Maniac - Fluch der Vergangenheit

von Douglas Preston und Lincoln Child
4,3 Sterne bei170 Bewertungen
Maniac - Fluch der Vergangenheit
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Gluecksklees avatar

Special Agent Pendergast ist immer für eine Überraschung gut - und seine exzentrische Familie auch.

K

Großartiger Abschluss der Diogenes Trilogie.

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Inhaltsangabe zu "Maniac - Fluch der Vergangenheit"

»Die Binden waren vom Gesicht der Mumie gerissen worden, der Mund mit den schwarzen Lippen stand offen, ein stummer Protestschrei angesichts dieser Schändung. In der Brust der Mumie klaffte ein großes Loch ...«

In einem Kellergewölbe des New York Museum of Natural History ruht ein besonderer Schatz: das Grabmal des Senef aus dem Tal der Könige. Nun soll es wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden - doch schon bei den Restaurierungsarbeiten gibt es einen Toten. Ist er das erste Opfer eines uralten Fluchs? Special Agent Aloysius Pendergast hat einen anderen Verdacht - und verfolgt die Spur eines Wahnsinnigen, den er besser kennt als jeder andere.

Maniac von Lincoln Child, Douglas Preston: Spannung pur im eBook!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426509722
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:575 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.06.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.10.2007 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein moderner Sherlock Holmes
    Ein fulminanter Abschluss der Trilogie- mit einem Cliffhanger, der mehr verspricht

    Bereits letzten Monat hatte ich das erste Mal eine Rezension zu diesem Buch gepostet,  unendlich enttäuscht darüber, dass die simple Tatsache, dass dieses Buch als Abschluss einer Trilogie innerhalb der Serie um Pendergast gedacht war, weder auf dem Cover noch auf dem Klappentext verzeichnet war. Es als Einzelband behandelnd, gab ich drei Sterne. 
    Allerdings hat mich die Geschichte und vor allem der Protagonist Aloysius Pendergast so begeistert,  dass ich mir zeitnah die anderen beiden Teile besorgt, und das Buch nochmal in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. 


    Als Abschluss der Trilogie innerhalb der Serie gesehen, ist dieses Buch einfach phänomenal. Es nimmt sich wahnsinnig viel Zeit und Raum, um die komplexen Beziehungsverflechtungen zu erklären und authentisch darzustellen. 
    Die Szene, in der Pendergast aus dem Gefängnis ausbricht, erinnert fast schon an Ganovenfilme wie Oceans 11, so gewitzt und unvorhersehbar ist die Handlung.  
    Hinzu kommt der herausragend dargestellte Protagonist Pendergast mit seinem Freund Vincent D'Agosta  (der in diesem Teil leider nicht gar so viel Raum einnimmt). 
    Das Autorenteam Preston und Child hat da eine unglaublich gut aufgebaute und authentisch recherchierte Serie aufgebaut, von der ich die anderen Teile gewiss auch irgendwann lesen werde.  

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein moderner Sherlock Holmes
    Spannend und gut aufgebaut

    Zunächst muss ich angeben, das dies eigentlich der letzte Teil einer Trilogie ist. Dummerweise bekam man den Umstand, dass man zum besseren Verständnis zumindest den zweiten Teil gelesen haben sollte,  erst auf der LETZTEN Seite mitgeteilt! Wieso kann man sowas nicht auf der ersten Seite bekannt machen. 


    Denn obwohl ich den Roman und auch den an einen modernen Sherlock Holmes erinnernden Protagonisten großartig fand, wurde kein einziger Charakter wirklich erklärt und eingeführt.  Man befand sich in einer Geschichte, die zugegebenermaßen großartig geschrieben und aufgebaut ist, und fragte sich, warum die Personen nicht genauer dargestellt werden.  Ich wiederhole: weder auf dem Buch,  nicht in dem Buch konnte man ersehen, dass dies ein Reihenteil ist. Noch dazu,  war der Klappentext irreführend. So was ärgert mich und hat mir das Ende einer Trilogie,  die ich wahrscheinlich lesen werde,  weil das Ende großartig ist, versaut.  Schade... Das wäre ein Fünf-Sterne-Buch gewesen,  aber aus Trotz geb ich jetzt drei! 

