Douglas Preston Die Stadt des Affengottes

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 13 Rezensionen
(6)
(6)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Stadt des Affengottes“ von Douglas Preston

Eine wahre Indiana-Jones-Geschichte - eine archäologische Sensation
Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es Gerüchte über eine Provinz im Regenwald von Honduras, deren Städte reich und prachtvoll seien, ganz besonders die Weiße Stadt, auch Stadt des Affengottes genannt. Immer wieder machten sich Abenteurer und Archäologen auf die Suche nach den Zeugnissen dieser Zivilisation, die offenbar nicht zu den Mayas gehörte. Manchmal stießen sie tatsächlich auf Ruinen, aber eine wirkliche Erforschung war in dem von giftigen Schlangen und tödlichen Krankheitserregern verseuchten und vom Dschungel überwucherten Gelände unmöglich. Erst die moderne Lasertechnik, mit deren Hilfe das Gelände aus der Luft gescannt wird, ermöglichte genauere Hinweise, wo sich größere Ansiedlungen befinden. Um sie vor Ort zu untersuchen muss man sich allerdings auch heute noch auf den beschwerlichen Weg durch den Dschungel machen. Der Schriftsteller und Journalist Douglas Preston schloss sich kürzlich einer archäologischen Expedition an. Sie fand tatsächlich die eindrucksvollen Ruinen einer untergegangenen Stadt, aber sie zahlte am Ende auch einen hohen Preis.

Er nimmt uns mit in eine unbekannte Welt voller Mythen und schrecklicher Schönheit. Eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe.

— Tasmetu

Sehr interessanter Bericht über eine Expedition in die Regenwälder Honduras!

— Buchperlenblog

Aufregender Trip in den Urwald von Honduras. An manchen Stellen etwas zu trocken, aber insgesamt ein interessante Erfahrung.

— AberRush

Ein lesenswerter Expeditionsbericht über eine verschollene Stadt in Honduras.

— Sancro82

Modernes Indiana Jones in Buchform. Klasse!

— RoteFee

An der Seite von Douglas Preston erlebt man die kompl. Vorbereitung und Ausführung mit allen Schwierigkeiten einer archäologischen Expeditio

— Sigrid1

Spannende Reise ins Herz Südamerikas

— Sabine_Hartmann

Spannender Reisebericht, der interessante Fakten aus Geschichte, Archäologie und Medizin vermittelt. Packend erzählt, als wäre man dabei.

— coala_books

Stöbern in Sachbuch

Sex Story

Ein tolles informatives Buch

Ginger1986

No Mommy's Perfect

Angenehm witzige Abwechslung vom, hohen Erwartungsdruck geplagten, Alltag einer Mama.

JosefineS

Hygge! Das neue Wohnglück

Ein vor Ideen sprühendes und mit vielen guten Tipps gespicktes Einrichtungsbuch, das Glück und Gemütlichkeit vermittelt. Einfach Hygge

MelaKafer

Atlas der unentdeckten Länder

Humorvolle Lektüre von Orten jenseits der klassischen Reiseziele. Die gute Beobachtungsgabe vom Author gab mir das Gefühl mitgereist zu sein

ScullysHome

Das geflügelte Nilpferd

Mir hat der Read auf jeden Fall sehr gefallen und mir wahnsinnig viel Klarheit und Einsicht gegeben und Handlungsspielraum geschenkt!

