Dr. Erwin Meckelburg Geheimnisvolle Ostern

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Inhaltsangabe zu „Geheimnisvolle Ostern“ von Dr. Erwin Meckelburg

Dieses Buch ist eine Einladung an alle Menschen, die Frieden, Gleichheit und Freiheit lieben. Herzlich willkommen zu einem Osterspaziergang durch phantastische und zauberhafte Bilder alter Mythen und Bräuche. Phantastisch sind die Mythen, die sich um das Osterfest ranken. Phantastisch sind diese Bilder, weil sie mit der beschriebenen Blicktechnik etwas sehen, was sie so nicht wahrnehmen. Wunder über Wunder reihen sich aneinander. Und auch die Jahreszeit, in der das Osterfest begangen wird, es ist der erste Sonntag nach dem ersten Frühlings-Vollmond, enthielt für das, während der Evolution des Menschen erwachende Bewusstsein, manches Rätsel. Bäche und Seen werden von ihrem Eispanzer befreit, Regen prasselt hernieder und die Lebensfreude von Tieren und Pflanzen bricht sich Bahn. Neues Leben wird überall in großer Zahl geboren. Das tägliche Brot ist wieder für Menschen und Tiere leichter zu beschaffen als im Winter. Die Wurzeln des Osterfestes reichen zurück bis in die Zeit, in der Moses seine Mitbürger aus der ägyptischen Sklaverei führte. Aus diesem Anlass feierten sie das "Paschafest". Nach einer Fastenzeit, die als Erinnerung der entbehrungsreichen Flucht stattfand, wurden Lämmer geschlachtet und als Festmahl verzehrt. In welchem Jahr das genau war, weiß man nicht. Historiker vermuten, dass dieser Aufstand, je nach den überlieferten Quellen, 1446 v. Chr. oder aber ca. 1250 v. Chr. stattfand. Die Geschichte des Osterfestes schlägt also den Bogen bis hin zu einem Fest des Triumpfes der Selbstbefreiung der Juden. Der Teil der Juden, der an Jesus, den Messias, als den prophezeiten Erlöser glaubte, stellte zum Paschafest eine Analogie her, indem er in Jesus das Lamm sah, das als Sohn Gottes den Freitod wählte, um sich selbst und diesen Teil der Juden vom irdischen Überlebenskampf zu befreien. Aus dem Fest des Triumpfes der Selbstbefreiung der Juden von Unterdrückung und Sklaverei ist ein Auferstehungsfest, ein Fest der Befreiung von irdischer Not und Unterdrückung nach dem Tod, bei den Christen geworden. Während Moses und seine Anhänger ein Fest zum Gedenken an die Selbstbefreiung aus der ägyptischen Sklaverei feierten, gedachten die Anhänger von Jesus mit einem Fest der Selbstbefreiung vom irdischen Dasein, von Krieg, Hunger, Not und Seuchen durch die Auferstehung von den Toten, und als Folge davon, ein Weiterleben im himmlischen Paradies. Erst die klassische bürgerliche Literatur und Philosophie hat die Verbindung von der Gedenkfeier an die Auferstehung des "Herren Jesus Christus" zum Aufstand gegen die Fesseln der irdischen Verhältnisse hergestellt. Marx fasste diese progressiven Ideen in genialer Weise in seiner Auffassung von Freiheit zusammen und übergab sie als Vermächtnis den Menschen, die den materiellen Reichtum der Gesellschaft schaffen. Ihre Selbstbefreiung ist die Erringung der Herrschaft über ihre eigene Vergesellschaftung. Ostern wurde in der christlichen Urgemeinde wahrscheinlich schon wenige Jahre nach Jesus' Hinrichtung und Auferstehung von den Toten gefeiert. Erst im Jahre 325 einigten sich die Kirchenväter auf Regeln, wie das Osterfest zu gestalten sei. Indes blieben die verschiedenen Völker und Kulturkreise bei ihren traditionellen Frühlings- und Fruchtbarkeitsfesten, die sich teilweise bis heute erhalten haben. Ostereier, Osterhasen, Küken und Lämmer haben sich weltweit als Symbole verbreitet. Ostern ist mit der Globalisierung zu einem Freudenfest geworden, in dessen Mittelpunkt Feiern, Essen und Trinken stehen. Aber auch die Kämpfe gegen Unterdrückung und Ausbeutung sowie die Zerstörung der natürlichen Umwelt knüpfen an die Idee der Selbstbefreiung an. Aktivisten der Friedensbewegung aus verschiedenen politischen und weltanschaulichen Strömungen legen ihre Aktionen gern in die Zeit des Osterfestes. Das ist heute dringender als je zu vor, weil einige Regierungen, allen voran die der USA, einen bisher unvorstellbaren Rüstungsboom anschieben, weil die meisten Wissenschaftler für Projekte des Krieges, für Vertreibung, Hunger und Tod arbeiten, weil die schöpferische Kraft der Menschheit auf die Konstruktion von Feindbildern, anstatt auf ein friedliches Zusammenleben der Völkergemeinschaft, auf die Entwicklung von Drohnen, Kampfrobotern, biologischen und chemischen Kampfmitteln ausgerichtet wird. Menschen dieser Erde vereinigt euch und bietet diesem mörderischen Wahnsinn die Stirn. Ostern ist ein fröhliches Fest. Alle Sorgen, aller Gram und Kummer, die Ängste vor Epidemien, Verbrechen und Kriegen sollen besiegt werden. Mit diesem Fest sammeln Menschen die Kraft, um aufzustehen, um diese Missstände schon auf der Erde zu überwinden. Das sind die Themenbereiche, die der Autor mit seinen Autostereogrammen gestaltet.

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