Douglas Coupland Generation A

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Inhaltsangabe zu „Generation A“ von Douglas Coupland

Die Welt in naher Zukunft: globalisiert, vernetzt, digital, ohne Liebe. Auch das Ökosystem hat sich verändert: Nahezu alle Bienen sind ausgestorben. Da scheint es schier unglaublich, dass an einem Tag fünf Menschen auf verschiedenen Kontinenten gestochen werden. Ein dubioser Wissenschaftler überredet sie, ihm zu Testzwecken auf eine abgelegene Insel zu folgen. Verloren in einer bizarren Welt kommen sie einander näher.

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  • Von Bienchen...

    Generation A

    dominona

    03. December 2015 um 20:56

    Ich zähle dieses Buch mit zur Mindfuck-Literatur. Was ich damit meine? Das Buch hat auch dystopischen Charakter. Bienen und die meisten Insekten und somit auch das meiste Obst existieren nicht mehr. Trotzdem werden 5 Jugendliche von Bienen gestochen und werden behandelt. Man will die Bienenstöcke finden und dazu braucht man die Hilfe der Gestochenen. Das Ganze ist eine Ohrfeige für die Gesellschaft, dargestellt mit der üblichen Selbstverständlichkeit und hat mich oft an “unendlicher Spaß” erinnert. Unsere Gesellschaft ist manchmal einfach nur abartig, seht selbst.

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  • "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    Jacynthe

    26. June 2015 um 20:17

    Inhalt Seit Jahren gibt es keine Bienen mehr. Doch dann werden innerhalb kürzester Zeit fünf junge Menschen an fünf verschiedenen Orten der Welt von Bienen gestochen. Sofort steht die Wissenschaft auf dem Plan, es werden Befragungen und Untersuchungen durchgeführt um zu ergründen, wo die Bienen herkamen und warum sie stachen. Doch nach und nach erkennen die "Wonka-Kinder", wie sie sich selbst nennen, dass etwas ganz anderes hinter den Untersuchungen steckt... Achtung!! Diese Rezension enthält Spoiler!! Meine Meinung Dieses Buch ist seltsam. Wirklich. Ich habe es schnell gelesen und war auch irgendwie davon gefesselt, dennoch finde ich es seltsam und leider insgesamt auch nicht besonders schlüssig. Ich dachte, im Mittelpunkt stünde das Fehlen der Bienen und die Auswirkungen, die daraus resultieren. Es geht zwar tatsächlich irgendwie um fehlende Bienen und es wird auch thematisiert, dass Lebensmittel wie Äpfel oder Birnen selten und teuer geworden sind, da sie von Hand bestäubt werden müssen. Doch im Mittelpunkt stehen eigentlich die fünf Menschen, die von plötzlich wieder aufgetauchten Bienen gestochen wurden und zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken immer wieder zu unterschiedlichsten Dingen befragt werden: Harj aus Sri Lanka, Zack aus Iowa, Samantha aus Neuseeland, Julien aus Frankreich und Diana aus Kanada. Jeden von ihnen lernt der Leser nach und nach besser kennen, ihre aktuellen Erlebnisse und ihre Vergangenheit, und es sind definitiv Charaktere, an die man sich erinnert. Die Tourette-Kranke Christin Diana sorgte bei mir für nicht wenige Lacher, der demütige und mittellose Harj für einige nachdenkliche Momente. Kapitelweise erzählen sie dem Leser ihre Sicht der Vorfälle, die sie sich alle nicht so recht erklären können. Doch als sie schließlich auf einer abgelegenen Insel zusammen kommen, kommen sie gemeinsam der Rätselslösung sehr nahe - obwohl sie sich in einigem täuschen. Im letzten Drittel des Buches sollen die Wonka-Kinder sich zwecks bestimmter Stoffe, die das Gehirn dabei aussendet, Geschichten ausdenken und erzählen. Ein Wissenschaftler führt Protokoll und fortan besteht der Roman fast nur noch aus diesen Geschichten, die auf seltsame Art miteinander verbunden sind und eine bestimmte Aussage über die Welt, wie die Protagonisten sie sehen und wie sie uns vielleicht in Zukunft droht, machen.  Der aufsichthabende Wissenschaftler handelt mittlerweile aber komplett aus eigenem Interesse. Als schließlich heraus kommt, was er eigentlich mit den fünf vor hat, hätte ich das Buch am liebsten in die Ecke gepfeffert, doch da war ich ohnehin schon fast durch. Sowas hatte ich echt nicht erwartet und es enttäuschte mich ziemlich. (Das Zitat des betreffenden Satzes würde meine Meinung zwar untermauern, aber auch einen Tick zu viel spoilern, daher sehe ich an dieser Stelle davon ab.) Trotzdem hat mich der Roman insgesamt bewegt und nachdenklich gemacht. Besonders das im Zentrum des Romans stehende neue Medikament "Solon" gab mir zu denken und soll wohl als Kritik an der leichtfertigen Nutzung von stimmungsbeeinflussenden Medikamenten verstanden werden. Es handelt sich um ein Medikament, dass die Angst vor der Zukunft nimmt - womit aber auch viele unvorhersehbare Nebenwirkungen einhergehen. So zum Beispiel der zunehmende Rückzug des Einzelnen von Freunden und Familie, die Vereinsamung der Gesellschaft. Aus den individuellen Biographien der Protagonisten sowie aus den von ihnen erzählten Geschichten lässt sich einiges lernen und interpretieren. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Wolken. Insgesamt betrachtet war das Buch aber eher eine Enttäuschung für mich.