JilAimee

Das Mysterium der Tiere

Sehr informativ und interessant

Amber144

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe

    Die Stadt des Affengottes

    Tasmetu

    30. October 2017 um 01:39

    Original-Rezension auf tasmetu.deBereits auf den ersten Seiten wusste ich: Dieses Buch ist genau mein Ding. Douglas Preston schafft es, uns Unmengen an Wissen spannend zu vermitteln. Wer hier allerdings einen Thrillerartigen Reisebericht aus dem Dschungel erwartet, wird bei der Hälfte des Buches sehr enttäuscht (und bei der anderen Hälfte sehr begeistert) sein. Zuerst dachte ich, dass mich die wissenslastigen Passagen stören würden, doch am Ende waren genau sie es, die mich vollkommen begeistert haben.Douglas Preston erzählt nicht nur von der einen Woche, in der er das Expeditionsteam rund um die Weiße Stadt begleiten durfte. Stattdessen taucht er tief in die Materie ein, berichtet uns von Legenden und Geschichten, von ehemaligen gescheiterten Entdeckern und von der Entstehung seiner Expedition. Auch lässt er die politische und gesellschaftliche Lage Honduras, die Sensation des Lidar-Geräts und im weiteren Verlauf auch medizinische Erläuterungen nicht zu kurz kommen.Das klingt vielleicht auf den ersten Blick trocken und manchmal waren es wirklich viele Informationen - doch ich war absolut fasziniert, wie viel Preston recherchiert hat und spürte diese wissbegierige, von Neugier getriebene Leidenschaft, die ihn bei diesem Buch angetrieben hat. In jeder Zeile pulsiert seine Aufregung über all diese Fakten und Erlebnisse. Dies ist kein trockenes Fachbuch irgendwelcher Experten, die mal wieder ein Paper einreichen müssen. Dies ist die Erfahrung und thematische Übersicht eines Mannes, der mit Worten umgehen kann und sich mit Eifer und tiefem, persönlichem Interesse in das Abenteuer gestürzt hat - sowohl das des Urwalds, als auch das des Recherchedschungels.Einziges Minus: Wortwahl. Allein die Klappentext-Zeile "Eine wahre Indiana-Jones-Geschichte" sehe ich mehr als kritisch (und wird von Preston selbst verurteilt). Ich bin allerdings nicht sehr häufig über Formulierungen gestolpert und wenn doch, war ich mir nicht sicher, ob es an Preston oder der deutschen Übersetzung lag. Hier wäre wohl noch Verbesserungsbedarf mit mehr Fingerspitzengefühl.Ich konnte aus diesem Buch unglaublich viel mitnehmen. Aus den unterschiedlichsten Bereichen, so zB Geschichte, Archäologie, Anthropologie, Medizin, Biologie und Politik. Für mich ist Mesoamerika noch ein recht weißer Fleck auf der Wissenskarte, weshalb ich alles begierig aufgesogen habe. Es war weder zu kompliziert, noch anspruchslos. Preston verwebt all das mit Emotionen und persönlichen Erinnerungen an diese nervenaufreibende und einmalige Zeit mit dem Team im tiefsten Dschungel. Er schreckt auch nicht davor zurück, die hässliche Wahrheit zu zeigen und bei Aussagen, die nicht gesichert sind, zeigt er immer mehrere Perspektiven auf.Er nimmt uns mit in eine unbekannte Welt voller Rätsel, Mythen und schrecklicher Schönheit.In meinen Augen absolut genial und sehr lesenswert.

