Douglas Lindsay

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Honigmonds avatar

Rezension zu "Blumen des Todes: Ein Fall für Pereira und Bain" von Douglas Lindsay

Tote Blumen
Honigmondvor 7 Monaten

Zum Klappentext:
Glasgow, Schottland: Im Schatten der Kathedrale wird auf dem Friedhof die Leiche eines Mannes entdeckt. Die Szenerie ist grotesk: Der Tote lehnt an einem Grabstein, um seinen Hals ein Seil, aus seinen Augen tropft Blut und in seinem Schädel steckt ein kleines Metallkreuz. In den Händen hält er die Blüte des Judasbaums. Ein Ritualmord - oder steckt mehr dahinter? Die junge DI Aliya Pereira und ihr Kollege DS Marc Bain ermitteln in den düstersten Ecken Glasgows und kommen bald einer tödlichen Mischung aus Geld, Religion und Rache auf die Spur.

Mein Leseeindruck:
Der Klappentext und auch der Beginn des Buches waren spannend und haben einen sehr vielversprechenden Eindruck hinterlassen, der leider viel zu schnell abebbte und keine Fahrt mehr aufnahm, was das Lesevergnügen mehr als geschmälert hat. Auch waren die Protagonisten eher oberflächlich beschrieben, was wirklich mehr als schade ist. Lesegenuss kam bei mir leider nicht auf und ich habe schon lange keinen so langweiligen Krimi mehr gelesen.

Mein Fazit:
Toller Gedanke und starker Beginn, jedoch ziemlich schnell abgeflacht. Leider gibt es für mich für den langweiligen Krimi keine Leseempfehlung und nur 2 Sterne.

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wampys avatar

Rezension zu "Blumen des Todes: Ein Fall für Pereira und Bain" von Douglas Lindsay

zu viele private Probleme und zu wenig Spannung
wampyvor 7 Monaten

Buchmeinung zu Douglas Lindsay – Blumen des Todes

„Blumen des Todes“ ist ein Kriminalroman von Douglas Lindsay, der 2018 bei beTHRILLED in der Übersetzung von Len Wanner erschienen ist. Der britische Originaltitel lautet „The Juds Flower“ und ist 2017 erschienen. Dies ist der zweite Fall für Pereira und Bain.

Zum Autor:
Douglas Lindsay wurde 1964 in Schottland geboren. Es regnete. Seit den späten 90ern veröffentlicht er diverse Krimis und Thriller; bekannt wurde er mit der Barney Thomson Reihe über den ungeschicktesten Friseur und Serienmörder Schottlands. Douglas Lindsay lebt mit seiner Familie in Südengland.


Klappentext:
Glasgow, Schottland: Im Schatten der Kathedrale wird auf dem Friedhof die Leiche eines Mannes entdeckt. Die Szenerie ist grotesk: Der Tote lehnt an einem Grabstein, um seinen Hals ein Seil, aus seinen Augen tropft Blut und in seinem Schädel steckt ein kleines Metallkreuz. In den Händen hält er die Blüte des Judasbaums. Ein Ritualmord - oder steckt mehr dahinter? Die junge DI Aliya Pereira und ihr Kollege DS Marc Bain ermitteln in den düstersten Ecken Glasgows und kommen bald einer tödlichen Mischung aus Geld, Religion und Rache auf die Spur.

Meine Meinung:
Dieses Buch zeichnet recht realistisch die Polizeiarbeit und hat mehrere große Schwächen. Der Spannungsbogen ist sehr flach ausgebildet, alle Befragten verhalten sich der Polizei gegenüber einfach unmöglich und die Probleme der Hauptfigur Aliya Pereira lassen Kurt Wallander als einen glücklichen Menschen erscheinen. Der Roman ist einfach überfrachtet, etwas weniger Probleme würden nicht nur Aliya Pereira gut tun. Dabei könnte sie einige dieser Probleme mit etwas guten Willen selber lösen, so wie sie es in beruflichen Dingen zeigt. Die meisten der Passagen sind aus der Sicht Pereiras beschrieben, so dass sie sehr detailliert beschrieben wird und sie ist ein interessanter Charakter. Leider kommen alle anderen Figuren nur grob skizziert vor, selbst ihr Partner Marc Bain. Dabei zeigt der Autor durchaus Talent. Die Szene mit der Schulleiterin und dem folgenden Austausch mit der Tochter hat mir sehr gefallen. Auch atmosphärisch ist der Roman überzeugend. Aber das Verhalten von Pereira in privaten Angelegenheiten und wirklich aller Befragten der Polizei gegenüber raubt dem Leser jedes Vergnügen.

Fazit:
Ein Kriminalroman, der über Ansätze micht hinaus kommt. Vor allem das Fehlen fast jeder Spannung, die überhand nehmenden privaten Probleme der Hauptfigur und das unsägliche Verhalten wirklich aller Befragten prägen den Gesamteindruck. Ich vergebe knappe zwei von fünf Sternen (40 von 100 Punkten) und kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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Testsphaeres avatar

Rezension zu "Blumen des Todes: Ein Fall für Pereira und Bain" von Douglas Lindsay

Was gut anfängt, endet leider schlecht
Testsphaerevor 7 Monaten

Das Buch beginnt mit einem spannenden und vielversprechenden Szenario: Archie Wilson frischgebackener Lotto-Millionär aus wird in dramatischer Pose drapiert tot auf einem Friedhof in Glasgow aufgefunden. DI Aliya Pereira und ihr Kollege DS Marc Bain sollen in dem Fall ermitteln, beide scheinen selber das ein oder andere Päckchen mit sich herumzutragen.
Das bringt schon mal viel Potential mit sich, aber leider reicht dieser kaum über die ersten Kapitel hinaus.
Zu bemüht und undurchschaubar oder zu bemüht undurchschaubar wirken die familiären Probleme, die DI Pereira mit sich trägt. Sei es die Beziehung zu ihrem Vorgesetzten Cooper oder die Trennung von ihrer Ex-Freundin an der sie knabbert oder die wenig Zeit, die sie mit ihren Kindern verbringt. Das alles wird zu listenmäßig abgearbeitet, nach dem Motto, wir haben hier einen Inspector und der muss einfach alle möglichen Probleme mit sich tragen.
Das kann erfrischend sein, wenn es den Charakter weiterbringt, aber hier führt es nur zu Stagnation, am Ende war ich von Pereira einfach nur genervt.
Sie nimmt dann auch als Charakter zu viel Raum ein, von ihrem Kollegen erfahren wir nichts privates und auch das Team in dem sie arbeitet bleibt eher nebulös im Hintergrund.
Die Geschichte selber entwickelt sich auch nicht so rasant wie erwartet, die Erzählweise ist ziemlich eintönig und langweilig, als stilistisches Mittel sticht immer wieder die unmögliche Umgangsweise aller Personen gegenüber den ermittelnden Beamten hervor.
Natürlich soll hier vielleicht verdeutlicht werden, auf welche Probleme Polizisten während ihrer Ermittlungsarbeit stoßen können, aber irgendwann ist es einfach nur langweilig.
Das wäre auch im Prinzip mein Fazit zu diesem Krimi, ziemlich langweilig und uninspiriert, die Charaktere bleiben weitgehend blaß bis unsympathisch. Schade, ich hatte mich auf eine schöne Krimireihe á la Lynley und Havers gefreut, aber ich glaube hier werde ich den zweiten Band nicht lesen. 

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