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  • Leserunde zu "Die Bienen" von Laline Paull

    Die Bienen

    Klett-Cotta_Verlag

    Und schon geht es in die nächste Leserunde! Wir möchten mit euch »Die Bienen«  von Laline Paull aus dem Tropen Verlag lesen. Seid ihr dabei? Infos zum Buch: Ihr Name ist Flora. Ihre Nummer 717. Sie ist ziemlich groß. Ihr Pelz ist struppig. Andere finden sie hässlich. Doch sie ist klug und mutig. Und sie kann sprechen! Flora 717 ist eine Biene. Laline Paull erzählt das ergreifende Abenteuer dieser außergewöhnlichen Biene in einer anderen und doch zutiefst vertrauten Welt. Flora 717 ist eine Säuberungsbiene aus der untersten Kaste im Bienenkorb. Ausgestattet mit Fähigkeiten, die ihren Rang weit überschreiten, steigt sie schnell auf und darf sogar an der Seite der Königin leben. Alles scheint perfekt. Doch ohne es zu wollen, gebiert Flora eines Tages ein Ei. Ein Umstand, der allein der Königin vorbehalten ist und bei Missachtung schwer bestraft wird. Es beginnt ein Wettlauf um Zeit, Nahrung und Geschicklichkeit, um ihr Leben und das ihres geliebten Kindes zu bewahren. Laline Paull inszeniert gekonnt einen Roman über Aufstieg, Liebe und Gerechtigkeit. HIER FINDET IHR EINE LESEPROBE Kurzinfos zur Autorin: Laline Paull studierte Englisch und Theaterwissenschaften in Oxford, Los Angeles und London, wo sie auch für das Royal National Theatre tätig war. Sie lebt mit ihrer Familie in England. »Die Bienen« ist ihr Debütroman. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbet euch doch und gewinnt eines der zehn Leseexemplare von unseren Bienen! Am 02.10.14 ziehen wir die Gewinner.

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  • Es fing so gut an...

    Generation A

    MarcusBohlander

    01. April 2014 um 20:57

    Wie in jedem guten Thriller wird man in eine Situation gerissen, die man vorne und hinten nicht versteht. Viele unterschiedliche Kids auf der ganze Welt werden von Bienen gestochen. Später erfährt man die Bienen sind ausgestorben. Dazwischen wird beschrieben, was dies für die Menschheit bedeutet. Die Jugend wird persifliert und durch die Blume Ritalin kritisiert. Dieser Roman baut einen enormen Spannungsbogen auf, um dann lieblos wie ein Kartenhaus in sich zusammen zu fallen. 

