Douglas C. Merrill Der Google-Effekt

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Inhaltsangabe zu „Der Google-Effekt“ von Douglas C. Merrill

Von Organisations-Guru Douglas C. Merrill - dem Mann, der Google strukturierte Probleme beim Zeitmanagement, lückenhafte Erinnerung, ein Hang zum Multitasking – jeder von uns hat seine ganz persönlichen Schwachstellen, wenn es um das Organisieren des Alltags und des Jobs geht. Der Organisations-Guru und ehemalige Google-Informationsvorstand Douglas C. Merrill betont: es ist nicht unser Fehler, unsere Gehirne sind einfach nicht konzipiert für den Informationsdruck im digitalen Zeitalter. Und laut Merrill sind viele altbekannte Organisationsprinzipien schlichtweg überholt. Merrill, der federführend war bei Google’s Bestreben, die weltweiten Informationen zu strukturieren, bietet einen ganz Strauß an Ratschlägen wie wir selbst oder unter Zuhilfenahme technischer Hilfsmitte (PC, Organizer, Handy…) mehr Struktur in den Alltag bekommen und somit mehr Zeit für die wesentlichen Aufgaben haben.

Nicht jeden Tipp habe ich umgesetzt, doch die die ich in meinen Alltag integriert habe, haben diesen verbessert.

— Dorfwolf
Dorfwolf

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    Der Google-Effekt
    Dorfwolf

    Dorfwolf

    01. April 2017 um 16:09

    Das Buch "Der Google Effekt" hat sehr viele hilfreiche Vorschläge, wie man sein Leben gut Organisieren kann. Nicht jeden habe ich umgesetzt, doch die die ich in meinen Alltag integriert habe, haben diesen verbessert.

  • Rezension zu "Der Google-Effekt" von Douglas C. Merrill

    Der Google-Effekt
    Carriecat

    Carriecat

    24. July 2010 um 15:37

    Cover: Mal was ganz anderes: Der Autor ist prominent ins Bild gesetzt. Wenn man in Fachkreisen verkehrt, wird man ihn direkt erkennen und auf das Buch aufmerksam gemacht. Für den nicht informierten Leser stellt sich die Frage: Was will mir das nette Grinsgesicht sagen? Inhalt: Der Autor schöpft aus seinem Erfahrungsschatz als führender Kopf bei Google und erläutert dem Leser das Neueste aus der Welt des Internet und Technik im Allgemeinen. Der erste Teil bezieht sich auf die Funktionsweise des Gehirns und auf die Entstehung kultureller Gegebenheiten, z.B. lange Sommerferien = Erntezeit. Die anderen beiden Teile werden konkret anwendbar: Selbstorganisation, Problembewältigung. Fazit: Besonders die praktischen Anleitungen, wie benutze ich was?, für was ist es gut? sind eine Stärke des Buches. Für Technik- Nulpen wie mich ein echtes "aha- Erlebnis"! Sonst erklärt es einem ja keiner, weil man nicht fragt, weil man gar nicht weiß, dass es solche Sachen überhaupt gibt. Ich denke ernsthaft darüber nach, meinen altmodischen (neuen!) Papierkalender in die Tonne zu treten und auf digital umzustellen. Vielleicht übernächstes Jahr, muss noch auf ein passendes Gerät sparen...

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  • Rezension zu "Der Google-Effekt" von Douglas C. Merrill

