Douglas Adams Doctor Who

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Inhaltsangabe zu „Doctor Who“ von Douglas Adams

Unter der Regentschaft des geheimnisvollen „Captain“ ist Zan- ak ein zufriedener und wohlhabender Planet. Meistens. Wenn es in den Mienen keine wertvollen Mineralien und Edelsteine mehr zum Schür- fen gibt, genügt es völlig, dass der Captain ein Neues Goldenes Zeital- ter verkündet, und sie füllen sich wieder. Ein Wirtschaftswunder – also kann da o ensichtlich etwas nicht stimmen. Der Piratenplanet ist ein von James Goss verfasster Roman, der auf der 1978 geschriebenen Drehbuch von Douglas Adams basiert.

Ein lustiges Buch mit einer wirklich spannenden Idee.

— Ann-KathrinSpeckmann
Ann-KathrinSpeckmann

Ein humorvolles Science-fiction Abenteuer mit dem Doktor

— Blintschik
Blintschik

Die außergewöhnliche Charaktere sind das Wesen der Geschichte.

— MintyAnchor
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  • Der vierte Doktor in Aktion!

    Doctor Who
    Bella5

    Bella5

     Die Science-Fiction-Serie „DR WHO“ ist Kult! Sie wird von der britischen BBC produziert und erlebte auch ein kleines Revival, es gibt auch eine Verfilmung . Die TV – Serie läuft schon seit 1963, und bis 1989 ohne Pause.2005 gab es, wie erwähnt, ein Revival der Serie, davor im Jahr 1996 einen im Fernsehen ausgestrahlten Spielfilm. Zeitreise – Fans kommen bei DR WHO voll auf ihre Kosten, denn der Protagonist, der einfach als „der Doktor“ bekannt ist, reist mit seinem Sidekick in TARDIS, einer Zeit-Raum-Maschine, durch die Dimensionen und die Zeit. Auf seinen Reisen muss der Doktor natürlich auf Zack sein und sich zu helfen wissen, denn es geht teilweise nicht ungefährlich zu und so manches Abenteuer muss bestanden werden. Im Laufe der Zeit haben diverse Schauspieler den „Doktor“ gespielt. Die britische Popkultur wäre ohne die Science-Fiction- Serie, die sowohl bei den Fans („Whovians“) als auch bei den Kritikern beliebt und anerkannt ist, um ein Vielfaches ärmer. Nicht umsonst hat das Werk einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde; ausserdem hat „DR WHO“ schon diverse Preise abgeräumt! Für „Whovians“ ist die Lektüre von „DER PIRATENPLANET“  sowieso ein Muss, aber jeder, der gerne SF liest, kann das Buch lesen, da das „DR WHO“ Universum hier phantasievoll, smart und humorvoll dargestellt wird. Kein Wunder, denn es ist eine Adaptation der Drehbücher von Douglas Adams („Per Anhalter durch die Galaxis“) aus dem Jahr 1978; der Autor James Goss hat das Ganze in eine lesbare Form gegossen. Ich hatte beim Lesen viel Spass, ich mag die abgedrehten Ideen einfach! Goss‘ Roman liest sich einfach und sehr flüssig, man muss sich natürlich in die story hineindenken, weswegen ich nicht sicher bin, ob ich das Buch als stand – alone empfehlen soll, für Leser völlig ohne Vorkenntnisse, eigentlich ist es ja Teil einer Reihe. Wenn man aber erst einmal mit der Lektüre vom „Piratenplanet“ begonnen hat, gelingt es dem Autor, den Leser bei der Stange zu halten und super zu unterhalten. Insgesamt gibt es zwölf „Doktoren“, hier geht’s um den vierten Doktor; natürlich dürfen  sidekick Romana und K-9 nicht fehlen. K -9, der vierte Doktor und Romana, seine Begleiterin, suchen den Schlüssel der Zeit, der aus sechs Teilen besteht. Also geht es für sie auf den Planeten Calufrax – denken sie zumindest. Denn bei der Ankunft müssen sie erkennen, dass sie auf einem ganz anderen Planeten gelandet sind: Zanak! Dieser Planet schwelgt im Luxus, die Bewohner sind wohlhabend und happy. Der Reichtum basiert auf der Gewinnung von Mineralien und Edelsteinen, und der Reichtum an Bodenschätzen versiegt nie. Die Minen leeren sich einfach nicht. Wie kommt’s ?  - Der Herrscher des Planeten, „Captain“, ruft ganz einfach ein Neues Goldenes Zeitalter aus und schwupps – sind die Minen wieder gefüllt. Sehr praktisch, zu praktisch. Dr Who und Romana kommt diese boomende Wirtschaft jedenfalls spanisch vor, und sie setzen alles daran, um zu ergründen, wo Calufax abgeblieben ist. Außerdem wollen sie herausfinden, was der geheimnisumwitterte „Captain“ zu verbergen hat…Ich mochte die Geschichte, denn es gibt spannende Elemente, slapstick und Situationskomik. Wie bei fast jeder SF – Geschichte kann man sich als Leser so seine Gedanken machen. Es wird doch kein Kommentar zu real existierenden Verhältnissen oder gar eine camouflierte Gesellschaftskritik oder ein Kommentar zum Zeitgeist sein?! Über den eigentlichen Inhalt und den Verlauf der Handlung will ich  an dieser Stelle nicht zuviel verraten – nur soviel: Science Fiction Fans kommen hier voll auf ihre Kosten! 

