Demon - Sumpf der Toten

von Douglas Preston und Lincoln Child
3,3 Sterne bei7 Bewertungen
Demon - Sumpf der Toten
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Schnuffelchens avatar

Wie die ganze Reihe hat auch das Buch Höhen und Tiefen. Trotzdem muss ich weitermachen :)

BerniGunthers avatar

Beginnt vielversprechend, baut zunehmend ab und verliert sich in den Niveau eines Groschenromans.

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Inhaltsangabe zu "Demon - Sumpf der Toten"

Eine geheime Gruft, ein mysteriöser Schiffbruch und ein Mord in den Salzmarschen - der 15. Fall für Special Agent Aloysius Pendergast

In der Kleinstadt Exmouth an der Küste von Massachusetts soll Special Agent Pendergast den Raub einer wertvollen Weinsammlung aufklären. Im Weinkeller stößt er überraschend auf eine frisch zugemauerte Nische. Hinter der Wand sind Ketten zu finden, außerdem ein menschlicher Fingerknochen. Offenbar wurde hier vor langer Zeit jemand lebendig eingemauert. Die Einbrecher haben das Verlies geöffnet, das Skelett herausgeholt und die Mauer wieder geschlossen – der Weinraub war anscheinend reine Ablenkung. Schnell muss Pendergast lernen, dass Exmouth eine äußerst dunkle Vergangenheit hat. Das Skelett ist nur der erste Hinweis auf eine Verfehlung aus alter Zeit, die bis heute ungesühnt ist.

"Spannung Abenteuer, unvorhergesehene Wendungen: Lesefutter mit Suchtpotential." WDR

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426514962
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Schnuffelchens avatar
    Schnuffelchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wie die ganze Reihe hat auch das Buch Höhen und Tiefen. Trotzdem muss ich weitermachen :)
    Eine Achterbahn

    Die Romane um Aloysius Pendergast sind nicht einfach. Die haben eine sehr speziellen Hauptprotagonisten und auch seine Fälle sind nicht 08/15. Das sprich vielleicht nicht jeden Leser an, aber seine Fans sind dafür umso treuer. Wir können auch einmal ünber ein Buch hinweg sehen, das wir to much finden oder auch das Gegenteil. Alles ist schon vorgekommen. Und so bin ich jedes Mal doppelt gespannt, wenn ich ein Buch der Reihe lese oder höre.

    Ein wenig erinnert mich Pendergast an Sherlock Holmes. Er ist ein extrem spezieller Charakter, der bei anderen aneckt und es regelrecht genießt. Er hat auf Grund seines familiären Backrounds  einen speziellen Umgang mit Recht und Gesetz, was sich schon in seine geheimnisvolle Stellung beim FBI widerspiegelt. Und es spiegelt sich im Sprecher wieder. Detlef Bierstedt kommt dem ungeübten Hörer vermutlich gelangweit rüber, doch es ist die perfekte Vertonung von Agent Pendergast – ein wenig gelangweilt, ein wenig genervt und eine gute Portion versnobt. Dadurch wirkt das Hörbuch regelrecht autentisch. So habe ich mir Pendergast beim Lesen immer vorstellt.

    Was seinen aktuellen Fall angeht, bin ich nicht ganz so begeistert. Fast wirkt es als wäre so langsam die Luft raus. Alles wirkt unrund, als hätten die Autoren versucht zwei verschiedene Ideen zusammenzupacken, das ganze aber nicht zusammen. Dadurch hängt es manchmal ganz schon und auch in der Logik gibt es Sprünge, die schon fast Abgründen überwinden müssen. Das hat auch dem geübten Hörer einiges abverlangt. Insgesamt war die Geschichte dann zwar wieder ordentlich, aber so einige Punkte könnte ich auf der Minus-Liste ansetzten, allerdings würde ich dabei spoilern, so das ich das lassen muss. Aber ich sage nur, das hier einige Charakterezüge gezeigt wurden, die ich mit den bisherigen Eigenschaften der Figuren nicht vereinbaren konnte und auch nicht möchte. Den 16. Band Obsidian habe ich bereits liegen und mal schauen, ob mich der wieder versöhnt. Den das Ende dieses Buches, verspricht eine interessante Weiterführung.

