Douglas Preston , Lincoln Child Fear - Grab des Schreckens

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Inhaltsangabe zu „Fear - Grab des Schreckens“ von Douglas Preston

Sie versuchte zu lächeln. „Es tut mir leid, Aloysius. So wahnsinnig leid.“ „Helen“, flüsterte er. „Mein Gott, ich habe geglaubt, du bist tot.“ Nur wenige Minuten dauert das ersehnte Wiedersehen mit Helen, bevor sie vor den Augen von Pendergast entführt wird! Mit unerbittlicher Härte nimmt der FBI Agent die Verfolgung auf. Doch die Täter sind ihm immer einen entscheidenden Schritt voraus. Zur selben Zeit hinterlässt ein Serienkiller an seinen Tatorten persönliche Nachrichten für Pendergast. Trotz seiner persönlichen Tragödie greift Pendergast in die Ermittlungen ein und erkennt, dass sein Wiedersehen mit Helen nur der Auftakt zu einem perfiden Komplott war. Und das ihm das Schlimmste – die grausame Wahrheit – noch bevorsteht.

Ein toller Roman, der wieder den echten Pendergast zum Vorschein bringt

— vanystef
vanystef

Wieder eine ungeheuerliche Story in die Special Agent Pendergast da hinein gerät. Viel Spannung.

— birgitfaccioli
birgitfaccioli

Sagenhaft schlecht Teil 3

— yana27
yana27

Der Abschluss der Helen-Trilogie vermochte mich leider nicht zu überzeugen und hat mich enttäuscht zurückgelassen.

— Krimifee86
Krimifee86

Ich hatte mir mehr erhofft. James Bond lässt grüßen.

— Leuchtturmwaerterin
Leuchtturmwaerterin

Thriller – Fans werden hier auf Ihre Kosten kommen, denn das Autoren-Duo liefert eine komplexe und gut durchdachte Geschichte

— knuddelbacke
knuddelbacke

Agent Pendergast ist auf Rache aus. Brilliant geschrieben, Preston und Child sind die ungekrönten Thrillerkönige.

— John_Sheridan
John_Sheridan

<3

— psy-borg
psy-borg

Die Story mit Pendergasts Frau Helen wird spannend weitergeführt.

— salino
salino

Spannend, wie immer interessante Nebenplots für Kenner des Pendergast-Universum.

— lolaluna
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  • Pendergasts Familiengeschichte

    Fear - Grab des Schreckens
    vanystef

    vanystef

    03. July 2017 um 12:42

    Inhalt:Das Buch "Fear - Grab des Schreckens" von dem Autoren-Duo Douglas Preston und Lincoln Child handelt von einem geheimen Nazi-Bund, dessen Pläne Special Agent Aloysius Pendergast vereiteln muss.Es handelt sich hierbei um den dritten Teil der "Helen-Trilogie" und ich kann nur empfehlen die vorherigen zwei Bände schon gelesen zu haben, um alles genau verstehen zu können.Das Wiedersehen mit Helen hat sich Pendergast sicher anders vorgestellt. Denn nach der etlich langen Zeit, in der er sie totgeglaubt hat, hat er sie endlich wieder, nur um sie dann erneut zu verlieren. Nach ihrem Tod fällt er in ein tiefes Loch voller Zweifel, Trauer und Depression. Um ihn dort rauszuholen, bittet ihn sein Freund Detective Vincent D'Agosta um Hilfe bei einem neuen Fall, bei dem Hotelgäste auf brutale Art ermordet und verstümmelt werden. Pendergast muss schnell feststellen, dass der Fall mehr mit ihm zu tun hat, als er dachte. Die Spuren führen ihn erneut zu dem Nazi-Bund, der ein Geheimnis mit sich trägt, das Pendergast zu tiefst erschüttert. Denn Helen war nicht die einzige, ihm nahe stehende Person, die in den Händen und somit in die Pläne der Nazis gelangte. Meinung:Nachdem mich die ersten zwei Bände rund um die Familiengeschichte Pendergasts sehr enttäuscht haben, da sie sehr nüchtern waren und Pendergast seinen tollen Charme verlor, bin ich froh, dass dieser Teil die typische Stärke der Pendergast-Romane wieder zum Vorschein bringen konnte. Die Geschichte dahinter und die zusammengeklügelten Ereignisse, die das Autoren-Duo immer gut zu vernetzen wissen, waren mit ihrer vollen Stärke zurück. Es schaffen nicht viele Autoren mich staunen zu lassen, aber Preston und Child schaffen es immer wieder, da mich viele Ereignisse sehr überraschen und nicht unbedingt vorhersehbar sind. Die beiden sind unberechenbar und genau das liebe ich an ihnen.Ich kann mit gutem Gewissen eine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Spannend , Realitätsnah