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  • Ein Pirat auf abwegen

    Doctor Who
    Ann-KathrinSpeckmann

    Ann-KathrinSpeckmann

    31. May 2017 um 21:14

    Inhalt:Dr. Who und seine neue Assistentin Romana müssen den zweiten Schlüssel der Zeit finden. Dabei landen sie versehentlich auf einem falschen Planet. Zum Glück für seinen Bewohner - und wie sich bald herausstellt auch für viele weitere Menschen. Denn auf diesem Planeten gibt es zwar einerseits viel Wohlstand andererseits aber auch wenig zu Essen und einen skrupellosen Regenten.Meine Meinung:Vor diesem Buch hatte ich keine Ahnung von Dr. Who. Ich wollte diese Wissenslücke aber schon länger schließen, weshalb mit die Leserunde zu diesem Buch sehr entgegenkam. Das Problem ist allerdings, dass ich noch immer nicht wirklich etwas von der Welt des Doktors verstehe - weder von jener in den Geschichten, noch die Vielfalt der Bücher und Serien. Aber okay. Das muss ja nicht nach einem Roman klar werden. ;)Insgesamt erscheint mir das ganze Buch eher wie eine Parodie auf Science Fiction auf typische Fantasy-Welten. Der Doktor und auch der Bösewicht sind dermaßen überzogen, dass es einfach nur noch komisch ist. Das hat mich mehrfach schmunzeln lassen, aber auch dafür gesorgt, dass sich die Spannung in Grenzen hielt. Denn wenn der Doktor alles auf die leichte Schulter nimmt, warum sollte ich dann angespannt sein?Stilistisch fällt das Buch auf jeden Fall auf. Ich habe meinem Freund eine lustige Stelle vorgelesen und er meinte nur "Oh man, ist das alles so anstrengend und unverständlich geschrieben." Ich dagegen mochte den Schreibstil sehr gern, auch wenn er mich an einigen Stellen etwas irritiert hat.Die Welt habe ich - wie eingangs schon erwähnt - nicht durchblickt. Ich frage mich, ob der Leser das alles gar nicht verstehen soll, ich zu blöd bin (was in Sachen Naturwissenschaften gut möglich ist) oder ob der Autor selbst nicht so genau weiß, worum es eigentlich geht. Ich setze auf ersteres. Aber eigentlich ist das auch egal, da technische Beschreibungen nur begrenzt vorkommen. Die Charaktere sind wichtiger. Sie sind alles klischeehaft und überzogen und dann noch mit irgendwas außergewöhnlichen garniert. Manche Beschreibungen waren mit zu lang oder mit zu wenig Stoff gefüllt, da die Sichtweise wechselt. Aber es war wirklich auch sehr lustig und interessant, die Welt aus verschiedenen Augen zu sehen.Insgesamt: Wer an Comedy und Science Fiction interessiert ist, sollte sich das Buch anschauen. Aber am wichtigsten ist, dass euch der Stil gefällt. Am besten lest ihr euch vor dem Kauf ein wenig in das Buch rein. Gefällt euch der Anfang, mögt ihr das ganze Buch.

