Douglas Preston , Lincoln Child Attack - Unsichtbarer Feind

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Inhaltsangabe zu „Attack - Unsichtbarer Feind“ von Douglas Preston

Pendergasts Schützling Corrie Swanson untersucht im winterlichen Colorado die exhumierten Leichen von elf Minenarbeitern. Ein Grizzly soll die Männer zerrissen haben. Doch Corries Recherchen werden boykottiert. Welches Geheimnis gilt es zu hüten, das ein paar alte Knochen verraten könnten? Als Corrie schließlich im Gefängnis landet, eilt ihr Special Agent Pendergast zu Hilfe. Und er kommt zur rechten Zeit, denn nicht nur Corrie ist in Gefahr …

Nach der schrecklichen Helen-Trilogie endlich mal wieder ein richtig guter Pendergast-Roman!

— Krimifee86
Krimifee86

An Rätsel & Mysterien fehlt es nicht, aber für mich zu wenig Spannung.

— vanystef
vanystef

Spannend mit eigensinnigen Charakteren und teils nicht sehr realistischen Szenen.Die Story ist gut, gespikt mit Intrigen und Machtspielen.

— birgitfaccioli
birgitfaccioli

Solider Pageturner, der mit einer unbekannten Sherlock-Holmes-Geschichte aufwartet. Klasse Idee!

— BerniGunther
BerniGunther

Ein spannender neuer Fall...Pendergast auf den Spuren von Sherlock Holmes/Doyle.

— Blackfish
Blackfish

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr gut. Die Geschichte selbst ist fade. Zu viele Zufälle, z.T. unglaubwürdig. Nicht ihr bestes Werk.

— mercurial_mind
mercurial_mind

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  • Pendergast is back!

    Attack - Unsichtbarer Feind
    Krimifee86

    Krimifee86

    29. July 2017 um 13:15

    Inhalt: Corrie Swanson, Agent Pendergasts Schützling, untersucht den Fall mehrerer Minenarbeiter, die vor hunderten Jahren von Bären getötet wurden. Schnell findet sie allerdings heraus, dass es keineswegs Bären waren, sondern dass die Arbeiter einer Horde mordender Kannibalen zum Opfer fielen. Doch Corries Ermittlungen werden immer mehr torpediert und Pendergast muss seinem Schützling zur Hilfe eilen. Wer kann auch heute noch ein Interesse daran haben, hunderte Jahre alte Morde zu vertuschen?Charaktere: Agent Pendergast ist natürlich wie immer einer der Hauptcharaktere der Geschichte. Nach seinen vorherigen Erlebnissen ist er noch ein wenig angeschlagen und noch nicht wieder voll da. Er ist overprotective gegenüber Corrie, was zum Teil tatsächlich nervt, auch wenn er es sicherlich nur gut meint. Corrie selbst ist Pendergast gegenüber entsprechend ebenfalls genervt. Vielleicht zu Recht, nichtsdestotrotz hat er sie auch aus der ein oder anderen brenzligen Lage gerettet und ein bisschen Dankbarkeit ihm gegenüber wäre vielleicht angemessen. Überhaupt verhält sie sich zum Teil wie ein trotziger Teenager, was mittlerweile ein wenig lächerlich ist. Denn immerhin ist sie mittlerweile eine Studentin, eine junge Frau, die unabhängig sein will. Dass man sie nicht alleine lassen kann, beweist sie jedoch mit all ihren Aktionen.Gut gefallen hat mir die Immobielientante, von der ich den Namen mal wieder nicht weiß. Natürlich war sie nicht gerade sympathisch, aber irgendwie hat sie die Geschichte aufgelockert.Die Soldatin mochte ich nicht. Sie hatte irgendwas unsympathisches, um nicht zu sagen creepiges an sich und ich habe das Gefühl, sie hatte was zu verbergen...Das hat mir gut gefallen: Endlich mal wieder eine spannende Geschichte rund um Agent Pendergast und seinen Schützling Corrie. Wobei ich gestehen muss, dass ich die Hauptgeschichte, also die Frage wer die Minenarbeiter vor Jahren getötet hat, gar nicht mal so richtig spannend fand. Viel interessanter war die Frage, wer wohl der Branstifter in der jetzigen Zeit ist und vor allem, was sein Motiv ist. Richtig gut gelungen fand ich auch die Einbindung der alten Holmes-Geschichte. Dies hat dem Ganzen eine besondere Atmosphäre verliehen, welche ich sehr genossen habe. Ich mag es, wenn sich Geheimnisse aus alten Geschichten speisen, solche Zusammenhänge üben immer eine besondere Faszination auf mich aus. Das hat mir nicht so gut gefallen: Nicht gefallen hat mir das Ende des Buches. Ja, natürlich wollten die Autoren ein wenig in die Irre leiten, aber... Seriously? Das war echt ein bisschen zu viel... Ich kann hier leider nicht mehr dazu sagen ohne zu spoilern, wer das Buch liest, weiß Bescheid. ;-)Auch nicht gefallen hat mir leider Corrie. Wie ich schon in der Charakterisierung geschrieben habe, war sie mir zu sehr trotziges kleines Kind. Hier hatte ich mir ein wenig mehr erhofft, da ich sie in den vorherigen Büchern als Charakter recht gerne mochte.Gestört hat mich auch, dass Pendergast sich noch immer nicht richtig gefangen hat. Ich will den alten Pendergast zurück, den eloquenten, einfallsreichen Agent, mit dem es einfach immer Spaß gemacht hat.Fazit: Nach der Helen-Trilogie, die ich einfach nur schrecklich fand, bin ich richtig froh, endlich mal wieder einen soliden Pendergast-EINZEL-Roman gelesen zu haben. Ich hoffe, die Autoren kommen nicht nochmal auf die Idee, irgendwelche Trilogien innerhalb der Serie zu schreiben. Meiner Meinung nach ist das beide Male gründlich schief gegangen.In „Attack“ erleben wir endlich wieder unseren Agent Pendergast. Ein bisschen angeschlagen wirkt er noch, aber es wird un das Lesen hat Spaß gemacht. Ein paar Zufälle zu viel, ein paar Längen, ein paar Gähn-Momente, aber insgesamt wirklich gut und vier Punkte von mir.

