Douglas Preston Credo

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Inhaltsangabe zu „Credo“ von Douglas Preston

'Darf der Mensch es wagen, die Geheimnisse Gottes zu entschlüsseln?'

In einem geheimen Labor geschieht das Unfassbare: Wissenschaftler finden einen Weg, mit Gott zu kommunizieren!
Aber ist das tatsächlich möglich? Während ein TV-Prediger die Öffentlichkeit gegen die Blasphemie aufhetzt, versucht Spezialermittler Wyman Ford im Auftrag der Regierung herauszufinden, was wirklich in der Forschungseinrichtung geschieht. Ihm bleibt
nur wenig Zeit, denn vor den Toren des Labors formiert sich ein wütender, zu allem entschlossener Mob …

Gut zu lesen. Vielleicht ein bisschen überspitzt.

— gorgophol

Spannend und mitreißend und ein bisschen krude.

— Wurmli

Solide Leistung, aber nicht das beste Werk des Autors.

— VerrueckteBuchlady

Mein absolutes Lieblingsbuch: Wissenschaft und Religion auf faszinierende Weise miteinander verquickt. Mind-blowing!

— Sajon

Ein wirklich sehr spannendes Buch!! Toller Wissenschaftsthriller!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • - Hypochrisy -

    Credo

    Hypochrisy

    28. July 2014 um 08:41

    In einem geheimen Labor geschieht das Unfassbare: Wissenschaftler finden einen Weg, mit Gott zu kommunizieren! Aber ist das tatsächlich möglich? Während ein TV-Prediger die Öffentlichkeit gegen die Blasphemie aufhetzt, versucht Spezialermittler Wyman Ford im Auftrag der Regierung herauszufinden, was wirklich in der Forschungseinrichtung geschieht. Ihm bleibt nur wenig Zeit, denn vor den Toren des Labors formiert sich ein wütender, zu allem entschlossener Mob …

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Dirk-Radtke

    Nachdem ich von "Canyon" ein wenig enttäuscht war, habe ich mich vom Klappentext zu "Credo" verleiten lassen, das Buch zu kaufen. ...eine Maschine, die angeblich mit Gott reden kann... Preston schreibt wieder einmal glatt, gebügelt, gut lesbar und ohne jeglichen Makel. Die Story baut sich spannend auf, verharrt dann in einer Endlosschleife, und eine Nebengeschichte scheint das Buch dominieren zu wollen. Nicht dass sie an den Haaren herbeigezogen oder völlig fehl am Platze wäre, aber sie überdeckt den eigentlichen Inhalt doch zu weiten Teilen. Oft habe ich beim Lesen gedacht: Mann, wann geht denn die Geschichte endlich weiter...! Somit habe ich das Buch zum Ende hin nur noch quergelesen, nur um zu wissen, wie die Story endet. Ich habe bei Preston den Eindruck, er habe gute Ideen, die er nicht ganz umzusetzen weiß, weshalb er seine Romane dann mit einer Randgeschichte aufplustert, damit die Bücher nicht zu kurz geraten. Im Duo mit seinem Partner Child gelingen die Geschichten weitaus besser!

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    thursdaynext

    16. December 2010 um 11:53
  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    wildfire

    14. October 2010 um 11:11

    in einem forschungslabor in der wüste arizonas soll eine gruppe von wissenschaftlern in regierungsauftrag den urknall erforschen um daraus erkenntnisse zur entstehung des universums zu gewinnen. doch dann geschieht etwas womit niemand gerechnet hat:gott spricht zu ihnen. er verlangt,das die menschheit der religion abschwört und nur noch die wissenschaft als religion anerkennt. wahrend dies alles in der wüste geschieht, predigt ein fernsehpastor,dafür von einen lobbyisten bezahlt,gegen das projekt. damit entfesselt dieser einen ungeahnten aufstand von fundamentalen christen,geführt von einen radikalen pastor,auf der jagd nach dem antichristen. wissenschaft und religion,gut zusammengeführt von douglas preston.