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  • Der Doktor auf der Suche nach dem Schlüssel

    Doctor Who
    Blintschik

    Blintschik

    18. May 2017 um 22:14

    Der Doctor muss den Schlüssel der Zeit finden und bei seiner Suche kommt er auf den Planeten Zanak. Doch irgendwas scheint dort nicht zu stimmen, denn die Bewohner scheinen unnormal reich zu sein. Während er den auf den Grund geht, stürzt er sich mal wieder in ein großes Abenteuer bei dem ihm Romana und K-9 zur Seite stehen. Der Stil des Buches hat mir gut gefallen und es hat auch wirklich zu den alten Doctor Who Folgen gepasst, da er ebenfalls etwas älter wirkte, aber doch modern und leicht zu lesen war. Der Humor in dieser Geschichte ist wahnsinnig lustig. Ich musste bei fast jeden Satz lachen, weil es einfach so herrlich sarkastisch und typisch Doktor war. Aber auch die Geschichte an sich ist sehr spannend. Es fängt zwar etwas ruhiger an, wird aber nach und nach spannender und obwohl man weiß, dass def Doktor immer gewinnt, so konnte man trotzdem mitfiebern. Die Charaktere waren auch richtig super. Besonders die Begleiter des Doktors sind sehr sympatisch und haben ihre eigene Art, die genauso lustig ist wie der Doktor selbst und das dieser einfach nur ein richtig toller Charakter ist, ist schon fast selbstverständlich.  Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen und waren sehr sympatisch. Zusammengefasst ist dieses Buch für jeden Doctor Who Fan ein ein großer Spaß, aber sich für Leute, die die Serie nicht kennen und intelligente und lustige Science-fiction Geschichten mögen zu empfehlen. Ein wunderbares Buch

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  • Die außergewöhnlichen Charaktere sind das Wesen der Geschichte