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  • Grausame Morde hinter eisiger Kulisse

    Attack - Unsichtbarer Feind
    vanystef

    vanystef

    12. July 2017 um 11:45

    Inhalt:Das Buch "Attack - Unsichtbarer Fein" von dem amerikanischen Autoren-Duo Douglas Preston und Lincoln Child handelt von einem neuen Fall von Special Agent Aloysius Pendergast, welchen ihn nach Colorado führt, wo sein Schützling Corrie Swanson für ihr Studium die Leichen von mysteriös verunglückten Minenarbeitern untersucht.Dies ist Teil 13 der Special-Agent-Pendergast-Reihe, ist aber in sich abgeschlossen, weshalb es nicht zwingend notwendig ist die vorherigen Teile zu lesen.Corrie Swanson reist für ihre Semesterarbeit in ein Skigebiet von Colorado, um den Tod von vor Jahren verstorbenen Minenarbeitern zu untersuchen. Sie sind angeblich einem menschenfressenden Bären zum Opfer gefallen, doch Corries Untersuchungen zeigen, dass etwas an dieser Geschichte ganz und gar nicht stimmt, denn sie findet Spuren, die eindeutig beweisen, dass Menschen diese Minenarbeiter getötet und zum Teil verspeist haben. Umso tiefer sie gräbt, umso mehr versucht jemand dies zu verhindern, und das mit allen Mitteln. Als Corrie die Hände gebunden werden und sie verhaftet wird, eilt ihr Pendergast zur Hilfe. Aber nicht nur Corrie muss um ihre Sicherheit bangen, sondern gleich die ganze Stadt, denn ein Brandstifter treibt dort sein Unwesen und steckt die Häuser samt Familien in Brand. Was verbindet diese Ereignisse und wer versucht vehement Corrie loszuwerden, um ein scheinbar schreckliches Geheimnis zu vertuschen? Fest steht: Corries Neugierde könnte ihr zum Verhängnis werden.Meinung:Ich habe mich sehr gefreut dieses Buch zu lesen, da zum einen Pendergast, meine liebste Romanfigur, wieder ermittelt und da es zum anderen nicht wieder um Pendergasts Familiengeschichte geht. Dass Corrie hier als eine der Hauptfiguren agiert, hat mich sehr gefreut, da ich sie sehr mag, auch wenn sie als Ermittlerin noch einen weiten Weg vor sich hat und das ein oder andere definitiv noch lernen muss.Der Schauplatz hat mir nicht so sehr zugesagt, was aber eher eine persönliche Einstellung ist, denn ich mag keine Berge und Skiorte. Der Schreibstil war mal wieder hervorragend, man konnte sich alles deutlich und vor allem bildlich vorstellen.Die Thematik selbst hat mir überaus gut gefallen, vor allem die Einbringung von Arthur Conan Doyle, somit auch Sherlock Holmes, und Oscar Wilde. Pendergasts Auge für Details und sein perfekter Spürsinn kann man hier wieder verfolgen und es erstaunt mich immer wieder wie gut alles aufgeklärt wird. Viele Dinge fallen einem selber nicht immer auf, weshalb man einiges gar nicht entdeckt. Doch sobald Pendergast die Lösung offenbart, denkt man sich meistens: Natürlich! Und wundert sich, weshalb man selbst nicht darauf gekommen ist. Und genau das liebe ich an den Pendergast-Büchern. Er ist ein perfekter Ermittler und sympathischer Charakter, der mir in diesem Teil sogar noch sympathischer geworden ist, da er endlich mal Gefühle zeigte, die nicht nur seine Liebe zu seiner Frau Helen betrafen. Doch auch wenn hier viel passiert, so viel Spannung beinhaltet das Buch für mich nicht. Es ist durchaus spannend, keine Frage, aber eben auf eine Weise, die mich nicht vollends begeistern konnte. Fazit:Ein absolut unglaubliches Buch mit vielen Rätseln, tollen Charakteren, aber auch kleinen Schwächen. Doch Sherlock Holmes kommt darin vor, was Krimi-Fans sicher erfreuen wird.Also dick einpacken, es geht ins Skigebiet von Colorado.