     

    Fazit: Ungetrübt war dieses Hörvergnügen nicht, aber das bin ich von der Reihe ja gewohnt. Ob mir die Richtung gefällt, in der die Autoren ihre Protagonisten entwickeln kann ich noch nicht entscheiden. Aber mit dem nächsten Buch wird auf jeden Fall weitergemacht, den ich bin nach wir vor von Pendergast und seinen Freunden, Bekannten und Mündeln gefesselt.

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    M
    michael_lehmann-papevor 6 Monaten
    Anders als gewohnt

    Anders als gewohnt

    Eine Art „Sommerfrische“ ist es, die in diesem Pendergast-Thriller die gleichnamige Hauptfigur mit seinem Mündel Constanze Green antritt. Meinen die beiden zumindest.

    Ein Weinkeller wurde seiner kostbaren Sammlung beraubt. Nach mehrmaliger Ablehnung der Untersuchung aber kann der Besitzer der Sammlung Percival Lake, Pendergast doch Ködern. Gar zu selten und wertvoll sind die Weine.

    Nach ruhiger Fahrt und mit Seeluft in der Nase überschlagen sich dann aber die Ereignisse. Denn nicht nur der Wein ist aus dem Keller verschwunden, sondern noch etwas ganz anderes hatte wohl in einer zugemauerten Nische seit langer Zeit mit wertvollen Hinweisen „gelagert“.

    Trotz des Fehlens anderer Hauptfiguren, Freunde und Widersacher, aus Vorgängerthrillern kommt in diesem Teil des Buches durchaus „Pendergast-Feeling“ auf, zudem steht es den Ereignissen gut zu Gesicht, dass sich mehr Raum als sonst für die Entfaltung der Rolle Constanzes und ihrer „feinen Eigenarten“ entwickelt.

    Verschiedene Verdächtige, ein lange zurückliegendes Schiffsunglück, das nicht gar so zufällig war, wie man über diese Zeit hinweg meinte, abscheuliche Morde mit seltsamen, eingeritzten Zeichen und das alles in kaum überschaubarer Marschlandschaft, in der man an jeder Ecke, vor allem im hohen Gras, auf der Hut sein muss.

    Flüssig und spannend zu lesen, dazu wieder einmal sehr interessant in der Ermittlungsweise des FBI Agenten mit der, was Mode angeht, klar begrenzten Haltung. Ein hintergründiger Humor, wenn Pendergast einem Koch Nachhilfe erteilt, all das reicht nicht ganz heran an die umfassenden und ausführlichen Thriller der letzten Jahre um den Ermittler herum, bietet aber doch eine sehr anregende Lektüre.

    Die nicht vorbei ist, wenn sie vorbei scheint (nach Lösung des Falles) sondern, ein Gewisser Bruch in der Lektüre, ins „magische“, „dämonisch Gefährliche“ abgleitet. Das könnte man durchaus so auffassen, als müsste zu diesem Zeitpunkt einfach (aus Gewohnheit) noch der Gruselfaktor mit „magischen Zirkeln“ „eingeschaltet“ werden. Auch dieser Teil ist gut zu lesen, ihr Handwerk verstehen die Autoren bestens, hängt aber letztlich eher nur lose mit dem ersten, vom Raum her überwiegenden, Teil des Buches zusammen.

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    BerniGunthers avatar
    BerniGunthervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Beginnt vielversprechend, baut zunehmend ab und verliert sich in den Niveau eines Groschenromans.
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    G
    Gabriele246vor einem Jahr
    Kurzmeinung: eine Enttäuschung nach den anderen Pendergastromanen
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    Maslands avatar
    Maslandvor 6 Monaten
    S
    salinovor 8 Monaten
    S
    Sirhcvor einem Jahr

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