Douglas Kennedy Nachtblende

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Inhaltsangabe zu „Nachtblende“ von Douglas Kennedy

Ben, ein erfolgreicher New Yorker Anwalt, erschlägt den Liebhaber seiner Frau, einen Fotografen, nachdem er von diesem tief gekränkt worden ist. Ben, eigentlich ein umgänglicher, freundlicher Mensch und guter Familienvater, ist über seine Tat entsetzt und will sich zunächst stellen. Doch dann besinnt er sich, inszeniert einen Unfall und "stirbt". Er schlüpft in die Identität des Fotografen und beginnt ein neues Leben. Durch eines seiner Fotos erlangt er dummerweise eines Tages landesweite Berühmtheit... (Quelle:'Fester Einband')

zu "glattes" / konstruiertes Ende; hätte vom Buch etwas mehr erwartet => 3 Sterne

— Amy_de_la_Soleil
Amy_de_la_Soleil

Der Leser begleitet einen Menschen auf der Suche nach seinem neuen „Ich“. Doch kann man auf einer Flucht nie zu sich selbst finden.

— NicoleP
NicoleP

Das stand ewig im Regal und dann war es soooo gut und so spannend. Asche auf mein Haupt!! :-)

— JessSoul
JessSoul

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    Nachtblende
    NicoleP

    NicoleP

    11. December 2016 um 18:23

    Ben Bradford ist ein erfolgreicher Wallstreet-Anwalt. Er hat mehr Geld, als er je ausgeben kann. Doch sein Leben in dieser oberflächlichen Yuppie-Gesellschaft mit Ehefrau und Söhnen ist nicht das, was ihn glücklich macht. Tag für Tag der gleiche Trott. Ben überhäuft seinen ältesten Sohn mit Geschenken, um sein schlechtes Gewissen über seine lange Abwesenheit von zu Hause zu beruhigen. Von der Frau, die er einst liebte, entfernt er sich immer mehr. Eines Tages entdeckt Ben, dass seine Frau ihn ausgerechnet mit einem Nachbarn betrügt, der ein erfolgloser Fotograf ist. Dann geschieht etwas, und Ben Bradford existiert nicht mehr.Das Buch beginnt mit Bens Leben in der „Upper-Class“. Geld spielt hier keine Rolle. Was man haben will, kauft man einfach. Dieser Teil des Buches ist langatmig und eintönig. Die ständige Aufzählung, welche Marken Ben zu welchen Preisen kauft, dokumentiert die Langeweile in seinem Leben. Alles ist oberflächlich, nur das Äußere zählt.Diese Eintönigkeit ist geschickt durch den Autor eingebaut wurden. Der Leser spürt förmlich den Trott, den Ben jeden Tag aufs Neue erlebt. Der gesamte erste Teil spielt sich so ab, und das Durchhalten fällt schwer. Doch der Leser wird durch den weiteren Verlauf der Geschichte dafür belohnt.Mit einer neuen Identität ein neues Leben beginnen zu können, klingt verführerisch. In dieser Geschichte wird dieser Versuchung nachgegangen. Der Leser begleitet einen Menschen auf der Suche nach seinem neuen „Ich“. Doch kann man auf einer Flucht nie zu sich selbst finden. Die Angst vor Entdeckung schwebt wie ein „Damokles-Schwert“ über diesem neuen Leben.Bei dieser Geschichte muss man sich in die Zeit hineinversetzen, in der der Roman spielt. Es ist Mitte der 90er-Jahre. Facebook, Twitter & Co. bestimmen noch nicht den Alltag der Menschen. Das Internet steckt noch in den Kinderschuhen. Analoge Fotografie und Zeitungen aus Papier sind die Quellen für Informationen.Wenn dies alles berücksichtigt wird, ist das Ende des Buches nicht schlecht geschrieben. In unserer heutigen vernetzten Zeit hätte die Geschichte um das Leben in einer neuen Identität ein schnelles Ende gehabt. Das Buch wird von mir als lesenswert eingestuft, auch wenn mir persönlich das Ende nicht gefallen hat.

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  • Rezension zu "Nachtblende" von Douglas Kennedy

    Nachtblende
    variety

    variety

    01. January 2008 um 15:45

    Das war das erste Buch von Douglas Kennedy, das ich gelesen habe --- und es ist der beste Thriller von ihm! Wie er den Leser in den Sog der unausweichlichen Ereignisse für die Hauptperson mit hinein zieht, ist unglaublich. Selten habe ich ein Buch so schnell gelesen, weil die Spannung beinahe unerträglich wird. Ich habe richtiggehend mit dem Fotografen mitgefiebert. Ich habe mir von meiner Frau sagen lassen, dass das Buch NICHT NUR MÄNNER anspricht!

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