Douglas R. Hofstadter

 4.4 Sterne bei 75 Bewertungen
Autor von Metamagicum, Einsicht ins Ich und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Douglas R. Hofstadter

Douglas Richard Hofstadter

Alle Bücher von Douglas R. Hofstadter

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Cover des Buches Metamagicum9783423304269

Metamagicum

 (6)
Erschienen am 01.09.1994
Cover des Buches Einsicht ins Ich9783608930382

Einsicht ins Ich

 (6)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches Ich bin eine seltsame Schleife9783608944440

Ich bin eine seltsame Schleife

 (4)
Erschienen am 01.03.2008
Cover des Buches Die Analogie9783608946192

Die Analogie

 (2)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Le Ton Beau De Marot0465086454

Le Ton Beau De Marot

 (2)
Erschienen am 22.05.1998
Cover des Buches Godel, Escher, Bach0465026567

Godel, Escher, Bach

 (1)
Erschienen am 21.09.2011

Neue Rezensionen zu Douglas R. Hofstadter

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Rezension zu "Die Analogie" von Douglas R. Hofstadter

Ein faszinierendes Buch mit einem neuen Blick auf unser Denken
lesestundenvor 5 Jahren

Dieses Buch stellt eine faszinierende und neue Art auf unser Denken zu blicken vor und zeigt ein einfaches, aber sehr weitreichendes Konzept und reflektiert sich selbst mit zahlreichen Analogien. Mit vielen hervorragenden Beispielen bauen Hofstadter und Sander das Konzept der Analogien auf und beleuchten diese Sichtweise unsere kognitiven Denkprozesse von verschiedenen Standpunkten aus. Ein großartiges Buch, das sehr lesenswert ist und meinen Blick auf das Denken auf eine unerwartete Weise erweitert hat. Ein Buch zum nochmal lesen, denn alle Gedanken und Konzepte kann man nicht auf einmal erfassen und zu vielen Aspekten kann man für sich schon viel nachdenken.

Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2015/06/die-analogie-das-herz-des-denkens-douglas-hofstadter-emmanuel-sander/

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M

Rezension zu "Die Analogie" von Douglas R. Hofstadter

Fulminant
michael_lehmann-papevor 6 Jahren

Fulminant

Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft, Physik und Psychologie treffen in diesem Buch durch zwei anerkannte Protagonisten Ihrer Zunft aufeinander, die, jeder für sich, längst umfassend bewiesen haben, wie fundiert und intensiv sie in je ihrem Fach forschen.

Und nun legen beide auf den 700 Seiten des Buches (mit einem fast überbordenden Anhang versehen, der keine Wünsche zur vertiefenden Weiterarbeit am Thema offen lässt) eine „Quintessenz“ ihres Schaffens gemeinsam dar. Die „Denk-Formel“, könnte man sagen.

Die Möglichkeit, in „Analogien zu denken“ ist es, welche die Autoren als den Kern und das „eigentlich Eigentümliche“ des menschlichen Denkens setzen. Und damit auch eine klare und überzeugend argumentierte Grenze im Buch zementieren zu allen aktuellen Formen und Forschungen in Richtung einer KI.

Ein Buch im Übrigen, dass bei Weitem nicht als trockener Lehrstoff oder abgehobene Abstraktion daherkommt, sondern sich sehr geerdet liest. Und, vor allen, wie schon seit „Gödel, Escher, Bach“ vor allem von Hofstadter gewohnt, ein „praktisches Buch“. Die Inhalte, die Theorien, die Thesen werden, Seite für Seite, begleitend und immer wieder dem Leser erlebbar gestaltet. Mit Aufgaben, Denksätzen, vor allem mit dem „Hervorrufen von Analogien“ im Leser selbst bei der Lektüre des Buches.

Das ist so gut umgesetzt, dass man mit Fug und Recht dieses Buch als „Erlebnis bezeichnen kann, vom sehr hohen Informationsgewinn ganz zu schweigen.

„In diesem Buch über das Denken werden Analogien und Begriff die Hauptrolle spielen, denn ohne Begriffe kann es kein Denken geben und ohne Analogien keine Begriffe“.

