Dr. Lucia Moiné Reise ins Unbekannte

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Inhaltsangabe zu „Reise ins Unbekannte“ von Dr. Lucia Moiné

In vielen Familien kursieren Geschichten, die unheimlich oder für die Betroffenen unerklärbar sind, wie z.B. jüngst Verstorbene, die sich noch einmal bei ihren Lieben verabschieden, ein Hausgeist, der die neuen Mieter durch allerlei Phänomene ängstigt, Kinder, die ins Nichts winken und sich scheinbar mit der Wand unterhalten... Derartige wahre Geistergeschichten hat die Autorin gesammelt und zu Papier gebracht, um zu zeigen, wie verbreitet auch heutzutage solche Erlebnisse noch innerhalb der Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes sind. Darüber hinaus werden auch mögliche rationale Erklärungsmodelle nicht außer Acht gelassen.

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  • Leserunde zu "Reise ins Unbekannte: Wahre Geistergeschichten aus dem deutschsprachigen Raum" von Dr. Lucia Moiné

    Reise ins Unbekannte
    LucyMoregan

    LucyMoregan

    Spuk, Geister und paranormale Phänomene ... ... sind das Thema der Sachbuch-Reihe "Reise ins Unbekannte", die auch teilweise als Vorlage für die TV-Serie "Haunted" diente, bei deren erster Staffel die Autorin auch selbst vor der Kamera stand. Es sind mittlerweile 3 Bände erschienen. In dieser Leserunde könnt Ihr je ein Exemplar von jedem der 3 Bände als eBook im Wunschformat erhalten. Es ist also eine Kombi-Leserunde ... ;)   Es handelt sich hier um Sammlungen von paranormalen Erlebnissen, die direkt von den Augenzeugen, bzw. aus deren direktem Umfeld stammen, und in deren eigenem Wortlaut ohne Veränderungen, Ausschmückungen oder Spannungsbogen erzählt wurden. Wer also eine ausgefeilte Geschichte erwartet, wird sicher damit nichts anfangen können. Wer sich jedoch für wahre Geistergeschichten interessiert, wird hier fündig. Auf Wunsch kann auch der Kontakt zu den Augenzeugen vermittelt werden, sollten Fragen aufkommen. Im ersten und zweiten Teil gibt es außerdem je ein Kapitel, das sich mit rationalen Erklärungen befasst. Band 3 wartet dafür zusätzlich mit einer Vorstellung unterschiedlicher Geisterjägergruppen und ihrer spannendsten Fälle auf - eine Art gelbe Seiten der Paranormalszene. ;)   Unten findet Ihr Klappentexte und einige Geschichten aus den 3 Bänden, zum Reinlesen. Wer in den Lostopf für die Reihe hüpfen will, beantwortet bitte diese Frage: Was fasziniert Dich am Paranormalen? Die Gewinner(innen) verpflichten sich, zeitnah hier in der Leserunde in den einzelnen Abschnitten zu kommentieren und am Ende für jedes Buch eine Rezension zu verfassen, die mindestens auf Amazon und lovelybooks erscheinen wird, gerne auch an anderer Stelle. :) Die Auslosung erfolgt am Montag, den 15.5.17. Es werden 7 x 3 eBooks vergeben. Bitte nennt mir Euer Wunschformat! Klappentexte Band 1: Reise ins Unbekannte: Wahre Geistergeschichten aus dem deutschsprachigen Raum In vielen Familien kursieren Geschichten, die unheimlich oder für die Betroffenen unerklärbar sind, wie z.B. jüngst Verstorbene, die sich noch einmal bei ihren Lieben verabschieden, ein Hausgeist, der die neuen Mieter durch allerlei Phänomene ängstigt, Kinder, die ins Nichts winken und sich scheinbar mit der Wand unterhalten ... Derartige wahre Geistergeschichten hat die Autorin gesammelt und zu Papier gebracht, um zu zeigen, wie verbreitet auch heutzutage solche Erlebnisse noch innerhalb der Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes sind. Darüber hinaus werden auch mögliche rationale Erklärungsmodelle nicht außer Acht gelassen. Band 2: Reise ins Unbekannte 2: Geister, Spuk und Phänomene im deutschen Sprachraum Auch im zweiten Band der «Reise ins Unbekannte» dreht sich wieder alles um unheimliche Phänomene: verstorbene Verwandte geben ein letztes Zeichen zum Abschied, Hausgeister erschrecken ihre «Mitbewohner», Augenzeugen berichten von ihren Erlebnissen in Spukschlössern und sogar ein Vampir treibt sein Unwesen. Die Autorin hat eine Vielzahl unheimlicher Augenzeugenberichte gesammelt, die uns zeigen, wie verbreitet diese Erlebnisse auch heutzutage noch sind. Das Schlusskapitel umfasst eine Sammlung an kurzen Interviews mit Persönlichkeiten, die sich mit der Thematik des Paranormalen im weitesten Sinne befassen.   Band 3: Reise ins Unbekannte 3: Den Geistern auf der Spur Die Angst vor dem Tod und die Frage nach einem Weiterleben darüber hinaus ist so alt wie die Menschheit. Es ist ein tröstlicher Gedanke, nach dem physischen Tod noch weiterzuexistieren. Dabei werden Geister und Spuk oft als Beweis für eine Unsterblichkeit der Seele angesehen. Dieses Buch beschäftigt sich mit der menschlichen Sinnsuche und der Bedeutung angeblich paranormaler Phänomene in der heutigen Zeit, durch direkte Schilderungen aus der Sicht von Betroffenen. Auch sogenannte Geisterjäger / paranormale Ermittler berichten in diesem Band von ihren außergewöhnlichsten Erlebnissen und spannendsten Fällen.   