    Mehr
  • Spannende Berichterstattung einer Expedition in den Regenwald

    Die Stadt des Affengottes

    Buchperlenblog

    29. September 2017 um 16:44

    "Die Schlange rührte sich nicht, ihre glänzenden Augen fest auf mich gerichtet. Es war still geworden im Urwald. (S.164)" Inhalt Douglas Preston darf mit einem Team aus Archäologen, Wissenschaftlern und Forschern zu einer Expedition zu einem der letzten weißen Flecken unserer Weltkarte aufbrechen. La Mosquitia in Honduras. Hier versprechen sich die Archäologen einen sensationellen Fund, die weiße Stadt, die Stadt des Affengottes. Dank hochmoderner Techniken ist es endlich gelungen, den Regenwald aus der Luft zu kartieren. Was sie sehen, ist eine noch unberührte Ruinenstadt mitten im wilden Dschungel. Rezension Alte Kulturen, Mythen und Legenden faszinieren mich schon mein Leben lang. Dieses Buch versprach alles zu vereinen: Abenteuer, Forschergeist und Spannung. Und ich wurde nicht enttäuscht. Doch es ist nicht das schnelle Abenteuer, auf dass wir hier stoßen. Die ersten 100 Seiten beschäftigt sich Preston mit der Geschichte der Mosquitia, mit zahlreichen gescheiterten Expeditionen auf der Suche nach der verlorenen Stadt. Detailliert beschreibt er, wie Forschungsreisen betrieben und wieder abgebrochen wurden. Erst in den letzten Jahren war die Technik so weit entwickelt, dass es möglich wurde, mit Hilfe eines LIDAR die dicht bewachsene Oberfläche des Regenwaldes zu durchbrechen. Hierzu werden abertausende Laserstrahlen auf den Boden gesandt und aus diesen Daten dann Karten erstellt. "Wir flogen über einen ursprünglichen Garten Eden und schossen Milliarden von Laserstrahlen in einen Urwald, den womöglich seit fünfhundert Jahren kein menschlicher Fuß mehr betreten hatte. Es war ein Anschlag des 21. Jahrhunderts auf ein uraltes Geheimnis." (S.119) Doch auch nachdem das Team sichere Spuren einer alten Stätte fand, dauerte es wieder lange, bevor sie alle Genehmigungen der Regierung eingeholt und den ersten Fuß in dieses unberührte Land setzen konnten. Mit Preston an seiner Seite erlebt man den Klang des Urwaldes, sieht Klammeraffen in den Baumwipfeln, bangt bei jedem Schritt, auf eine Lanzenotter zu treffen. Ohne die vorher sorgfältig erstellten Karten wäre das Team vermutlich an der Stätte vorbeigegangen, ohne etwas zu ahnen. Alles ist vom Urwald zurückerobert worden. Im weiteren Verlauf schildert Preston eingängig den Fluch, der auf der alten Stadt liegen sol, legt schlüssige Argumente vor, weshalb die ehemaligen Bewohner Hals über Kopf verschwanden. Auch werden schlimme Epidemien beschrieben, die Europäer unter Kolumbus‘ Flagge in die Neue Welt einschleppten und die Tod und Verderben über die Ureinwohner brachten. Doch dem nicht genug, der Fluch scheint auch heute noch zu wirken. Monate nach der Expedition erkrankt die Hälfte der Exkursionsteilnehmer schwer. Meiner Ansicht nach etwas zu detailliert, fast langatmig beschreibt der Autor die Krankheit, die sie befallen hat, deren Auswirkungen und Heilmethoden. Was mich sehr beeindruckte, war, dass fast keiner der Teilnehmer der ersten Expedition in späteren Jahren Abstand von diesem Projekt nahm. Viele von ihnen flogen wieder hin, führten erste Ausgrabungen durch und erforschen derzeit die untergegangene Kultur mitten im Regenwald. Fazit Ein sehr spannend geschriebenes Sachbuch; für jeden geeignet, der sich für diesen Teil unserer Welt interessiert. Hin und wieder etwas langatmig, doch lernt man recht viel über das Entdecken in heutiger Zeit, die nötige Technik und einen der letzten blinden Flecken auf unserer Erde. Bewertung im Detail Idee ★★★★★ ( 5 / 5 ) Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 ) Charaktere ★★★★☆ ( 4 / 5 ) Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 ) Emotionen ★★★☆☆ ( 3 / 5 ) = 4 ★★★★

    Mehr
  • Ein lesenswerter Expeditionsbericht über eine verschollene Stadt in Honduras

    Die Stadt des Affengottes

    Sancro82

    25. September 2017 um 19:09

    „Die Stadt des Affengottes“ von Douglas Preston ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber ich liebe Expeditionsberichte. Douglas Preston hat sich gemeinsam mit einer archäologischen Expedition auf die Spuren der „Weißen Stadt“ bzw. auch „Stadt des Affengottes“ genannt gemacht. Diese soll laut Berichten aus dem 16. Jahrhundert sich im Dickicht des Regenwaldes von Honduras befinden. Es gibt u.a. Gerüchte, dass ein Fluch auf der Stadt läge. Denn viele Archäologen und Abenteurer scheiterten bisher bei der Suche nach Zeugnissen dieser unbekannten Zivilisiation, die offenbar nicht zu den Mayas gehörte. Douglas Preston beschreibt in dem Buch wie es überhaupt zu der Expedition kam, wer schon vorher versucht hatte die Stadt des Affengottes zu finden und eben den Expeditionsalltag. Sehr faszinierend fand ich u.a. die modernen Möglichkeiten der Archäologen heutzutage und auch die außergewöhnliche Tierwelt des Dschungels. Mir hat „Die Stadt des Affengottes“ sehr gut gefallen.

