Das Buch ist natürlich wunderbar skurril und hat eine gewisse Situationskomik, die dann und wann aber auch die Albernheit streift, aber – warum eigentlich nicht?
Das geht schon los, bevor die Geschichte über losgeht. Da steht im Kleingedruckten: „Wer dieses Werk ohne Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet, verspielt seine Chancen gerettet zu werden, wenn die in diesem Buch geschilderten Ereignisse eintreten.“ So was liebe ich!
Adams ist bekannt dafür, neue Welten und Wörter zu erschaffen (ich sage nur: Pangalaktischer Donnergurgler). Der Sprachstil der Figuren ist so, wie in unzähligen (Sci-Fi-)Büchern der 80er: Gefühlt jeder vierte gesprochene Satz beginnt mit „Hey, hört mal…“ (Die anderen beginnen mit „Ach…“ oder „Naja…“ oder „Äh…“) und auf Dauer hat es mich wirklich genervt. Es kann natürlich an der Übersetzung liegen. Die Figuren selbst haben mich irgendwie kalt gelassen (außer Marvin natürlich, den depressiven Roboter, den fand ich einfach hinreißend). Trotzdem lasse ich eine Leseempfehlung da; denn wenn man in entsprechender Stimmung ist, macht dieses Buch wirklich Spaß.




