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  • eBook Kommentar zu Attack Unsichtbarer Feind von Douglas Preston

    Attack - Unsichtbarer Feind
    holzkamm

    holzkamm

    via eBook 'Attack Unsichtbarer Feind'

    einfach nur Pendergastig

    • 3
  • Attack – Unsichtbarer Feind

    Attack - Unsichtbarer Feind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Special Agent Pendergast ist vom Dienst beurlaubt und gönnt sich eine Auszeit, als ihn eine alarmierende Nachricht aus deinem Skiort in den Rockys von Colorado erreicht. Corrie Swanson, eine Studentin der Kriminologie und Pendergasts Protegé, ist der Leichenschändung angeklagt und sitzt im Gefängnis. Die angehende Forensikerin hat exhumierte Leichen von Arbeitern einer Silbermine untersucht, die vor über hundert Jahren angeblich Opfer eines bösartigen Grizzlys geworden sind. Doch Spuren, die auf einen Bären hinweisen, kann die junge Frau nicht feststellen. Mit ihren Nachforschungen ist sie anscheinend einem Killer in die Quere gekommen, der nicht nur ihr eigenes Leben, sondern die Existenz des gesamten Skiortes bedroht. Zu allem Übel treibt in dem Ort auch noch ein Brandstifter sein Unwesen. Schon zu Beginn hatte ich eine Vermutung, wer der Feuerteufel ist, und ich lag damit richtig, wie sich am Schluss herausgestellt hat. So was nennt man wohl weibliche Intuition. Das Buch ist durchweg spannend geschrieben, lässt einen förmlich mitfiebern. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse, die eine schlüssige Lösung des Falles ergeben würden, aber … Nee, war wohl doch nix von wegen weiblicher Intuition. Erstens kommt alles anders und zweitens, als man denkt. Absolut lesenswert und ein Muss für Freunde von Aloisius Pendergast.

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    • 2
  • Pendergast meets Sherlock Holmes

    Attack - Unsichtbarer Feind
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    21. April 2014 um 17:45

    Wieder einmal ein spannender, in gewohnt flüssiger Manier geschriebener Fall für FBI-Agent Pendergast. Als dessen Schützling Corrie Swanson sich in den Kopf setzt, den Tod von elf Bergarbeitern vor 150 Jahren in dem jetzigen Nobelskiort Roaring Fork für ihre Semesterarbeit in Forensik aufzuklären, gerät sie selbst in die Schußlinie. Die (einfluss)reichen Einwohner dieses Ortes tun alles, um ihre Arbeit zu erschweren und lassen sie sogar verhaften. Trotzdem gelingt ihr der Beweis, dass diese Männer nicht durch einen Bären getötet worden, sondern durch brutale Mörder. Und ein Mörder ist jetzt auch Corrie auf der Spur.  Pendergasts Eingreifen ist es zu verdanken, dass sie nicht nur selbst am Leben bleibt, sondern auch uralte und längst verschütten geglaubte Geheimnisse aufgedeckt werden, die einige der reichen Investoren zu Fall bringen werden. Obwohl ich mich manchmal wundere, wie leichtsinnig die Protagonistin trotz all ihrer Cleverness doch handelt, ist dieser Roman ein Muss für alle Pendergast-Fans. Wobei in diesem Werk auch ein kleiner Abstecher zum berühmten Sherlock Holmes gemacht wurde. Aber zuviel will ich nicht verraten.