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Maniac - Fluch der Vergangenheit

    Verflucht spannend! Dieser Thriller hat mich keine Sekunde losgelassen.

    Auszug: Die Binden waren vom Gesicht der Mumie gerissen worden, der Mund mit den schwarzen Lippen stand offen, ein stummer Protestschrei angesichts dieser Schändung. In der Brust der Mumie klaffte ein großes Loch …

    In einem Kellergewölbe des New Yorker Museum of Natural History ruht ein besonderer Schatz: das Grabmal des Senef aus dem Tal der Könige. Nun soll es wieder für die Öffentlichkeit zugäönglich gemacht werden, doch schon bei den Restaurierungsarbeiten gibt es einen Toten. Ist er das erste Opfer eines uralten Fluches? Special Agent Pendergast hat einen anderen Verdacht und verfolgt die Spur eines Wahnsinnigen, den er besser kennt als jeder andere.


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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Geschwisterhass

    Inhalt: In einem lange vergessenen Kellergewölbe des New York Museum of Natural History ruht ein besonderer Schatz: das Grabmal des Senef, das während des napoleonischen Ägyptenfeldzugs im Tal der Könige entdeckt wurde. Nun soll es wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden – doch schon bei den Restaurierungsarbeiten gibt es einen Toten. Ist er das erste Opfer eines uralten Fluchs? Special Agent Aloysius Pendergast hat einen anderen Verdacht: Das Verbrechen trägt die Handschrift eines ebenso brillanten wie eiskalten Wahnsinnigen. Und bei diesem handelt es sich um niemand anderen als seinen eigenen Bruder Diogenes …

    Cover: Das Cover finde ich schon alleine deshalb super, weil es total auf den Inhalt des Buchs abgestimmt ist. Im Buch geht es ja um die Eröffnung des Grabmals des Senef und genau das zeigt ja auch das untere Bild: Eine Person, die durch ein altes Grabmal läuft. Im oberen Teil des Covers hingegen sieht man eine Insellandschaft und einen Vulkan. Ich möchte an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, aber das Bild passt unglaublich gut zum zweiten Teil des Buches. In meinen Augen daher ein perfektes Cover.

    Schreibstil: Gibt es wie immer nichts zu meckern. Ich finde es echt toll, wie die beiden Autoren wissenschaftliche Aspekte mit so viel Spannung und Unterhaltung vermengt an den Leser bringen können. Absolut grandios. Speziell in „Maniac“ hat mir gut gefallen, dass man auch mal Charaktere, die ansonsten eher blass geblieben sind, besser kennen lernen durfte. So zum Beispiel Constanze, der hier eine wichtige Rolle zuteil wurde.

    Die Story: Die Story an sich fand ich leider stellenweise etwas fade. Das bin ich so von Preston / Child nicht gewöhnt. Es hat sich einfach manchmal wie Kaugummi gezogen, während wirklich spannende Sachen dann relativ kurz und knapp abgehandelt wurden. Mich hat zum Beispiel sehr gestört, dass Pendergast in einem Pendergast-Roman über weite Strecken gar nicht vorkam. Hier hätte ich mir etwas mehr Präsenz gewünscht. Beispielsweise hätte man ja seinen Ausbruch aus dem Gefängnis wesentlich komplexer darstellen können.

    Fazit: Mir hat „Maniac“ recht gut gefallen. Es war wieder einmal spannende Unterhaltung, in der mir aber wie schon erwähnt zu wenig Pendergast drin war. Der Roman hatte außerdem einige Längen und vieles, das vorhersehbar war. Insgesamt betrachtet war es kein schlechter Roman, aber sicher auch nicht der beste aus der Pendergast-Reihe. Insofern gibt es von mir drei gute Punkte.