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    SitataTirulala

    08. August 2010 um 20:53

    Sehr wissenschaftlich zu Anfang, aber wenn man sich davon nicht abschrecken lässt und weiter liest, ist man schnell in der Entwicklung gefangen. Der Spannungsaufbau ist meiner Meinung nach sehr gelungen, es ist klasse, wie vermeintlich 'kleine' Ereignisse ineinander greifen und die gesamte Situation hoch schaukeln. Mir hat außerdem sehr gut gefallen, wie viele unterschiedliche Charaktere mit ihren jeweils eigenen Motivationen Preston einbringt. Ich möchte eigentlich nicht viel zum Inhalt sagen - kann man ja bei Bedarf bei amazon oder sonstwo nachlesen -, aber ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass das Buch durchaus eine Investition (und wenn sie nur aus dem Weg zur Bücherei besteht) wert ist. Wer also Interesse an der "Wissenschaftler finden einen Weg mit Gott zu sprechen" Thematik hat, der kann hier nicht so wahnsinnig viel falsch machen. Das einzige, was ein bisschen überflüssig war, war die Liebesgeschichte, die aber glücklicherweise das Buch nicht dominiert. Es ist also ein bisschen was für's Herz dabei, aber es nimmt keine Überhand :)

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. May 2010 um 23:16

    Ich habe eine Aufgabe für euch. (Gott) Also dann. Sag uns doch bitte, was das für eine Aufgabe ist. (Team) Die vier großen monotheistischen Religionen waren ein notwendiges Stadium in der Entwicklung der menschlichen Kultur. Eure Aufgabe ist es, die Menschheit zum nächsten Glaubenssystem hinzuführen. (Gott) Und welches ist das? (Team) Die Wissenschaft. (Gott) Die Regierung der USA investiert 40 Milliarden Dollar in ein Experiment, das in der Wüste Arizonas durchgeführt werden soll. In einem Indianerreservat wurde unter der Erde ein Teilchenbeschleuniger gebaut, mit dem man den Urknall erforschen und nachstellen will, aber es soll genauso um das Erschließen einer möglichen neuen Energiequelle gehen: Schwarze Mini-Löcher. Der Nobelpreisträger Dr. Gregory North Hazelius leitet das Team, das mit „Isabella“, dem Teilchenbeschleuniger, arbeitet. Doch es läuft nichts wie geplant. Gegenüber der Regierung behauptet Hazelius, dass es Probleme mit der Software, Hardware und anderen Geräten gibt, jedoch ist die Regierung sehr misstrauisch,weshalb man den ehemaligen CIA-Agent Wyman Ford engagiert. Die Regierung behauptet, dass es Fords Aufgabe sei, die Indianer in dem Reservat zu besänftigen, denn diese sind strickt gegen das Experiment sind planen einen riesigen Protestmarsch, mit dem Ziel die Forschungsanlage zu stürmen und dann zu zerstören. Doch die Regierung hat ihn dazu angeheuert, herauszufinden, was das Team verheimlicht. Fords Ex-Freundin, die er seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen hat und die als stellvertretende Leiterin des Teams tätig ist, weiht Ford in das Geheimnis ein, warum die Forschungen keine Fortschritte machen: ein Hacker hackt sich immer im entschiedenen Moment in das Programm ein und gibt vor Gott zu sein. Nach einem Testdurchlauf, an dem auch Wyman teilnimmt, nimmt dieser Hacker wieder Kontakt auf und er kann beweisen, dass er Gott ist. Und er hat eine Aufgabe für die Wissenschaftler: sie sollen die Menschheit davon überzeugen, allen Religionen abzuschwören und die Wissenschaft als einzige Religion anzusehen. Zur gleichen Zeit behauptet der TV-Prediger Don T. Spates, dass die Wissenschaftler versuchen die biblische Schöpfungsgeschichte zu wiederlegen. Er hat tausende Anhänger, die ihm bis in den Tod folgen würden und dann mischt sich noch Pastor Russ Eddy, der nur vier Kilometer von „Isabella“ entfernt in einem Wohnwagen lebt, ein, und behauptet, dass Hazelius der Antichrist sei und dass das ganze Projekt das Ende der Welt bedeuten könnte. Und dann überschlagen sich die Ereignisse: tausende Christen wollen Hazelius töten und „Isabella“ zerstören und eine Sondereinheit des FBI will das Gebäude stürmen, da sich die Wissenschaftler bei „Isabella“ verschanzen für einen letzten, finalen Durchlauf durchführen wollen. Das Ende naht, nicht nur für Hazelius und „Isabella“... Wie viele Bücher gibt es schon, wo es um Wissenschaft und Religion geht? Viele, sehr viele. Doch dieses Buch ist nicht so wie die anderen. Hier spielt Gott ein Protagonist. Er spricht zu den Menschen und verlangt das unglaubliche, was man nicht denkt: er will, dass die Menschen alle bekannten Religionen abschwören und die Wissenschaft als einzige Religion anerkennen. Diese Buch ist hoch interessant, spannend und behandelt ein hochaktuelles Thema, denn im CERN Forschungszentrum in Genf wird mit dem Teilchenbeschleuniger LHC nach dem Urknall und einer möglicherweise neuen Energiequelle geforscht. Der Autor beschreibt, aus dem Blickwinkel der Wissenschaft gesehen, alles sehr genau und detailliert. Leider bleiben die Beschreibungen zu den Personen teilweise etwas zu oberflächlich, worüber man aber bei dem Spannungsbogen hinweg sehen kann. Die Idee Gott als Protagonisten sprechen zu lassen ist phänomenal, und alleine dafür würde ich gerne einen Sonderstern geben. Spannung pur! Erstveröffentlichung: http://literaturecosmos.wordpress.com/

