Douglas J. Preston THE RELIC [The Relic ] BY Preston, Douglas J.(Author)Mass Market Paperbound 15-Jan-1996

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Inhaltsangabe zu „THE RELIC [The Relic ] BY Preston, Douglas J.(Author)Mass Market Paperbound 15-Jan-1996“ von Douglas J. Preston

Unglaublich gut und spannend. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.

— Eeyorele
Eeyorele
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  • Rezension zu "THE RELIC [The Relic ] BY Preston, Douglas J.(Author)Mass Market Paperbound 15-Jan-1996" von Douglas J. Preston

    THE RELIC [The Relic ] BY Preston, Douglas J.(Author)Mass Market Paperbound 15-Jan-1996
    Eeyorele

    Eeyorele

    23. July 2011 um 12:25

    Dieses Buch ist der Anfang der Pendergast Reihe von Preston/Child. Die Bücher erzählen eigentich alle abgeschlossene Geschichten, doch ist dieses Buch auch das erste von zwei Bücher, in denen es um Mbwun, das Musuemsbiest geht. In einem Museum geschehen ungwöhnlich grausame Mordfälle und das kurz vor der Eröffnung der prestigeträchtigsten Ausstellung, die das Museum seit Jahren hatte. Die Polizei kann den Täter nicht finden, doch alle Hinweise deuten darauf hin, dass die Morde etwas mit einer früheren Expedition zu tun haben, die in einer Katastrophe endet. Detective Vincent D'Agosta, unterstützt durch die Museumsmitarbeiter Margo Green und Dr. Frock nimmt sich des Falls an. Zu seiner Unterstützung kommt Special Agent Pendergast vom FBI. Dieser ist nicht offiziel mit dem Fall betraut, hat jedoch von ihm gehört und interessiert sich für ihn. Gemeinsam scheinen sie den Gerüchten, es gäbe ein Biest im Museum, welches von der Expedition mit in die USA gebracht wurde immer näher zu kommen. Doch glauben ihnen die Kollegen der Polzei und des Museums nicht und so scheint der Abend der Ausstellungseröffnung in einer Katastrophe zu enden... Die Spannung im Buch wird vor allem dadurch erzeugt, dass der Ort des Geschehens ein Museum mit Unmengen an unbenutzten dunklen Gängen ist, in denen sich der Mörder frei und sicher bewegen zu können scheint. Man weiß das der Mörder in diesem Museum ist und das er unmenschliche Kräfte haben muss, doch kann man sich nicht vorstellen, dass all die Hinweise die gefunden werden wirklich auf einen Menschen deuten können. Doch kann man auch nicht annehmen, dass es sich um ein Tier handelt. Das Geschichte bietet auch viele Informationen rund um Botanik, Anthropologie, Chemie und Genetik. Teilweise scheinen die Informationen so unglaublich, dass ich mir nicht einmal sicher bin, ob sie für das Buch nicht doch dramatisiert wurden. Doch selbst wenn sie es sind, machen sie einen großen Teil des Lesevergnügens aus, denn so unglaublich sie auch scheinen, nimmt man sie für einen Moment als wahr an, laufen einem Schauer über den Rücken. Für Leser die allerdings nicht an unglaubliche technische/wissenschaftliche Errungenschaften glaubenwürden sie das Lesen des Buches wohl eher erschweren. Die Charaktere sind sehr detailliert und lebendig. Margo Green, die einen großteil der Protagonisten Rolle übernimmt ist nicht einfach nur mutig und stürzt sich ins Geschehen, sie hat vielmehr auch viele gute Ideen und unterstützt die Polizei wo sie nur kann. Vincent D'Agosta trägt zwar viele Charaktereigenschaften eines "Klassischen" Polizisten mit sich herum, wie die schlecht sitzenden Anzüge, das Rauchen und zeitweilige Unwissen in manchen Themen, doch ist er auch mutig genug seinen eigenen Weg zu gehen und weiß, wie er eine Krisensituation handhaben muss. Und schließlich Special Agent Pendergast. Dieser FBI Agent ist wohl der geheimnisvollste Agent, dem je eine Rolle in einer Reihe von Bücher gewidmet wurde. Man weiß sehr wenig von ihm. Meistens taucht er einfach auf mit einer neuen Information oder Idee. Er hat einen sehr eigenen Ermittlungs- und Verhörstil und lässt sich in seiner Art und Weise von niemandem beirren. Ungewöhnlich ist, dass der Leser nie Einblick in sein "Innenleben" bekommt, d.h. man erfährt nichts von seinen Gedanken, Gefühlen oder von den Dingen, die er sich einem Kopf zusammengereimt hat, außer er spricht sie aus. Zudem mag er auch einigen als "Klugscheißer" erscheinen. Und es stimmt auch, dass er zu eigentlich allen Themen ein breites Wissen zu haben scheint. Doch gerade diese zeitweilige Zurschaustellung seines Wissens, ohne dabei arrogant zu wirken und ohne das der Leser auch nur eine Idee hätte, woher er dieses Wissen hat, machen ihn zu einem faszinierenden Charakter der auf jeden Fall in meinen Augen das Buch unglaublich bereichert. Insgesamt war dies der wohl beste Thriller den ich bisher gelesen habe. Und auch wenn ich teilweise nicht glauben kann oder will, was dort in dem Buch beschrieben wird, konnte ich es nicht aus der Hand legen, weil gerade diese Dinge mir wirklich Angst eingejagt haben.

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