    Kommentare: 1
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    WolffRumps avatar
    WolffRumpvor 5 Jahren
    Spannend und inhaltlich originell

    Genre:
    Thriller

    Inhalt:
    Um von einem Skandal abzulenken, beschließt das New York Museum of Natural History in seinen Räumen eine pompöse Ausstellung zum Grab des Senef aus Ägypten durchzuführen, ein Vorhaben, das bereits in den 30er Jahren aufgrund von Todesfällen, die angeblich mit einem auf dem Grabmal liegenden Fluch zu tun hatten, abgebrochen werden musste. Das auf verschlungenen Wegen nach New York gelangte Grabmal war damals in den Kellergwölben des Museums eingemauert worden und war in Vergessenheit geraten.

    Wieder kommt es bei den Vorbereitungen zur Ausstellung zu grausamen Todesfällen unter den Mitarbeitern des Museums, die die Museumleitung jedoch nicht von ihrem Vorhaben abbringen können.

    Laura Hayward, ein Captain der New Yorker Polizei, übernimmt die Ermittlungen. Schnell stellt sich heraus, dass die Todesfälle offenbar von Mitarbeitern des Museums verübt wurden, die alle eine seltsame Gehirndeformation aufweisen. Die Ursachen bleiben im Unklaren. Parallel zu den offiziellen Ermittlungen von Captain Hayward nimmt sich eine Gruppe um den ehemaligen und derzeit unschuldig im Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses einsitzenden FBI Special Agent Aloysuis Pendergast des Falles an. Sie verdächtigen Diogenes Pendergast, den wahnsinnigen Bruder des Agenten, mit den Taten in Zusammenhang zu stehen und außerdem einen Anschlag während der Eröffnungsfeierlichkeiten zu planen. Sie befreien den Agenten und versuchen gemeinsam, den Anschlag zu vereiteln und Diogenes zur Strecke zu bringen.


    Autoren:
    Douglas Preston und Lincoln Child sind ein Duo, das bereits zahlreiche Bestseller gemeinsam verfasst hat. Maniac ist Teil einer Romanreihe um Pendergast.

    Perspektive:
    IdR kapitelweise wechselnde, personale Perspektiven.

    Erzählzeit:
    Vergangenheit.

    Setting:
    Das Museum als Haupthandlungsort wird sehr detailliert und kenntnisreich beschrieben. Einer der Autoren hat früher in diesem Museum gearbeitet. Die Schilderung der Örtlichkeiten ist authentisch und bildgewaltig und sicher die zentrale Stärke des Romans. An Originalität und Kopfkino-Potenzial mangelt es dem Setting nicht. Die riesigen Kellergewölbe des Museums voller seltsamer Artefakte erweisen sich als perfekte Kulisse. Selbst ohne Handlung wäre diese Reise spannend.

    Struktur und Spannungsbogen:
    Das auslösende Ereignis ist im Falle dieses Thrillers kein actionreicher Knaller (Attentat etc.), sondern ein Paket ohne Absender, das dem Museum zugestellt wird und in dem sich die zu Staub zerstoßene und zuvor entwendete Juwelensammlung des Museums befindet. Um diesen Zwischenfall vergessen zu machen, plant die Museumsleitung die Ausstellung, um die sich der Großteil der Handlung dreht. Dass der Antagonist der Absender des Paketes ist, ahnt der Leser relativ schnell, da sich alles um die geplante Ausstellung dreht und jeder halbwegs vernünftige Autor dieses Ereignis zum Zeitpunkt des zentralen Auftritts des Antagonisten wählen würde. Das tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. Der Roman ist eine Kombination eines klassischen Whodunit-Krimis, in dem ein Kommissar ermittelt, wer für die Todesfälle im Museum verantwortlich ist und einem Verhinderungs-Thriller, in dem verschiedene Personen versuchen, einen Anschlag zu verhindern.

    Die Autoren nutzen dieses duale Potential geschickt. Zusammen mit den wechselnden Perspektiven der handelnden Personen werden immer wieder neue Twists und Spannungshochs erzeugt, die schließlich im Anschlag und einem Nachspiel münden, indem der bereits bekannte Täter gejagt wird. Selbst Sidestories, wie die Befreiung des Bruders des Antagonisten aus dem Gefängnis, sind clever gemacht, handlungsgetrieben und spannend.