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  • Und die Bienen stechen wieder...

    Generation A

    Serenity482

    04. May 2013 um 18:09

    5 junge Menschen werden von Bienen gestochen. Zur gleichen Zeit. Aber was ist daran besonders? Besonders ist es, weil es keine Bienen mehr auf dieser Erde gibt. Doch woher kommen diese Stiche? Warum ausgerechnet diese 5 jungen menschen? Die Geschichte hat mich sofort fasziniert und es wurde zum Pageturner. Die Geschichten jeder einzelner Charaktere ist interessant, unterschiedlich und spiegelt die gegensätze der Kulturen wieder.  Dieses Buch ist sicher nicht für jeden was, weil es weder eine Riesenstory hat, noch irgendwelche Superkräfte. Es geht um Menschen, um Kulturen und um die Veränderung der Erde. 

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  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    Eltragalibros

    01. January 2013 um 16:19

    Inhalt: Die nahe Zukunft: Das ökologische System der Erde ist zusammengebrochen Alle Bienen sind ausgestorben und durch die Vernichtung dieser wertvollen Insekten wird die Welt braun, Obst Mangelware und viele Blumen gibt es nur noch in der Erinnerung der Menschen. Eines Tages werden in kürzester Zeit fünf Menschen von fünf Bienen gestochen. Zufall? Die Welt jedenfalls spielt verrückt und stilisiert die unfreiwilligen Berühmtheiten zu Heiligen. Meinung: Generation A spielt in unserer nahen Zukunft, wie sie aussehen könnte, wenn das Ökosystem der Erde nicht mehr mitspielt. Alle Bienen sind ausgestorben und durch das Fehlen dieser wichtigen Brummer ist Obst zum Luxusgut geworden. Die Menschheit hat die Hoffnung für die Zukunft verloren und viele der Menschen verlieren sich in Solon, einer Droge, die bewirkt, dass jeder Ruhe allein sein möchte. In dieser Welt gibt es fünf Personen, die beinahe zeitgleich von fünf aus dem Nichts auftauchenden Bienen gestochen werden. Allen gemeinsam ist, dass sie nicht richtig in die Gesellschaft integriert sind, sondern auf irgendeine Art und Weise Außenseiter darstellen. Ansonsten haben die fünf Opfer der Bienen keine Gemeinsamkeiten. Zack ist direkt und sagt was er denkt, er suhlt sich in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Samantha, deren Eltern beschlossen haben ab sofort an Nichts zu glauben, ist ausgeflippt. Sie war zum Zeitpunkt des Bienenstichs gerade dabei ein „Erdsandwich“ mit einer Internetfreundin zu machen. Diana hat das Tourette-Syndrom und sucht den Mann für’s Leben. Der spielsüchtige Julien hat die Uni geschmissen und war gerade aus dem Spielcenter geworfen worden, als ihn eine Biene im Park stach und Harj lebt auf Sri Lanka und verkauft via Telefon amerikanische Markenklamotten. Ab dem Zeitpunkt des Bienenstichs verlieren alle fünf Hauptfiguren ihre Menschenrechte. Sobald der Vorfall bekannt wird, kommen Soldaten und Wissenschaftler, welche die Fünf getrennt für einen Monat, in sterilen, weißen und unterirdischen Räumen, festhalten. Dort gibt es kein Tageslicht, keine Markennamen an Möbeln oder Kleidungsstücken, keine kulturelle Güter, wie Bücher, oder Informationen von außen, wie Fernseher oder Internet, und keine Menschenseele, lediglich eine computergenerierte Stimme, die zu ihnen spricht. Wieder in Freiheit erkennen die „Bienen-Menschen“, dass ihr altes normales Leben vorbei ist und so stimmen sie zu, sich gemeinsam auf einer Insel zu treffen. Fünf unterschiedliche Charaktere treffen durch einen scheinbaren Zufall, dem Bienenstich, aufeinander. Fünf Figuren, die auf ihre eigene Weise am Rande der Gesellschaft leben, die nicht mit dem Großteil der Menschen übereinstimmen. Sie sind schillernde oder unscheinbare Figuren und es ist interessant ihren unterschiedlichen Perspektiven zu folgen, wie ihre Sicht auf die Welt ist und wie sich das Geschehen ereignet hat, aus welchem Leben sie gerissen wurden, als die Biene sie stachen. Durch sie bringt der Autor Douglas Coupland Leben in das Buch und macht es interessant. Und dennoch kommt beim Leser schon am Anfang immer wieder der Gedanke, wo ist die Insel, auf der sich laut Klappentext noch so viel ereignen soll. Als diese nach gut der Hälfte des Buches auftaucht, wird man als Leser aber ziemlich enttäuscht, denn das Hauptaugenmerk dort liegt darin, dass die fünf Protagonisten sich gegenseitig Geschichten erzählen und so unbewusst das Ende und damit die Auflösung der ganzen Handlung herbeiführen. Das Ende passt irgendwie schon alles zusammen, aber wirklich befriedigend war es nicht. Bei längerem Nachdenken allerdings kommen mir Zweifel, ob man nicht hier und da eine Schwachstelle finden kann, denn bei mir ist ganz stark das Gefühl hängen geblieben, dass das Ende an den Haaren herbeigezogen wurde. Fazit: Generation A hat vielversprechend begonnen. Die Einführung der fünf Hauptfiguren war unterhaltsam und hat eine Spannung aufgebaut, die nach und nach allerdings abflaut, denn als die Bienenstichopfer endlich auf der schon im Klappentext erwähnten Insel ankommen, geht der Handlungsfortschritt nur noch stockend voran und mündet in ein gezwungen herbeigeführt wirkendes Ende.