    Fear - Grab des Schreckens
    birgitfaccioli

    birgitfaccioli

    14. March 2017 um 20:53

    Eigentlich hat dieser Thriller drei Geschichten , wobei die des  Protagonisten hervorgehoben ist .Gleich am Anfang gibt es spannungsgeladene Szenen ,die dann in die nächsten beiden Geschichten übergehen. Man verliert aber nicht den Überblick.Teilweise ging mir der Szenenwechsel zu schnell und ich hätte lieber die eigentliche Geschichte weitergelesen.So blieb mir nichts anderes übrig als weiter zu lesen bis ich wieder bei der eigentlichen Geschichte war.Alles in allem ein spannender Thriller den ich gerne weiter empfehle.

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  • Sagenhaft schlecht Teil 3

    Fear - Grab des Schreckens
    yana27

    yana27

    27. December 2016 um 23:16

    Nun komme ich zum letzen Teil einer Triologie über Helen Pendergast, die leider einen enttäuschenden Höhepunkt erreicht. Ich habe gedacht, daß das 3. Band die vorherigen Teile an unlogischen Handlungen nicht übertreffen kann- aber siehe da: das Autorenpaar Preston & Child kannKaum  die Geschichte an unlogischen Handlungen und wirren klischeehaften Verschwörungstheorien sogar noch toppen. Aber eins nach dem anderen:- das Cover & Buchtitel: "Fear - Grab des Schreckens". Völlig sinnfreier   Buchtitel, die überhaupt keinen Zusammenhang zur Geschichte            steht.  Auf dem Cover ist ein ein grellfarbener Käfer abgebildet.            Warum ?  Paßt nicht zur Handlung.- Die Geschichte: Die Handlung fängt dort an, wo "Revenge" geendet     hat. Wer also  dieses Buch jetzt liest, ohne die vorherigen gelesen       zuhaben, wird sich nicht zurecht finden.Die unlogischen und                 absurde Geschichte wird also fortgesetzt. Eine Kostprobe: Kaum hat   Special Agent Aloysius Pendergast  seine geliebte und totgeglaubte     Ehefrau Helen nach 12 Jahren  wiedersieht, wird Helen von                   dubiosen Männern vor der Nase von Aloysius wieder entführt. Es       folgt eine Odyssee Querbeet durch ganz Amerika, von New York City   nach Atlanta, dann fährt er innerhalb von 6 Stunden 1000 Kilometer   zu einem Flughafen,danach  nach Mexico zu Cananea und fährt mit   einem Ducati nochmals irgendwo in die Wüste- das Ganze natürlich   blutüberströmt und im angeschossenen Zustand. Was noch                 unglaubwürdig ist: Er blieb bei dem Geschehen weit über 91                 Stunden ( also ca. 4 Tage) wach und hat nicht geschlafen. In diesem     Zustand hat er am Ende noch ein Grab geschaufelt. Ich könnte in         diesem Zustand nicht mal ein Kuchen anschneiden, geschweige das   was Pendergast anstellt.   Überhaupt stellte ich mir beim Lesen die Frage, für welche                     Aufgaben Pendergast  eigentlich beim FBI zuständig ist und warum     er für seine persönliche Kreuzzüge durch die Welt gondeln kann,         ohne für FBI an irgendeinen Fall zu arbeiten.   Ich habe nur mit Mühe und Not die Geschichte zuende gelesen und   am Ende war ich nur verärgert, daß Herr Preston und Herr Child uns   Leser für blöd genug halten, um ihnen die Geschichte abzukaufen.  

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  • Kein guter Abschluss der Trilogie