    Die Autoren arbeiten ihre Storyline professionell ab, praktisch jedes Kapitel endet mit einem angemessenen Cliff Hanger, der den Leser zwingt, weiterzulesen.

    Eine Stärke des Romans ist seine inhaltliche Originalität. Sowohl das Setting als auch die perfide und intelligente Methode, mit der der Antagonist seine Opfer in den Wahnsinn treibt, sind sehr speziell.

    Der Storyaufbau und die eingesetzten Techniken sind professionell und in der Wirkung spannend, aber auch nicht wirklich ausgefallen. Die Inhalte werden dem Leser im Gedächtnis bleiben, der Aufbau ist dagegen m E etwas zu schematisch geraten.

    Charaktere:
    Hier hat der Roman für mich seine größte Schwäche. Die Autoren schaffen durch die Vielzahl der mit einer eigenen Erzählperspektive ausgestatteteten Figuren ein hohes Erzähltempo. Der negative Effekt ist, dass es zwar einen definierten Antagonisten gibt, der, wenn auch etwas spät, ausreichend Kontur erhält, dass es daneben aber mit der Polizistin, ihrem Ex, einer Kuratorin, ihrem (überflüssigen) Journalisten-Ehemann, einem Techniker, seinem Kollegen, einem fiesen FBI-Mann, einem Gefängnisdirektor nebst Mitarbeitern und A. Pendergast und seinem Mündel einfach zu viele Figuren gibt, in deren Perspektive der Leser eintaucht. Das ist overdone. Aufgrund der quantitativen Dichte wird bei einzelnen Figuren auf Klischées im Hinblick auf Rollenmodelle zurückgeriffen und die Zuordnung gut vs. böse gerät, mit Ausnahme des Antagonisten, zu eindimensional. Ein echter Protagonist, der ausreichend Identifikationspotential für den Leser aufweist, und ein Opfer, das man besser kennenlernt und um dessen Schicksal man fürchtet, hätte der Geschichte gut getan. A. Pendergast ist dieser Protagonist, er gibt aber zu viel Handlung an die Kuratorin und an die Polizistin ab, die beide dennoch eindimensional und farblos bleiben. Natürlich nimmt A. Pendergast im Höhepunkt das Heft in die Hand, aber das ist nicht genug, um die Handlung aus seiner Perspektive tier genug mitfühlen zu können.

    Besonders das Ende der Geschichte, das zuvor auf einen klassischen existentiellen Bruderkampf hinauszulaufen scheint, wird aus Sicht des Protagonisten verschenkt, er wird zum Zuschauer und bekommt außer schemenhaften Eindrücken von der Kampfszene nichts mit. Der Leser leider auch nicht, da diese Szene aus seiner Sicht geschildert wird, obwohl nur sein Mündel und der Antagonist aktiv beteiligt sind. Plötzlich ist der Antagonist weg. Verschwunden im Vulkan, den man in der Szene leider auch nicht en détail zu sehen bekommt. Ein potenziell großartiges Bild wird vergeben, man stelle sich vor, dass der Protagonist seinen eigenen Bruder in den Vulkan stürzen muss, um sein Mündel zu retten. Er wäre zugleich Sieger und Verlierer gewesen, ein tragischer Held, der dadurch an Format und Identifikationspotenzial für den Leser gewonnen hätte. Die Szene hätte sich uns unauslöschlich eingebrannt. Angesichts der Professionalität und ‚Bilderfreundlichkeit’ der Autoren bleibt das Ende für mich unverständlich. Wenn der Antagonist in einem evtl. angedachten 4. Teil der Serie wieder auftauchen soll – na gut, aber das hätte man befriedigender lösen können.