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2010 um 21:43

    Das Wissenschaftsteam eines Teilchenbeschleunigers steht vor einem Rätsel. Ist das Herz des Teilchenbeschleunigers, ein Supercomputer, von einem Virus befallen, oder hat er tatsächlich die Voraussetzungen geschaffen, um mit Gott zu kommunizieren? Als ein Prediger von dieser Möglichkeit erfährt, mobilisiert er über das Internet die Gläubigen, dieser vermeintlichen Blasphemie entgegenzutreten. Aber auch die amerikanische Regierung ist alarmiert und von der unvorhergesehenen Entwicklung bei den Forschungen überhaupt nicht begeistert. Bald bricht im Gebiet um den Teilchenbeschleuniger das Chaos aus........ Mit diesem Buch hat Douglas Preston eine absolut schnörkellose Erzählung mit einer interessanten Plotidee abgeliefert. Eine Verfilmung dieses Romanes wäre überflüssig - das Buch ist bereits der Film. In lebendigen Bildern läuft die geschickt inszenierte Story vor dem geistigen Auge ab und man könnte das Buch locker auf einmal durchlesen, wenn es nicht 580 Seiten lang wäre. Intelligent und souverän geschrieben, allerdings steht die Geschichte im Vordergrund. Auf das Innenleben der handelnden Figuren wird so gut wie gar nicht eingegangen. Dafür gibt es einen Stern Abzug. Ansonsten bestes Lesefutter.

