Douglas Coupland Eleanor Rigby

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Inhaltsangabe zu „Eleanor Rigby“ von Douglas Coupland

»Warum ist das Leben nie so, wie man es sich wünscht?« Was kommt nach der Einsamkeit? Allein mit sich fristet Liz Dunn seit Jahren ihr Dasein. Als ihr einst zur Adoption freigegebener Sohn auftaucht, wird alles anders. Täglich erfährt Liz Dunn neue Dinge über sich und das Leben. Zum ersten Mal wagt sie den Schritt aus ihrem Schneckenhaus und stolpert in eine neue Welt voller unglaublicher Überraschungen.

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  • Rezension zu "Eleanor Rigby" von Douglas Coupland

    Eleanor Rigby

    winter-chill

    09. July 2012 um 23:11

    Im Grunde ist die Geschichte todtraurig, geschildert wird sie aber äußerst skurril und unterhaltsam. Das ist das, was das Buch so besonders macht. Den Schreibstil mochte ich sehr, die Thematik wurde außergewöhnlich umgesetzt, außerdem war es kurz und knackig. Gutes, nettes Buch, etwas Schnelles für zwischendurch. So richtig gepackt hat es mich trotzdem nicht.

  • Rezension zu "Eleanor Rigby" von Douglas Coupland

    Eleanor Rigby

    Dilbertine

    04. June 2011 um 11:39

    Groteskes Gegenwartsmärchen über das Erwachen aus der Einsamkeit ****************** „Einsamkeit ist eine Gefängniszelle, die sich nur von innen öffnen lässt.“ Alfredo La Mont ****************** Liz Dunn, 36 Jahre alt, scheinbar unsichtbar, leidet wie viele Menschen in unserer Zeit, unter sozialer Einsamkeit. Sie hockt in ihrer persönlichen Gefängniszelle mit Ausblick auf die Höchststrafe von mindestens drei weiteren Jahrzehnten, die sie „isoliert“ auf der Erde verbringen muss. Fast scheint es so, als befände sie sich im Hochsicherheitstrakt, aus dem ein Ausbruch als absolut aussichtslos gilt, so dass sie den Versuch gar nicht erst in Erwägung zieht. Sie hat ihr Leben so arrangiert, dass sie es vergessen kann, bevor es überhaupt stattfindet. Schmerzliche und unangenehme Aspekte ihrer unausgefüllten Tage sortiert sie durch ein feines imaginäres Sieb aus. Süßigkeiten und Liebesfilme dienen als Trostspender und Kompensatoren ihrer selbst auferlegten Einzelhaft und Sinnleere. ******************* „Wie sehr ich mich auch bemüht habe, mein Leben zu meistern – oder wie gut mir das manchmal zu gelingen schien-, das Gefühl der Einsamkeit war doch immer die übermächtige Stimmung, die alles prägte und beeinträchtigt.“ ******************* Die radikale Veränderung ihres Lebens beginnt mit der Sichtung des Kometen Hale-Bopp im Jahre 1997. Alles was sie im Anschluss in Tagebuchform und in drei Zeitebenen erzählt, ist abstrus und grotesk. Ein Serienmörder, ihr erst- und einmaliges sexuelles Erlebnis, an das sie sich nicht erinnern kann - dessen „Folgen“ sie aber nach 20 Jahren endlich persönlich kennenlernt, das Rückwärtssingen und andere geheim gehaltene Fähigkeiten, die Altersforschung, eine unheilbare Krankheit, der Tod, radioaktiver Müll einer sowjetischen Raumstation, die Lahmlegung des Frankfurter Flughafens, eine Reise nach Europa, der Verlust und die Wiederbelebung einer Erinnerung, Geheimnisse – die eigentlich keine sind, Visionen, Weltuntergangsstimmung und Biblisches (darauf kann der Autor wohl nicht verzichten) spielen dabei eine Rolle. **************************** Wer also genau wissen will, wie Liz sich aus ihrer Gefängniszelle befreit, ihre sozialen Hemmnisse ablegt, um letztendlich aus ihrer Einsamkeit zu erwachen, muss bereit sein, sich auf eine überzogene, irrwitzige und etwas überfrachtete Kombination und Konstruktion von Begebenheiten einzulassen. Blendet der Leser diese Elemente aus, bleibt im Kern eine warmherzige und überaus witzige Alltagsgeschichte einer liebenswerten und sympathischen Protagonistin, die unter dem gesellschaftlichen Phänomen der Einsamkeit leidet und ihren persönlichen Unzulänglichkeiten mit einem unvergleichbaren selbstironischen und grimmigen Witz zu Leibe rückt. Das Ende vom "Lied" ist nicht ganz so traurig, wie das gleichnamige der Beatles. Der Autor hat die schicksalshafte Geschichte der Liz Dunn, wie in den meisten Märchen üblich, mit einem hoffnungsvollen und fast kitschigen Happy-End ausgestattet. Allen Lesern die auf Realitätsbezug und Logik nicht verzichten können, rate ich vom Konsum dieser Lektüre dringend ab. Ich mag solche verrückten Geschichten und deswegen gibt es von mir, trotz Inflation unlogischer Abstrusitäten, vier Sterne.

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  • Rezension zu "Eleanor Rigby" von Douglas Coupland

    Eleanor Rigby

    turkishrock

    17. June 2010 um 16:10

    Das Buch ist einfach nur grandios. Eleanor ist eine sehr einsame Frau und sie bschreibt diese Einsamkeit sehr gut, weshalb man ihre Überlegungen und Feststellungen sehr gut nachvollziehen kann. Irgendwann kriegt sie einen Anruf aus dem Krankenhaus von einem Polizisten. Dieser behauptet, dass ihr sohn im Krankenhaus liegt. So fängt die ganze Geschichte an. Man schliesst die Eleanor und ihr Sohn einfach ins Herz.

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  • Rezension zu "Eleanor Rigby" von Douglas Coupland

    Eleanor Rigby

    emeraldeye

    02. September 2008 um 11:25

    Von Douglas Coupland hatte ich schon lange nichts mehr gelesen. Natürlich fand ich "Generation X" auch klasse, aber alles, was danach kam, gefiel mir nicht mehr. Bis mir "Eleanor Rigby" in Hände gefallen ist. Wie Coupland über die Einsamkeit schreibt, finde ich fesselnd und zutreffend. Warum? Weil es meiner Meinung nach vielen Menschen so geht wie seiner Heldin. Sie ist eine 36-Jährige, übergewichtige, rothaarige Büroangestellte, die ihr Leben ohne Freunde in einer kleinen Wohnung verbringt. Ihre einzigen Besucher sind Familienmitglieder. Sie stellt sich viele Fragen darüber, warum ihr Leben so geworden ist, wie es ist und findet doch keine schlüssigen Antworten. Die Höhepunkte ihres bisherigen Lebens, z.B. eine Klassenreise nach Rom, liegen schon lange hinter ihr und sie betrachtet sie inzwischen in einem anderen Licht. Bis zu der Nacht, in der plötzlich das Telefon klingelt und sie in ein Krankenhaus gerufen wird, wo ein 20-jähriger Mann liegt, der ihren Namen und ihre Adresse auf seinem Notarmband stehen hat...... Danach geht es ziemlich drunter und drüber in "Eleanor Rigby´s" Leben! Wer etwas übrig hat für verrückte Wendungen und sich auch von einer leichten Überfrachtung an Ereignissen (die "Visionen" fand ich überflüssig) nicht stören läßt, wird sicherlich viel Vergnügen an dem Buch haben.

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