    Das Problem der mangelnden Figurentiefe haben viele Thriller, nur hier wäre es nicht nötig gewesen. Eine interessante Nebenfigur, aus der man mehr hätte machen können, ist z B das Mündel von A. Pendergast, das vom Antagonisten sehr elegant verführt wird und das ganz zum Schluss der Geschichte die dominierende protagonistische Figur wird. Sie ist seltsam, geheimnisvoll und spielt, obwohl sie einen geringen quantitativen Anteil an der Geschichte hat, qualitativ in der Liga der beiden Pendergasts. Da Maniac der dritte Titel einer Serie ist, haben die Autoren offenbar eine bessere Vertrautheit der Leser mit den Figuren vorausgesetzt. Meine Kritik bezieht sich auf die Stand-alone – Sicht von Maniac. Die Teile 1 und 2 vorausgesetzt, verändert sich der Eindruck ggf..

    Sprache/Duktus:
    Die Sprache ist, so weit man dies bei einer Übersetzung beurteilen kann, bildhaft, kraftvoll und für einen Thriller mindestens angemessen. Etwas zu klischéehaft sind eine Reihe von Methapern geraten. ‚Blut in den Adern gefrieren’ etc. kann man eleganter lösen, aber des Lesers Kopfkino wird insgesamt sehr effektiv bedient. Insbesondere die sprachliche Umsetzung des Museums-Settings ist herausragend.

    Fazit:
    Die Schwäche, die das Buch allerdings mit vielen Serien-Thrillern gemein hat, ist, dass der Roman zwar inhaltlich besticht, dass die Schreibtechnik dahinter allerdings vorhersehbar bleibt. Plotaufbau, Perspektiven, Kapitelübergänge, etwas klischéehafte Figuren und Metaphern – die Formalia des Schreibens sind für meinen Geschmack sehr professionell, aber eine Idee zu schematisch umgesetzt. Vieles wirkt drehbuchartig durchkonzipiert. Im Hinblick auf die Anforderungen mancher Verlagslektoren für Spannungsliteratur, ist der Roman ‚checklistenfreundlich’. Die Punktzahl, die dabei herauskommt ist sehr hoch, aber etwas mehr Individualität hätte ich mir angesichts des Potenzials, das Setting und Handlung bieten, gewünscht. Hinsichtlich des wichtigsten Ziels eines Thrillerautoren, fesselndes Kopfkino zu erzeugen, reüssiert das Autorenduo durch authentische Settings und eine bildhafte sprachliche Umsetzung der abwechslungsreichen und durchweg spannenden Handlung uneingeschränkt.

    Subjektive Bewertung:
    Wer spannend und inhaltlich originell unterhalten werden möchte und kenntnisreich beschriebene Settings liebt, dem sei Maniac uneingeschränkt empfohlen. Für diejenigen Leser, die sprachliche Orginalität und Virtuosität höher bewerten und mehrdimensionale und tiefe Charaktere auch in einem Thriller erwarten, gibt es bessere Lösungen.

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    Manschas avatar
    Manschavor 7 Jahren
    Rezension zu "Maniac - Fluch der Vergangenheit" von Lincoln Child

    Die Bösartigkeit von Diogenes hat mich mehrmals empörend aufschreien lassen. Man fühlt sich seltsam hilflos, obwohl man weiß, dass die Autoren ihren Hauptakteur sicher nicht im Stich lassen werden. 5 Sterne!

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    Gluecksklees avatar
    Glueckskleevor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Special Agent Pendergast ist immer für eine Überraschung gut - und seine exzentrische Familie auch.
    Rezension zu "Maniac" von Douglas Preston