    Doctor Who
    MintyAnchor

    MintyAnchor

    16. May 2017 um 13:13

    Doctor Who - Der Piratenplanet  Der Doktor liebt seine Freiheit durch Raum und Zeit zu reisen wie es ihm gerade gefällt. Doch jetzt muss er einen Auftrag erfüllen und macht sich daher recht widerwillig mit seinem Roboterhund K-9 und der Time Lady Romana auf den Weg.Mithilfe der Tardis, seinem alten Mädchen, landet auf dem Planeten Zanak und spürt sofort: Hier stimmt etwas nicht. Auf dem Berg thront eine große Zitadelle, die Straßen sind übersät von Diamanten, Rubinen und Smaragden. D keiner scheint sich darum zu kümmern, niemanden sammelt die Edelsteine auf, alle gehen achtlos weiter und tragen goldene Regenschirme. Während sich der Doktor über alles und jeden wundert, haben Mula und ihr Großvater ganz andere Sorgen. Jedes Mal, wenn der Kapitän ein goldenes Zeitalter verkündet, verschlimmert sich der Zustand ihres Bruders.Doch von all den bekommt der Kapitän oben in der Zitadelle auf dem Berg nichts mit, er ist damit beschäftigt ein neues goldenes Zeitalter vorzubereiten. Während seine Mannschaft und Mister Fibuli ängstlichen auf der Brücke herumhuschen und die Maschine anwerfen, reibt sich der Kapitän die Hände. Er ist in mörderischer Laune und jeder weiß, einen von ihnen wird es heute treffen. Auf einen von ihnen wird der Kapitän seinen treusten Todesschwadron loslassen ... Der Sciencefiction-Roman „Doctor Who – Der Piratenplanet“ basiert auf einem Drehbuch von Douglas Adams und wurde von James Goss als Buch aufbereitet. Als absoluter Fan des Doktors, der Tardis und dem nahezu alleskönnenden Schallschraubenzieher musste ich dieses Buch natürlich unbedingt lesen. Und doch ist mir noch nie eine Rezension so schwer gefallen wie diese.Durch die Erzählperspektive erlebt der Leser die Geschichte des Doktors als unbeteiligter Zuschauer von außen. Wir sehen den Planeten Zanak, die Bevölkerung und dort herrschenden Zustände aus Sicht des Erzählers.Zu Beginn des 400 Seiten starken Buches "Doctor Who - Der Piratenplanet" erhält man als Leser eine Vielzahl von Informationen mit der man nichts anfangen kann. Weder die Bedeutung noch der Zusammen werden erklärt und man fragt sich, ob und wie weit dieses Aussagen später noch wichtig sein werden.Dadurch ist es mir anfangs recht schwer gefallen in das Buch hineinzufinden und endlich einem nachvollziehbaren Handlungsstrang folgen zu können. Ansonsten lässt sich das Buch flüssig lesen und auch den Situationswechseln lässt sich gut folgen.Das Buch hat einige Spannungsbögen, die allerdings eher in Wellen, denn als Berge und Täler daherkommen. Es gibt durchaus einige Aha- und Das-hätte-ich-jetzt-nicht-erwartet-Momente, aber alles in allem fehlt mir in „Doctor Who - Der Piratenplanet“ der große Überraschungsmoment.Für mich ist der Doktor der beste Part. Gewitzt, von sich überzeugt und immer für eine Überraschung gut – selbst, wenn die Überraschung ist, dass er keinen Plan hat und einfach mal seiner Intuition folgt. Eine Vorgehensweise, die beim Doktor nicht immer von Erfolg gekrönt ist.Auch der Kapitän ist eine besondere Figur. Seine Gefühlswelt und seine Handlungsweisen wechseln hin und her wie die Extreme seines Abbildes. Am Schluss muss er sich für eine Seite entscheiden. Welche das ist, erfährt man erst im letzten Atemzug.Das Buch, die Geschichte wird meiner persönlichen Meinung nach mehr von den Charakteren als von der Handlung an sich getragen. Die Figuren, ihre Besonderheiten und vor allem  ihre Eigenheiten sorgen für Wendungen, sanftes Schmunzeln und ungläubiges Kopfschütteln. Sie machen den Kern aus und rechtfertigen für mich absolut eine Bewertung vier Sternen.

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  • Ein tolles Abenteuer des 4. Doktors.

