Blumen des Todes: Ein Fall für Pereira und Bain

von Douglas Lindsay 
2,1 Sterne bei12 Bewertungen
Blumen des Todes: Ein Fall für Pereira und Bain
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lahme Story

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Vielversprechender Einstieg, das Niveau flacht aber nach den ersten Kapiteln ab und wird einfach nur langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Blumen des Todes: Ein Fall für Pereira und Bain"

Glasgow, Schottland: Im Schatten der Kathedrale wird auf dem Friedhof die Leiche eines Mannes entdeckt. Die Szenerie ist grotesk: Der Tote lehnt an einem Grabstein, um seinen Hals ein Seil, aus seinen Augen tropft Blut und in seinem Schädel steckt ein kleines Metallkreuz. In den Händen hält er die Blüte des Judasbaums. Ein Ritualmord - oder steckt mehr dahinter? Die junge DI Aliya Pereira und ihr Kollege DS Marc Bain ermitteln in den düstersten Ecken Glasgows und kommen bald einer tödlichen Mischung aus Geld, Religion und Rache auf die Spur.

Die neue Krimiserie von Douglas Lindsay - jetzt als eBook bei beTHRILLED.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783732541874
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:352 Seiten
Verlag:beTHRILLED by Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum:10.04.2018

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    Honigmondvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: lahme Story
    Tote Blumen

    Zum Klappentext:
    Glasgow, Schottland: Im Schatten der Kathedrale wird auf dem Friedhof die Leiche eines Mannes entdeckt. Die Szenerie ist grotesk: Der Tote lehnt an einem Grabstein, um seinen Hals ein Seil, aus seinen Augen tropft Blut und in seinem Schädel steckt ein kleines Metallkreuz. In den Händen hält er die Blüte des Judasbaums. Ein Ritualmord - oder steckt mehr dahinter? Die junge DI Aliya Pereira und ihr Kollege DS Marc Bain ermitteln in den düstersten Ecken Glasgows und kommen bald einer tödlichen Mischung aus Geld, Religion und Rache auf die Spur.

    Mein Leseeindruck:
    Der Klappentext und auch der Beginn des Buches waren spannend und haben einen sehr vielversprechenden Eindruck hinterlassen, der leider viel zu schnell abebbte und keine Fahrt mehr aufnahm, was das Lesevergnügen mehr als geschmälert hat. Auch waren die Protagonisten eher oberflächlich beschrieben, was wirklich mehr als schade ist. Lesegenuss kam bei mir leider nicht auf und ich habe schon lange keinen so langweiligen Krimi mehr gelesen.

    Mein Fazit:
    Toller Gedanke und starker Beginn, jedoch ziemlich schnell abgeflacht. Leider gibt es für mich für den langweiligen Krimi keine Leseempfehlung und nur 2 Sterne.

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    wampys avatar
    wampyvor 5 Monaten
    zu viele private Probleme und zu wenig Spannung

    Buchmeinung zu Douglas Lindsay – Blumen des Todes

    „Blumen des Todes“ ist ein Kriminalroman von Douglas Lindsay, der 2018 bei beTHRILLED in der Übersetzung von Len Wanner erschienen ist. Der britische Originaltitel lautet „The Juds Flower“ und ist 2017 erschienen. Dies ist der zweite Fall für Pereira und Bain.

    Zum Autor:
    Douglas Lindsay wurde 1964 in Schottland geboren. Es regnete. Seit den späten 90ern veröffentlicht er diverse Krimis und Thriller; bekannt wurde er mit der Barney Thomson Reihe über den ungeschicktesten Friseur und Serienmörder Schottlands. Douglas Lindsay lebt mit seiner Familie in Südengland.