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  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    Laetitia

    02. March 2012 um 19:41

    Das Buch ist der Haaaaaaaaaammmmmmmmmmmerrr!!!!

  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    Dubhe

    28. December 2011 um 17:50

    Irgendwann in der Zukunft: Es gibt keine Bienen mehr und sonst ist die Welt auch ziemlich chaotisch. Doch dann werden 4 grundauf verschiedene Leute von einer gestochen, obwohl es diese Viecher nicht mehr geben sollte, und ein paar Leute wollen Tests machen. Und die Welt die sie kannten scheint nicht die zu sein, die es wirklich gibt... . Ein etwas komisches Buch. Und verrückt. Aber recht spannend geschrieben. Was mir nicht so gut daran gefallen hat, ist, wie der Autor sich die Zukunft vorstellt. Aber das ist Geschmackssache...

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  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    Weltverbesserer

    5 Menschen werden an unterschiedlichen Orten der Welt von Bienen gestochen und das obwohl die Bienen längst ausgestorben sind. Eine interessante und nicht ganz unrealistische Zukunftsvision. -------------------- Eigentlich ein guter Stoff für eine gute Geschichte, aber ich habe "Generation A" abgebrochen, da mir die 5 Charaktere (3 Männer, 2 Frauen) zu gleich sind. Sie sind alle ungefähr gleich alt, gleich sarkastisch oder auch zynisch und gleich allein in ihrer Welt; irgendwie platt. Dadurch fiel es mir wirklich schwer zu wissen, über wen ich hier gerade lese. So etwas raubt mir einfach den Spaß am lesen.