    Doctor Who
    ShellysBooksDiary

    ShellysBooksDiary

    13. May 2017 um 16:49

    Ich muss gestehen, ich hatte schon des öfteren diesen Roman in den Händen gehalten. Jedoch hat mich der Inhalt etwas abgeschreckt. Eine Geschichte des 4. Doktors, doch dabei kenne ich die Serie erst ab den Neunten. Ich fragte mich immer, ob ich es trotzdem wagen soll, jedoch blieb „Der Piratenplanet“ immer in der Buchhandlung stehen. Doch durch Zufall bin ich bei Lovelybooks auf die Leserunde gestoßen und konnte nun einfach nicht mehr widerstehen. Und nun frage ich mich manchmal, wieso habe ich mich nicht früher daran getraut. Meine Meinung: Auf den ersten Blick fand ich das Cover teilweise ansprechend. Es hat mich irgendwie gereizt, es zumindest in die Hände zu nehmen, jedoch fand ich es auch verstörend. Mein erster Gedanke war: Sollen die blaue und grüne Formen Regentropfen sein? Und mit diesem Gedanken hab ich mich so fest gebissen, dass ich die Wahrheit doch übersehen hab. Denn erst beim Lesen merkte ich, dass es sich dabei um Diamanten handeln soll, die eben vom Himmel regnen. Aber genau diesen Hinweis gab es ja schon in der kleinen Inhaltsangabe hinten auf dem Buch. Doch ich wollte dieses nicht wirklich wahr haben. Aber nun finde ich dieses Cover richtig genial. Denn genau um diese Diamanten, die vom Himmel regnen, dreht sich ja alles in diesem Roman. Ebenso finde ich, dass der Titel auch perfekt zum Buch passt. Denn wer die Geschichte liest, merkt schnell, warum Zanak von einem „Kapitän“ regiert wird. Das schöne dabei ist, dass auch die Details eines Piraten nicht fehlen, so wie dessen Papagei namens Polly. Eins muss man jedoch vorweg noch sagen: diese Geschichte spielt in der Zukunft, aber man hat nicht auf den klassischen, alten Piraten verzichtet. Und diese Idee finde ich richtig klasse. Außerdem wird auch beim Lesen einem bewusst, wieso der Doktor auf Zanak und nicht auf Calufrax gelandet ist. Und genau um diese beiden Sachen dreht sie dieser Roman: Zanak und der Kapitän. Einen passenderen Titel kann es dafür wirklich nicht geben. Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, waren die ersten Sätze im Buch: „Dieser Roman basiert auf den ersten Skriptentwürfen von Douglas Adams. Also ist er wahrscheinlich nicht das, was Sie erwarten.“ (Seite 5) Ich machte mir nun Gedanken, ob es sich hierbei doch eher um eine Art Drehbuch handeln würde, doch dieses war nicht der Fall. „Der Piratenplanet“ ist trotzdem ein Roman, der jedoch aus einer Erzählersicht geschrieben wurde. Der nicht nur Details auf die Story legt, sondern auch immer mal zwischen drin, wie eine Art kleine Kommentare, das Aussehen oder die Persönlichkeit einer Gestalt erzählt. Auch die allg. Szene werden aus einer Sicht beschrieben, als ob man es mit erlebt hätte. Mir persönlich gefiel dieses besonders gut. Ich bin somit nicht in die Geschichte im Buch versunken, sondern hatte eher das Gefühl, als ob ich mir diese „Doktor Who“-Folge im Fernsehen ansehen würde. Was ich jedoch etwas traurig fand, wiederum auch schön, dass es nicht so viel aus der Sicht des Doktors erzählt wird. Man erfährt viel mehr über die Bewohner des Planeten Zanak, über den Kapitän und seinen Zorn, sowie von der Begleiterin Romana und dem kleinen Roboterhund K-9. Doch wenn es einen Abschnitt gibt, wo es aus der Sicht des Doktors erzählt wird, ist dieser typische, britische Humor dabei. Der Doktor hat immer eine „kluge“ Antwort parat, um sich aus einer Zwickmühle zu befreien. Oder zumindest tut er oft so, dass er die Kontrolle hat. Besonders erfreut hat mich der Satz „Hallo, ich bin der Doktor“, als er sich zum ersten Mal dem Kapitän vorstellte. Denn genau dieser Satz ist im Remake auch geblieben und somit ein Markenzeichen für diesen Charakter. Was ich außerdem gut finde, dass man auch etwas auf die TARDIS eingeht. Denn wer die Serie kennt, weiß ganz genau, dass die TARDIS nicht nur ein „Raumschiff“ ist, sondern auch ein Eigenleben führt. Und das hat James Goss besonders gut rüber gebracht. Dadurch ist mir die TARDIS noch ein Stück näher ans Herz gewachsen. Allgemein kann ich nur sagen, dass alle Charaktere so gut beschrieben sind, dass man sich richtig gut in deren Persönlichkeit hineinversetzen kann und somit auch jeder auf seine Art und Weise sympathisch ist. Egal ob Bösewicht, oder ahnungsloser Bewohner des Planeten. Am Anfang hab ich mir gedacht, wie James Goss es vollbringen kann, die Spannung, die es in einer Folge der Serie gibt, auf 400 Seiten aufrecht zu erhalten. Jedoch wurde ich dadurch nicht enttäuscht. Er baut langsam die Spannung auf und sobald er an seinem Höhepunkt ist, schafft er es immer wieder mit kleinen unerwarteten Geschehnissen, diese Spannung aufrecht zu halten, oder sogar zu steigern. Ich hab selbst regelrecht mit gefiebert und war selbst in machen Situationen ratlos, was der Doktor noch unternehmen will. Und genau das macht nämlich „Doktor Who“ aus. Auch dadurch, dass die Kapitel doch recht überschaubar sind, es zwar manchmal von einem zum anderem Charakter wechselt, wird die Geschichte am Stück einfach weiter erzählt. Man gerät nicht ins Grübeln, was nun vorher passiert war, um das eben gelesene zu verstehen. Für mich ist es ein wahres Kunstwerk, aus den Skriptentwürfen einen spannungsreichen, typischen „Doctor Who“ Roman zu schreiben. Mein Fazit: Für alle „Doctor Who“-Fans ist es ein Muss, dieses Buch zu lesen. Auch wenn ihr, wie ich selbst, den 4. Doktor nicht kennt, werdet ihr es lieben. Denn an sich hab ich erst gemerkt, dass doch vieles mit dem Remake von den Staffeln aus dem 80iger Jahren gleich geblieben ist. „Der Piratenplanet“ von James Goss ist eine lustige, spannungsreiche, sowie auch dramatische Geschichte, die typisch für den Doktor ist. Für die Leser, die noch nichts mit „Doktor Who“ zu tun hatten: Schreckt nicht gleich zurück. Ich selbst kann euch leider nicht sagen, ob ihr vielleicht Probleme mit dem einen oder anderen Charakter habt, weil ihr vielleicht ein paar Infos aus der Serie braucht. Aber wer Sciencefiction mag, sollte auch mit dieser Geschichte keine Probleme haben.  

