Douglas Preston , Mario Spezi Der Engel mit den Eisaugen

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Inhaltsangabe zu „Der Engel mit den Eisaugen“ von Douglas Preston

Im italienischen Perugia wird die britische Studentin Meredith Kercher brutal in ihrer Wohnung ermordet. Hauptverdächtige sind ihre amerikanische Mitbewohnerin Amanda Knox und ihr italienischer Freund Raffaele Sollecito. In einem spannungsgeladenen Indizienprozess werden die beiden zu extrem hohen Haftstrafen verurteilt. Zwei Jahre später spricht ein Berufungsprozess die beiden frei. Douglas Preston und Mario Spezi rollen den spektakulären Fall Amanda Knox neu auf. Bisher unveröffentlichte Details, Interviews mit involvierten Juristen und die Aufdeckung der dubiosen Machenschaften des italienischen Staatsanwalts, Giuliano Mignini, garantieren eine atemberaubende Lektüre, die es mit jedem Thriller aufnehmen kann.

Sehr gelungenes und lesenswertes Buch. Sehr prekärer und erschütternder Fall.

— Crazy-Girl6789

Interessanter Fallbericht über einen der populärsten Gerichtsverhandlungen der letzten Jahre.

— tragalibros

Prädikat LESENSWERT! Erschütternd was man Menschen alles auftischen kann. Hinterfragen ist das Stichwort.

— Rory_2102

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    Der Engel mit den Eisaugen

    Crazy-Girl6789

    09. July 2017 um 19:15

    Erster Satz: Am 2. November 2007 wurde in der schönen alten Stadt Perugia, umgeben von den Hügeln der Toskana, eine junge Engländerin namens Meredith Kercher ermordet in dem Haus aufgefunden, das sie sich mit mehreren anderen Studentinnen teilte. Fakten: Autoren: Douglas Preston, Mario SpeziVerlag: Knaur TaschenbuchErscheinungsdatum: 02.04.2013Genre: Krimi und ThrillerSeiten: 256 Inhalt: Im italienischen Perugia wird die britische Studentin Meredith Kercher brutal in ihrer Wohnung ermordet. Hauptverdächtige sind ihre amerikanische Mitbewohnerin Amanda Knox und ihr italienischer Freund Raffaele Sollecito. In einem spannungsgeladenen Indizienprozess werden die beiden zu extrem hohen Haftstrafen verurteilt. Zwei Jahre später spricht ein Berufungsprozess die beiden frei. Douglas Preston und Mario Spezi rollen den spektakulären Fall Amanda Knox neu auf. Bisher unveröffentlichte Details, Interviews mit involvierten Juristen und die Aufdeckung der dubiosen Machenschaften des italienischen Staatsanwalts, Giuliano Mignini, garantieren eine atemberaubende Lektüre, die es mit jedem Thriller aufnehmen kann. Gestaltung: Auf dem Cover sieht man eine Frau die hinter einem vergitterten Fenster steht und aus eben diesem hinausblickt. Von ihr selber sieht man nicht mehr als den Kopf und einen kleinen Anteil des Oberkörpers. Das Cover ist sehr düster gehalten, also mit eher dunklen Farben. Hierbei überwiegen die Farben schwarz und grau. Der Titel des Buches beginnt ungefähr auf der Hälfte des Covers und füllt die untere fast komplett aus. Die Schriftfarbe ist ein helles Blau, was sehr gut zu dem im Titel enthaltenen Wort „Eisblau“ passt. Zudem sieht man auch kleine „Kratzer“ in dem hellen Blau, zumindest würde ich sie als Kratzer identifizieren. Die Namen der Autoren befinden sich ebenfalls auf der unteren Hälfte der Covers. Sprache: Die Sprache des Buches empfand ich als gut gewählt, gerade bei so einem, wo die Sprache nichts beschönigen sollte. Der Schreibstil war sehr gut, denn so konnte man der „Geschichte“ sehr gut folgen. Zudem war es auf keinen Fall zu langatmig. Ich fand den Umfang des Geschrieben sehr gut, nicht zu viel und nicht zu wenig. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man erhält allerhand Informationen von denen man wahrscheinlich sonst nie erfahren hätte. Da ich zum Zeitpunkt des Mordes gerade einmal 8 Jahre alt war, habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich viel darüber erfahren und ich glaube auch, dass ich mich zu dieser Zeit nicht wirklich dafür interessiert habe. Richtig habe ich erst 2014 davon erfahren als der Fall vor dem Berufungsgericht verhandelt. Nach den Informationen die ich zu diesem Zeitpunkt hatte dachte ich, dass Amanda sie umgebracht hätte. Jetzt aber nach dem ich das Buch gelesen habe, habe ich viel mehr darüber erfahren, was sich auch alles so im Hintergrund abgespielt hat, bin ich nun überzeugt, dass sie nichts damit zu tun hatte. Demnach kann ich sagen, dass das Buch sehr informativ ist und ich finde auch gut dass man sich während des Lesens eine eigene Meinung über das Geschehene bilden kann. Mich hat die Geschichte stellenweise echt schockiert, was in einem Rechtsstaat alles so geschehen kann und wie viel macht so ein Staatsanwalt hat. Meiner Meinung nach hat dieser eindeutig seine Grenzen überschritten und was mich fast noch mehr schockiert hat ist, dass keiner wirklich was gegen ihn getan hat. Zudem hat sich ja auch anscheinend keiner wirklich daran gestört, dass er alle Unliebsamen einfach mit Anklagen zu häuft oder ihnen nahelegt aus Italien zu verschwinden. Also ein echt prekärer und erschütternder Fall in der Geschichte Italiens. Alles in allem also ein sehr gelungenes Buch. Also eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich würde es aber vor allem Leuten empfehlen, die sich auch für Kriminalfälle und dessen Aufklärung interessieren oder insgesamt für diese Art von Themen. Nachdem ich nun dieses Buch gelesen habe werde ich nun wahrscheinlich auch noch weitere dieser Autoren lesen. Vor allem das Buch „Die Bestie von Florenz“, welches auch von den beiden geschrieben wurde.   Viel Spaß beim Lesen… Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