    Fear - Grab des Schreckens
    Krimifee86

    Krimifee86

    12. October 2016 um 13:43

    Klappentext: Nur wenige Minuten dauert das ersehnte Wiedersehen mit Helen, bevor sie vor den Augen von Pendergast entführt wird! Mit unerbittlicher Härte nimmt der FBI Agent die Verfolgung auf. Doch die Täter sind ihm immer einen entscheidenden Schritt voraus. Zur selben Zeit hinterlässt ein Serienkiller an seinen Tatorten persönliche Nachrichten für Pendergast. Trotz seiner persönlichen Tragödie greift Pendergast in die Ermittlungen ein und erkennt, dass sein Wiedersehen mit Helen nur der Auftakt zu einem perfiden Komplott war. Und das ihm das Schlimmste – die grausame Wahrheit – noch bevorsteht.Cover: Ich finde Cover nicht so prickelnd. Einfach weil ich nicht verstehe, was ein fluoresziender Käfer mit der Geschichte zu tun hat. Das passt irgendwie nicht so wirklich. Die Farbgestaltung finde ich aber dennoch ansprechend und das Cover macht trotz allem neugierig aufs Buch.Schreibstil: Normalerweise liebe ich die Bücher von Douglas Preston & Lincoln Child. Sie sind immer wahnsinnig spannend geschrieben und absolute Pageturner, bei denen man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Fear bildet hier keine Ausnahme, auch dieser Thriller ist sehr spannend, detailreich beschrieben und das Vorstellungsvermögen anregend.Allerdings habe ich auch ein wenig Kritik: Das betrifft zum einen die Handlung an sich, die einfach total überladen ist mit zu vielen Handlungssträngen in denen zu viel passiert. Hier hätten dem Buch ein paar Seiten mehr, die die Möglichkeit geben, alles in Ruhe anzugehen, sicherlich gut getan. Insbesondere was den Handlungsstrang mit Corrie angeht, mit dem ich absolut unzufrieden bin.Auch sehr unzufrieden bin ich mit der Entwicklung von Pendergast. Ich mochte ihn in „Fear“ leider nicht so wirklich leiden, und das ist richtig schade, da er einer meiner liebsten Charaktere in der literarischen Welt ist. Aber seine Entwicklung, seine Jammerei und sein Selbstmitleid, das war nichts für mich. Gut wiederum fand ich, dass er in diesem Roman auch mal Niederlagen einstecken und Schwächen eingestehen musste und nicht mehr wie sonst der Übermensch war.Die Story: Die Entführung von Helen, Nazis die an einem geheimen Experiment forschen, ein Hotelmörder, Corries Vater als Bankräuber, ein Doktor als Einbrecher – das Buch überschlägt sich nur so vor Ereignissen und Handlungssträngen, sodass es schwer ist zu sagen, worum es eigentlich geht. Fakt ist: Es ist einfach viel zu viel. Auf nicht einmal sechshundert Seiten so viel Handlung vernünftig unterbringen zu wollen ist schlichtweg unmöglich. Zumal ein Handlungsstrang abstruser und unrealistischer als der nächste ist.Ich bleibe bei meiner Kritik mal bei der Haupthandlung: Pendergasts Suche nach Helen und der „perfide Komplott“ auf den im Klappentext angespielt war. Insbesondere dieser Handlungsstrang war in meinen Augen ziemlich unrealistisch. Denn so sehr ich auch davon überzeugt bin, dass in vielen Ecken der Welt einiges vor sich geht, was wir uns gar nicht vorstellen können (und wollen), so sehr war diese riesige Verschwörung, die ich jetzt nicht spoilern möchte, doch in meinen Augen an den Haaren herbei gezogen. Fazit: Der dritte Teil der Helen-Trilogie mochte mich leider so gar nicht überzeugen. Das Ganze war einfach viel zu abstrus, um auch nur halbwegs realistisch zu sein. Auch Pendergast enttäuscht in diesem Teil der Reihe als Charakter. Nichtsdestotrotz schaffen die Autoren es den Leser zu fesseln, so abstrus es auch sein mag, das Buch ist spannend. Aus diesem Grund gibt es von mir drei Punkte. Zudem äußere ich die Hoffnung, dass es keine weiteren Reihen in der Reihe mehr gibt, denn diese gefallen mir schlichtweg nicht.

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  • Eine Mischung aus James Bond und Sherlock Holmes auf amerikanischem Boden

    Fear - Grab des Schreckens
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    05. August 2016 um 11:08

    Inhalt:Nur wenige Minuten dauert das ersehnte Wiedersehen von Special Agent Pendergast mit seiner Frau Helen, bevor sie vor seinen Augen entführt wird. Mit unerbittlicher Härte nimmt der FBI-Mann die Verfolgung auf. Doch die Täter sind ihm stets einen entscheidenden Schritt voraus. Zur selben Zeit hinterlässt ein Serienkiller an seinen Tatorten persönliche Nachrichten für Pendergast. Er muss erkennen, dass sein Wiedersehen mit Helen nur der Auftakt zu einem perfiden Komplott war. Und dass ihm das Schlimmste – die grausame Wahrheit – noch bevorsteht. Meine Leseeindrücke:Das Buch beginnt voller Hoffnung und guter Laune, doch bereits nach wenigen Seiten beginnt das Schrecken. Man erfährt über die Figuren Helen Pendergast, Dr. Felder und Corrie Swanson jede Menge. Ihre Geschichten laufen parallel und sind jede für sich spannend. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil besteht aus Stundenangaben, der zweite aus Kapiteln. Allerdings machen die Stundenangaben nur bedingt Sinn. Vielleicht sollen sie einfach verdeutlichen, wie zeitnah die Ereignisse geschehen. Eine eher überflüssige Angabe.Vor allem der Hauptstrang, über den geheimnisvollen "Bund" ist spannend. Allerdings hat das Buch auch seine Längen. Spannung wird oft nur über Hetzjagden aufgebaut, sodass man beim Lesen immer wieder an klassische "James Bond"-Filme erinnert wird. Das ist sehr schade, denn Spannung kann so viel mehr sein. Zwischendrin wirkt Pendergast teilweise wie ein Opium berauschter Sherlock Holmes, was leider auch wieder nur wie abgekupfert wirkt.Wirklich gut gemacht, sind die immer wieder mal auftauchenden kleinen Anspielungen auf andere Bücher der Autoren. Da macht es wirklich Sinn mal alle in der richtigen Reihenfolge zu lesen.Fazit:Die Geschichte wirkt zu konstruiert. Da will man drei parallel und für sich gute Stories miteinander verflechten und schafft es nicht so recht. Teilweise tauchen Personen auf, die dann plötzlich wieder verschwinden, ohne dass gesagt wird warum. Und auch die Spannung lässt zu wünschen übrig. Immer wieder Hetzjagden und ansonsten nur wenig Abwechslung im Spannungsbereich. Schade, ich hatte mir mehr erhofft. Trotzdem für Pendergast-Fans sicher ein nett zu lesendes Buch.