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  • Leserunde zu "Doctor Who" von Douglas Adams

    Doctor Who
    Cross-Cult_Verlag

    Cross-Cult_Verlag

    Ein galaktisches Abenteuer mit dem DoktorDer vierte Doktor, Romana und K-9 sind auf der Suche nach dem mächtigen Schlüssel der Zeit, der in sechs Segmente zerteilt wurden. Auf dem Planeten Calufrax haben sie das zweite Teil des Schlüssels ausfindig machen können. Doch als die drei im exakt richtige Punkt im Raum eintreffen, finden sie dort nicht Calufrax vor, sondern einen anderen Planeten: Zanak, der vom „Captain“ beherrscht wird.Ein Fehler in Zeit und Raum? Was hat es mit dem geheimnisvollen Planeten auf sich, der eigentlich dort gar nicht sein sollte? Begebt euch gemeinsam mit dem vierten Doktor auf ein neues galaktisches Abenteuer mit „Doctor Who - Der Piratenplanet“.Zu den Autoren:Der Piratenplanet ist ein von James Goss verfasster Roman, der auf der 1978 geschriebenen Drehbuch von Douglas Adams basiert.Douglas Adams war ein britischer Schriftsteller, der mit seiner satirischen Science-Fiction-Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ berühmt wurde. James Goss ist ein englischer Autor und Produzent, der besonders für seine Spin-Offs im TV sowie für seine tie-in-Romane zu Doctor Who und Torchwood bekannt ist.Und darum geht’s genau in „Der Piratenplanet“:Unter der Regentschaft des geheimnisvollen „Captain“ ist Zanak ein zufriedener und wohlhabender Planet. Meistens. Wenn es in den Mienen keine wertvollen Mineralien und Edelsteine mehr zum Schürfen gibt, genügt es völlig, dass der Captain ein Neues Goldenes Zeitalter verkündet, und sie füllen sich wieder. Ein Wirtschaftswunder – also kann da offensichtlich etwas nicht stimmen.Und so könnt ihr teilnehmen:Beantwortet uns bis einschließlich 9. April 2017 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren:Der „Captain“ lässt das Bergwerk mit Mineralien wie durch ein Wunder befüllen. Wenn ihr die Möglichkeit hättet etwas immer und immer wieder neu zu erschaffen/zu befüllen - was wäre das? Etwa euer Kühlschrank, das Bankkonto oder das Bücherregal? * Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!

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