechzehn Autoren! Und das ist längst nicht alles, was Sie im ersten Kettenkrimi der Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem Kreise derer, die sich Dostojewskis Erben nennen erwartet. Bereitwillig stellten sie ihre Fantasien und ihre ganzen Erfahrungen als gewiefte Krimiautoren zur Verfügung. Herausgekommen ist dabei eine Geschichte voller Affären, Intrigen, zwielichtiger Gestalten, korrupten Machthabern und einem schlauen Hund, die Wiesbaden in einen Hort des Verbrechens wandelt, der weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinausreicht. Zu den Herausgebern: Eva Lirot wohnt und arbeitet derzeit in Limburg und genießt gern mal einen guten Wein. Veröffentlichungen: die Krimi/Thriller-Serie aus Frankfurt mit Großstadtsheriff Jim Devcon (zuletzt: Seelenbruch, Eiskalte Ekstase), Kurzkrimis. Richard Lifka, Mitbegründer von Dostojewskis Erben ist Autor, Journalist und Herausgeber. Zuletzt erschienen sind die beiden Kriminalromane mit Privatdetektiv Ninus Hagen: Sonnenkönig und Doppelkopf. Rezension: Im Casino in Wiesbaden kommt es zu einem Mord, aber anders als erwartet: Der eigentliche Mörder ist das tatsächliche Opfer, denn bei seinem Anschlagsversuch kommt er selbst ums Leben. Kriminalhauptkommissar Lars Rieken hat mit diesem Fall alle Hände voll zu tun, Unterstützung findet er in der resoluten Kevser, die für das Casino arbeitet, und ihrem Dobermann Mo, der ebenfalls zu Wort kommt. Rieken muss dann noch erfahren, dass seine ehemalige Freundin Anina wohl ebenfalls ihre Hände im Spiel hat... Mit Agenten-Roulette legen Dostojewskis Erben, ein Zusammenschluss von 16 Kriminalautoren, den ersten Kettenkrimi vor. Anfangs war ich etwas skeptisch aber gleichzeitig auch sehr neugierig, wie die verschiedenen Schriftsteller es schaffen werden, einen zusammenhängenden Krimi zu verfassen. Und dies geschah überraschend gut! Man erkennt zwar, dass jeder Autor seine eigene Note und Erzählstil hat, womit ich aber keine Probleme hatte, sondern es eher als angenehm empfand, denn so konnte man direkt unterscheiden, von wem einzelne Abschnitte stammten. Bei Eva Lirot z.B. konnte ich den Schreibstil sogar wiedererkennen, da ich bereits einige ihrer Bücher lesen durfte, die mich immer begeistern konnten. Die Handlung selbst ist raffiniert angelegt für einen Krimi, der mit gerade mal 120 Seiten aufwartet. Anfangs lose anmutende Aneinanderreihungen von Geschehnissen fügen sich am Ende zu einem schlüssigen Handlungsstrang zusammen, wobei ich ruhig noch 200 Seiten mehr hätte lesen können. Als besten Charakter möchte ich den Dobermann Mo herausheben, der in einigen Szenen selbst zu Wort kommt und mit lustigen und auch bissigen Kommentaren aufwartet. Ihn hätte ich mir auch als Hauptcharakter gut vorstellen können. Vielleicht entscheiden sich die Autoren ja, ihn in einem zukünftigen Projekt nochmals in einer größeren Rolle auftreten zu lassen. Fazit: Mit Agenten-Roulette legen Dostojewskis Erben ein interessantes Projekt vor, dass sich vor anderen Krimis nicht verstecken muss, aber ruhig ein wenig länger hätte sein können. Ich freue mich jedenfalls auf weitere Romane des Zusammenschlusses der 16 Autoren!

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  • Rezension zu "Agenten-Roulette" von Eva Lirot

    Agenten-Roulette
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    14. November 2012 um 19:10