    Der Google-Effekt
    carnotis

    carnotis

    18. July 2010 um 00:42

    Auf dem Markt existieren ungezählte Ratgeber, wie wir unser Leben (besser) organisieren können. Bei „Der Google Effekt“ hat mich aber schon der erste Satz im Klappentext neugierig gemacht. Der Autor Douglas C. Merill schreibt an dieser Stelle sinngemäß das, was ich gedacht habe, als ich dieses Buch zum ersten Mal in die Hand nahm: „Schon wieder ein Buch darüber wie man sich organisiert? … “. Interessiert geworden, las ich weiter, dass Merrill Informationsvorstand bei Google war, Psychologie in Princetown (New Jersey) studiert hat und bereits als Schüler – bedingt durch seine Legasthenie – Mittel und Techniken finden musste, um in einer Welt der Nicht-Legastheniker bestehen zu können … fand ich schon mal sehr interessant! Das Buch ist in drei Teile gegliedert, „Wie es in Ihnen aussieht“, „Die neue Art der Selbstorganisation“ und „Die großen und kleinen Probleme bewältigen“ Alle drei Teile und jedes Kapitel fassen die wesentlichen Aspekte am Ende noch einmal zusammen. Im ersten Teil zeigt Merrill Aspekte unserer Wahrnehmung, der Arbeitsweise des Gehirns (insbesondere die Verschiebung von Kurzzeitwissen ins Langzeitwissen (Codierung). Einige Prinzipien der Selbstorganisation laut Merrill seien hier aufgezeigt (kleine Auswahl): Das Leben so organisieren, dass das Gehirn möglichst wenig belastet wird. Befreien Sie Ihren Kopf so schnell wie möglich von Ballast. Multitasking kann die Effizienz sogar verringern. Wissen allein ist nicht Macht. Das Teilen von Wissen ist Macht. Information nicht ordnen, sondern suchen (lassen). Teilweise sind es kleine triviale aber wirkungsvolle Strategien; zum Beispiel Kartons, bevor sie vielleicht auf Nimmerwiedersehen im Keller verschwinden auf allen vier Seiten beschriften. Wenn Sie den Keller umräumen, drehen Sie einen nur auf einer Seite beschrifteten Karton möglicherweise in eine andere Richtung, wo er vom Platz her besser hinpasst. Aber … Sie haben aber in der Situation keinen Stift dabei, mit dem Sie die jetzt nach vorne zeigende unbeschriftete Seite des Kartons mit Informationen über den Inhalt versehen könnten, außerdem drängt die Zeit, der Keller soll ja fertig werden und überhaupt: Sie wissen ja sowieso, was sich in diesem Karton befindet (falsch und unnötig! Sie wissen über den Inhalt des Kartons in – sagen wir mal - fünf Monaten nichts mehr und belasten Ihr Gehirn mit Fragmentinformationen). Nicht trivial, sondern sehr eindringlich hat Merrill mir aufgezeigt, wie ich meine Effizienz (oder auch Organisiertheit) … bitte alles positiv im Sinne einer besseren Lebensführung verstehen … optimieren kann, vor allem in Hinsicht auf weniger Stress und mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens. Zentraler Punkt der Optimierung und Organisiertheit ist die Konzentration auf das Wesentliche (das haben Ihnen aber auch schon Ihre Eltern damals mit erhobenem Zeigefinger erzählt). Konzentrieren Sie sich also auf Ihr Projekt, Ihre Steuererklärung, oder was auch immer Sie im Moment umtreibt. Da unser Gehirn aber nur ein beschränktes Hin- und Herschalten (Kontextwechsel) zwischen intellektuellen Themen stressfrei und effizient beherrscht , sollten wir versuchen ebenjene Kontextwechsel zu vermeiden oder wenigstens zu reduzieren. Soll beruflich beispielsweise heißen: Solange Sie performante Gehirnleistung für ein Projekt abrufen müssen: eMails nicht jede Minute vom Server abrufen lassen und gleich lesen, verstehen und im schlimmsten Fall auch gleich beantworten ... übrigens, woran haben Sie gerade VOR der letzten eMail gearbeitet ??? Sinnvoller ist es, sich eine Zeitscheibe für die Abarbeitung eingehender eMails zu reservieren (alle Stunde oder so), das geht sogar automatisch, indem Sie den Abruftakt einfach auf diese 60 Minuten einstellen, das Briefkastensymbol unten rechts oder der Lautsprecher mit der Ansage „Sie haben Post“ erinnert sie und regelt den Zyklus automatisch. So vermeiden Sie unnötige und stressende Kontextwechsel und gewinnen Produktivität. Die Integration von Online-Kalendern (ja, mehrere !!!) mit dedizierten Rechten für die Beteiligten (Lesen, Bestätigen, Ändern, etc.) vereinfacht die Koordinierung beruflicher wie privater Termine erheblich. So kann zwar Ihre Hundenanny sehen, wann sie den Hund betreuen soll und diese Termine auch mit einem Mausklick verbindlich zusagen (was Hin- und Hertelefonieren erspart und der Nanny und Ihnen Planungssicherheit verschafft). Aber Ihre Nanny sieht auf den anderen Kalendern nicht, wann Sie mit welchem Geschäftspartner (oder Zahnarzt) einen Termin haben oder welche Oper Sie sich nächsten Donnerstag mit Ihrer Frau ansehen möchten. Intelligente Mobile Phones (in Deutschland Handy genannt, versteht aber in anglophonen Ländern niemand so recht), also Smartphones (wie Apple IPhone oder auch Android-basierte Geräte … google this …) helfen uns sehr bei der Organisation unserer Abläufe. Inzwischen sind sie Hi-Speed internetfähig, beim Kauf bitte auf das Feature HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) achten, sonst laufen Sie Gefahr im schnellen mobilen Internet mit Schneckengeschwindigkeit umherzukrauchen. Mit Smartphones können Sie fast alles erledigen, wofür Sie vor wenigen Jahren einen ausgewachsenen Computer benötigten; auch kleinere abgegrenzte Aufgaben (five Minutes slices), die Sie weniger als fünf Minuten in Anspruch nehmen in ansonsten ineffektiven Zeiten wie in der Schlange im Supermarkt oder im Stau. So zum Beispiel Blumen ordern für die Frau, Squash Termin mit Buddy Fred für nächste Woche klarmachen, Tante Frieda ein Telegramm zum Geburtstag schicken, usf. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich konnte diverse Anregungen für mich positiv umsetzen und empfehle den Titel nachdrücklich, auch wenn meine Rezension vielleicht etwas technisch daherkommt. Viele des Autors Hinweise und Strategien ranken sich rund um Google. Das Unternehmen steht ja auch in dem zweifelhaften Ruf eine Datenkrake zu sein, erinnert sei nur an „Google View“, wo Sie sich auch in Deutschland demnächst beliebige Adressen und auch damit das Ranking jedes (auch Ihres) Wohnumfeldes mindestens visuell erschießen können. Fairerweise sei final gesagt, dass Merrill jederzeit Alternativen zu den Produkten von Google aufzeigt. Und … Merrill hat immer einen Notizblock (aus echtem Papier) am Mann …

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