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    • 4
  • Für Pendergast-Fans ein absolutes Muss!

    Fear - Grab des Schreckens
    knuddelbacke

    knuddelbacke

    15. March 2016 um 07:48

    MEINUNGFür den Februar habe ich mir ein ganz persönliches Schmankerl aufgehoben: Mit Fear, dem bereits zwölften Band um den ebenso genialen wie eigenen FBI Agenten Pendergast findet die “Helen-Trilogie” endlich Ihren Höhepunkt.Vor allem Leser, die bereits andere Bücher um den ebenso eigensinnigen wie auch scharfsinnigen Pendergast gelesen haben ,werden wenn nicht begeistert, so doch zumindest überrascht sein über einen FBI Agenten wie wir ihn bisher nicht kannten. Noch nie waren seine Ermittlungen so persönlich und so emotional wie in dieser Reihe. So verwundert es kaum, dass wir völlig neue Seiten an dem sonst so toughen und knallharten Agenten zu sehen bekommen. Tatsächlich hatte ich am Anfang meine Schwierigkeiten mit diesem ungewohnten Bild von meinem Lieblingsermittler. Andererseits lernen wir hier vielleicht den wahren und persönlichen Pendergast kennen, der so viele Tiefschläge einstecken muss wie nie. Wird er es schaffen die eigenen Dämonen aus der Vergangenheit zu bekämpfen?Wer den ersten und zweiten Teil der Helen-Trilogie nicht gelesen hat wird es Recht schwer haben einen Einstieg in das Buch zu finden, so dass ich empfehle diese unbedingt im Vorfeld zu lesen.Thriller – Fans werden hier auf Ihre Kosten kommen, denn das Autoren-Duo liefert eine komplexe und gut durchdachte Geschichte, die bis zum Schluss spannend bleibt und den Leser mitfiebern lässt wie selten. Die unorthodoxen Ermittlungsmethoden, die Pendergast auch hier wieder anwendet, und mit denen er letztendlich immer wieder durchkommt, scheinen auf den ersten Blick unglaubwürdig und unrealistisch. Doch genau diese Methoden und die Hartnäckigkeit mit denen sie angewendet werden sind charakteristisch für diesen außergewöhnlichen Ermittler. Entweder man liebt ihn, oder eben nicht.Ohne allzu viel zu verraten möchte ich erwähnen, dass ich vor allem die Tatsache gelungen fand, dass hier das Thema Genforschung eine große und tragende Rolle einnimmt, wobei die Ermittlungen teilweise bis in das Dritte Reich und die perfiden genetischen Versuchen an Menschen zurückreichen. Das Autoren-Duo schlägt einen in geschichtlicher Hinsicht unerwartet großen Bogen und macht den dritten Teil der Trilogie zu einem echten Lesegenuss. Mein FazitFür Pendergast-Fans ein absolutes Muss!