    Der Tatort: Spielcasino Wiesbaden. Die Tat: Mord. Die Tatwaffe: 2 Euro. Zeuge: Mo. Im Wiesbadener Spielcasino soll der hochrangige balkanische Politiker, genannt Silberner Toni, welcher eine frappierende Ähnlichkeit mit Tony Bennett hat, sein jähes Ende finden. Fettes Schwein soll dafür Sorge tragen, doch dann kommt alles anders. Ein gleichmäßig atmender Kommissar, Ostblock-Agenten, politische Verwicklungen um Geld und Korruption sind die Eckpfeiler des Kettenkrimis von Dostojewskis Erben. Der Buchdeckel mit dem Abbild des Wiesbadener Spielcasinos in der Dunkelheit und einem hell angeleuchteten Damen Pumps lassen darauf schließen, dass wir es hier nicht mit einer Gute-Nacht-Geschichte zu tun haben werden. Doch obwohl das Bild so unscheinbar und fast romantisch wirkt, spätestens nach dem Umblättern geht die wilde Fahrt los. Mit klaren und teilweise deftigen Worten steht der Leser schon nach kurzer Zeit mitten im Geschehen und hat Anteil an den Ermittlungen des Kommissars Lars Rieken und seiner Kollegen. Wenn sich 16 (!) Autorinnen und Autoren zusammenrotten um Angst und Schrecken in Wiesbaden zu verbreiten oder um Leser in die Irre zu führen, dann kann das mächtig in die Hose gehen. Kann – tut es aber nicht. Wer sich selber schon als Dostojewskis Erben bezeichnet pokert hoch, um nicht zu sagen er tritt ein schweres Erbe an. Sich den Namen des bekanntesten russischen Schriftstellers auf die Fahne zu schreiben ist schon ziemlich verwegen, aber hey – die, die hier schreiben sind seit Jahren im Geschäft und wissen was sie tun. Meine Vorstellung von einem Kettenkrimi war, dass abwechselnd jeder Autor ein Kapitel schreibt, man aber die einzelnen Abschnitte gut voneinander trennen kann, da ja jeder seinen sehr eigenen Schreibstil hat. Meine Befürchtung, dass es auf das Gesamtbild unruhig wirken werden könne wurde nicht bestätigt. Tatsächlich haben Dostojewskis Erben hier ein roten Schreibfaden gefunden, der den Leser immer wieder Zweifeln und selten zum Nachdenken kommen lässt. Leseempfehlung? Den Spaß sollte man sich gönnen! Für wen? Für aufmerksame Freunde von temporeichen Krimis. Ich kann nur sagen, dass mir dieses, sagen wir „Experiment“ sehr gut gefallen hat und ich sicher bin, dass die Erben nicht zum letzten Mal bei „Latte Macchiato, Tee, Rotwein, Bitter Lemon und Kombucha“ zusammensaßen und mörderischen Spaß am Verfassen eines Kettenkrimis hatten.

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  • Rezension zu "Agenten-Roulette" von Eva Lirot

    Agenten-Roulette
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    20. October 2012 um 14:39

    In einem Casino in Wiesbaden kommt es zu einem Mord, doch der Mörder ist in diesem Fall das Opfer. Denn er hat es nicht geschafft, sein eigentliches Ziel umzubringen und ist dabei selbst ums Leben gekommen. Lars Rieken fängt an zu ermitteln und kommt hinter Geheimnisse, die er lieber nicht wissen will. Als er merkt, dass seine ehemalige Freundin Anna ebenfalls in diese Intrigen mitverwickelt ist, versteht er die Welt nicht mehr. Und der Dobermann Mo weiß alles und versucht seinem Frauchen Kevser mitzuteilen, wer hinter allem steckt. 16 Autoren haben sich zusammengeschlossen, um einen Kettenkrimi zu schreiben und ich war wirklich gespannt, wie diese Autoren es schaffen, 16 verschiedene Gedanken und Entwicklungen in eine Geschichte zusammenzufassen. Beim Lesen fällt zuerst auf, welch unterschiedliche Stile die Autoren haben. Jeder ist unverwechselbar und bei manchen Autoren, von denen ich schon „ganze“ Bücher gelesen haben, habe ich den Stil auch gleich wiedererkannt. Die Geschichte an sich ist am Anfang etwas undurchsichtig, bis zum Schluss alle Fäden zusammenlaufen. Interessant ist dabei, wie jeder einzelne Schriftsteller seinen Gedanken eingebracht hat und wie auch Gedanken der „Vorgänger“ aufgegriffen und weitergesponnen wurden. Ich stelle es mir sehr schwer vor, einfach weiterzuschreiben, wenn schon ein Plot vorgegeben ist und man auch aufpassen muss, dass die Geschichte jetzt nicht 1000 Seiten lang wird. Ich weiß nicht genau, wie die Autoren es letztendlich gelöst haben, dass dabei ein kleiner Krimi entstanden ist, aber sie haben es meiner Meinung nach sehr gut gelöst. Jedoch war die Geschichte meiner Meinung nach einfach zu kurz. Vieles bleibt unbeantwortet, aber mir ist auch klar, dass dies auf den wenigen Seiten nicht machbar war. Besonders sympathisch war mir der Charakter Kevser, eine Security-Frau mit Witz und Verstand und einem Dobermann namens Mo, dem eigentlichen Held der Geschichte. Fazit: Ein schönes Projekt, dass hätte länger sein können, aber auf jeden Fall Lust auf mehr aus den Federn der 16 Autoren macht.

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