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    • 3

    Weltverbesserer

    21. December 2011 um 11:50
  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    20. November 2011 um 18:52

    Inhalt: Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der die Bienen ausgestorben sind - mit all den daraus resultierenden Folgen. Es findet keine Bestäubung mehr statt, viele Lebensmittel verschwinden von der Bildfläche und werden durch künstliche ersetzt. Doch plötzlich werden in relativ kurzen Zeitabständen 5 Personen - verteilt über den ganzen Globus - von Bienen gestochen. Zach aus Amerika, Samantha aus Neuseeland, Harj aus Sri Lanka, Diana aus Kanada und Julien aus Frankreich. 5 Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten mit ihren ganzen Macken und Kanten, aber eines gemeinsam haben: Sie wurden gestochen. Aber warum ausgerechnet sie? Die fünf werden getrennt voneinander in ein geheimes Labor gebracht und dort in einem sterilen Raum ohne Zugang zu jeglicher Unterhaltung untersucht, verhört, erforscht und beobachtet. Nach einigen Wochen werden Sie aus ihrer Labor-Gefangenschaft befreit und sind zu regelrechten Berühmtheiten geworden. Alle erwarten, das sie die Bienen wieder zurückbringen können. Doch sie haben unbewusst nur eines im Sinn: Sie möchten sich gegenseitig kennenlernen. Dazu kommt es schneller als gedacht, als sie plötzlich alle entführt werden und sich nun zusammen mit einem Wissenschaftler auf einer abgelegenen Insel wiederfinden. Dort in der Gefangenschaft lernen sie sich kennen und entwickeln eine vertraute kleine Gruppe, die sich Tag für Tag Geschichten erzählt. Bis sie eines Abends durch diese Geschichten auf die unglaubliche Wahrheit hinter all den Geschehnissen kommen. WARUM die Bienen verschwanden und WARUM ausgerechnet sie gestochen wurden... Allgemein / Handlung / Schreibstil: Coupland´s Schreibstil hat mich zu Beginn des Buches regelrecht gefesselt. Locker, amüsant und sehr ironisch beschreibt er unsere (zukünftig) Gesellschaft aus der Sicht dieser fünf unterschiedlichen Menschen. In vielen Momenten musste ich denken "wie wahr, wie wahr, das passt heute auch schon" Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Wir haben hier den Ich-bezogenen Amerikaner, den strebsamen, nachdenklichen "Apu" aus Sri Lanka, die Tourrette-kranke Diana, die mit ihrem Persönlichkeitsdefizit kämpft, der Hardcore-Gamer Julien und zuletzt Samantha, die in einer Glaubenskrise steckt. Auch finde ich es klasse, dass immer aus Sicht des jeweiligen Charakters geschrieben wurde. Dies macht das Buch sehr abwechslungsreich und angenehm zu lesen. Das Thema "Bestäubungskrise" ist sehr interessant, da es in der heutigen Zeit der massiven Umweltverschmutzung auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Allerdings nimmt das Buch ab dem Eintreffen der fünf auf dieser Insel eine etwas skurrile Wendung, die mir letzten Endes auch das Weiterlesen erschwert. Das Geschichten-Erzählen ist anfangs noch ganz nett, da es ja auch die Phantasie anregt. Aber nach der X-ten Geschichte wird es zunehmend langweiliger und man wartet sehnlichst darauf, dass es nun endlich mit der eigentlichen Geschichte weitergeht. Ich persönlich konnte den Zusammenhang nicht ganz finden. Die Auflösung des Ganzen entsprach dann auch nicht ganz meinen Erwartungen. und das "Verspeisen von Gehirnen für den ultimativen Solon-Kick" - das ist nur noch absurd in meinen Augen. Fazit: Zu Beginn ein wirklich sehr gelungenes Buch, das einen zum Nachdenken über unsere Gesellschaft anregt und dem es an Ironie und Witz nicht fehlt. Ich habe das erste Drittel regelrecht verschlungen. Dann aber flaut die Geschichte stark ab und geht in eine Richtung, die absolut nicht zum Beginn dieses Buches passt und einen nicht vom Hocker reißen kann. Zu guter letzt habe ich einige der "Geschichten" sogar übersprungen, da mir das Lesen zunehmend schwer fiel. Sehr vielversprechender Start, aber ein meiner Meinung nach aus der Luft gegriffenes, unpassendes Ende.