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Heike110566

    05. January 2010 um 23:16

    In Konkurrenz zum superschnellen europäischen Teilchenbeschleuniger CERN bei Genf, errichten die USA in der Wüste von Arizona auf indianischen Reservatsgebiet ein unterirdisches Labor mit einem eigenen gigantischen Beschleuniger, der der schnellste und hochleistungsfähigste der Welt werden soll. Wissenschaftler sollen hier die Urgewalt erforschen, aus der einst das Universum entstand. Man verspricht sich dadurch eine revolutionäre Energiequelle. Kurz vor Fertigstellung kommt das Projekt aber ins Stocken. Der Regierung, die zunehmend unter Druck gerät, werden immer neue Fehlfunktionen gemeldet. Deshalb wird Spezialermittler Wyman Ford beauftragt, der Sache auf den Grund zu gehen. Zeitgleich beginnen sich die Indianer vor Ort gegen das Projekt auf ihren Gebiet zu wehren und ein fanatischer Fernsehprediger ruft zum heiligen Krieg gegen die Forschungseinrichtung auf, weil er die Schöpfung durch Gott in Frage gestellt sieht. Während die Forscher einen Testlauf veranstalten und die Leistung bei fast 100 % liegt, kommt aus dem K-Null-Punkt des Beschleuniger-Detektors eine Botschaft - "Seid gegrüßt!" Der Grüßende behauptet Gott zu sein. Kann das Unvorstellbare wahr sein? - Vor den Toren des Labors läuft indes der Showdown zur Katastrophe ... Preston (geb. 1956) legt hier einen packend geschriebenen Wissenschaftsthriller (erschienen 2007) vor. Detailreich und mitreißend schildert er die Ereignisse, die Technik, die Landschaften ... Es gelingt ihm eindrucksvoll den Leser an das Buch zu fesseln und zum Weiterlesen zu animieren. Ein Top-Thriller.

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Odiug

    25. October 2009 um 16:25

    Na; Gott lässt sich eben nicht in die Karten schauen. Aber das drum herum ist schon gut aufbereitet. Und wer so lange in der einöde als Priester lebt der muss ja einen an der Waffel bekommen.

  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    dark_angel

    17. August 2009 um 13:17

    Douglas Preston & Lincoln Child wissen schon seit einigen Jahren als Autoren-Duo zu überzeugen. Sie lassen es sich jedoch nicht nehmen, nebenbei auch noch im Alleingang Romane zu verfassen. So geschehen mit dem neuesten Buch von Douglas Preston namens "Credo", in dem es um den Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion geht. Im Auftrag der US-Regierung soll ein Team von Wissenschaftler durch die Simulation des Urknalls neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums liefern. Doch plötzlich geschieht etwas, womit keiner gerechnet hat. Gott persönlich meldet sich zu Wort... Die Handlung der Geschichte beschränkt sich jedoch nicht nur darauf, was in der Forschungseinrichtung geschieht. Nebenbei formiert sich der Widerstand gegen diese Experimente seitens des Navajo-Reservats und einem TV-Prediger gelingt es, gläubige Christen gegen das Projekt anzustacheln. Die Thematik von Wissenschaft und Religion ist bereits ein alter Käse, weiß aber trotzdem noch zu überzeugen und neue Leserschaft anzulocken. Douglas Preston zeigt hier ganz klar, wie schnell der Glaube zu religiösem Fanatismus ausarten kann mitsamt deren Folgen. Er verbindet das geschickt mit einem aktuellen Wissenschaftsthema wie die Urknall-Erforschung, die bereits in CERN bei Genf betrieben wird. Trotz der ernsten Thematik schafft es Douglas Preston, dass der Leser bestens unterhalten wird. Manche Stellen mögen zwar vorhersehbar sein, doch die Geschichte lässt sich locker und flüssig lesen, wobei Spannung und Action nicht auf der Strecke bleiben. Die Handlungsstränge werden geschickt miteinander verknüpft und finden am Ende zusammen. Für den klasse Unterhaltungsfaktor vergebe ich glatte vier Sterne :-)

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Jeami

    21. July 2009 um 12:32

    Ein Teilchenbeschleuniger, der in einem Reservat einer Indianergruppe betrieben wird, die dafür viel Geld von der Regierung bekommen, ein Lobbyst, der einen Prediger unter der Hand dafür bezahlt, dass er gegen dieses Projekt predigt, damit er seinem Kunden (die Navajos) mehr Honorar abknöpfen kann, ein Wissenschaftler, der mit Gott kommuniziert und einen neuen Glauben begründen will und ein Mob von irregeleiteten, manipulierten, durchgeknallten Gläubigen. Durchaus spannend, manche Szenen nachvollziebar, ansonsten unglaubwürdig - besonderst der "kitschige" Schluß