Schon im Prolog stellen die Autoren ihre Kernthese vor Augen. „Analogien“ sind es, die das „Denken des Menschen“ statuieren und konzipieren. Ohne die Fähigkeit des Gehirns zur Bildung von Analogien gäbe es somit kein Denken und keinen Menschen. Analogien, die sich stetig in einem „Prozess“ entwickeln und entfalten, die veränderbar sind, die zu einer ganz anderen Form „lebenslangen Lernens“ die Grundlage bilden, als es enge Rahmungen von Pädagogik und Bildung vorherrschend bis dato in den Raum gesetzt haben.

„Indem das Gehirn sich pausenlos bemüht, sich mit Hilfe des Alten und Bekannten das Neue und Unbekannte zu erschließen“ und dies mit eingeprägten, aber auch immer wieder neu in Zusammenhänge gesetzte Analogien vollzieht.

Alle, was geschieht, wir so rasch aufgefasst, in Begriffe „hineingepackt“, die wiederum je nur eine Momentaufnahme zunächst bilden, um dann mit weiterem „analogischem Denken“ ständig überprüft, variiert, neu geordnet zu werden in diesem ständigen Prozess im Menschen, sich der aktuellen Welt gegenüber aktuell zu halte. Welterfassung und damit Selbstverständnis, Einordnung der Dinge und der „Anderen“ durch einen Prozess fließender Analogien und Begriffsbildungen, die „die Welt“ auf der Basis langerlernter Erfahrungen und „Abgleichungen“ doch immer wieder neu erfassen und ordnen.

Ein einsichtig klingendes Modell, das zunächst gar nicht so bahnbrechend daherkommt. Desto länger aber der Leser den Gedanken der Autoren darin folgt, „einfachen Analogien“ den Vorzug vor strukturiertem, logischen Systemen folgenden, analysierenden und deduzierendem Herangehensweisen geben, bis hin zur umwerfenden „Neu-Interpretation“ des Werkes Einsteins, das hat schon hier und da fast etwas Berauschendes, immer aber zeigt sich das Buch als sehr verständlich und gut zu lesen.

Ein Buch, das beeindruckend aufzeigt, wie sehr der Mensch von seiner je eigenen Deutung, von seinen Erfahrungen, von seinen eigenen „inneren Bildern“ geprägt ist, wie sehr die Welt nach diesen ordnet und wertet und wie wenig Einfluss „höhere Logik“ oder „sachgerechte Ableitungen“ ihn darin innerlich ins Wanken bringen. Aber auch, wie sehr die Interpretationstechniken des Menschen von seinem frühen Umfeld geprägt wurden und damit bestimme Analogien und Begriffe tief verankert vorliegen. Ohne damit ein abgeschlossenes System zu bilden, sondern gerade aufgrund des „Analogischen“ des Denkens immer wieder Flexibilität in das System hineinfließt.

Damit bildet das Buch auch einen Aufruf, sich mehr an „das Sichtbare“ zu halten, das „Fassbare“. Denn dort und demgegenüber entstehen umgehend und immer wieder Analogien und Begrifflichkeiten, die dann wiederum das Denken selbst in einen neuen, konstituierenden Prozess führen.

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre über das, was dem menschlichen Denken zu Grunde liegt und was, wie die Autoren sagen, zu lange Zeit seiner Aufwertung harrte.

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Rezension zu "Gödel, Escher, Bach" von Douglas R. Hofstadter

Rezension zu "Gödel, Escher, Bach" von Douglas R. Hofstadter
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Kurzgefasst: EPIC aber recht anspruchsvoll! Aber mein neues Lieblingswerk

Langgefasst: eine mathematische Odysee durch Kunstwerke Eschers, Werke Bachs, mathematische Theorien und Konzepte, Geschichten historischer Figuren, neue erfundene Geschichten, Künstliche Intelligenz, Wahrnehmung, Interpretation, Realität und Selbstreflexion.

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Douglas R. Hofstadter wurde am 15. Februar 1945 in New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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