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  • Leserunde zu "JPod" von Douglas Coupland

    JPod

    Daniliesing

    Nachdem der Autor Douglas Coupland direkt mit seinem Erstling "Generation X" berühmt wurde, konnte er auch danach immer wieder mit seinen außergewöhnlichen, originellen und gesellschaftskritischen Romanen begeistern. Endlich ist mit "JPod" ein neues Buch des Autors im Tropen Verlag bei Klett-Cotta erschienen, das durch einen sagenhaften Humor und einen wunderbar schrägen Plot begeistert. Wir suchen 25 Testleser, die sich dem Roman widmen möchten, der auf ganz besondere Art und Weise einen Blick auf unsere Zeit wirft. Wenn du dich mit den anderen Lesern über das Buch austauschen möchtest & abschließend eine Rezension dazu schreibst, dann unbedingt jetzt bewerben :-) *** Worum geht's? *** Ethan Jarlewski und fünf popkulturversehrte Kollegen, deren Nachnamen ebenfalls mit »J« anfangen, hocken Tag für in Tag in JPod, einer hermetisch abgeriegelten architektonischen Vorhölle, die Teil einer riesigen Spieldesignfirma ist. Die JPodder liegen mit ihrem Marketingteam im Clinch, das sie Tag für Tag mit der Forderung nach idiotischen Änderungen an ohnehin schon idiotischen Spielen quält. Privat wird Ethan derweil durch so unterschiedliche Phänomene wie mordende Mütter, Menschenschmuggel und chinesische Illegale, die seine Wohnung besetzen, auf Trab gehalten. Douglas Coupland zeigt sich einmal mehr als satirisch souveräner Exeget unserer heutigen Massenkultur. Leseprobe: http://www.klett-cotta.de/fm/14/9783608501032.pdf *** Leserunde: So könnt ihr euch bewerben *** Bis Dienstag, 30.8., könnt ihr euch hier unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" für eines der 25 Testleseexemplare bewerben. Verrate uns dazu, wieso du "JPod" unbedingt lesen möchtest - was reizt dich vorab schon ganz besonders am Buch? Ein paar Exemplare sind für Buch-Blogger reserviert, es kann sich aber selbstverständlich jeder bewerben. Wenn ihr einen Blog habt und ihn hier verlinkt, sind die Chancen auf ein Testleseexemplar etwas größer! Du hast das Buch nicht gewonnen oder vielleicht sogar schon gelesen? Diskutiere doch trotzdem mit uns! Jeder Leser ist herzlich zum Austausch hier in der Leserunde eingeladen! Die Leserunde startet am 07.09.2011. PS: Der Autor ist übrigens gerade auf Lesereise, wenn ihr ganz fix seid, könnt ihr ihn heute oder morgen noch sehen - die Termine findet ihr hier: http://www.klett-cotta.de/nachricht/Douglas_Coupland_mit_%C2%BBJPod%C2%AB_im_August_auf_Lesereise/17598

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    • 298
  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    Textravaganzen

    21. July 2011 um 19:24

    18 Jahre nach Couplands Debüt und Durchbruch mit Generation X: Tales for an Accelerated Culture kommt nun das Update. Generation A spielt in der nahen Zukunft, in der Bienen längst ausgestorben sind – bis sich einander völlig fremde und auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Jugendliche über den Globus verteilt plötzlich gestochen werden. Diese Vorfälle interessieren natürlich Medien und Forschung, welche sich mit der Frage beschäftigen: War das alles ein blöder Zufall? Oder haben die Fünf eine Gemeinsamkeit, die sie zu auserwählten Bienenstich-Opfern macht? Dies soll sich klären, als die Fünf letztendlich auf einer Insel abseits jeglicher ‚Zivilisation’ (und damit meint man in der fiktiven Zukunft wie sie Generation A zeichnet Solon-süchtige Einzelgänger, die nur im Hier und Jetzt denken und sich nicht um die gemeinsame Zukunft scheren) zusammen gebracht werden – und zwar um sich gegenseitig in gemütlicher Runde Geschichten zu erzählen! Abgesehen davon, dass diese Geschichten auch ohne den Romanzusammenhang äußerst unterhaltsam und anregend sind, wird anhand geteilter Motive und Strukturen schnell klar, dass die Fünf mehr sind als Forschungsobjekte, die das Wiederauftauchen der Bienen erklären sollen. Vielmehr erklären sie, wie sollte es auch anders sein, eine ganze Generation. Erschreckend genug, erscheint Generation A alles andere als weit hergeholt und unrealistisch. Der Roman ist eine Erinnerung daran, dass es ohne Gedanken an das Morgen irgendwann auch kein Heute mehr geben wird. Klingt pathetisch, ist es aber nicht.

