Douglas Rushkoff

 4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor*in von Survival of the Richest, Virtuality Club und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Douglas Rushkoff, geboren 1961, ist Professor für Medientheorie und digitale Wirtschaft am Queens College der City University New York. Er gilt als einer der Vordenker, aber auch schärfsten Kritiker digitaler Entwicklungen. Er verfasste zahlreiche Bücher und prägte die Begriffe »viral gehen« sowie »Digital Natives«.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Douglas Rushkoff

Cover des Buches Survival of the Richest (ISBN: 9783518029992)
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Rezension zu "Survival of the Richest" von Douglas Rushkoff

Leseluder
Einblicke in die Gedankenwelt von Menschen, die den Kontakt zu ihrem Menschsein verloren haben

Aufgrund von Beobachtungen, die sich in den letzten Jahren gehäuft haben, bin ich im Rahmen einer kleinen Recherche auf das Buch gestoßen. Ich hatte mir versprochen, ein wenig mehr über die Triebfedern zu erfahren, die derzeit den technologischen Wandel und das, was man im Allgemeinen unter Fortschritt versteht, vorantreiben. Nach der Lektüre bekam ich eine kleine Ahnung davon, warum so vieles eher seltsam und nicht zum eigentlich doch angestrebten Besseren verläuft. 

Beim Lesen entsteht das Bild einer völlig abgehobenen Tech-Milliardärskaste, die mit durchschnittlichen Menschen nicht mehr viel gemein hat – oder besser haben will – und die unseren Planeten, den sie im Grunde schon aufgegeben hat, samt dessen Bewohnern nur als Verfügungsmasse ansieht. Daraus scheint sich auch der Hang zu erklären, für jedes Problem eine technische Lösung bei der Hand zu haben, die das Problem aber nur scheinbar angeht und im Endeffekt eher vergrößert. (Persönliche Anmerkung: Ich selbst wurde damals zum ersten Mal richtig stutzig, als für die als gut gegen die Klimaerwärmung geframte Gigafactory zur Produktion von E-Autos große Waldflächen gerodet und mit Fabrikhallen zugebaut wurden, was eigentlich genau das Gegenteil bewirkt. Die Vorgehensweise, bestehende, gewachsene Strukturen zu zerstören, um es mit technischen Lösungen angeblich besser zu machen, scheint zum Modus operandi zu gehören. Im Buch werden noch andere Beispiele genannt..)

Es entsteht kein gutes Gefühl beim Lesen mit Blick auf die Zukunft. Es gab viele Stellen im Buch, die ich am liebsten angestrichen hätte, wenn ich denn einen Stift in der Hand gehabt hätte. Noch einmal werde ich es jedoch nicht lesen, um all die kompakten Gedanken herauszufiltern, denn genau das Lesen war hier für mich ein Problem. Das Buch ist inhaltlich sehr dicht gepackt. Es werden viele Namen genannt, die ich – als absoluter Outsider bei solchen Themen – nicht kenne, weshalb es manchmal zu abstrakt für mich war. Ich hatte auch das Gefühl, dass sich vieles wiederholt. Trotzdem bereue ich nicht, das Buch gelesen zu haben, auch wenn ich mich ganz schön durchkämpfen musste.

Cover des Buches Virtuality Club (ISBN: 9783548312040)
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Rezension zu "Virtuality Club" von Douglas Rushkoff

goddess.pain
Rezension zu "Virtuality Club" von Douglas Rushkoff

Eine Mischung aus Drogen, Party, Musik und Verschwörungstherien - für mich die perfekte Mischung!

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