    Mehr
  • Abenteuer gibt es noch

    Die Stadt des Affengottes

    RoteFee

    25. September 2017 um 11:03

    Nachdem ich eine Leseprobe von diesem Buch bekommen habe musste ich es einfach lesen. Es ist ein bißchen wie Indiana Jones begleiten.... Alte Kulturen entdecken, Abenteuer, Dschungel, Gefahren..... Und genau das ist auch Inhalt dieses Buches. Es ist kein Roman in dem Sinne, sondern ein sehr gut geschriebener Bericht über die Entdeckung der Stadt des Affengottes in Honduras. Die ganzen Vorbereitungen und Planungen, die einer solchen Expedition vorausgehen, das Entdecken selbst, und die Welle die danach kommt. Man ist mittendrin, was dem Schreibstil von Douglas Preston zu danken ist. Ich habe diese sBuch verschlungen und es hat mir so gut gefallen, das ich es jedem empfehle, der Interesse an alten Kulturen und ein bißchen Abenteuer hat. Das Sahnehäubchen sind ein paar Fotos der Expedition im Innenteil.

    Mehr
  • Abenteuer gibt es doch noch...

    Die Stadt des Affengottes

    RoteFee

    25. September 2017 um 10:45

    Nachdem ich eine Leseprobe von diesem Buch bekommen habe musste ich es einfach lesen. Es ist ein bißchen wie Indiana Jones begleiten.... Alte Kulturen entdecken, Abenteuer, Dschungel, Gefahren..... Und genau das ist auch Inhalt dieses Buches. Es ist kein Roman in dem Sinne, sondern ein sehr gut geschriebener Bericht über die Entdeckung der Stadt des Affengottes in Honduras. Die ganzen Vorbereitungen und Planungen, die einer solchen Expedition vorausgehen, das Entdecken selbst, und die Welle die danach kommt. Man ist mittendrin, was dem Schreibstil von Douglas Preston zu danken ist. Ich habe diese sBuch verschlungen und es hat mir so gut gefallen, das ich es jedem empfehle, der Interesse an alten Kulturen und ein bißchen Abenteuer hat. Das Sahnehäubchen sind ein paar Fotos der Expedition im Innenteil.

    Mehr
  • Ein Reisebericht aus dem Urwald

    Die Stadt des Affengottes

    Rubine

    24. September 2017 um 13:19

    In diesem Sachbuch erzählt der Autor Douglas Preston von seiner Expedition in den Dschungel von Honduras. Dort soll es eine noch unerforschte "Weiße Stadt" geben, deren Ruinen in den Tiefen des Waldes verborgen sind.Im ersten Teil des Buches schildert Preston die Vorbereitungen auf diese Reise und erzählt viel über die Geschichte von Honduras sowie über die gefährliche Lanzenotter, die dort im Urwald zuhause ist.Anschließend beginnt die Expedition und Preston nimmt uns mit auf seine Reise. Natürlich ist das sehr exotisch, und von Schlangen über Mücken bis hin zu Jaguaren ist alles dabei. Es ist interessant, wie die Gruppe vorgeht und welche Entdeckungen sie machen. Was ist mit den Einwohnern der weißen Stadt passiert? Wurden sie verjagt, ermodet oder starben sie an einer Krankheit?Letzteres wird immer wahrscheinlicher, als Preston mit den Teilnehmern der Expedition längst wieder zuhause in den USA ist. Plötzlich werden einige von ihnen krank. Erst nach mehreren Arztbesuchen finden sie die Ursache: Leishmaniose. Über diese Krankheit erfährt man im letzten Teil des Buches dann auch sehr viel. Ich fand das Buch durchaus interessant, aber es hatte auch seine Längen. Man sollte sich auf jeden Fall für die Geschichte von Honduras und Leishmaniose interessieren, da diese Themen einen Großteil des Buches ausmachen. Die Expedition an sich dagegen ist eher kurz, wenn auch gut beschrieben. Aufgelockert wird der Reisebericht durch einige Fotos Prestons, die er während der Reise gemacht hat. Das Buch kann ich vor allem biologisch, archäologisch und historisch interessierten Personen empfehlen. Ich fand es selbst nur bedingt interessant und lese daher lieber wieder Prestons tolle Romane!