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  • Rezension zu "Der Engel mit den Eisaugen" von Mario Spezi/Douglas Preston

    Der Engel mit den Eisaugen

    tragalibros

    18. December 2014 um 21:04

    Dieser Fallbericht handelt von dem wohl aufsehenerregendsten Gerichtsverfahren der vergangenen Jahre. Mario Spezi berichtet über den Prozess und die Verurteilung von Amanda Knox und Raffaele Sollecito sowie über schwerwiegende Ermittlungsfehler, manipulierte Beweise und haarsträubende Justizirrtümer. Als "spannend wie ein Thriller" beschrieben, hat mich diese Buch allerdings nicht überzeugen können. Ich habe diese Buch, wie oben schon angemerkt, eher als Fall-oder Tatsachenbericht, teilweise sogar als Abhandlung empfunden. Wer dieses Buch gekauft hat, weil der Bestseller-Autor Douglas Preston daran mitgewirkt hat, der wir enttäuscht werden. Mr. Preston hat nur ein Teil des Vorwort es sowie das Nachwort verfasst. Was mich persönlich stutzig gemacht hat war, dass Mario Spezi gleich auf den ersten Seiten schreibt, dass er von dem auch in diesem Fall ermittelnden Staatsanwalt inhaftiert worden ist. Offenbar aufgrund haltloser und unbegründeter Anschuldigungen. Nachdem ich dies gelesen hatte, wuchs meine Skepsis diesem Buch gegenüber. Mehr als einmal kam mir der Gedanke, dass einige der Behauptungen von Spezi überspitzt und übertrieben sein könnten. Und oft dachte ich, dass dies vielleicht das Begleichen einer offenen Rechnung gegenüber dem Staatsanwalt sein könne. Natürlich gab es Textstellen, bei denen ich wegen der scheinbar an den Haaren herbei gezogenen Anschuldigungen gegenüber Amanda Knox den Kopf schütteln musste. Ich muss sagen, ich habe mir das Buch gekauft, weil mich der Fall damals sehr interessiert hat. Allerdings konnte dieses Buch nicht dazu beitragen, dass meine Zweifel zerstreut und meine offenen Fragen beantwortet wurden. Mein Fazit: Wer den Prozess gegen Knox und Sollecito verfolgt hat, der kann diesen Bericht lesen, sollte sich aber im Klaren sein, dass man hierbei nur einen vehementen und einseitigen Bericht zu lesen bekommt. Interessant zwar, aber man sollte trotzdem das Denken nicht vergessen.

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  • Hexenjagd auf italienisch

    Der Engel mit den Eisaugen

    Pharo72

    28. July 2013 um 18:50

    Kaum ein Tötungsdelikt hat in den letzten Jahren so viel Medieninteresse erweckt, wie der Mord an Meredith Kercher in Perugia und vor allem die Fixierung auf Amanda Knox, auch als „Engel mit den Eisaugen“ bekannt, als skrupellose Täterin. Bestsellerautor Douglas Preston und der Journalist Mario Spezi betrachten den Fall in anderem Licht und bringen katastrophale Pannen des italienischen Justizsystems ans Tageslicht. Die Geschichte eines wahren Verbrechens. Meine Meinung: Für den kaum 250 Seiten dicken Roman habe ich zugegebenermaßen extrem lange gebraucht. Natürlich liest sich ein Sachbuch nicht so flüssig und in diesem Fall entgegen der Behauptung im Klappentext wirklich nicht spannend wie ein Thriller. Allein die Vielzahl der herangezogenen Nebenakteure und Verknüpfung mit einem anderen spektakulären Mordfall in Italien sorgt anfangs für Verwirrung. Was dann allerdings an Ungeheuerlichkeiten die Ermittlungen in dem Fall betreffend zur Sprache kommt, ist wirklich unglaublich, geht man davon aus, dass sie den Tatsachen entsprechen. Man kann sich kaum vorstellen, dass eine derartige Hetzkampagne und Vertuschung in der heutigen Zeit, in einem fortschrittlichen Land wie Italien, noch möglich ist. Wer sich durch die Mitarbeit von Douglas Preston am Buch veranlasst sieht, dieses zu erwerben, der sei gewarnt, dass diese eher plakativen Charakter hat, was auch die umfangreiche Bibliografie am Buchende zu bestätigen scheint. Dennoch sind seine, auf ca. 50 Seiten, aufgestellten Betrachtungen zum Thema Verbrechen und Strafe im Hinblick auf die Entwicklung des Menschen sehr interessant zu lesen. Insgesamt ist das Buch für Interessierte am Fall „Amanda Knox“ durchaus lesenswert, aber wohl auch nicht das Non plus Ultra, da doch relativ einseitig betrachtet.

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  • Unverkennbare Sympathie des Autors

    Der Engel mit den Eisaugen

    Phil Decker

    22. May 2013 um 13:15

    Da nutzt der Herr Spezi den Bekanntheitsgrad von Herrn Preston, um seinen Rachefeldzug gegen einen durchgeknallten Staatsanwalt zu führen und für die Schuldunfähigkeit des Engels einzutreten. Letzteres glaube ich dabei gerne, hätte mir aber auch mehr kritische Anmerkungen zu diesem verwöhnten Naivchen gewünscht. Trotzdem, meine Lehre aus dem Buch: Bitte niemals in die Mühlen der italienischen Justiz geraten. 

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