Douglas E. Richards

 3.9 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Zweipunktnull, Split Second - Zurück in der Zeit und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Douglas E. Richards

Zweipunktnull

Zweipunktnull

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Erschienen am 26.08.2014
Split Second - Zurück in der Zeit

Split Second - Zurück in der Zeit

 (4)
Erschienen am 14.05.2018
Wired

Wired

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Erschienen am 01.09.2012
Amped

Amped

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Erschienen am 23.07.2012
Wired

Wired

 (1)
Erschienen am 19.03.2012

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einz1975s avatar

Rezension zu "Split Second - Zurück in der Zeit" von Douglas E. Richards

Douglas E. Richards - Split Second: Zurück in der Zeit
einz1975vor 4 Monaten

Wissenschaftler bringen uns Menschen schon seit vielen Jahren die Zukunft und auch in diesem Fall, hat ein genialer Physiker, einen unglaublichen Durchbruch zu feiern. Nathan Wexler ist jung und beneidenswert klug und er ist sich sicher, dass seine Entdeckung die Welt verändern wird. Er will es seiner Frau Jenna sagen, als plötzlich ein Überfallkommando in die Wohnung eindringt und beide entführt. Geschockt von all dem Terror, verfolgt man auch als Leser erst einmal das Geschehen und muss sich eine lange Zeit damit begnügen, mitten in einem Thriller zu stecken. Auf der Fahrt zum Versteck wird das Team von einem anderen Team angegriffen und jetzt passiert etwas, dass erst zum Schluss des Romans wieder aufrollt wird.

Doch da es sich um Zeitreisen handelt, kann man schon vorausahnen und das macht der aufmerksame Leser auch. Ab jetzt geht es eben nur noch mit einer der beiden Hauptpersonen weiter und eine neue kommt hinzu. Richards hat sich viele Gedanken gemacht, wie man eine Flucht am besten organisieren kann. Dabei lässt er uns in Gedanken der Charaktere alles mitverfolgen, was nett ist, aber auch manchmal die Spannung nimmt. Erst ab der Hälfte des Romans geht es richtig mit der Wissenschaft los und genau hier darf sich der Sci-Fi-Fan freuen. Während sich die beiden Organisationen „vorstellen“, erfährt man mehr über die eigentliche Entdeckung von Nathan. Er findet heraus, dass man Dunkle Energie nutzen kann und zwar für Zeitreisen.

Jedoch nicht wie man sie aus bisherigen Science-Fiction-Geschichten kennt, man kann lediglich einen winzig kleinen Bruchteil einer Sekunde in die Zukunft reisen. Die Berechnungen, welche Nathan dazu durchgeführt hat, sind so wertvoll, dass über mehr als eine Leiche gegangen wird. Viel interessanter wird es, als man herausfindet, dass bereits andere diese Art der Zeitreise ebenfalls herausgefunden haben, nur jedoch nicht so in der Theorie wie Nathans Verstand, die Komplexität dahinter verstanden hat. Man fragt sich wirklich mehr als einmal, warum all die Flucht und das Versteckspiel, wenn man schon solche Möglichkeiten besitzt und auch das Ende liest sich etwas zu konstruiert, aber dafür gibt der Autor uns mehr als eine Denkhausaufgabe.

Der Große Reiz des Buches ist sicherlich nicht die Geschichte, dass ein Wissenschaftler entführt und getötet wird, vielmehr regt er an über Zeitreisen und seine Konsequenzen nachzudenken. Das der Autor dabei auf bekannte Filme wie „Zurück in die Zukunft“ und auch auf Star Trek zu sprechen kommt, zeigt schon, dass er sich viel Mühe gegeben hat, um nicht im Einheitsbrei zu schwimmen. Ja, er hat etwas doch recht eigenes Heraufbeschworen, wobei er dem Leser eine Antwort schuldig bleibt: Wie wurden diese Apparatur gebaut? Aus was besteht sie und wie genau funktioniert sie? Nimmt man diese Frage außen vor und einige andere kleine Ungereimtheiten und Zufälle, garantiere ich euch wunderbare Zeit-Paradox-Gedanken.

Fazit:
Sekunden und Zeitreisen – das passt doch nicht zusammen... und doch funktioniert der Roman überraschend gut. Die wissenschaftlichen und theoretischen Fragen hinter Zeitreisen, sind der grundlegende Schlüssel und werden jeden Sci-Fi-Begeisterten fesseln. Der Thriller hinter der Geschichte ist nett durchdacht, hält die Spannung in einem positiven Level und verstrickt sich nicht in all zu viele Charaktere. Wenn die Zeit nicht wäre, wie einfach wäre wohl das Leben und wie sicher wären der Mensch und die Natur. Wer Zeitreisen mag, bekommt hier erneut Futter, um sich mit dem Thema tiefer auseinanderzusetzen.

Matthias Göbel

Autor: Douglas E. Richards
Broschur: 448 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 14.05.2018
ISBN: 978-3-453-31926-4

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losgelesens avatar

Rezension zu "Split Second - Zurück in der Zeit" von Douglas E. Richards

Zurück in die Vergangenheit
losgelesenvor 6 Monaten

Auf der Rückseite des Buchs „Split Second“ von Douglas Richards steht, dass er der legitime Nachfolger von Michael Crichton ist. Eine solche Aussage macht eigentlich eher skeptisch, aber der Klappentext liest sich vielversprechend, denn es geht um Zeitreisen. Ein viel beschriebenes Thema in der Science-Fiction Literatur seit H.G. Wells „Die Zeitmaschine“ aus dem Jahr 1895. Interessanterweise erlaubt Richards in seinem Buch einen Zeitsprung in die Vergangenheit um nur 45 Mikrosekunden. Zu wenig also, um mit den Lottozahlen von letzter Woche einen satten Gewinn einzufahren, aber eine enorme Beschneidung des Zeitreisethemas. Dadurch ist das Interesse des Lesers geweckt, allerdings dauert es wesentlich länger als 45 Mikrosekunden, bis das Thema Zeitreise im Buch überhaupt vorkommt. Bis dahin handelt es sich um einen gängigen Thriller mit passabler Spannung, der sich aber gut und flüssig liest. Später im Buch wird es interessanter, nämlich wenn Richards überraschende Wendungen in seinen Roman einbaut. Das fördert die Spannung und steigert das Lesevergnügen, das dann auch bis zum Finale anhält. Abschließend gibt es noch ein paar Seiten überflüssige Nachbetrachtung, so dass es dem Roman insgesamt gut tun würde, wenn er straffer erzählt wäre. Dementsprechend reicht es nicht, um legitimer Nachfolger Crichtons zu sein. Denn Crichton konnte durchgehend spannende Geschichten schreiben und auch die Verknüpfung von wissenschaftlichen Themen und Thriller-Elemente war deutlich besser. Trotzdem, „Split Second“ aus dem Heyne Verlag ist ein gut geschriebener Thriller, der ein entspanntes Lesevergnügen bietet. Auch die Grundlagen der von Richards beschriebenen Zeitreise ist durchaus nachvollziehbar und zufriedenstellend beschrieben. Dass sich dabei aber trotzdem logische Ungereimtheiten ergeben, liegt einfach in der Natur der Sache.

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