    Mehr
  • Begleitung einer archäologischen Expedition

    Die Stadt des Affengottes

    Sigrid1

    24. September 2017 um 12:56

    Das Buch "Die Stadt des Affengottes" hat mich in meine Kindheit zurück versetzt. Die Entdeckung von unbekannten Zivilisationen und das Ausgraben von versunkenen Städten haben mich immer fasziniert. Deshalb fand ich diese Buch besonders gut. Denn ich konnte als Leser an der Seite von Douglas Preston eine archäologische Expedition in den Urwald von Honduras begleiten. Im Gegensatz zu den Büchern aus meiner Kindheit, wird hier nicht nur über die Ausgrabungen berichtet, sondern über die gesamte Vorbereitungszeit. Die Ausgrabungen an sich werden hier noch nicht beschrieben, denn diese kommen erst später. Aber hier erlebt der Leser, was auch im Vorhinein alles notwendig ist. Die ganzen bürokratischen und politischen Hindernisse für eine Ausgrabung oder auch nur für die Erlaubnis einer Erkundungstour um die angestrebte "Entdeckung" überhaupt erst zu finden. Douglas Preston hat uns tiefe Einblicke verschafft. Seine genauen Schilderungen der Vorbereitungen und der späteren Ausführung sind sehr genau. Der Leser erfährt viel über die Schwierigkeiten, die zu überwinden sind. Es geht um jahrelange Verhandlungen für Genehmigungen. Außerdem erfährt man viel über die neuen Methoden, um z.B. verborgene Mauerreste bzw. Bodenerhöhungen abweichend von der Natur zu entdecken. In diesem Buch wird alles geschildert, was notwendig für eine Expedition ist. Als Laie habe ich vieles nicht gewußt und war überrascht, wie lange sich das ganze hinzieht. Hier kam natürlich auch zum Tragen, dass Honduras ein spezielles Land ist. Die Schilderungen der Lebensweise während der Expedition fand ich gut. Jetzt erst wird einem Bewußt mit was für Sachen die Teilnehmer in Berührung kommen. Das Wetter, die Tiere, die Krankheiten, einfach das Alltägliche. Denn gerade das Alltägliche wird oft vergessen. Es geht eben nicht nur ums Ausgraben und zeigen der gefundenen Dinge. Ich fand es sehr interressant, wie die Teilnehmer mit dem ganzen umgehen. Jeder hat sich seine eigene Strategie angeeignet um mit den Widrigkeiten fertig zu werden. Auch die Darstellung der Diskussionen in der Welt der Wissenschaftler fand ich interessant. Auch hier gehen die Meinungen über die Vorgehensweisen bei Ausgrabungen auseinander. Aber das ist nur typisch - es gibt viele Meinungen zu allem. Besonders mitgenommen hat mich die Information, das sich doch viele Teilnehmer mit Leishmaniose angesteckt haben. Von dieser Krankheit hatte ich noch nie gehört. Ich hoffe, dass alle Betroffenen wieder gesund sind. Das Buch ist sehr gut geschrieben. Man kann alles gut nachvollziehen und wird nicht mit Fachbegriffen überschüttet. Wer alte Kulturen, unbekannte Städte bzw. einfach nur Archäologie mag, sollte dieses Buch lesen. Es ist eine wunderbare und ehrliche Schilderung eines lang gehegten Traums um die Entdeckung einer Stadt. Der Leser ist dabei, man kann sich reinversetzen und wird Zeuge. Die Strapazen und die Freude gleichermaßen erleben, das ist hier möglich. Ich habe das Buch mit Spannung und Freude gelesen.

    Mehr
  • Adventure meets science meets documentry.

    Die Stadt des Affengottes

    PagesofPaddy

    24. September 2017 um 09:48

    Denn genau das alles ist Douglas Prestons „Die Stadt des Affengottes“ Das Buch ist eine gelungene und gleichzeitig faszinierende Reise in eine bisher unbekannte Welt. Ich persönlich mag Abenteuerromane, die auf wahren Begebenheiten beruhen, ja total gerne. Dieses: erforschen, entdecken von Fremden Kulturen, der Kampf gegen die Natur und das Tierreich. Das sind für mich einfach richtig faszinierende, unglaublich interessante Geschichten. „Die Versunkene Stadt Z“ steht für mich nach wie vor ganz oben auf der Dschungelliste aber „Die Stadt des Affengottes“ hat sich definitiv einen Platz auf der Liste gesichert. Der Schreibstil von Preston ist, wie eigentlich immer, einfach super angenehm und auch komplexere, wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt er gewohnt verständlich. Die Geschichte liest sie wie eine Dokumentation über die Entdeckung eben jener titelgebenen Stadt. Der Autor gibt sehr viele Informationen, Hintergründe und Anekdoten preis und so wird man immer tiefer in diesen „Reisebericht“ gesogen. Manche Zeilen wirken fast schon unglaubwürdig, nur um dann später durch einen Fotobeleg (Stichwort Schlangenkopf) festzustellen, dass sich das wirklich so abgespielt haben muss. Wer also eine absolut faszinierende, spannende Entdeckerstory lesen möchte sollte unbedingt zugreifen! Ein klasse Buch.  

