Generation X

von Douglas Coupland 
3,8 Sterne bei76 Bewertungen
Generation X
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3 Twens der "Post-Babyboomer-Generation" suchen nach Sinn des Lebens in kapitalistischer Gesellschaft der USA. Mit Humor skizziert.

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DAS Kultbuch der 90er-Jahre

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Inhaltsangabe zu "Generation X"

Der Klassiker einer ganzen Generation - jetzt zum Comeback der 90er wieder topaktuell In "Generation X" zeichnet Coupland scharf und mit oft beißender Ironie das Bild der zwischen 1960 und 1970 Geborenen, die als aufgeblasene Konsumenten, von Ruhmsucht besessen, im popkulturgesättigten Strom der Mehrheit schwimmen - und er entwirft ein Gegenbild. Seine Helden sind "Aussteiger", Bohemiens im Zeitalter der Postmoderne. "Der definitive Roman über die verlorene Generation der neunziger Jahre." Der Spiegel "Douglas Coupland hält das Lebensgefühl einer ganzen Generation fest." The New York Times "Ein in jeder Hinsicht bahnbrechender Roman!" The Los Angeles Times

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453406209
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:01.12.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Aliras avatar
    Aliravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: DAS Kultbuch der 90er-Jahre
    DAS Kultbuch der 90er-Jahre

    “Generation X” ist seit Douglas Couplands 1991 erschienenem gleichnamigem Roman das Schlagwort für die zwischen 1960 und 1970 Geborenen, die damals keine Teenager mehr, aber auch noch keine Erwachsenen waren.

    In dem Episodenroman schlagen sich drei bürgerliche Aussteiger mit diversen Jobs durch und erzählen einander Geschichten.

    Auf den Rändern der Buchseiten finden sich Slogans, Comics sowie von Coupland geschaffene Begriffe, die mittlerweile in den allgemeinen Sprachgebrauch Eingang gefunden haben. So hat er den Begriff “McJob” kreiert und folgendermaßen definiert: "Niedrig dotierter Job im Dienstleistungsbereich mit wenig Prestige, wenig Würde, wenig Nutzen und ohne Zukunft. Oftmals als befriedigende Karriere bezeichnet von Leuten, die niemals eine gemacht haben."

    Couplands apokalyptische Visionen betreffend den Kalten Krieg und Atombombenversuche wirken heute ein bisschen überholt, aber seine Philosophie “Lessness”, wonach Reizüberflutung und materieller Überfluss den Menschen von seinem “ich” entfernen, ist zeitlos. Er illustriert das mit einer Comicfigur, die den Immobilienteil einer Zeitung liest und sagt: "He, Papa, man muß sich entscheiden, ob man ein Haus will oder ein Leben.”

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    ralluss avatar
    rallusvor 6 Jahren
    Rezension zu "Generation X" von Douglas Coupland

    Die Generation X ist diejenige welche nach dem Ende des zweiten Weltkriegs herangewachsen ist und sich den Wirren der Wirtschaft und des suchenden Zeitgeist widmen müssen.
    Die Suche nach dem Sinn des Lebens und dem eigenen Ich gerät zunehmend schwieriger, da alte herkömmliche Lebensziele und Weisheiten nicht mehr greifen.
    Coupland erzählt anhand von 4 in Palm Springs wohnenden Personen deren Leben, Situationen und Schwierigkeiten.
    Alle 4 erzählen sich in loser Romanform gegenseitig Geschichten.
    Aufgelockert ist das Buch durch kurze Notizen am Textrand bei denen Begriffe der damaligen Zeit erklärt werden und Zeichnungen in Comicform.
    Coupland ist gut wenn er direkt auf den Punkt kommt und seine Gesellschaftskritik mit Beispielen würzt.
    Leider kommt dies allzu selten vor, meistens sind die erzählten Geschichten und ihre zu vermittelnden Inhalte schwer oder gar nicht zu verstehen.
    Auch ist die lose Romanform, bei der im Grunde genommen fast nichts passiert, sondern nur durch die Geschichten zusammengehalten wird, nach einiger Zeit etwas langweilig.
    Witzig sind die am Textrand erklärten - meist amerikanische - Begriffe, die man aber auf sein eigenes Leben gut anwenden kann.
    Insgesamt damals und in Amerika ein Bestseller, doch nach 20 Jahren hat das Buch viel von seiner Anziehungskraft verloren.
    Insgesamt durchschnittlich, mit Ausreißern nach oben sowie leider mehr nach unten.