    Klappentext:
    Glasgow, Schottland: Im Schatten der Kathedrale wird auf dem Friedhof die Leiche eines Mannes entdeckt. Die Szenerie ist grotesk: Der Tote lehnt an einem Grabstein, um seinen Hals ein Seil, aus seinen Augen tropft Blut und in seinem Schädel steckt ein kleines Metallkreuz. In den Händen hält er die Blüte des Judasbaums. Ein Ritualmord - oder steckt mehr dahinter? Die junge DI Aliya Pereira und ihr Kollege DS Marc Bain ermitteln in den düstersten Ecken Glasgows und kommen bald einer tödlichen Mischung aus Geld, Religion und Rache auf die Spur.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch zeichnet recht realistisch die Polizeiarbeit und hat mehrere große Schwächen. Der Spannungsbogen ist sehr flach ausgebildet, alle Befragten verhalten sich der Polizei gegenüber einfach unmöglich und die Probleme der Hauptfigur Aliya Pereira lassen Kurt Wallander als einen glücklichen Menschen erscheinen. Der Roman ist einfach überfrachtet, etwas weniger Probleme würden nicht nur Aliya Pereira gut tun. Dabei könnte sie einige dieser Probleme mit etwas guten Willen selber lösen, so wie sie es in beruflichen Dingen zeigt. Die meisten der Passagen sind aus der Sicht Pereiras beschrieben, so dass sie sehr detailliert beschrieben wird und sie ist ein interessanter Charakter. Leider kommen alle anderen Figuren nur grob skizziert vor, selbst ihr Partner Marc Bain. Dabei zeigt der Autor durchaus Talent. Die Szene mit der Schulleiterin und dem folgenden Austausch mit der Tochter hat mir sehr gefallen. Auch atmosphärisch ist der Roman überzeugend. Aber das Verhalten von Pereira in privaten Angelegenheiten und wirklich aller Befragten der Polizei gegenüber raubt dem Leser jedes Vergnügen.

    Fazit:
    Ein Kriminalroman, der über Ansätze micht hinaus kommt. Vor allem das Fehlen fast jeder Spannung, die überhand nehmenden privaten Probleme der Hauptfigur und das unsägliche Verhalten wirklich aller Befragten prägen den Gesamteindruck. Ich vergebe knappe zwei von fünf Sternen (40 von 100 Punkten) und kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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    Testsphaeres avatar
    Testsphaerevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Vielversprechender Einstieg, das Niveau flacht aber nach den ersten Kapiteln ab und wird einfach nur langweilig.
    Was gut anfängt, endet leider schlecht

    Das Buch beginnt mit einem spannenden und vielversprechenden Szenario: Archie Wilson frischgebackener Lotto-Millionär aus wird in dramatischer Pose drapiert tot auf einem Friedhof in Glasgow aufgefunden. DI Aliya Pereira und ihr Kollege DS Marc Bain sollen in dem Fall ermitteln, beide scheinen selber das ein oder andere Päckchen mit sich herumzutragen.
    Das bringt schon mal viel Potential mit sich, aber leider reicht dieser kaum über die ersten Kapitel hinaus.
    Zu bemüht und undurchschaubar oder zu bemüht undurchschaubar wirken die familiären Probleme, die DI Pereira mit sich trägt. Sei es die Beziehung zu ihrem Vorgesetzten Cooper oder die Trennung von ihrer Ex-Freundin an der sie knabbert oder die wenig Zeit, die sie mit ihren Kindern verbringt. Das alles wird zu listenmäßig abgearbeitet, nach dem Motto, wir haben hier einen Inspector und der muss einfach alle möglichen Probleme mit sich tragen.
    Das kann erfrischend sein, wenn es den Charakter weiterbringt, aber hier führt es nur zu Stagnation, am Ende war ich von Pereira einfach nur genervt.
    Sie nimmt dann auch als Charakter zu viel Raum ein, von ihrem Kollegen erfahren wir nichts privates und auch das Team in dem sie arbeitet bleibt eher nebulös im Hintergrund.
    Die Geschichte selber entwickelt sich auch nicht so rasant wie erwartet, die Erzählweise ist ziemlich eintönig und langweilig, als stilistisches Mittel sticht immer wieder die unmögliche Umgangsweise aller Personen gegenüber den ermittelnden Beamten hervor.
    Natürlich soll hier vielleicht verdeutlicht werden, auf welche Probleme Polizisten während ihrer Ermittlungsarbeit stoßen können, aber irgendwann ist es einfach nur langweilig.
    Das wäre auch im Prinzip mein Fazit zu diesem Krimi, ziemlich langweilig und uninspiriert, die Charaktere bleiben weitgehend blaß bis unsympathisch. Schade, ich hatte mich auf eine schöne Krimireihe á la Lynley und Havers gefreut, aber ich glaube hier werde ich den zweiten Band nicht lesen. 

