Douglas Preston Fever Dream

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  • Rezension zu "Fever Dream" von Douglas Preston

    Fever Dream
    Ankelilli

    Ankelilli

    25. May 2010 um 09:20

    Douglas Preston und Lincoln Child haben mit diesem Buch ein neues Abenteuer des wohl charismatischsten FBI Agenten der Literatur veröffenticht- Special Agent Aloysius Pendergast. Der Handlungsstrang ist klar- Vor 12 Jahren kam seine Frau bei einem tragischen Jagdunfall ums Leben- es stellt sich heraus, daß es ein Mord war. Von Rache getrieben und mit der Hilfe seines Freundes Lieutenant Vincent D'Agosta macht er sich auf die Suche nach den Tätern und Fädenziehern im Hintergrund. Dabei tun sich für ihn Abgründe auf, in denen seine Frau eine zweite Persönlichkeit verkörpert hatte. Rätsel um einen Maler, ein Gemälde, eine Krankheit und einen Sumpf gilt es zu lösen. Spannend und schlüssig wird der Leser auf eine wilde Reise entführt, verwirrt, belustigt und unterhalten. Mein persönlicher Eindruck ist der eines sehr gelungenen Kriminalromans. Möglicherweise sehe ich alles durch meine rosaglitzernde "ich-liebe-Pendergast-Brille" nicht wirklich objektiv, aber dennoch war das Buch absolut fesselnd. Man lernt ganz neue Seiten an ihm kennen, Dinge, die man kaum für möglich gehalten hatte. Das Team D'Agosta/ Pendergast funktioniert wirklich großartig- bis etwa zur Buchmitte. Was dann passiert, möchte ich nicht vorwegnehmen, denn es war eine Überraschung für mich und eine interessante Gestaltung der Geschichte. Neue Charaktere werden eingeführt, die sicher auch noch in folgenden Romanen eine Rolle zu tragen haben. Meine Lieblingsszene im Buch war der "final showdown", der nicht wie üblich spannungsgeladen und mysteriös geschrieben ist, sondern einfach amüsant und befreiend. Auch sonst stellt der Roman keine bizarren Mythen oder Geheimnisse in den Mittelpunkt, das macht es authentischer als die vorangegangenen Pendergastromane. Mein Fazit: ein absolut gelungener Roman, nicht nur für Fans des Agenten bedingungslos zu empfehlen.

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