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  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    FranzIska

    21. March 2011 um 21:08

    Douglas Coupland entführt den Leser in eine Welt, die zumindest zeitlich unserer Zeit sehr nahe ist. Glücklicherweise gibt es bei uns aber noch Bienen (warten wir mal den Sommer ab) - im Gegensatz zu der Geschichte, die uns in diesem Buch erzählt wird. In einer Welt, in der es keine Bienen mehr gibt, werden fünf Menschen auf unterschiedlichen Kontinenten von eben solchen gestochen. Durch die weltweite Vernetzung via Internet und Co gelangen diese fünf Menschen recht schnell zu zweifelhafter Berühmtheit und in die Fänge eines dubiosen Wissenschaftlers, der experimentell versucht, herauszufinden, was diese Menschen verbindet. Denn irgendetwas muss sie schließlich verbinden, denn die Bienen haben sie für ihre Stiche auserwählt. Welche Bedeutung hat das beliebte Medikament Solon bei der ganzen Sache? Was geschieht, wenn sich die fünf "Wonka-Kinder" Geschichten erzählen? Und vor allem: haben die Bienen eine Chance zurückzukehren? Das Buch beantwortet Fragen, aber es wirft auch einige auf. Der lockere, sehr provokant-anschauliche Schreibstil erleichtert das Lesen. Die Thematik an sich jedoch lässt Raum für vielfältige Spekulationen und Diskussionen.

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  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    seth-kriticos

    20. March 2011 um 23:45

    Bindungen zu Mitlebewesen. Verlangen nach Ungestörtheit. Eine mysteriöse Droge. Evolution. 5 Menschen die von Bienen gestochen werden, Bienen die vor einiger Zeit von der Welt verschwunden sind. Untersuchungen und die Suche nach Antworten. ........ Die Geschichte handelt von Zack, Samantha, Julien, Diana und Harj, die in naher Zukunft durch den Kontakt mit Bienen auf eine ungewisse Reise geschickt werden. Dabei müssen sie sich zahllosen Untersuchungen unterziehen und dann gemeinsam herausfinden was es mit der ganzen Sache auf sich hat, und welche rolle sie im größerem Gefüge einnehmen. Das Buch endet offen, mit Interpretationsmöglichkeiten zu den Ereignissen, und lässt den Leser stehen wie nach dem ersten Absatz dieser Rezension. Es ist bis zu Letzt spannend gehalten und die Geschehnisse sind schwer vorherzusagen. Die einzelnen Kapitel werden aus der Sicht der 5 Protagonisten erzählt. Die Sprache ist kreativ und/jedoch oft auch vulgär.

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  • Rezension zu "Generation A" von Douglas Coupland

    Generation A

    Buecherleser

    31. December 2010 um 20:19

    Einige Menschen in verschiedenen Teilen der Welt werden von Bienen gestochen - obwohl diese längst ausgestorben sind. Es entwickelt sich dann eine Art altmodischer Science Fiction Thriller, der - fast - in unserer Zeit spielt. Erzählt aus der Sicht der Haupthandlungspersonen über eine Welt, die mit Verlust zurechtkommen muss.

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