    Mehr
  • Unterhaltsam und lehrreich

    Die Stadt des Affengottes

    tigerbea

    22. September 2017 um 20:06

    Der Autor und National-Geographic-Journalist Douglas Preston bekommt die Gelegenheit, eine Reihe von Archäologen auf ihrer Reise nach Honduras zu begleiten. Sie suchen die "Stadt des Affengottes", die legandäre Ciudad Blanca. Doch ihre Expedition ist nicht ungefährlich. Eine der schlimmsten Gefahren begleitet sie zurück in die Zivilisation. Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf vergangene Expeditionen. Douglas Preston deckt hier u. a. einen Betrug auf, der bis heute gedeckt wurde. Leider ist dieser Teil des Buches etwas zu lang geraten und er wirkt auf die Dauer doch etwas einschläfernd. Doch ab dem zweiten Teil ist diese Langeweile vergessen. Der Autor beschreibt seine Expedition sehr lebhaft und anschaulich. Ich konnte mir das Campleben richtig intensiv vorstellen und habe mit Begeisterung gelesen. Man erfährt sehr detailliert von den Schwierigkeiten und Gefahren, die der Dschungel mit sich bringt. Und auch der letzte Teil, der medizinische Teil, ist spannend und toll zu lesen. Douglas Preston hat eine bestimmte Art zu schreiben, so daß einem die Tatsachen richtig unter die Haut gehen. Sehr gut fand ich, daß er auch die Folgen der Entdeckung der "Stadt des Affengottes" für den Dschungel beschrieben hat. Bei all seinen Beschreibungen der tödlichen Gefahren, denen die Archäologen ausgesetzt waren und den Folgen für den Dschungel durch das große Camp, als die Stadt entdeckt war, kam bei mir die Frage auf, ob Archäologie um jeden Preis sein muß.

    Mehr
  • Eine Expedition in den Dschungel ...

    Die Stadt des Affengottes

    PMelittaM

    22. September 2017 um 17:19

    Der Autor Douglas Preston nahm 2015 an einer Expedition nach Honduras teil. Dieses Buch schildert neben der tatsächlichen knapp zweiwöchigen Expedition auch die Vorgeschichte inkl. früherer Expeditionen und die Folgen.Es gibt schon lange Legenden über die Ciudad Blanca, die Weiße Stadt im Urwald La Mosquitias, doch erst mit moderner Technik konnte bewiesen werden, dass es dort tatsächlich noch unentdeckte Ruinenstädte gibt. Auch vorher gab es schon einige Glücksritter und ernsthaft Forschende, die versuchten, in dieser undurchdringlichen Dschungelgegend fündig zu werden. Nebenbei erfährt man viel über das Land Honduras, über seine Geschichte und seine Probleme.Die Expeditionsmitglieder mussten nicht nur mit Ästen werfenden Klammeraffen, hochgiftigen Schlangen und widrigen Wetterverhältnissen klar kommen, sie wären auch ohne die schon erwähnte moderne Technik an manchen Fundstätten vorbeigelaufen, denn längst wurde alles vom Dschungel überwuchert. So ging es auch zunächst darum, überhaupt festzustellen, ob sich wirklich etwas am auserwählten Ort findet, und ob es sich lohnt, oder überhaupt möglich ist, Funde freizulegen und zu bergen.Im Anschluss an diese Expedition wurden die Teilnehmer mit einer wissenschaftlichen Kontroverse und persönlichen Problemen konfrontiert, es gibt aber auch ein paar positivere Folgen der Expedition. Von all dem berichtet der Autor in seinem Buch, dass kein wissenschaftliches Sachbuch ist, obwohl darin durchaus auf manches auch tiefergehend eingegangen wird, wie etwa die Lidar-Methode, mit der erstmals nachgewiesen wurde, dass tatsächlich Ruinen vorhanden sind. Jedoch ist der Autor kein Experte, kein Archäologe, Geologe oder ähnliches, sondern Journalist und Schriftsteller. Außerdem ist seit der Expedition erst wenig Zeit vergangen, so dass man nicht zu viele Erkenntnis erwarten darf. Immerhin gibt es nun eine Theorie über das Volk, das die gefundene Stadt bewohnt hat.Douglas Preston hat seinen Text mit ein paar Fotos garniert, die ich allerdings erst relativ spät gefunden habe, dafür durfte ich dann Abbildungen bewundern, die ich mir beim Lesen bereits gewünscht hatte. Gewünscht hätte ich mir aber auch ein Personenverzeichnis, am besten mit ein paar Kurzinformationen zur jeweiligen Person – leider ist keines vorhanden. Sicher, im Fließtext erfährt man einiges über fast jede erwähnte Person, dennoch hätte ich es mir kompakt an einer Stelle gewünscht, schon, um später noch einmal nachschlagen zu können, z. B., wenn die Person noch einmal erwähnt wird. Ebenso wäre eine Zeittafel schön gewesen. Gut gefallen hat mir, dass der Stoff nicht trocken vermittelt wird, sondern z. B. mit Anekdoten angereichert ist.Ich fand das Buch interessant und spannend zu lesen, auch nachdenklich machend, und zusätzlich wurde mein Wissen, vor allem über Honduras, vergrößert. Gerne vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