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  • eBook Kommentar zu Fear - Grab des Schreckens von Douglas Preston

    Fear - Grab des Schreckens
    iris kueppers

    iris kueppers

    via eBook 'Fear - Grab des Schreckens'

    Ein super spannender pendergast!!! Man mag sich gar nicht vorstellen, wenn im naechsten buch die generationen !!! Auf einander treffen, brrrrrr ;-))

    • 2
    Uwe Glaser

    Uwe Glaser

    23. June 2015 um 17:06 via eBook 'Fear - Grab des Schreckens'
  • „Helen“, flüsterte er. „Mein Gott, ich habe geglaubt, du bist tot.“

    Fear - Grab des Schreckens
    nscho-tschi

    nscho-tschi

      Sie versuchte zu lächeln. „Es tut mir leid, Aloysius. So wahnsinnig leid." Er schwieg. Jetzt, nach all den Jahren, stellte sie fest, dass sie die Gedanken hinter seinen silberfarbenen Augen nicht mehr lesen konnte.Er zitterte ein wenig. Als er wieder zu ihr hinschaute, hatte sich sein Gesichtsausdruck verändert. „Helen“, flüsterte er. „Mein Gott, ich habe geglaubt, du bist tot.“ (S.11) Das Wiedersehen mit seiner tot geglaubten Frau Helen ist für Special Agent Pendergast nur von kurzer Dauer. Vor seinen Augen wird sie entführt. Er setzt alles daran, ihre Entführer zu verfolgen und sie zu retten. Als er wieder kommt, ist er ein anderer, seelisch total zerbrochener Mensch. Corrie Swanson geht zu ihrem Vater, um bei ihm Schutz vor Nazis zu suchen. Dort versucht sie, das Verbrechen aufzuklären, für das ihr Vater fälschlicherweise beschuldigt wird. Und Dr. Felder begibt sich in Gefahr, als er versucht, das Geheimnis um Pendergast Mündel Constances Vergangenheit zu lüften. Währenddessen werden in New York grausame Morde von einem wie es scheint skrupellosen Mann verübt. D'Agosta, der mit diesem Fall beauftragt ist, holt Pendergast dazu. Dieser wird mit seiner eigenen, erschreckenden Vergangenheit konfrontiert. Um das seit langer Zeit bestehende und grausame Geheimnis zu lüften, begibt er sich direkt in die südamerikanischen Wälder – in das eigentliche Schlangennest. Die Handlung wechselt zwischen mehreren Orten, Geschehnissen und der Sicht verschiedener Protagonisten. Dies bietet einem die Gelegenheit, einmal kurz Luft zu schnappen – obwohl man dabei eigentlich nur noch weiter in den Spannungsring gesogen wird. Der Leser bekommt einen Einblick in die rätselhafte Vergangenheit des FBI-Agenten und in einen teil von dessen Persönlichkeit, von der bis jetzt noch niemand etwas gesehen hat. Preston/Child haben wieder einmal eine ausgezeichnete Mischung aus Wissenschaftsthriller, Horror und Spannung mit vielen überraschenden Wendungen in ''Fear'' geschaffen, weshalb ich das Buch zum Schluss kaum noch aus der Hand legen konnte. Es ist nicht unbedingt zwingend, die vorherigen Bände um Pendergast zu kennen, doch ist es auf jeden Fall hilfreich, da immer wieder Figuren aus den anderen Büchern auftauchen und in der Handlung mitmischen. Wie immer sehr spannend, grausam und erschreckend gut. Ausgezeichnet! „Für mich ist die Situation klar. Du hast keine Wahl. Zu lange schon ist dieser Wettkampf, dein Wettkampf indirekt geführt worden, entlang der Peripherie deines wahren Widersachers. Du musst das Nervenzentrum – die Heimat, die Schlangengrube – direkt angreifen. Du musst nach Nova Godói gehen.“ (S.342)

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    • 2
  • grab des schreckens

    Fear - Grab des Schreckens
    wildfire

    wildfire

    22. June 2014 um 13:13

    das buch beginnt recht spannend,verliert aber zunehmend an der selben. dieser pendergast-roman ist mit den vielen vorgängern (siehe biblio) nicht zuvergleichen(aber da möge sich jeder selbst ein bild machen). die auflösung der erzählten geschichtsfäden geht sehr weit in die vergangenheit zurück (beginnt etwa bei dem pendergastroman "formula". auch die auflösung was es mit dem geheimnisvollen bund auf sich hat(stellt sich als nachfolgeorganisation alter nazis heraus),ist nicht sehr spannend. alles in allem ist das ende der trilogie (fever,revenge und fear) nicht so spannend wie man es am anfang hätte erwarten können.

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  • Ein Muss für alle Pendergast-Fans!