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    engel-07vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Leider eher langweilig
    Leider eher langweilig

    Ein Ritualmord oder doch etwas anderes? Auf einem Friedhof lehnt ein Mann an einem Grabstein. Er hält die Blüten eines Judasbaumes in den Hände und ein Metallkreuz ragt aus seinem Schädel. Die junge DI Aliya Pereira und ihr Kollege DS Marc Bain ermitteln.

    Der Klapptext und auch der Schreibstil ließen auf ein spannendes Lesevergnügen schließen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

    Die Charaktere blieben oberflächlich. DS Bain lernte man überhaupt nicht kennen. Einzig DI Pereira bekam etwas mehr Beachtung. Allerdings dreht es sich bei ihr immer wieder um das gleiche Thema. Und das durch das gesamte Buch hindurch. Das wurde mir nach kurzer Zeit eindeutig zu viel, ja es nervte mich sogar.

    Die Spannung kam auch nicht so richtig in Fahrt und die Geschichte plätscherte eher so dahin. Auch Überraschungen gab es nicht wirklich. Insgesamt empfand ich es als langweilig und langatmig.und ich muss leider sagen, dass ich froh war, als ich das Buch beendet hatte.
    Schade, da hätte man mehr daraus machen können.

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    tkmlas avatar
    tkmlavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Der Krimi beginnt stark und lässt dann genauso stark wieder nach
    Mäßig spannend

    Archie Wilson ist frischgebackener Multimillionär. Sein Lottogewinn sollte ihm eigentlich ein sorgenfreies Leben ermöglichen. Doch nun findet man ihn brutal ermordet und zur Schau gestellt auf einem Friedhof. Neider und Schmarotzer, die alle ein Stück vom Kuchen abhaben wollten, gab es jede Menge. Nun ist es an den Detectives Pereira und Bain zu ermitteln, wer den unglücklichen Lottogewinner auf dem Gewissen hat.

    Das Buch startet richtig stark mit einem spannenden Mordfall. Der trockene englische Humor kommt an den passenden Stellen durch und auch die Ermittler waren mir an Anfang sympathisch. Leider fällt die Geschichte danach sehr ab. Wortwitz oder skurrile Szenen sucht man danach vergebens. Die Kriminalgeschichte wird vorhersehbar und die Polizisten werden zu Statisten, die die Geschehnisse nur noch passieren lassen.

    Am nervigsten war das verkorkste Privatleben von Pereira, welches tagtäglich im Mittelpunkt stand. So professionell sie auch im Job agierte, so unbeholfen und fast unfähig war sie in ihren privaten Beziehungen. Im Gegensatz dazu merkte man bei Bain quasi gar nicht, dass er überhaupt mit von der Partie war. Von ihm erfuhr man überhaupt nichts.

    Gestört hat mich auch die offenkundige Antipathie gegenüber der Polizei, die wirklich alle Personen im Buch offen zur Schau stellen.

    Im mag englische Krimis sehr und auch den Autor Douglas Lindsay. Es gibt aber deutlich bessere Werke von ihm.


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    K
    karin66vor 6 Monaten
    Blumen des Todes

    Der Titel und das Cover des Buches haben mein Interesse daran geweckt. Vom Autor hatte ich bisher noch nichts gelesen. Die Leseprobe hat mich fasziniert und neugierig auf das Buch gemacht.

     Die einzelnen Personen werden im Buch leider sehr wenig ausgearbeitet, so dass man zwar über Pereira so einiges erfährt, jedoch Bain wir irgendwie gar nicht groß erwähnt und charakterisiert.

    Zur Geschichte ein frisch gebackener Lotto Millionär wird Tod aufgefunden. In seinem Kopf steckt ein Kreuz und in seinen Händen liegen Judasblumen. Was hat das zu bedeuten? Es folgen weitere Morde, die das Ermittlerduo auf Trab halten.

    Leider konnte der spannende Schreibstil vom Anfang nicht beibehalten werden und die Geschichte plätschert nur so dahin und wirkt leicht langweilig. Das Buch hat es leider nur in den ersten Seiten geschafft, mich zu begeistern, danach folgte leider nicht mehr so viel.

    Wer also einen spannungs geladenen Krimi erwartet, der ist hier fehl am Platz. Schade, denn die Idee war eigentlich sehr gut, es fehlte leider an der Umsetzung.

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 6 Monaten
    Ein netter zweiter Teil.

    Band 2 einer Reihe! - > Kann unabhängig von dem ersten Band gelesen werden

    Beschreibung:

    Eine Leiche wird auf dem Friedhof von Glasgow gefunden. An einen Grabstein gelehnt, ein Kreuz im Kopf und in Szene gesetzt. Die Ermittler Pereira und Bain werden vor die große Frage gestellt, ob es sich um einen Ritual Mord handelt. Da es sich bei dem Opfer um einen frischgebackenen Millionär handelt, ist das persönliche Umfeld recht umfangreich und die Suche nach dem Mörder ähnelt der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. 

    Meinung:

    Der Schreibstil von Douglas Lindsay ist angenehm zu lesen und flüssig.
    Die Charaktere jedoch haben auch dieses Mal etwas zu viel Weichzeichner abbekommen. Vor allem der gute Bain. Er wirkt so unglaublich sympathisch, doch man lernt ihn kaum bis gar nicht kennen. Ich habe mich wahrhaft über jeden Brocken gefreut, den ich über Bain hin geworfen bekam. Wie auch im ersten Band spielt mehr Pereira die Hauptrolle. Über sie erfährt man wieder etliche Dinge, vor allem aber, dass sie maßlos mit dem Job und den Kindern überfordert ist.

    Was mir am ersten Band noch recht gut gefiel, wird hier ins Gegenteil gewandelt. Douglas Lindsay lässt den Leser voll und ganz an den Ermittlungsarbeiten teilnehmen. Eine schöne Sache, solange es nicht ausartet. Der Start der Geschichte war sehr vielversprechend. Möglicher religiöser Hintergrund, etliche Verdächtige und noch mehr Fragen. Leider zieht sich das ganze Geschehen hier auf über 300 Seiten. Auch die Auflösung des Falls war nicht gerade überragend. 

    So dümpelte ich als Leser durch die Geschichte. Versuchte mich an ein paar Spekulationen, aber das war es dann auch schon. Leider hat mich dieser Teil nicht ganz so überzeugt wie sein Vorgänger. Der Start war grandios, eine buchstäbliche Steilvorlage, woraufhin es dann leider nur noch bergab ging. Die Dialoge waren meist von Abneigung gegenüber den Polizisten geprägt, Pereira war sowieso mehr mit sich selbst beschäftig und Bain, na der ist eben Bain. 

    Fazit:

    Ein netter Zeitvertreib mit ein paar Seiten zu viel um noch als Zeitvertreib durch zu gehen. Man könnte auch sagen: Das Buch war nett. 
    2,5 von 5 in diesem Fall. 

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    K
    Kiki77vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn das Leben keinen Pfennig wert ist und man als Millionär stirbt.
    Der Judasbaum

    In dem Krimi „Blumen des Todes“ von Douglas Lindsay geht um die Aufklärung von Mordfällen, wobei lange unklar ist wie das Motiv lautet. Denn ein Lotto-Millionär hat sicher viele Freunde und Neider, aber es gibt eben auch noch Erlebnisse aus der Vergangenheit, die einen einholen können.

    Archie Wilson wird ein paar Monaten nachdem er im Lotto gewonnen hat, tot auf einem Friedhof gefunden. Die Ermittler Pereira und Bain versuchen natürlich im Umfeld von Archie ein Motiv zu finden. Sowohl die Familie, Freunde und Fremde, die Bettelbriefe schreiben, machen sich auf die eine oder andere Art und Weise verdächtig. Leider kommen die Beamten aber keinem so recht auf die Spur. Da Archie die Kirche mit verschiedenen Projekten unterstützen wollte, graben die Ermittler in der Vergangenheit von Archie und finden eine heiße Spur. Nachdem weitere Tote auf Friedhöfen auftauchen kann die Polizei sicher sein diese Spur führt zum Ziel.

    Ein Krimi, bei dem der Spannungsbogen sehr flach gehalten wird und durch private Einlagen und Sorgen der Ermittlerin zweifelt man an der beruflichen Eignung . Mir hat an Spannung gefehlt und es wirkte etwas langatmig.

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    Rebecca1120s avatar
    Rebecca1120vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: von Spannung keine Spur – verliert sich in Nebensächlichkeiten
    von Spannung keine Spur – verliert sich in Nebensächlichkeiten

    Eine auf dem Friedhof an einem Grabstein gelehnte, mit einem Kreuz in den Schädel hingerichtete Leiche. Das fängt ja gut an. Und auch Titel und Kurzbeschreibung haben mich neugierig gemacht. Aber recht schnell musste ich feststellen, dass der Schreibstil mir überhaupt nicht liegt. Die Autoren verlieren sich in unheimlich weitschweifigen Beschreibungen, die mit der eigentlichen Handlung nicht im Zusammenhang stehen. Das geht zu Lasten der Spannung. Die habe ich während des ganzen Krimis leider gar nicht spüren können. Wegen der vielen Aus-/Abschweifungen war es für mich echt quälend weiterzulesen.

    Von mir gibt’s für diesen wenig spannenden Krimi daher auch nur 1 Lese-Stern und eine Leseempfehlung kann ich daher nicht aussprechen.

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch hält leider nicht, was es verspricht. Dabei hätte die Geschichte durchaus Potential - schade!
    Ein etwas müder Krimi

    Der unauffällige Archie Willson wird über Nacht zum Millionär. Doch sein Glück währt nicht lange, denn er trifft eine folgenschwere Entscheidung.
    Kurz darauf wird DI Aliya Pereira zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen. Auf dem Friedhof vor Glasgows Kathedrale lehnt eine männliche Leiche an einem Grabstein. Der Mann wurde mit den Blüten des Judasbaumes in den Händen und einem Metallkreuz im Schädel zurückgelassen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen DS Marc Bain sucht Pereira nach dem von Rache getriebenen Mörder. Während sich sämtliche Befragte der Polizei gegenüber verstockt und unverschämt geben, geschieht ein zweiter Mord. Die Ermittlungen laufen nur schleppend und Pereira sucht verzweifelt in Archies Vergangenheit nach der Lösung.

    Obwohl die Geschichte jede Menge Stoff für Spannung bietet, gestaltet sie sich recht lahm. Die wüsten Beschimpfungen, dreisten Lügen und die Ablehnung der Befragten gegenüber der schottischen Polizei nehmen viel Raum ein und ich frage mich, ob dies in Schottland wirklich so üblich ist. Meine Vermutung, dass das Privatleben der Protagonisten nicht zu kurz kommen wird, hat sich leider negativ bestätigt. Douglas Lindsay schenkt Aliya Pereira zu viel Aufmerksamkeit und vergisst dabei ihren Kollegen Bain, der durchaus Potential zu einem interessanten Charakter hätte. Pereiras Privatleben rückt zu sehr in den Vordergrund, so dass die Morde manchmal nebensächlich werden. Das und die Klischees (alleinerziehend mit zwei Kindern, Trauer über die beendete Beziehung zu ihrer Freundin und die typischen Streitigkeiten unter Geschwistern etc.), die ausgiebig bedient werden, hielten meine Begeisterung über das Buch sehr im Zaum. Dazu wurde es zum Ende hin noch sehr blutig, was der Geschichte nicht unbedingt mehr Pepp verliehen hat. Der trockene Humor hat mir ganz gut gefallen und die Motivation hinter den Morden war nachvollziehbar.
    Letztlich hat mich das Buch enttäuscht zurückgelassen. Dabei haben mich das düstere Cover und der Klappentext sehr neugierig gemacht und der Anfang las sich sehr spannend.

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