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. July 2009 um 20:57

    Es fällt mir echt schwer dieses Buch zu bewerten, nachdem ich die anderen Bücher von Douglas Preston gelesen habe, die mir alle sehr gut gefallen haben. Dieses Buch hier finde ich extrem schwierig zu bewerten. Mir war sehr schnell klar, in welche Richtung das Buch abzielt. Wissenschaft und Religion...ich habe mich als Theologie-Studentin ein ganzes Semester mit der Frage beschäftigt und deshalb fand ich diese Idee mit Computer-Gott sehr absurd, doch mir war schnell klar, dass dahinter die Gründung einer Pseudo-Religion stand....was Mr. Preston natürlich glaubhaft dargestellt hat, ist, was aus religiösem Fanatismus heraus passieren kann und wie leichtgläubig viele Menschen sind um sich einer dubiosen Sekten-Religion anzuschließen. Kein leichtes Thema und teilweise doch starker Tobak.

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    GMAtze

    03. July 2009 um 17:25

    Nachdem ich schon Codex und Canyon von Douglas Preston gelesen hatte, habe ich gedacht das Buch kann nicht schlecht sein, da diese beiden Bücher echt interesant waren... Wurde aber leider bitter enttäuscht, mal abgesehen von der unkomplexen story und verwirrenden Dialogen mit "Gott" wird das Buch zum Ende hin immer schlechter...Der Anfang war nicht schlecht, aber die letzten Seiten, besonders die Gründung einer neuen "Glaubensgemeinde" versauen echt alles!

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    MichaelSterzik

    23. June 2009 um 18:38

    Religion und Wissenschaft – können beide miteinander und nebeneinander existieren? Wie interpretiert die Wissenschaft die Schöpfungsgeschichte? Wie oder was könnte Gott sein? Ein Energiefeld, eine Wesenheit die wir noch nicht begriffen haben? Wie ist das Universum entstanden Fragen über Fragen die man entweder mit Fakten der Wissenschaft und/oder seinen Glauben beantworten kann. Physik, Quantenphysik, Genetik, Naturwissenschaft, die Gesetze von Raum und Zeit, hat Gott und der Glauben einen Platz neben diesen weltlichen Wissenschaften? Viele Christen und Mitglieder auch anderer Religionen würden hier von einem Sakrileg sprechen, einer schweren Sünde. Sie würden Argumentieren, dass man Gott verleumdet, nicht mehr respektiert. Eine radikale und gefährliche Situation würde entstehen in deren Sog die Vernunft schätzungsweise verlieren würde. Die Existenz eines allmächtigen Gottes kann man weder durch Fakten beweisen oder widerlegen. Der „Glaube“ an sich ist mit einer der wichtigsten Grundvorraussetzungen unseres Lebens, egal ob man nur den Weg der Wissenschaft geht oder an ein höher entwickeltes, allmächtiges Wesen sein Denken und Handeln ausrichtet. Douglas Preston hat in seinem Roman „Credo – Das letzte Geheimnis, Gott und die Wissenschaft eine breite Bühne gegeben. Was würde passieren, wenn man die Möglichkeit gefunden hat, mit „Gott“ zu kommunizieren? Würden dies gläubige Christen und andere Religionen glauben oder anzweifeln? Inhalt Der amerikanische Senat hat 40 Milliarden Dollar für ein Experiment investiert. Ein kleiner Kreis von hochtalentierten Physikern und Wissenschaftlern arbeitet an einem Teilchenbeschleuniger. Bei diesem Projekt soll der „Urknall“ erforscht und nachgestellt werden. Damit hätte man eine neuartige Energiequelle entdeckt die alle bisherigen weit in den Schatten stellt. Die Leitung des Projekts hat der Nobelpreisträger Hazelius, der sich selbst als einer der schlauesten Köpfe auf der Welt sieht. Die Zeit drängt und der Teilchenbeschleuniger „Isabella“, sowie die Wissenschaftler arbeiten fieberhaft an dem Projekt, denn die Regierung verlangt neugierig und gespannt Ergebnisse. Doch aus der Wüste inmitten eines ehemaligen Indianergebietes unterrichtet man die Geldgeber eher spartanisch und verschlossen. Doch damit gibt man sich nicht zufrieden und man beauftragt den ehemaligen CIA-Agenten Wyman Ford sich in das Team einzuschleusen um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Unter dem Deckmantel eines offiziellen Kontaktmannes zu den Navajos, auf deren Land das Forschungsgelände errichtet wurde. Die Navajos sind mit dem Handel den sie mit der Regierung vereinbart haben, nicht zufrieden und auch der Lobbyist Craven dessen Idee dieser Handel war ist alles andere glücklich. „Isabella“ und das Projektteam ist schon länger ein umstrittenes Thema in den Medien. Einige Stimmen sprechen von Blasphemie da man die biblische Schöpfungsgeschichte nachempfinden will und schon treten viele christliche und erzkonservative Kreise auf den Plan die das Ende des Projekts fordern. Auch ein bekannter Fernsehprediger der nach vielen persönlichen Schicksalsschlägen nun die Chance auf Reichtum, Ansehen und Macht sieht, stachelt die Mengen mit seinen öffentlichen Reden gegen das Projekt „Isabella“ auf, dass Gott simulieren will. Wyman Ford dessen Exfreundin, die er seit knappen 10 Jahren nicht mehr gesehen und ebenfalls Teil des Forschungsteam ist, weiht Ford in die etwas komplizierten und komplexen Schwierigkeiten ein. „Isabella“ hat Kontakt mit einer offensichtlich übermenschlichen Intelligenz aufgenommen. Alle Versuche den Kontakt zu lokalisieren schlagen fehl. Noch immer erscheint eine Begrüßung auf dem Bildschirm und sie bezeichnet sich selbst als Gott, nicht irgendeine Wesenheit, sondern wirklich der einzige Gott. Im Dialog mit den Wissenschaftlern fordert „Gott“ von den alten Glaubensgrundsätzen abzusehen und die Naturwissenschaften als einzige Religion anzuerkennen. Ford kann nicht verhindern, dass diese Botschaft durch Zufall nach außen dringt. Eine Welle der Entrüstung bahnt sich durch die Medien und auch der Fernsehprediger, der sich jetzt als Werkzeug und Waffe Gottes sieht, provoziert und hetzt die Menge zu einem wütenden und bewaffneten Mob auf deren Ziel die Zerstörung von „Isabella“ und seines Schöpfers ist. Doch auch die Regierung sieht sich durch die Medien gezwungen vor Ort nachzusehen was in der Wüste vorgeht. Die Lage wird schnell dramatisch und droht zu eskalieren als „Gott“ von dem Ende der Welt spricht..... Kritik Die Idee „Gott“ als Protagonisten sprechen zu lassen ist interessant und mal etwas anderes, es schürt jedenfalls die Neugier auf den Roman. Der Autor Douglas Preston, der alleine und zusammen mit seinem Kollegen Lincoln Child schon etliche Wissenschaftlicher Thriller verfasst hat, erzählt „Credo“ recht flüssig, aber ohne wirklich aufkommende Spannung. Die Protagonisten werden langsam eingeführt und die unterschiedlichen Handlungsstränge jeder für sich, wirken inhaltlich nicht nachhaltig interessant. Die Dialoge mit „Gott“ wird sich der Leser anders vorgestellt haben. Man kann die Stimme und die Worte als seelenlos bezeichnen, wenn sie von Wissenschaft und Glauben spricht, aber einfühlsam, verständnisvoll und tiefsinnig ist die Unterhaltung keineswegs. Der Gott ist eher von Egoismus geprägt und seine Theorien und Forderungen entsprechen puren Pragmatismus. Empfindungen wie Liebe und Gefühl scheinen noch nicht im Wortschatz vorhanden zu sein. Ford wird nur langsam in die Geschichte eingeführt so wie eigentlich jeder andere Protagonist auch. Bis fast zum Ende hin, steht er als Beobachter am Rande des Geschehens und verhält sich recht passiv, erst am Ende nimmt er in der Handlung viel mehr Raum ein. Einzig und allein der Leiter des Projekts Dr. Hazelius umgibt sich in der Geschichte mit einem ganzen Schwung Charisma. Seine Überlegener Intellekt verleiht ihm so etwas würdevolles und mystisches, dass er von allen Protagonisten mit noch am glaubwürdigsten dargestellt ist. Sein Leben, Denken und Handeln wird immer durch die Wissenschaft beeinflusst und gelenkt. Seine Religion steht nicht in der Heiligen Schrift, der Bibel sondern findet in Laboren und Forschungseinrichtungen statt. Der verblendete und sehr radikaler Fernsehprediger, ist ein klassischer Verlierertyp. Immer pleite und von seinen erlebten und gelebten Schicksalsschlägen auch körperlich gezeichnet, sucht er nach einer Aufgabe die seinen Leben Sinn und vor allem Halt gibt. Doch Mitleid empfindet man wenig bis gar nicht, trotz einigen Niederlagen im Leben sollte man in der Lage sein relativ klar denken zu können und auch Gottes 10 Gebote nicht als „Leitfaden“ oder „Gebrauchsanweisung“ für möglichst wenig Sünden zu verstehen. Das er radikale „Jünger“ um sich schart und Gewalt in solchen Ausmaßen predigt ist zwar nicht unrealistisch, aber das er derartig viel Gehör empfindet, halte ich doch für stark übertrieben. „Credo – Das letzte Geheimnis“ wendet sich an die Religionen und an die Wissenschaft. Verschiedene Theorien werden hier vertreten, so das einige Stimmen meinen, die Religion schließe die Naturgesetze und deren Wissenschaft nicht aus, denn schließlich hat Gott diese erst ermöglicht, wogegen andere schnell von Blasphemie sprechen, wenn die Wissenschaft neue Wege mit moderner Technik beschreiten möchte. Douglas Preston hat dies wirklich gut in Worte gefasst und seine Stellung weder pro noch kontra ausgearbeitet. Das Religion auf Menschen verführerisch und aufrührerisch wirken kann, und deren Botschaften manipulierend interpretiert werden, wissen wir nicht erst seit heute. Doch die Gefahr dessen, wird uns meistens erst dann bewusst, wenn es zu spät für einen friedlichen Weg ist, so auch in „Credo“ als die Spirale der Gewalt sich nach außen und innen bahnt und ein Schlachtfeld der Verwüstung hinterlässt. Auch hier hat Douglas Preston in seinem Roman hingewiesen. Doch auch die Risiken der Wissenschaft werden hier nicht außen vor gelassen. Was bringt uns die Wissenschaft, wenn wir dabei vergessen, was es heißt „menschlich“ zu handeln und Verantwortung nicht nur für uns selbst zu tragen?! Wissenschaft besteht meistens aus Fakten, Beweisen, doch auch manche Theorien lassen sich (noch) nicht beweisen, oder gar widerlegen. Auch der Wissenschafter ist ein „gläubiger“ Mensch und nicht selten, zeigt sich in der Wissenschaft ein Phänomen das man nicht erklären kann, nur akzeptieren. Ist das der Beweis für einen „Gott“? Douglas Preston erzählt etwas zäh und langatmig. Spannung und Überraschungen kommen selten auf, so dass der Leser sich von einem Kapitel zum anderen hangelt in der Hoffnung „Gott“ zu begegnen, der sich wirklich viel Zeit lässt und wenig präsent auftritt, oder Fords Suche nach der Wahrheit innerhalb des Projektes, die manchmal langweilig wirkt. Von einem Ermittler erwartet man schließlich etwas mehr Aktivität, die man hier aber kaum findet. Preston verfängt sich entweder in der Wissenschaft oder in der Religion, beides miteinander kombiniert passiert nur in einer Eskalation, aber wirklich diskutierend und tiefsinnig wird es leider nicht. Fazit „Credo – Das letzte Geheimnis“ ist ein durchschnittlich guter Roman des Autors Douglas Preston. Dieser Roman gehört zu seinen schwächeren und weiß nicht so recht zu überzeugen. Ich hatte den Eindruck, dass sich der Autor auch so manches Mal selbst verloren gefühlt haben mag und nicht wusste in welcher Richtung sich das Experiment um Isabella und „Gottes“ Anwesenheit wendet?! Bis zu letzt wirkt der Roman unspektakulär, zwar mit einer gewissen interessanten Theorie, aber nicht bis zuletzt bedacht. Die Risiken die Wissenschaft und Technik in sich bergen, sind sehr glaubhaft und absolut überzeugend konzipiert, so dass sie aktuelle Diskussionen viel Platz geben und vielleicht auch zum nachdenken anhalten. „Credo – Das letzte Geheimnis“ wird seinen Weg gehen. Als Buch wenig überzeugend, so könnte es als Film ganz anders wirken. Die Fans von Douglas Preston werden zwar nicht überzeugt sein, doch wird auch dieses Buch in viele Regale wiederzufinden sein. Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Zauberfee

    15. May 2009 um 11:41

    Das Buch hat mich wahnsinnig fasziniert! Es geht um den unterirdischen Teilchenbeschleuniger "Isabella", der in einem Navajo-Reservat in Betrieb genommen werden soll. Wissenschaftler wollen mit dem Gerät Erkenntnisse über den Urknall gewinnen. Als sich der Start des Projekts immer wieder verzögert und die Wissenschaftler den Kontakt nach Außen abbrechen, schickt die US-Regierung einen Detektiv, der der Sache auf den Grund gehen soll. Und es folgt das Unfassbare: scheinbar haben die Wissenschaftler mit dem Gerät Kontakt zu Gott aufgenommen! Die Situation eskaliert, als sich unter den Bewohnern des Reservats Widerstand formiert, während ein radikaler TV-Prediger das Projekt öffentlich als Gotteslästerung bezeichnet. Das Buch geht über die Grenzen des üblichen Technik-Thrillers hinaus, in dem es religiöse Fragen aufwirft und den Konflikt zwischen religiösem Glauben und der Wissenschaft versucht aufzuzeigen! Besonders das Finale ist wirklich grandios! Der Thriller hat mich dabei durchaus zum Nachdenken über Glauben und Wissenschaft angeregt und mir gezeigt wie töricht doch religiöser Fanatismus sein kann. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!

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  • Rezension zu "Credo" von Douglas Preston

    Credo

    Verrain

    28. April 2009 um 18:20

    Ich hatte mir von diesem Buch echt mehr erhofft. Hörte sich sehr interessant an, was auf der Rückseite stand. Aber ich hätte dieses Buch wohl nach der Hälfte weggepackt, wenn ich nicht den Grundsatz hätte, jedes angefangene Buch bis zum Ende zu lesen. Bis zum letzten Satz war ich sogar regelrecht wütend auf diese Entstellung eines so sensiblen Themas, wie des Glaubens. Ich hab das Gefühl, das der Herr Preston vielleicht gut recherchiert hat, aber absolut keine Ahnung hat, von dem was er schreibt. Hätte er den letzten Satz weggelassen (der auch nichts mehr rettet,aber immerhin), hät ich ihn jetzt sogar als Extremisten mit einer eindeutig negativen Meinung gegenüber gläubigen Menschen bezeichnet. Das Buch ist einfach mal so absurd unrealistisch, was das psychologische Verhalten von Menschen angeht, dass ich es als mentale Gefahr und Gehirnwäsche bezeichne. Wie schon gesagt, es grenzt hart an Extremismus. Eindeutig nicht Lesenswert, es ist sogar davon abzuraten. Naja das Werk heißt ja auch im Original Blasphemy. Und genau das war es auch. mir fällt auch gerade auf, dass nicht mal eine Empfehlung drauf steht. Gab bestimmt keine guten ^^. Preston ist eindeutig ein Schriftsteller, von dem ich mir nie wieder ein Buch kaufen werde.

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