    Mehr
    • 4
  • Moderne Archäologie

    Die Stadt des Affengottes

    Sabine_Hartmann

    22. September 2017 um 09:41

    Douglas Preston nimmt die Leser mit ins Innere des südamerikanischen Dschungels, in ein unerforschtes Gebiet, von dem wir wenig wissen – umso mehr Gerückte um eine große, sehr alte, ehemals sehr reiche Stadt ranken sich um dieses Gebiet. Doch bevor es ihm gelingt, dieses Gebiet zu betreten, sind zahlreiche Vorbereitungen zu absolvieren. Einerseits bietet der Autor eine engagierte Darstellung aller bisherigen Versuche, dieses Gebiet zu bereisen, andererseits beschreibt er die Kartierung des Geländes mit hochmodernen Flugzeugkameras ausführlich. Die Reise in den Dschungel selbst, die Begegnung mit den Gefahren und die tatsächlich gewonnenen Erkenntnisse machen nur einen kleinen Teil des Buches aus. Der letzte Abschnitt widmet sich unter anderem den Nachwirkungen dieser archäologischen Reise für den Autor selbst. Das Buch liest sich interessant, da der Autor es versteht, sehr präzise zu formulieren und den Lesefluss ansprechend zu gestalten. Leider sind viel zu viele Daten und Fakten verarbeitet worden. In Erinnerung bleibt selbstverständlich ein allgemeiner Eindruck, die einzelnen Stationen bleiben jedoch nicht im Gedächtnis. Einige Szenen im Urwald sind sehr plastisch und auch die sind bleibend. Begeistert haben mich die heutigen technischen Möglichkeiten und auch einige der Figuren, die ich beim Lesen etwas näher kennenlernen durfte. Da es sich hier um ein Sachbuch handelt, mögen andere größeres Interesse an den Details haben, für mich wären ein paar weniger mehr gewesen.