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    Amarokvor 7 Jahren
    Rezension zu "Generation X" von Douglas Coupland

    Douglas Couplands "Generation X" greift das Lebensgefühl der so genannten "Baby-Boomer" auf, die - zwischen 1960 und 1970 geboren - in den 1990er Jahren von ihrer Ruhmsucht getrieben den Lifestyle der 1980er Jahre eigentlich weiterführten und eine Achterbahnfahrt schneller Bekanntschaften, des durch Alkohol und Drogen verursachten Rausches und Konsumes der gerade durch die Popkultur angesagtesten Güter durchmachten. Coupland hält dieser Generation den Spiegel vor, indem er eine Art "Gegengesellschaft" entwirft, die zwar nur aus einer kleinen Gruppe von Aussteigern besteht, die sich bewusst gegen den Mainstream entschieden haben, jedoch ebenso mit Problemen, vor allem dem des gesellschaftlichen Verlorenseins zu kämpfen haben.

    Douglas Coupland schreibt nicht nur leicht verständlich, sondern entwirft ein lebendiges, rauschhaftes Bild der "Lost Generation" der 1990er Jahre in Kalifornien, ohne dabei mit Kritik an dieser Entwicklung zu sparen. In gewisser Weise erinnert "Generation X" an die gesellschaftskritischen Romane eines Bret Easton Ellis, die ebenso radikal mit der rauschhaften, oberflächlichen Zeit der "Koks-Generation" der College-Studenten in Kalifornien und der Börsenboomer in New York der 1980er Jahre umgehen. Daher seien an dieser Stelle allen, denen "Genration X" gefällt auch die Romane "Unter Nul", "Einfach unwiderstehlich" und "Die Informanten" von Ellis empfohlen, die die "Feiergeneration" der kalifornischen Jugend in den 1980er Jahren porträtieren und so zeigen, was vor "Generation X" geschah.

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    Eternityvor 8 Jahren
    Rezension zu "Generation X" von Douglas Coupland

    Ich musste das Buch für ein Seminar in der Uni lesen. Zu lesen ist einfach und flüssig, also nicht schwierig geschrieben. Aber das Lebensgefühl, die Einstellung der Protagonisten fielen mir ein bisschen schwer. Sie grenzen sich von der damaligen Gesellschaft ab, können sich nicht mit ihrer Generation, der Generation X, identifieren und leben gewollt als Außenseiter. Die Drei verbindet eine tiefe Freundschaft, die durch die gleiche Lebenseinstellung verdeutlicht wird. Sie leben gemeinsam in den Tag hinein, machen Picknicks in der Wüste, analysieren das Leben und erzählen sich Gute-Nacht-Geschichten. Ich kann mich mit deren Lebensphilosophie nicht identifizieren, weswegen es mir wahrscheinlich schwer fiel, mit der Story klarzukommen...

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    Jerronvor 9 Jahren
    Rezension zu "Generation X" von Douglas Coupland

    Das Kultbuch der 90er, in dem das Lebensgefühl der desillusionierten ziellosen "Baby-Boomer"-Generation beschrieben wird. Eine Generation, die in eine Welt hineingeboren wird, in der es ihnen materiell bestens geht, sie aber emotional unterentwickelt sind.
    Die drei Hauptpersonen des Buches sind mehr oder weniger "Aussteiger", die genau wissen, daß sie kein Teil der businessorientierten Yuppie-Welt sein wollen aber seit Jahren in der Luft hängen und nicht wissen, was sie stattdessen mit ihrem Leben anfangen sollen. So verbringen sie ihre Zeit neben schlecht bezahlten McJobs damit, einander erfundene oder selbst erlebte Geschichten zu erzählen, und ansonsten passiert auch nicht wirklich viel in dem Buch.
    Jede Seite des Buches ist aufgelockert durch eine oder zwei Erklärungen von "soziologischen" szenetypischen Begriffen, wie z.B. "Successophobie: Die Anst davor, daß, wenn man erfolgreich ist, persönliche Bedürfnisse vergessen und kindliche Wünsche nicht mehr erfüllt werden" oder "Emotional Ketchup Burst: Das Aufstauen von Meinungen und Emotionen, bis sie irgendwann explosionsartig und gleichzeitig ausbrechen und Arbeitgeber und Freunde schockieren und verwirren."

    Das Kultbuch der 90er - hätte man vielleicht doch besser in den 90ern lesen sollen...

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    Zachanassianvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: 3 Twens der "Post-Babyboomer-Generation" suchen nach Sinn des Lebens in kapitalistischer Gesellschaft der USA. Mit Humor skizziert.
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    Nemovor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Die diffuse Angst vor atomarem Overkill, irreversibler Umweltverschmutzung und marktwirtschaftlicher Kontrolle ist uns geblieben; nur der Sw...
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