    Wieder mal ein Buch von Douglas Preston & Lincoln Child - und ich gebe es ganz offen zu, wenn ich Bücher dieses Autorenduos bewerte, dann bin ich ein wenig befangen, vor allem, wenn es um die Bücher rund um Special Agent Pendergast geht. Dieser Agent ist einfach nur genial, ein absolutes Unikum. Man mag ihn oder man kann ihn nicht ausstehen, so sehe ich das wenigstens.
    Maniac baut auf den vorangegangenen Band auf, man sollte also beim Lesen unbeding die Reihenfolge beibehalten, sonst versteht man nicht, wieso Pendergast auf einmal im Gefängnis sitzt und sich einer Anklage wegen mehrfachen Mordes gegenübersieht.
    In diesem Roman trifft man auch auf viele, einem inzwischen ans Herz gewachsene Charaktere wie Bill Smithback und Nora Kelly. Aber auch D'Agosta treffen wir wieder.
    In Maniac ist es von unglaublicher Bedeutung, dass Agent Pendergast aus dem Hochsicherheitsgefängnis befreit wird, in dem er eingesperrt wurde, während er auf seine Verhandlung wartet. Denn es liegt an Pendergast, den teuflischen Plan seines eigenen Bruders Diogenes zu vereiteln.
    Wie immer haben Preston & Child im Duo einen sehr spannenden Thriller abgeliefert, in dem nicht nur der kriminalistische Teil der Handlung beleuchtete wird, sondern auch das Auf und Ab im Privatleben der jeweiligen Personen. So haben Bill und Nora inwzischen geheiratet. *g*
    Vier Sterne, weil ich das Ende nicht wirklich gelungen fand und mit dem halben Cliffhanger auch nicht so wirklich glücklich bin. Wer das Buch gelesen hat, wird verstehen, was ich meine, aber an dieser Stelle möchte ich der Handlung nicht zu weit vorausgreifen. Ihr sollt das Buch ja schließlich noch mitsamt dem dazugehörigen Nervenkitzel lesen können. ^-^

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    scarlett-ohs avatar
    scarlett-ohvor 8 Jahren
    Rezension zu "Maniac" von Douglas Preston

    Maniac ist ein solider Thriller wie von Preston/ Child gewohnt. Es handelt sich um den dritten Pendergast Roman, man muß die vorgänger nicht gelesen haben, aber es empfiehlt sich schon. Der Haupthandlungsort ist wieder ein Museum aber es laufen mehrere Handlungsstränge nebenher die nachher zusammen kommen.
    Gut und spannend, keine allzu schwere Lektüre die man auch gut nebenher lesen kann.-

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    Melli2505s avatar
    Melli2505vor 9 Jahren
    Rezension zu "Maniac - Fluch der Vergangenheit" von Lincoln Child

    Der 7. Band der Pendergast-Reihe ist wie ein einziger Showdown der vorangegangenen 6 Bände. Hier werden endlich alle Fragen gelöst, die nach den anderen Büchern geblieben sind. Und das Ganze vor der beeindruckenden Kulisse des New York Museum of Natural History und dem Grabmal des Senef. Sehr spannend, auch wenn man nicht im Detail hinter die Fassade schauen sollte, denn da ist nicht alles schlüssig. Egal - hier geht es nicht um Realismus. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und war vollkommen in den Bann gezogen.

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    Malibus avatar
    Malibuvor 9 Jahren
    Rezension zu "Maniac - Fluch der Vergangenheit" von Lincoln Child

    Diogenes Pendergast will sein perfektes Verbrechen ausführen, doch sitzt sein Bruder, Aloysius Pendergast, im Gefängnis und weiß nicht, wie er dies verhindern soll. Im Naturhistorischen Museum in New York wird eine Sensation vorbereitet - das Grab des Senef wird zur Ausstellung vorbereitet. Ein Investor hat eine Menge Geld dazu gestiftet, damit es zur Ausstellung kommt. Auf dem Grab liegt anscheinend der Fluch der Pharaonen und prompt sterben auch Arbeiter bei der Vorbereitung. Ist dies wirklich vom Fluch wegzuführen oder steckt da was anderes dahinter? Pendergast entkommt aus dem Gefängnis und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, seinen Bruder aufzuhalten.
    Das Ende der inoffiziellen Pendergast-Trilogie ist wirklich faszinierend spannend und auch grundböse. Die Autoren jagen einen wieder von Seite zu Seite und man kann einfach nicht aufhören, da man wissen möchte, was dahinter steckt. Die Personen sind wieder detailgetreu beschrieben und auch realitätsnah, so dass man sich schnell in sie hineinfühlt. Man sollte die zwei Bände (Burn Case und Dark Secret) der Trilogie gelesen haben, um auch gut mitzukommen, wobei man das sicher auch unabhängig lesen kann.

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