    Mehr
  • Spannendes Sachbuch ohne roten Faden

    Die Stadt des Affengottes

    earthangel

    17. September 2017 um 18:01

    Douglas Preston ist ein bekannter Schriftsteller und ist sofort fasziniert, als er von einer geplanten Expedition in den Dschungel von Honduras hört, wo die berühmte "Ciudad Blanca", die Weiße Stadt gefunden werden soll. Hier soll vor hunderten von Jahren eine unbekannte Kultur eine riesige wohlhabende Stadt von heute auf morgen verlassen haben. Doch was ist der Grund dafür? Und wer war dies Volk, das den Maya so ähnlich ist und doch ganz anders? Preston macht sich auf den gefährlichen Weg auf und durch den Dschungel, schlängelt sich an giftigen Lanzenottern vorbei, fängt sich fast unbekannte Krankheiten ein und findet unerwartete achäologische Schätze. Das Buch ist aufgrund seiner kurzen Kapitel schnell zu lesen und langweilt trotz seiner fast nur sachlichen Themen zu keiner Zeit. Allerdings hätte ich genau das nicht erwartet, eher einen detaillierten Reise- bzw. Abenteuerbericht à la Indiana Jones habe ich mir vorgestellt. Es gibt spannende geschichtliche Details, lustige Anekdoten und medizinsche Erkenntnisse und dazu noch ein nachdenklich machendes Fazit - aber der rote Faden ließ irgendwie zu wünschen übrig. Trotzdem lernt man als Leser viel und auch wenn man eigentlich nicht an Sachbüchern interessiert ist, ist dies hier ein interessanter Ausflug in ein recht unerforschtes Wissensgebiet. Nach dem Lesen kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich viel über Honduras, seine Infrastruktur, Probleme und Schlangenpopulation gelernt habe. Ich empfehle diesen "Roman" jedem, der kurzfristig etwas seinen Horizont erweitern möchte, ohne zu tief in das Genre "Sachbuch" einzutauchen. Kein langweiliges Buch, aber für mich auch nicht schlafraubend.

    Mehr
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

    Mehr
    • 2570

    PMelittaM

    17. September 2017 um 11:59
  • Reisebericht in eine unentdeckte Welt

    Die Stadt des Affengottes

    Galladan

    13. September 2017 um 15:07

    Die Stadt des Affengottes von Douglas Preston, erschienen im der Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) am 4. September 2017. Der Schriftsteller und Journalist Douglas Preston schließt sich einer archäologischen Expedition an die in der Mosquitia, einer unerforschten Region des östlichen Honduras, nach einer vergessenen Stadt, der Ciudad Blanca suchen will. Mit modernster Technik bereiten sie die Expedition in das Honduras von Vorgestern vor, kämpfen aber bevor sie überhaupt da sind mit dem modernen Honduras. Dies ist nicht wirklich der Bericht einer Fundstätte/Ausgrabung einer Kulturstätte. Preston nimmt uns mit in die Geschichte vor der Geschichte indem er uns von früheren Expeditionen berichtet und uns über die aktuellen Probleme die Honduras hat. Es gibt mehrere Gebiete wo die sagenumwobene Stadt des Affengottes sein könnte. So wird ein Lidar Scanner, ein für mich absolut faszinierendes Gerät, in ein klappriges Flugzeug gesetzt und mehrere erfolgversprechende Stellen gescannt. Als sich vor den Augen der Expeditionsteilnehmer eine ganze Stadt zeigt sind sie völlig aus dem Häuschen. Es dauert noch lange Zeit bis Preston seinen Fuß in die Stadt setzen kann die er dort auf dem Bildschirm sehen konnte. Da Preston und die Mehrheit der Mitglieder keine Experten für Ausgrabungen sind geht es mehr um die Auffindesituation, die Widrigkeiten in einem Expeditionslager welches unter dem fast ständig fallenden Regen zu einem Schlammpool mit Ungeziefern wird, wo einen jeden Augenblick eine tötliche Schlange den Lebenshahn zudrehen kann. Das Gefährlichste was es dort im tiefen Dschungel gibt bringen sich die Expeditionsteilnehmer zurück in die Zivilisation. Preston spricht viele verschiedene Themen in denen es um arm und reich geht an und ich hoffe, dass sich daraus noch mehr entwickeln wird. Was mir gar nicht gefallen hat ist die Art und Weise wie er in dem Buch mit Leuten umgeht die sich in einem offenen Brief an die für sie Indianer Jones Archäologe stören. Dabei hat er sich, wenn man sich den Quellennachweis ansieht recht großzügig an deren Veröffentlichungen bedient um das Buch schreiben zu können. Das wiederum ist zwar nicht verwerflich, aber ohne die Veröffentlichungen der Leute aus dem Quellennachweis hätte es wohl dieses Buch nicht gegeben und es wären nur diese kurzen Artikel in National Geographic und The New Yorker geworden. Ich selbst bin mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Für mich ist eine archäologische Expedition bisher mehr kartieren, ausbuddeln, restaurieren gewesen. Dieses Buch ist mehr ein Reisebericht und das Auffinden einer neuen Grabungsstelle und die damit verbundenen Gefahren.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks