Douglas Preston , Lincoln Child Demon - Sumpf der Toten

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Inhaltsangabe zu „Demon - Sumpf der Toten“ von Douglas Preston

Eine geheime Gruft, ein mysteriöser Schiffbruch und ein Mord in den Salzmarschen - der 15. Fall für Special Agent Aloysius Pendergast

In der Kleinstadt Exmouth an der Küste von Massachusetts soll Special Agent Pendergast den Raub einer wertvollen Weinsammlung aufklären. Im Weinkeller stößt er überraschend auf eine frisch zugemauerte Nische. Hinter der Wand sind Ketten zu finden, außerdem ein menschlicher Fingerknochen. Offenbar wurde hier vor langer Zeit jemand lebendig eingemauert. Die Einbrecher haben das Verlies geöffnet, das Skelett herausgeholt und die Mauer wieder geschlossen – der Weinraub war anscheinend reine Ablenkung. Schnell muss Pendergast lernen, dass Exmouth eine äußerst dunkle Vergangenheit hat. Das Skelett ist nur der erste Hinweis auf eine Verfehlung aus alter Zeit, die bis heute ungesühnt ist.

"Spannung Abenteuer, unvorhergesehene Wendungen: Lesefutter mit Suchtpotential." WDR

eine Enttäuschung nach den anderen Pendergastromanen

— Gabriele246

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    Demon - Sumpf der Toten

    michael_lehmann-pape

    21. March 2018 um 10:00

    Anders als gewohntEine Art „Sommerfrische“ ist es, die in diesem Pendergast-Thriller die gleichnamige Hauptfigur mit seinem Mündel Constanze Green antritt. Meinen die beiden zumindest.Ein Weinkeller wurde seiner kostbaren Sammlung beraubt. Nach mehrmaliger Ablehnung der Untersuchung aber kann der Besitzer der Sammlung Percival Lake, Pendergast doch Ködern. Gar zu selten und wertvoll sind die Weine.Nach ruhiger Fahrt und mit Seeluft in der Nase überschlagen sich dann aber die Ereignisse. Denn nicht nur der Wein ist aus dem Keller verschwunden, sondern noch etwas ganz anderes hatte wohl in einer zugemauerten Nische seit langer Zeit mit wertvollen Hinweisen „gelagert“.Trotz des Fehlens anderer Hauptfiguren, Freunde und Widersacher, aus Vorgängerthrillern kommt in diesem Teil des Buches durchaus „Pendergast-Feeling“ auf, zudem steht es den Ereignissen gut zu Gesicht, dass sich mehr Raum als sonst für die Entfaltung der Rolle Constanzes und ihrer „feinen Eigenarten“ entwickelt.Verschiedene Verdächtige, ein lange zurückliegendes Schiffsunglück, das nicht gar so zufällig war, wie man über diese Zeit hinweg meinte, abscheuliche Morde mit seltsamen, eingeritzten Zeichen und das alles in kaum überschaubarer Marschlandschaft, in der man an jeder Ecke, vor allem im hohen Gras, auf der Hut sein muss.Flüssig und spannend zu lesen, dazu wieder einmal sehr interessant in der Ermittlungsweise des FBI Agenten mit der, was Mode angeht, klar begrenzten Haltung. Ein hintergründiger Humor, wenn Pendergast einem Koch Nachhilfe erteilt, all das reicht nicht ganz heran an die umfassenden und ausführlichen Thriller der letzten Jahre um den Ermittler herum, bietet aber doch eine sehr anregende Lektüre.Die nicht vorbei ist, wenn sie vorbei scheint (nach Lösung des Falles) sondern, ein Gewisser Bruch in der Lektüre, ins „magische“, „dämonisch Gefährliche“ abgleitet. Das könnte man durchaus so auffassen, als müsste zu diesem Zeitpunkt einfach (aus Gewohnheit) noch der Gruselfaktor mit „magischen Zirkeln“ „eingeschaltet“ werden. Auch dieser Teil ist gut zu lesen, ihr Handwerk verstehen die Autoren bestens, hängt aber letztlich eher nur lose mit dem ersten, vom Raum her überwiegenden, Teil des Buches zusammen.

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