    Fear - Grab des Schreckens
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    25. October 2013 um 12:07

    In diesem Buch wird Agent Pendergasts private Welt auf den Kopf gestellt. Erst taucht seine totgeglaubte Ehefrau Helen wieder auf und wird gleich darauf entführt. Pendergast verfolgt die Entführer, kann jedoch die Ermordung seiner Frau nicht verhindern. Er fällt in ein seelisches Loch. Dann bekommt es sein Freund d´Agosta mit einem verrückten Killer zu tun, der harmlose Hotelgäste ermordet und fein säuberlich zerlegt. Obwohl Pendergast eigentlich nichts mit dem Fall zu tun hat und mit seiner Trauer kämpft, wird sein Interesse daran geweckt. Wenig später taucht der angebliche Sohn von Pendergast verletzt und zerlumpt in der Villa seines Vater auf und berichtet eine haarsträubende Geschichte. Darin erfährt der FBI-Agent, dass Helen Zwillinge in Brasilien bekommen hat und der Zwillingsbruder die Hotel-Morde auf seine Kosten begeht. Wissenschaftliche Analysen bestätigen das. Wenig später wird sein Sohn vom mörderischen Bruder erneut entführt. Pendergasts Recherchen führen in ein abgelegenes Habitat von Nazis im brasilianischen Dschungel, deren Forschungen noch schlimmer sind, als die von Mengele und Co. im zweiten Weltkrieg. Es kommt zu einem aufregenden Showdown, bei dem Vater gegen Sohn kämpft. Mit "Fear" ist dem legendären Autorenduo Preston/Child wieder ein spannender Thriller mit einigen Mysteryelementen gelungen. Hierin wird der Agent Pendergast um so menschlicher darstellt. Allerdings erinnerte mich sein unglaubliches Geschick, fast aussichtslose Situationen zu lösen an eine Mischung aus Superman und McGyver. Trotzdem ein absolutes Muss für alle Pendergast-Fans!

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  • Einfach wieder genial

    Fear - Grab des Schreckens
    alvareth

    alvareth

    28. July 2013 um 12:10

    Der letzte Teil der Helen Trilogie klärt endlich die komplette Geschichte um Pendergasts Frau auf.Unheimlich spannend...

  • Würdiger Abschluss der Trilogie

    Fear - Grab des Schreckens
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    04. July 2013 um 00:51

    Wer hält schon ein solches Wechselbad der Gefühle aus? Aloysius Pendergast denkt, dass seine Frau Helen tot ist und trauert, dann findet er sie nach zwölf Jahren wieder und ist überglücklich, nur um kurz darauf erleben zu müssen, wie seine Frau entführt wird, was ihn überaus wütend macht. Schließlich wird sie vor seinen Augen erschossen, er begräbt sie in der Wüste und – trauert? Nein, dieser Ausdruck ist zu schwach. Pendergast ist völlig am Boden zerstört, er ist nicht mehr er selbst, er lässt sich gehen, igelt sich ein, lässt niemanden an sich heran und hat einen tödlichen Medikamentencocktail vor sich auf dem Tisch. War´s das mit diesem genialen FBI-Agenten? Zum Glück nicht, denn seinen Freunden gelingt es, ihn mittels eines interessanten Falls aus seinem Tief zu holen. D´Agosta lässt sich nicht abwimmeln und lässt die Unterlagen einer neuen Mordserie bei Pendergast liegen. Ein überaus brutaler Serienmörder treibt sein Unwesen in Hotels, und stört sich nicht daran, dass er in den Überwachungskameras deutlich zu sehen ist und sogar DNS-Spuren zurück lässt. Als Pendergast schließlich doch einen Blick in die Akte wirft, sind seine Lebensgeister geweckt. Denn ihm ist klar, wer die Morde begangen hat, und das macht die Sache zu einem äußerst persönlichen Fall. Die Suche nach dem Hotel-Mörder vermischt sich mit der Suche nach dem Mörder seiner Frau, und in beiden Fällen führen die Spuren nach Brasilien. Und dort trifft Pendergast auf einen Gegner, der ihm überlegen ist. Familien spielen eine große Rolle in diesem Buch, und wie man sich denken kann, geht es bei Pendergast kompliziert zu. Aber auch Constanze und Corrie werden mit Familienangelegenheiten konfrontiert. Wie in allen Romanen dieser Reihe wird man von der ersten Seite an mitten ins Geschehen geworfen. (Dieses Buch schließt nahtlos an den Band „Revenge“ an, den man besser vorher gelesen haben sollte.) „Fear“ ist ein rasantes Kopfkino und durchweg spannend. Mir persönlich nahmen die Kampfszenen allerdings ein wenig zu viel Raum ein, und wie immer bleibt die Glaubwürdigkeit völlig auf der Strecke. Aber das macht nichts, ich mag die Figur Pendergast so gern, dass ich darüber hinweg sehe. Pendergast wirkt auf mich wie aus der Zeit gefallen. Seine Methoden und seine Persönlichkeit erinnern an Sherlock Holmes, und die in den Büchern erzählte Geschichte hat ebenfalls einen starken Bezug zum 19. Jahrhundert. In diesem Band spielt auch die jüngere Vergangenheit eine Rolle. Eine unrühmliche natürlich, denn Pendergast deckt geheime Forschungen auf, denen auch Helen zum Opfer gefallen ist, und die ihn direkter betreffen, als er geahnt hätte. Dieser Thriller ist ein würdiger Abschluss der reiheninternen Helen-Trilogie, und ich freue mich schon auf die nächsten Fälle mit Aloysius Pendergast und einem der neu eingeführten Charaktere.

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  • Vergeltung

    Fear - Grab des Schreckens
    baronessa

    baronessa

    22. June 2013 um 14:51

    Aloysius trifft nach vielen Jahren seine tot geglaubte Frau wieder. Die Begegnung dauerte nicht lange, denn Helen wird entführt. Ihr Bruder stirbt und Aloysius wird schwer verletzt. Trotz der Verletzung macht sich Aloysius auf der Suche nach ihr. Nichts kann ihn aufhalten, er hat nur ein Ziel – Helen zu finden. Als er sie endlich bei den Entführern aufspürt, wird Helen erschossen. Aloysius bestattet seine Frau in der Wüste. Diesmal weiß er, dass Helen wirklich tot ist und er ist daran schuld. Aloysius ist am Boden zerstört. Er zieht sich komplett zurück und hat nur ein Ziel – sterben! Seine Freunde versuchen ihm zu helfen, aber Aloysius verweigert jede Hilfe. Inzwischen versucht Dr. Felder das Geheimniss um Constances Herkunft zu lösen. Nichts lässt er unversucht und bringt sich selbst in Gefahr. Corrie Swanson ist auf der Flucht. Sie kann nicht ihr altes Leben aufnehmen und Pendergast ist nicht zu erreichen. Was soll sie tun? Sie springt über ihren Schatten und fährt zu ihrem Vater. Die einzige Möglichkeit, damit sie aus der Schusslinie kommt. Sie rechnet allerdings nicht damit, dass sie einen Raubüberfall aufklären muss. Und ausgerechnet ihr Vater soll ihn verübt haben. In einem Hotel wird eine übelzugerichtete Leiche gefunden. D’Agosta bekommt den Fall zugeteilt. Der Psycho lässt nicht nur seine eigene DNS am Tatort zurück, sondern ist auch von der Überwachungskamera gut getroffen. Als der Mörder wieder zuschlägt, versucht D’Agosta Pendergast einzuschalten. Aber der hat kein Interesse. Die Unterlagen bleiben bei ihm liegen. D’Agosta versucht jede Möglichkeit, den Mörder zu finden. Jedes Mal lässt der Mörder seine DNS da, jedes Mal wird er von der Überwachungskamera aufgezeichnet, jedes Mal liegt eine Notiz bei dem Opfer – aber die Polizei und das FBI kommen einfach nicht weiter. Dann schlägt Pendergast die Notizen auf und traut seinen Augen nicht. Der Mörder ist sein Bruder! Die DNS stimmt! Pendergast erwacht zum Leben und schaltet sich in die Untersuchung ein. Er verfolgt eine Spur, die Wahrheit sieht allerdings ganz anders aus. Pendergast hat nicht damit gerechnet. Sein Freund D’Agosta muss sich entscheiden, steht er vollkommend hinter Pendergast oder zu seinem Dienstgrad. Diesmal könnte es seinen Job kosten und das kann er sich diesmal nicht leisten. Pendergast ist nicht nur auf der Suche nach dem Mörder, sondern auch auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau. Beide Spuren führen nach Brasilien. Als Pendergast die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen will, steht er vor einer Entscheidung. Und diesmal ist der Mörder besser als er. Super! Da haben sich die Autoren wieder einmal selbst übertroffen. Spannend bis zum Schluss! Vollkommend unerwartete Wendungen geben der Geschichte einen neuen Schliff. Ich war auch erstaunt, dass sich diesmal Pendergast gehen lässt. Auch sein Freund D’Agosta entscheidet sich gegen ihn. Das ist neu. Auch finde ich gut, dass es jemand gibt, der noch besser ist als er. Eine gute Idee. In den Strudel von Ereignissen lassen sich kleine Geschichten wieder finden, die aus den vorhergegangenen Büchern stammen. Lose eingefügt, aber dann zusammengefügt. Eine gute Mischung aus Krimi, Thriller und Abenteuer. Ich habe das Buch verschlungen und konnte nicht mehr aufhören mit lesen. Den Teil vorher "Revenge - Eiskalte Täuschung" sollte man schon lesen, damit man die Handlung nachvollziehen kann. FEAR ist die Fortsetzung davon. Ich lese unheimlich gern diese Reihe von Agent Pendergast. Sie sind immer spannend und ziehen mich in den Bann.

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  • Abschluss der „Ehe-Trilogie“

    Fear - Grab des Schreckens
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    17. June 2013 um 13:27

      In den letzten fünf Büchern um den charismatischen, leicht mythischen und ganz anders gelagerten FBI-Agenten Aloysius Pendergast, gegen den selbst Sherlock Holmes noch einen deutlichen Nachholbedarf an logischen Betrachtungen und dem Achten auf die feinsten Feinheiten hätte, waren durchweg die „inneren Familienverhältnisse“ des reichen, aus alter Familie stammenden, von Personal in herrschaftlichen Häusern und Wohnungen umsorgten und Rolls Royce fahrenden Agenten (der für sie symbolische Summe von einem Dollar pro Jahr seinen Dienst versieht, sich dafür aber herausnimmt, dieses auf seine ganz eigene Art und Weise zu tun) Thema der Ereignisse.   Drei Bände kreisten dabei um den Kampf gegen sein „böses Alter Ego“, seinen Bruder Diogenes, die letzten beiden Bände nahmen die dramatische und Pendergast an den Rand des Verstandes bringende Geschichte mit seiner Ehefrau Helen in den Blick. Helen, die, wie sich herausstellte, enge Verbindungen mit der Nazizeit und den genetischen Zwillingsexperimenten eines Dr. Mengele hatte. Nazis, die auch in der Gegenwart noch rührig sind. Helen, die bei einem Unfall vor 12 Jahren bereits ums Leben gekommen schien und wie durch ein Wunder wieder auftauchte. Helen, die am Ende des letzten Bandes (an den „Fear“ nahtlos anschließt) bei ihrem Wiedersehen mit Pendergast im Central Park entführt wird.   Auftakt zu einer einsamen Verfolgungsjagd mit dramatischem Ausgang, Eröffnung eines weiteren, belastenden und eigentlich unvorstellbaren Familiengeheimnisses. Und als wäre dies nicht belastend genug selbst für einen bis in die Tiefen kühlen Ermittler, der schon viel an fast „Zwischenweltlichem“ erlebt hat seit seinem ersten Auftritt in „Relic“, sind diese Geheimnisse seiner Frau Helen eng verbunden mit einem brutalen Serienmörder.   Der ebenfalls bereits seit Beginn der Pendergast Reihe gut bekannte Inspektor Vincent d´Agosto sieht sich hin- und hergerissen zwischen seiner Pflicht, ordentlich zu ermitteln, dem Versuch, Pendergast wieder inneres Leben einzuhauchen und dem Konflikt der Loyalität, Pendergasts Ermittlungsergebnisse nicht weitergeben zu sollen. Eine Gemengelage, die zur Eskalation führt und Pendergast zum Schluss alleine zur „Quelle des Bösen“ aufbrechen lässt.   Gewürzt wird auch dieser Band, wie alle Bücher um Pendergast herum, mit dem ein oder anderen Nebenstrang, bei dem Personen früherer Romane und engerer bis weiterer Verbindung mit Pendergast eigene Geschichten erhalten. Corrie, die angehende Polizistin, findet ihren Vater und versucht, diesen zu retten. Constanze, das Mündel Pendergast, fasziniert ihren ehemaligen Arzt so sehr, dass dieser höchste Gefahr auf sich nimmt, das Rätsel um Constanzes Alter (Schwerpunkt eines früheren Romans) aufzuklären. Dies allerdings sind Einschübe, die mit der Hauptgeschichte der Nachforschungen durch Pendergast keine Verbindung im Buch erhalten.   Wie immer mit einer Prise gerade noch an einem Faden mit der Realität erklärbarer Ereignisse führen die Autoren nun auch diese engere „Familiengeschichte“ mit einem dramatischen und kriegerischen Finale zu Ende. Eine Geschichte, in der Perndergast auf einen Gegner treffen wird, der ihm, erstmalig, in fast allen Bereichen überlegen ist.   Das Ganze, ebenfalls wie immer, mit überraschenden Wendungen, fast unmöglichen Befreiungen aus tödlichen Gefahren (bei so manchem Kugelhagel in engen Räumen) und einer Standhaftigkeit bis zum Letzten.   Flüssig, gut und spannend zu lesen, wie alle Pendergast Romane, sei doch angemerkt, dass das „Familienthema“, die Verflechtungen mit der weiteren Vergangenheit und die ständige „Selbstbetroffenheit“ des Pendergast nun doch langsam zu einem Ende kommen sollten. Schön wäre in naher Zukunft wieder einmal einen Roman um den Special-Agent zu erleben, der sich durchgehender auf einen Fall konzentriert und nicht in elegischer Weise um das Innenleben des Mannes und seine familiären Verflechtungen herum kreist.   Solide und gut, spannend und überraschend als Abschluss letztlich von sechs Bänden der Familienkonflikte auf Thriller Niveau dann auch wirklich als Abschluss zu begrüßen.

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