Douglas Murray

 4,4 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Douglas Murray

Douglas Murray ist Mit-Herausgeber des »Spectator« und schreibt regelmäßig für eine Reihe weiterer Publikationen wie die »Sunday Times«, »Standpoint«, »The Guardian« und das »Wall Street Journal«. Er besuchte das Eton College in Eton (Berkshire) und das Magdalen College an der Universität von Oxford. Murray wurde mit dem Charles-Douglas-Home-Gedenkpreis für Journalismus ausgezeichnet und war als Gastredner bereits zu Gast im Britischen sowie Europäischen Parlament und im Weißen Haus. Sein 2017 erschienenes Buch »Der Selbstmord-Europas« führte die Sunday-Times-Bestsellerliste an und war ein internationaler Verkaufserfolg mit starkem Medienecho.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Douglas Murray

Cover des Buches Wahnsinn der Massen (ISBN: 9783959722902)R_Mantheys avatar

Rezension zu "Wahnsinn der Massen" von Douglas Murray

Nicht die Massen, sondern die linken Eliten sind wahnsinnig geworden
R_Mantheyvor einem Jahr

Sozialisten und Kommunisten ist nicht etwa ihr Ziel abhandengekommen, sondern die Arbeiterklasse. Und mit ihr der Klassenkampf. So kamen sie auf die Idee, sich auf andere Gruppen oder Strukturen zu konzentrieren, die ihrer Meinung nach unterdrückt , ausgebeutet oder irgendwie sonst misshandelt werden. Das wären zum Beispiel: Frauen, Rassen (die es nach neusten Informationen beim Menschen gar nicht gibt), alle möglichen Minderheiten, besonders die mit extravaganten sexuellen Ausprägungen, die Natur und neuerdings als Sonderfall menschlicher Bösartigkeit auch noch das Klima. Hat man erst einmal diese neue marxistische Strategie verstanden, dann begreift man schnell, was hinter all den absurden Behauptungen und Theorien aus den sogenannten Sozialwissenschaften tatsächlich steckt. Obwohl der ganze Unsinn keiner wirklichen Überprüfung standhält, sondern größtenteils naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht, hat er sich medial bereits tief in die Gesellschaft eingefressen.

Das ist das Thema dieses nicht immer ganz einfach zu lesenden Buches. Mir jedenfalls fiel es gelegentlich sehr schwer, meinem Bedürfnis zu widerstehen, das Buch in die nächste Ecke schmeißen zu wollen, weil es sich sehr ausführlich mit den ganzen teils unerträglich absurden Kopfgeburten aus dem linken Spektrum beschäftigt und dabei auf Ereignisse eingeht, die man in Europa kaum kennt. Ob sie tatsächlich in der Öffentlichkeit der Vereinigten Staaten eine solche Wirkung besitzen, wie das der Autor suggeriert, kann ich nicht beurteilen. Ich bezweifle es jedoch, weil die meisten Menschen in der einen oder anderen Weise geerdet sind. Ganz im Gegensatz jedenfalls zu den aufgeregten Vertretern der sogenannten Sozialwissenschaften.

Das erste Kapitel befasst sich mit allen möglichen theoretischen ("sozialwissenschaftlichen") Facetten der Homosexualität. Da ich zu den Menschen gehöre, denen es egal ist, was andere in ihren Betten treiben, konnte ich mir auch nur schwer vorstellen, was das alles mit dem angeblichen Wahnsinn der Massen zu tun haben soll. Der Zusammenhang ist jedoch einfach: Homosexuelle bilden eine Minderheit, die bislang unterdrückt wurde. Auch sie kann man zur Dekonstruktion all dessen benutzen, was bisher als gesichert galt. Zum Beispiel, dass es die Ehe nur für Mann und Frau gibt.

Und genau darum geht es – um Dekonstruktion, um die Zerstörung traditioneller Strukturen, damit man auf den Ruinen einer angeblich rückständigen Gesellschaft die Wahnvorstellungen linker Ideologen aufbauen kann. So, wie es bisher in der Geschichte war, wird es vermutlich auch diesmal kommen, sollte dieser Versuch tatsächlich Gestalt annehmen: Leid, Elend und Vernichtung von Wohlstand werden die Folgen dieses Endzeitexperiments sein.

Die weiteren Kapitelüberschriften lauten: Frauen (weibliche Überlegenheit, Feminismus, Eskalation des Geschlechterkrieges), Rasse (Kampf gegen Weiße, insbesondere natürlich gegen weiße Männer), Trans* (Geschlechterumwandlung und alles, was damit zusammenhängt).

Vielleicht sollte man zuerst das letzte Kapitel lesen, die Zusammenfassung. Dort erklärt der Autor die Strategie der linken Eliten. In den Fällen, die er in seinem Buch beschreibt, läuft das gewöhnlich nach einem simplen Schema ab, das man bereits aus dem Mittelalter und von der katholischen Kirche kennt. Zunächst werden irgendwelche Behauptungen aufgestellt, deren Infragestellung als Ketzerei und Sünde gilt, die man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen muss. Das geht bis hin zur sozialen Ächtung und beruflichen Vernichtung.

Der Autor schreibt: "So handelt nur jemand, der spalten will." Und weiter: "Ihr Ziel lautet nicht, gemeinsam für eine gute Sache zu kämpfen, sondern die Gesellschaft zu spalten, sie wollen nicht deeskalieren, sondern sie eskalieren." Doch was hilft es, wenn das einmal erkannt hat? Menschen, die so vorgehen, wollen keinen Dialog, sondern die permanente Konfrontation. Wenn man sie auf der intellektuellen Ebene zu stellen versucht, kommen sie mit irgendeinem Moralkonstrukt, das sich in der Realität nicht durchsetzen wird, weil Menschen nicht so sind, wie es Marxisten gerne hätten. An diesem Hindernis sind bisher sämtliche dieser linken Utopien gescheitert. Und das wird sich nicht ändern, weil sich der Mensch nicht ändern wird.

Was der Autor am Ende als Ausweg aus dem in seinem Buch beschriebenen Zustand präsentiert, ist auch eine Utopie und widerspricht dem vorher Ausgeführten, denn wer Eskalation will, schafft sie auch irgendwann herbei. Darauf läuft der ganze Irrsinn nämlich hin. Da aber den meisten Menschen die Forderungen dieser Leute völlig absurd erscheinen, reagieren sie darauf einfach nur mit Ignoranz und Schulterzucken. Jedenfalls solange, bis sie nicht essentiell davon in ihrer Lebensführung betroffen werden. Tritt dieser Fall aber erst einmal ein, ist es meistens bereits zu spät für eine Umkehr, denn dann befindet man sich schon einem totalitären System, das immer erst oft Jahre später an seiner ökonomischen Absurdität oder an seiner immanenten Aggressivität scheitert.

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Cover des Buches Der Selbstmord Europas (ISBN: 9783959721059)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der Selbstmord Europas" von Douglas Murray

“Wen die Götter vernichten wollen, machen sie zuerst wahnsinnig.”
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Dieses Buch ist akribisch recherchiert und betont sachlich. Es beschreibt die, im wahrsten Sinne des Wortes selbstmörderischen Folgen der islamischen Massenimmigration. Der Autor legt das Versagen der europäischen Regierungen und Medien in dieser Frage rücksichtslos offen.  

In 17 Kapiteln listet der Autor die Tatsachen, Versäumnisse, Ursachen etc. auf, die zur aktuellen Lage geführt haben. 

Unter dem Deckmäntelchen der Nächstenliebe und der falschen Propaganda stürmten (und stürmen nach wie vor) hunderttausende, mehrheitlich junge schlecht oder gar nicht ausgebildete Männer Europa, um ihre vermeintlichen Rechte am Wohlstand geltend zu machen.

Was für Kriegsflüchtlinge aus Syrien gedacht war, ist leider völlig aus dem Ruder gelaufen. Die „Wir-schaffen-das“-Politik der deutschen Bundeskanzlerin und der unterschiedlichsten NGOs, die es penibel verhindern, dass Nicht-Asyl-Berechtigte wieder abgeschoben werden können, haben dieses Desaster verursacht.

Die Probleme hier und jetzt sind: Kaum einer der jungen Männer ist für den Arbeitsmarkt wirklich zu gebrauchen; die meisten können weder lesen noch schreiben und haben sich vom “Goldenen Westen“ Wohnung, (arbeitsloses) Einkommen, Sozialleistungen und ein Auto erwartet, wozu sie nicht, aber auch gar nichts beigetragen haben. Nicht erhofft, sondern erwartet. 

Aus diffusen Schuldgefühlen, die noch aus dem Dritten Reich stammen (Kap. 10 ab S. 171), hat es die deutsche Bundesregierung verabsäumt, hier rechtzeitig Maßnahmen zu setzen, der ungefilterten Massenzuwanderung Einhalt zu gebieten. Dies führt in weiten Teilen Europas dazu, dass, wie z. B. in Teilen von London, die eigenen Staatsbürger in der Minderheit sind. 

"Hätte Enoch Powell jemand 1968 geraten, in seiner Rede die Vorhersage zu wagen, dass noch zu Lebzeiten seiner Zuhörer weiße Briten in ihrer Hauptstadt eine Minderheit sein würden, hätte er diesen Berater als Verrückten entlassen. Selbst sein berühmtester Prophet hat das Unheil, das die Migration über fast alle europäischen Länder bringen sollte, erheblich unterschätzt." (S.27) 

Dieses Buch zeigt klar und deutlich, dass “multi-kulti” kläglich gescheitert ist. Denn wie kann es sein, dass nicht die Zuwanderer sich assimilieren müssen, sondern das Zusammenleben mit ihnen muss täglich neu "ausgehandelt" werden muss? Es müsse einen Prozess der gegenseitigen Anpassung geben (S. 63).
Wenn ein Eurpäer in ein islamisches Land reist, so hat er die dortigen Gepflogenheiten wie Bekleidungsvorschriften, Umgang mit den Menschen etc. einzuhalten, widrigenfalls er mit Strafen zu rechnen hat. Für Muslime in Europa soll das umgekehrt nicht gelten? Keine Anpassung an die hierorts üblichen Umgangsformen? Männer die Frauen den Handschlag verweigern? Die sich von Ärztinnen nicht behandeln lassen wollen? Junge Männer, die nicht verschleierte Frauen für sexuelles Freiwild halten, das man ungestraft vergewaltigen kann? 

Ein wirklich krasses Beispiel von Täter/Opfer-Umkehr ist auf S. 213 zu lesen: Eine 24-jährige Deutsch-Türkin wird von drei Migranten vergewaltigt und SIE entschuldigt sich in einem Brief an die Täter, dafür, dass sie das Verbrechen angezeigt hat. Der Schlusssatz in ihrem Brief “Danke dass es dich gibt – und schön, dass du da bist.” Was soll man zu so einer kranken Einstellung sagen? Die junge Frau ist Mitglied einer linkslinken Organisation. 

Muslime lassen sich nicht einfach integrieren, weil sie – so führt der Autor aus – allein aufgrund ihrer nicht säkularer Religion, dies gar nicht können. Auf diese Idee kommen die europäischen Regierungen gar nicht erst.

Der schon erwähnte Enoch Powell hat in seiner als “Ströme aus Blut”-Rede (1968) u.a. den griechischen Philosophen Euripides zitiert, der heute aktueller den je ist: “Wen die Götter vernichten wollen, machen sie zuerst wahnsinnig.”  

Denn wie anders soll erklärt werden, dass es nun zu diesen Zuständen gekommen ist? Dass die Wünsche, Sorgen und Ängste der eigenen Bevölkerung von den Regierungen nicht wahrgenommen werden? 

Leider werden Menschen, die vor einer unkontrollierten Masseneinwanderung warnen, sofort ins rechte Eck gestellt. Noch werden die sogenannten Visegrad-Staaten dafür gescholten, keine Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen.

Noch regieren einige westeuropäische Regierungschefs abgehoben, gegen die eigene Bevölkerung, doch der Zahltag bei der nächsten Wahl kommt bestimmt. Dann ist allerdings zu befürchten, dass die rechtsradikalen Populisten die Mehrheit stellen werden. 

Ob wir das wollen? 

Fazit: 

Ein bewegendes Buch, das sich kritisch mit der unkontrollierten muslimischen Massenimmigration nach Europa auseinandersetzt. Keine leichte Kost, dennoch gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

 


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Cover des Buches Der Selbstmord Europas (ISBN: 9783959721059)R_Mantheys avatar

Rezension zu "Der Selbstmord Europas" von Douglas Murray

"Wen die Götter vernichten wollen, den machen sie zuerst wahnsinnig"
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wenn man sich die steinernen Überreste des Römischen Reiches im heutigen Italien ansieht und sich in den damaligen Stand von Technik und Kultur vertieft, dann stößt man sehr schnell auf die Frage: Wie konnte ein so entwickeltes Imperium so plötzlich verschwinden und mit seinem Untergang den Weg für viele Jahrhunderte voller Dunkelheit und Primitivität freimachen? Nun liegt dieser Teil der Menschheitsgeschichte zu weit zurück, um für den modernen Menschen eine Warnung zu sein. Doch gewisse Parallelen zur europäischen Gegenwart sind nicht zu übersehen.

Es ist jedoch nicht Europa, das den Selbstmord sucht, sondern es sind die sogenannten europäischen Eliten, die es ermorden. Wenn es einen Kritikpunkt an diesem Buch gibt, dann ist es dieser Irrtum. Natürlich kann man auch den europäischen Völkern vorwerfen, dass sie sich mehrheitlich von irrgeleiteten Leuten regieren lassen. Ein solcher Vorwurf geht allerdings ins Leere, denn er beruht auf der falschen Annahme, dass die sogenannten demokratischen Systeme den tatsächlichen Volkswillen widerspiegeln. Tatsächlich bieten sie jedoch nur das Bühnenbild für Diktaturen von konkurrierenden Minderheiten (Parteien), die jeweils über einen Plan und verschiedene Machtmittel für dessen Durchsetzung verfügen.

Dieses Buch erzählt die Geschichte der Migration von kulturfremden Volksgruppen, mehrheitlich Muslimen, nach Europa, beginnend mit der Jahrtausendwende. Dabei entlarvt es die zahlreichen Propagandalügen der europäischen Eliten und ihren Irrglauben, Europa durch eine ungefilterte Einwanderung aus der sogenannten demographischen Falle befreien zu können. Man kann einfach zusammenfassen, was in diesem Buch steht: Die westeuropäischen Eliten haben völlig den Verstand verloren. Sie besitzen weder politische, noch ökonomische Vernunft, sondern haben mit ihren Ideologien komplett die Bodenhaftung und den Bezug zur Realität verloren. Der Autor zeigt an vielen Stellen dieses Buches ganz konkret, wie sich diese Abgehobenheit äußert.

Man kann sich natürlich so viel in die Tasche lügen, wie man will – am Ende landet man dennoch stets auf dem Boden der harten Tatsachen. Das wird auch hier nicht anders sein. Dabei liegen diese Tatsachen, wie der Autor an vielen Stellen schreibt, bereits auf dem Tisch. Es kommen mehrheitlich keine Menschen, die der europäische Arbeitsmarkt gebrauchen kann, sondern Massen, die nie in die europäischen Sozialsysteme eingezahlt haben, aber von ihnen teilweise mehr profitieren als diejenigen, die es getan haben. Nicht die Zuwanderer müssen sich assimilieren, sondern das Zusammenleben mit ihnen muss täglich neu "ausgehandelt" werden. Es müsse einen Prozess der gegenseitigen Anpassung geben (siehe S. 63).

Während die ewige deutsche Bundeskanzlerin noch kurz nach der Jahrhundertwende in einer klarsichtigen Minute befand, das Multikulti "absolut gescheitert ist", versucht sie es ein Jahrzehnt später mit einem neuen Feldversuch ungeheuren Ausmaßes. Man kann diese Schizophrenie nur verstehen, wenn man begreift, dass es keine ist, sondern dass ein aberwitziger Plan dahinter steht, der selbstverständlich ebenso scheitern wird, weil er, wie der Autor immer wieder nachweist, auf zwei völlig falschen Annahmen beruht:

Erstens verändert sich wegen der viel höheren Geburtenrate der Zuwanderer die europäische Bevölkerungsstruktur. Das wird weitreichende kulturelle und ökonomische Folgen nach sich ziehen, die die jetzigen Eliten nicht begreifen oder nicht begreifen wollen. Sie glauben (oder geben das zumindest vor), dass alle Menschen gleich sind, egal, welche kulturelle Herkunft sie besitzen. Deshalb – so ihre Hoffnung – würden sich die Zuwanderer hier integrieren und irgendwann genauso sein wie die ursprünglichen Europäer. Völkerverschiebungen hätte es schließlich schon immer gegeben. Die politischen und kulturellen Überzeugungen der Zuwanderer spielen deshalb in der ganzen öffentlichen Debatte, wenn es sie denn überhaupt gibt, keine Rolle. Und wenn es Ereignisse gibt, die eine solche Debatte eigentlich erzwingen sollten, gelingt es den Eliten dennoch, sie klein zu halten.

Zweitens zeigt sich bereits heute, dass sich noch nicht einmal die dritte Generation der einstmals zugewanderten Türken in Deutschland wirklich integriert hat. Ganz im Gegenteil. Fragt man nach den Gründen dafür, dann kann das nur daran liegen, dass die Deutschen Fehler gemacht hätten. Auf die Idee, dass sich ein großer Teil der Zuwanderer überhaupt nicht integrieren will, weil er es wegen seiner religiösen Ausrichtung gar nicht kann, kommt man gar nicht erst.

Statt sich einmal tatsächlich etwas tiefer mit dem Islam zu befassen, werden "Plattitüden über die großen Weltreligionen" gemurmelt, wie es so schön im Buch heißt. Wieder eine Stelle, wo man die ganze Weltfremdheit der westeuropäischen Pseudo-Eliten festmachen kann. Tatsächlich nämlich wiederholt sich immer der gleiche Vorgang, den man gut am Euro-Desaster deutlich machen kann, denn das ist der am weitesten fortgeschrittene Destabilisierungsprozess, der von diesen Leuten in Gang gesetzt wurde: Zunächst gibt es eine absurde Idee. Hier ist es der Gedanke, man könne die europäische Einigung dadurch beschleunigen, dass man möglichst vielen Ländern gegen alle Warnungen und ohne Berücksichtigung ihrer volkswirtschaftlichen Lage eine gemeinsame Währung überstülpt. Danach werden die dramatischen Folgen dieses Irrsinns kleingeredet und mit immer neuem Unsinn (Euro-Rettung) zudeckt. Damit wird die zwangsläufige Katastrophe nur in die Zukunft verschoben und immer mehr vergrößert.

Man muss leider davon ausgehen, dass es sich bei der sogenannten "Flüchtlingskrise" völlig ähnlich verhalten wird. Dieses Buch beschreibt die entsprechenden Vorgänge mit aller Deutlichkeit. Es wird die weitere Entwicklung nicht verhindern können, vielleicht aber einigen Menschen mehr die Augen öffnen.

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