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  • Es wird wieder spannend

    Attack - Unsichtbarer Feind
    Finnja

    Finnja

    09. April 2014 um 10:02

    Bewertet mit 4.5 Sternen Atack - Unsichtbarer Feind von Douglas Preston / Lincoln Child 473 Seiten unterteilt in Prolog, 65 Kapitel und einen Epilog, wobei der Prolog von einem Treffen von Joe Stoddart, William Gill, Oscar Wilde und Arthur Conan Doyle erzählt, das 1889 stattgefunden hat und bei dem Oscar Wilde Arthur Conan Doyle eine kleine Geschichte weitergibt. Das Buch handelt zu Beginn hauptsächlich von Corrie Swanson, Pendergasts Protegè, die er in dem Band "Ritual - Höhle des Schreckens" kennenlernt und die mittlerweile Studentin der Kriminologie ist. Corrie reist für eine ehrgeizige Semesterarbeit nach Roaring Fork, einem mondänen Skiort in den Rocky Mountains, um dort exhumierte Leichen zu untersuchen, die im späten 19. Jahrundert angeblich von einem Grizzlybären getötet und teilweise gefressen wurden. Allerdings stößt sie mit ihren Plänen auf wenig Gegenliebe und mächtige Gegener versuchen ihre Forschungen zu behindern. Durch ihre Unüberlegtheit und Hitzköpfigkeit bringt Corrie sich in große Schwierigkeiten. Als dann auch noch ein äußerst brutaler Brandstifter umgeht, kommt Pendergast Corrie zu Hilfe. Mein Fazit: Nach den eher schwächeren letzten Bänden der Serie liest sich dieser Roman des Autorenduos Preston/Child wieder gewohnt spannend. Besonders gut hat mir die kleine Sherlock Holmes Geschichte gefallen, die die Autoren als Homage an Sir Arthur Conan Doyle und seinen berühmten Detektiv in ihren Roman eingebunden haben. Ein wenig gestört hat mich dagegen Corries übertrieben dargestelltes leichtsinniges und starrsinniges Verhalten, dass meiner Meinung nach unglaubwürdig rüberkam. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten und bekommt dafür 4,5 Sternchen.

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  • Menschenfresser

    Attack - Unsichtbarer Feind
    baronessa

    baronessa

    12. March 2014 um 18:04

    Corrie Swanson ist ehrgeizig, denn sie möchte unbedingt mit ihrer Semesterarbeit den Roseweell-Preis gewinnen. Sie reist nach Roaring Fork in Colorado, um die Leichen einiger Arbeiter zu untersuchen. Diese Bergwerkarbeiter einer Silbermine sind vor über hundert Jahren durch einen Grizzly ums Leben gekommen. Mit ihrer burschikosen Art findet Corrie nicht unbedingt Freunde und es dauert nicht lang, dass Agent Pendergast ihr zu Hilfe kommen muss. Corrie hat mit ihren Nachforschungen in ein Wespennest gestochen und sie muss um ihr Leben fürchten. Alsdann auch noch ein Feuerteufel in dem Ort unterwegs ist, der es auf die luxuriösen Anwesen abgesehen hat, ist Agent Pendergast auch noch der Polizei behilflich. Angesichts des drohenden Schneesturms und der verbrannten Anwesen flüchten die meisten reichen Touristen aus dem Ort. Agent Pendergast ist indessen auch noch mit Nachforschungen bei den ausgegrabenen Leichen der Bergwerkarbeiter beschäftigt. Er verfolgt eine Spur, die mit den Geschichten um Sherlock-Holmes zusammenhängt. Er drängt Corrie den Ort zu verlassen, denn ihr Leben ist in großer Gefahr. Pendergast reist nach England und Corrie hat nicht nur mit dem Killer zu kämpfen, sondern auch mit dem Feuerteufel.   Diesmal haben die Autoren Figuren aus den Sherlock-Holmes-Geschichten verwendet und sie in ihrer Geschichte um Agent Pendergast eingebaut. Eine gute Mischung und spannend bis zum Schluss! Grausige Details gibt es genügend. Traurig war ich, als Corrie mit Handschellen an einer Röhre gefesselt war und der Feuerteufel sein grausames Spiel trieb. Ich dachte nur – die Arme, hätte sie mal auf Pendergast gehört. Eigentlich müsste sie mehr Spürsinn besitzen. Das Böse lauert überall, hervorgerufen durch die Gier nach Geld und Macht. Aber es triumphiert das Gute über das Böse. Wie immer kommt Agent Pendergast mit seinem Einfallsreichtum und seiner Spürnase dem Verbrechen auf die Spur. Eigentlich hatte ich gedacht, dass dieses Buch an dem letzten Teil anschließt, aber leider ist Pendergast diesmal nicht der Mittelpunkt, sondern sein Schützling Corrie. Das Cover hat nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun. Trotz allem liebe ich diese Reihe um Agent Pendergast und warte sehnsüchtig auf die Aufklärung vergangener Geheimnisse.

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  • Attack Unsichtbarer Feind

    Attack - Unsichtbarer Feind
    CarmenM

    CarmenM

    03. February 2014 um 15:00

    Corrie Swanson ist Studentin der Forensik, und hat für ihre Semesterarbeit die Leichen von exhumierten Arbeitern eine Silbermine aus dem 19.Jahrhundert in dem vornehmen Wintersportort Roaring Fork in Colorado untersucht. Nachdem sie von Ortsansässigen der Leichenschändung angeklagt wird, kann nur FBI Agent Aloysius Pendergast sie aus dem Gefängnis retten. Während Corrie feststellt, dass die Toten keinesfalls Opfer eines Grizzlys sind, sondern wahrscheinlich ermordet wurden, treibt ein Brandstifter sein Unwesen. Luxusvillen werden mitsamt ihren Bewohnern niedergebrannt und versetzen den Ort in Angst und Schrecken. Die Protagonisten Corrie und Pendergast sind sehr unterschiedliche Typen: Corrie kennt sich als Forensikerin schon gut aus, ist aber als Ermittlerin noch sehr unerfahren, und Pendergast ist jemand, der für nahezu jedes Problem eine Lösung findet. Durch seine spezielle Erscheinung und sein Auftreten ist er nicht leicht einzuschätzen. Die Kriminalfälle finde ich interessant, spannend und grausam. Einerseits die Morde an den Arbeitern, die schon 100 Jahre zurückliegen, andererseits die totbringenden  Brandstiftungen. Gibt es wirklich einen Zusammenhang? Dazu kommen noch die Hinweise auf Sherlock Holmes und ein verschollenes Manuskript. Dies war mein erster Thriller mit Special Agent Aloysius Pendergast. Er hat mir so gut gefallen, dass ich mir vorgenommen habe weitere Bücher der Reihenfolge (bisher 13) zu lesen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    01. February 2014 um 13:56
  • Netter Thriller

    Attack - Unsichtbarer Feind
    sapadi

    sapadi

    29. January 2014 um 15:19

    Corrie Swansons ist ein Schützling des FBI Agenten Pendergast. Sie untersucht im exklusiven Skiort Roaring Folk elf exhumierte Leichen, die von einem Grizzlybär vor vielen Jahren getötet wurden. Bereits bei der ersten kurzen Untersuchung stellt sie fest, dass die Knochen Spuren von Werkzeugen aufweisen. Als sie keine Erlaubnis zur Untersuchung der Leichen erhält, handelt sie auf eigene Faust und wird dabei erwischt. Agent Pendergast kommt ihr zu Hilfe und als ein Haus in Flammen aufgeht ist er in seinem Element. Das sehr ansprechende Cover hat so gar nichts mit dem Buch zu tun, was leider schade ist. Der Schreibstil ist wie immer bei diesem Autorenduo sehr gut und spannend geschildert. Vor einigen Jahren bin ich bereits auf Agent Pendergast in „Formula – Tunnel des Grauens“ gestoßen und habe den Roman noch immer in guter Erinnerung. Agent Pendergast war damals schon ein sehr eigener Charakter und daran hat das Autorenduo bis heute auch festgehalten. Als Protagonist ist er wirklich gelungen. Die weitere Protagonistin Corrie Swansons ist ebenfalls sehr anschaulich dargestellt, wenn sie auch im Gegensatz zu Pendergast nicht so ausführlich geschildert wird. Die Handlung zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch, allerdings wirkt es sie ein wenig künstlich und die beiden Handlungsstränge passen zwar zusammen, aber harmonieren dennoch nicht. Für mich war die Auflösung keine Überraschung mehr, denn den Killer hatte ich schon relativ früh im Blick.   Fazit: Die Handlung weißt leider ein paar Schwächen auf und den Mörder hatte ich zu schnell in Verdacht, so dass nur begrenzt Spannung aufkam. Dennoch ein gestandener und netter Thriller.

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  • spannend, fesselnd, neu... aber kein Pendergast

    Attack - Unsichtbarer Feind
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    21. January 2014 um 08:17

    Dieses Mal spielt  Special Agent Pendergast eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr folgen wir seinem Schützling Corrie Swanson durch ein Abenteuer von lebensgefährlicher Realität. Bei der Recherche zu Corries Semesterarbeit stösst sie auf ungeklärte Morde, ein altes Familiengeheimnis und gerät von unerwarteter Seite ins Schussfeld eines Killers. Was geschah wirklich in Roaring Fork und wer ist der wütende Brandstifter, der hier sein grausames Unwesen treibt? Wer hat es auf Corrie abgesehen und warum? Und was hat dies alles mit einer verschollenen Sherlock Holmes-Geschichte zu tun? Das Ende und die Auflösung des Falles kommt dann doch allzu schnell und der allzu rührselige Schluss ist eher untypisch für eine Pendergast-Geschichte. Auch die kleinen Nebenabenteuer von Pendergast sind mir ein wenig lieblos geschrieben, könnten etwas ausführlicher und spannender geschrieben sein. Trotzdem ist es wieder ein äußerst spannender Thriller bei dem recht lange offen bleibt, welches Geheimnis in Roaring Fork verborgen ist...

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    • 2
  • Spannung bis zur letzten Seite... aber...

    Attack - Unsichtbarer Feind
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    08. January 2014 um 10:33

    Dieses Mal spielt  Special Agent Pendergast eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr folgen wir seinem Schützling Corrie Swanson durch ein Abenteuer von lebensgefährlicher Realität. Bei der Recherche zu Corries Semesterarbeit stösst sie auf ungeklärte Morde, ein altes Familiengeheimnis und gerät von unerwarteter Seite ins Schussfeld eines Killers. Was geschah wirklich in Roaring Fork und wer ist der wütende Brandstifter, der hier sein grausames Unwesen treibt? Wer hat es auf Corrie abgesehen und warum? Und was hat dies alles mit einer verschollenen Sherlock Holmes-Geschichte zu tun? Das Ende und die Auflösung des Falles kommt dann doch allzu schnell und der allzu rührselige Schluss ist eher untypisch für eine Pendergast-Geschichte. Auch die kleinen Nebenabenteuer von Pendergast sind mir ein wenig lieblos geschrieben, könnten etwas ausführlicher und spannender geschrieben sein. Trotzdem ist es wieder ein äußerst spannender Thriller bei dem recht lange offen bleibt, welches Geheimnis in Roaring Fork verborgen ist...

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  • Pendergast, Sherlock Holmes und Wilde in einem Buch-hmmm

    Attack - Unsichtbarer Feind
    takaronde

    takaronde

    07. January 2014 um 18:32

    Ausgerechnet sein 13. Fall führt Pendergast in das eingeschneite Wintersportgebiet Roaring Fork, wo man überhaupt nicht von seinen Mordermittlungen begeistert ist. Eigentlich folgt Pentergast nur seinem Schützling Corrie, die über eine alte Geschichte von 11 Minenarbeitern gestolpert ist, die angeblich  einem Menschen fressendem Bären zum Opfer gefallen sind. Dass eben  diese Minenarbeitergeschichte dem Leser durch Sir Arthur Conan Doyle und Oscar Wilde nahegeführt wird, ist wohl einzigartig. Ebenso wie das auftauchen einer angeblich neuen Sherlock Holmes Geschichte im Verlaufe des Buches. Zudem wird immer wieder auf Autor Arthur C. Clarke hingewiesen. Also auch einige kleine Winke Richtung Science Fiktion sind also dabei. Fast so als habe man mal eben noch ein paar Sherlock Holmes Fans, Sience Fiktion-Fans und Mysteryfans  zum Kauf herlocken wollen. Dazu entwickelt mir Pendergast in den letzten Bänden dieser Reihe einfach zu viele besondere Fähigkeiten. Sehr gut hören und sehen kaufe ich ihm noch ab, aber im Trance in die Vergangenheit reisen, um mal eben das Rätsel um diesen Menschen fressenden Bären zu lüften- das geht mir wirklich zu weit. Gleichzeitig glänzt Corrie durch Naivität, Risikobereitschaft bis zum auf-die-Nase-fallen und lernt dadurch nichts? Absolut unlogisch meiner Meinung nach. Das erste Drittel liest sich flott und spannend, danach wird es einfach nur langatmig und zäh. Bis zum leider vorhersehbaren Ende, wobei ich mich wirklich gefragt habe, ob man den Weg dahin nicht hätte abkürzen können.

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  • Neugier geweckt

    Attack - Unsichtbarer Feind
    bs1958

    bs1958

    05. January 2014 um 23:22

    Dies ist mein erster Kriminalfall um den Special Agent Pendergast und hat meine Neugier auf seine älteren Fälle geweckt. Der Prolog, in dem sich unter anderem A.C. Doyle und O. Wilde treffen, legt uns eine mysteriöse Spur zu einem Fall der in der heutigen Zeit in einem Nobelort für Milliardäre. Wilde erzählt Doyle eine Geschichte die er von einem Bergmann bei seinen Reisen erfahren hatte. Diese Geschichte schlug Doyle im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen. Die endgültige Aufklärung des Falles von Wilde's Geschichte und sowie die Aufklärung der abgefackelten Häuser samt ihrer Bewohner laufen parallel und irgendwie doch zusammen. Special Agent Pendergast fasziniert mich durch die Art der Vorgehensweise, die der von Sherlock Holmes wirklich sehr ähnlich ist, genauso wie die Roman-Figur von A.C. Doyle. Sein Protegé, die Kriminologie - Studentin (Spezialgebiet Forensik) Corrie Swanson die wegen ihrer abschließenden Studienarbeit mit der sie das Stipendium gewinnen will, reist in den Nobelort Roaring Fork. Dort trampelt sie durch mehrere Fettnäpfchen, so dass Pendergast ihr zur Hilfe eilt. Sie trampelt aber weiterhin wild herum und hält sich an keine Anweisungen, mit äußerst fatalen Folgen. Die beiden Handlungsstränge - "Menschenfressender Bär" aus Doyle's Zeit und Feuerteufel im Hier und Jetzt - werden stimmig zu einem Ende gebracht. Manches was wir lesen klingt zwar phantastisch und äußerst überspitzt, aber dafür ist es ja ein fiktiver Fall und kein Tatsachenbericht. Die Autoren leben ihre Phantasie aus. In kurzen Kapiteln wird mit Szenenwechseln und Cliffhangern die Spannung sehr gut aufrechterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Aus diesem Grund werde ich mir auch die anderen Bücher/Geschichten mit diesem Special Agent zu Gemüte führen. Die Hommage an Sir Arthur Conan Doyle M.D. und seine verschwundene/verlorene Geschichte, ein weiterer Fall des Sherlock Holmes (über den "menschenfressenden Bären"), die Pendergast dann findet, gefällt mir sehr. Sollte es zu weiteren Fällen über dieses Ermittlerduo kommen hoffe ich doch sehr, dass Corrie sich nicht weiterhin so tölpelhaft benimmt. Das war/ist fast schon bisschen zu viel des Guten, daher der Abzug eines Sternes. Diese Buch erhält von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Sherlock Holme's langer Schatten

    Attack - Unsichtbarer Feind
    WolfgangB

    WolfgangB

    29. December 2013 um 11:17

    Im Zuge ihrer Diplomarbeit stößt die Forensik-Studentin Corrie Swanson auf einen Fall von elf Bergarbeitern, die vor gut hundert Jahren in einem Bergdorf angeblich von einem Grizzlybären ermordet wurden. Angeblich. Denn genauere Untersuchungen der Leichen lassen darauf schließen, daß sie keineswegs einem Tier, sondern vielmehr einem menschlichen Mörder zum Opfer fielen. Und möglicherweise besteht eine Verbindung zu einer ganz aktuellen Serie gewaltsamer Todesfälle. In dem mittlerweile als Schiressort etablierten Ort scheint es jemand auf die Reichen und Prominenten abgesehen zu haben. Special Agent Pendergast eilt seinem Schützling Corrie zu Hilfe, die wegen Leichenschändung angeklagt werden soll und rührt gewohnt scharfsinnig an Geheimnissen, die manche lieber weiterhin unter dem Schnee verborgen gesehen hätten ... In 65 Kapiteln hetzt das erfolgreiche Autorenduo Douglas Preston und Lincoln Child durch den mittlerweile dreizehnten Fall des brillianten Agenten. Routiniert wird dabei mit Cliffhangern und Perspektivenwechseln zwischen den Abschnitten die Spannung erzeugt und gehalten, vertrautes Terrain für Freunde des Genres. Im Gegensatz zu bereits abgearbeiteten Spannungsbögen innerhalb der Serie, die sich jeweils über mehrere Teile erstrecken (etwa die Trilogie um die Ermordung von Pendergasts Gattin), stellt "Attack" eine eigenständige Geschichte dar, was auch einen Erstkontakt des Lesers mit der Figur ermöglicht. Immerhin wird bereits Pendergasts Auftritt zelebriert: Analog zu einer bekannten Figur in einem Film, von der zunächst nur die Silhouette, nicht jedoch das Gesicht erkennbar ist, wird der Agent als Mann in schwarzem Anzug beschrieben, der auf einem Balkon in einer Villa an der Côte d'Azur thront und bedächtig ein Glas Pastis genießt. Kein Name wird genannt, die Autoren vertrauen darauf, daß die Figur bereits in der zeitgenössischen Literatur etabliert ist. Kenner der Serie dürfen sich wissend lächelnd über die Begegnung mit einem alten Bekannten freuen, während Neueinsteiger vorerst mit dem Nimbus eines Helden konfrontiert werden. Ob im Kino, im TV oder in zahlreichen Romanfassungen, Sherlock Holmes erlebt derzeit eine bemerkenswerte Renaissance, der sich auch das erfolgreiche Autorenduo Preston/Child nicht verschließen will. Bereits der Prolog erweist sich als ein geschickter Kunstgriff: Durch die anekdotenhafte Schilderung einer Begegnung zwischen Sir Arthur Conan Doyle und Oscar Wilde wird dem Roman bereits eine eindeutige Richtung vorgegeben. Wie auch Sherlock Holmes verfügt auch Aloisius Pendergast über distinguierte Manieren, einen exquisiten Geschmack und detaillierte Sachkenntnis in nahezu allen Lebensbereichen. Parallelen werden jedoch nicht nur anhand der Figuren, sondern auch anhand der Methodik, mit der beide zu Werke gehen, gezogen. So wirken der verantwortliche Polizeichef und der Brandermittler wie Grundschüler, wenn ihnen Pendergast in einer Ruine anhand der gefundenen Spuren den genauen Tathergang rekonstruieren kann und dabei lediglich seine Beobachtungsgabe und deduktives Schlußfolgern bemüht. Indem sich der FBI-Agent jedoch auf die Spur eines verschollenen Manuskripts aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle begibt, wird die Hommage noch auf eine Meta-Ebene gehoben, erhält zusätzlich zur Imitation noch ein wesentliches innovatives Element und erarbeit sich damit eine Exklusivstellung unter den Holmes-Nachahmungstätern. Die offensichtlich analoge Figur zu Dr Watson wäre Corrie Swanson, wie auch ein Dialog in Kapitel 48 impliziert, in dem Pendergast sie unter seiner Anleitung Schlüsse zum aktuellen Fall ziehen läßt. Im Gegensatz zu Doyles besonnen beobachtendem Ich-Erzähler präsentiert sich Pendergasts Protegee als weitaus impulsiver und scheint mit Vorliebe nur wenige Fettnäpfchen auszulassen. Ein ganz bewußter Bruch zur detektivischen Arbeit wird auch vollzogen, wenn Corrie nicht mit Lupe und Hirnschmalz agiert, sondern via iPad im Internet ihre Wissenslücken auffüllt. Auf diese Weise wird einerseits ein Gegengewicht zu Pendergast etabliert und andererseits diesem eine weitere Gelegenheit geboten zu brillieren. Immerhin zur Identifikation mit dem Leser scheint Corrie besser geeignet als Pendergast. Wo dieser nämlich aufgrund seiner Souveränität in jeder Situation oft zu glatt, zu steril erscheint, gewinnt sie gerade durch die Abwesenheit dieser Perfektion an Farbe. Außerdem läßt der Umstand, daß Pendergast neben seinem Schützling weitgehend die Rolle einer Nebenfigur einnimmt, darauf schließen, daß hier ein Generationenwechsel vollzogen werden und sie als neue Heldin des Autorenduos etabliert werden soll. Fazit: In einer Hommage an Sir Arthur Conan Doyle schmücken sich die Autoren mit dem Stil des Briten (immerhin wird ein verschollenes Manuskript aufgespürt) und ihre Hauptfigur Aloysius Pendergast mit den Attributen des Meisterdetektivs Sherlock Holmes. Daß dabei die eigentliche Geschichte - eine Serie von Brandstiftungen in einem noblen Wintersportort - zuweilen in den Hintergrund rückt, mindert das Vergnügen am Spiel mit Figur und Thema keineswegs.

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