Hier einige Auszüge: Geht, solange ihr noch könnt! Auch Tim von Lindenau hatte ein prägendes Erlebnis in einem verlassenen Haus in den schottischen Highlands, das ihn davon überzeugte, der ehemalige Bewohner sei noch nicht endgültig ins Jenseits gezogen. Er machte vor einigen Jahren mit seinem guten Freund Nicolaj, genannt Nick, eine Rucksacktour durch die wunderschönen, wenn auch wilden und unberechenbaren, Highlands im Norden Schottlands. „Der Weg in den Norden führte uns durch Regenschauer, kalte Nächte, vorbei an schaurigen Friedhöfen […]." Es war eine Wanderung, die genügend Spielraum für Abenteuer bot. Auch das kapriziöse Wetter setzte den beiden jungen Abenteurern mächtig zu. Mitten in der schottischen Wildnis überraschte sie ein heftiger Sturm, doch weit und breit war keine schützende Unterkunft in Sicht. Sie waren weit entfernt von jeglicher Zivilisation und der Sturm war zu heftig, um Schutz in ihrem Zelt zu suchen. Sie mussten also weiter wandern und dem Unwetter die Stirn bieten. „Wahrscheinlich liefen wir keine halbe Stunde, bis der ungestüme Wind sich in einen mittleren Sturm verwandelte, der Regen flutartig wurde und die tiefschwarze Wolkenfront, auf die wir zuhielten, sich in ein Gewitter verwandelte, wie wir es danach nie wieder erleben sollten. Blitze schlugen um uns herum im feuchten Moos ein und hinterließen tiefe schwarze Mulden.“ Sie suchten zunächst für einige Stunden Zuflucht in einer Mulde, doch durch die Kälte und das ständig steigende Wasser, sahen sie sich dazu gezwungen, dem Sturm erneut entgegenzutreten. Sie wanderten also weiter, durchquerten eine steile Schlucht und nach einigen weiteren Stunden Fußmarsch, sahen sie ihre Rettung vor sich: in der Ferne stand ein Haus, das sie sofort an die dringend benötigte Wärme und Nahrung denken ließ. Doch es war nicht einfach, zu diesem abgelegenen Haus zu gelangen. Sie mussten zuerst waghalsig einen Fluss überqueren und noch ein gutes Stück Weg zurücklegen. Mittlerweile hatten sie komplett das Zeitgefühl verloren. Alles um sie herum war düster. Tim erzählt: „Erschöpft ließen wir unser Gepäck fallen und standen vor dem verlassenen Haus, als wäre dieses gerade einer schottischen Fata Morgana entsprungen. Es lag in der sanften Biegung eines Tals, an einem dem Wetter entsprechend reißenden Bach von drei Metern Breite. Zwanzig Meter neben dem Haus stand das, was von einem hölzernen Schuppen übriggeblieben war.“ Das Cottage wirkte altertümlich, ganz aus Stein gebaut. Offenbar war es schon vor langer Zeit verlassen worden. „Das Haus hatte vier Räume. Zwei im Erdgeschoss, getrennt von einem Flur samt Treppenhaus, zwei im oberen Stockwerk, das wir uns zunächst nicht besahen, da die Treppe nicht mehr begehbar war. Der rechte Raum musste einmal die Küche gewesen sein, denn in ihm stand eine sehr alte und verrostete Küchenhexe. Wie im ganzen Haus war es äußerst dreckig und verkommen. Der linke Raum war größtenteils leer und bot dem Besucher einen offenen Kamin. Nicolaj und ich standen mit offenen Mündern inmitten des Raumes und lasen mit Schrecken an der Wand über der Feuerstelle: „Geht, solange ihr noch könnt!““ Dieser nicht gerade anheimelnde Willkommensgruß schreckte die beiden jedoch nicht ab. Zuerst stärkten sie sich, danach fanden sie im Schuppen etwas Feuerholz und entzündeten im Haus den alten Kamin. So konnten sie sich endlich aufwärmen und ihre durchnässten Kleider trocknen. Sie waren nun ganze 18 Stunden unterwegs. Noch immer tobte der Sturm ums Haus. „Heulend pfiff es aus irgendwelchen Winkeln und das Haus ächzte unter dem Druck der starken Böen. Die Müdigkeit war längst überfällig geworden und mit einer brennenden Kerze im Raum, die von Mal zu Mal vom Wind erlosch, und der Gewissheit, dass das Feuer bald ausgehen würde, legten wir uns in die Schlafsäcke und plauderten noch eine Weile.“ Doch bevor sie noch die wohlverdiente Nachtruhe finden konnten, ereignete sich etwas, das sicher jedem den Schlaf rauben würde, besonders in dieser Umgebung. „Das Gespräch war vor Müdigkeit auf ein Minimum reduziert, meine Augen fielen schon fast zu, als Nicolaj im oberen Stockwerk Schritte hörte. Schon saß er aufrecht da, mit konzentriertem Blick, da hörte ich es auch! - Sofort war alle Müdigkeit verflogen und ich bemühte, mich den Atem stillzuhalten, um die Schritte besser vernehmen zu können. Gebannt starrten wir ins Dunkel des Treppenhauses. Irgendjemand schien da im oberen Stockwerk unruhig umherzulaufen. Ganz deutlich waren es Geräusche, die ein Schuh mit einer harten Ledersohle auf einem mit feinem Schutt verdreckten Dielenboden machte. Langsam trat er auf, rollte den Fuß ab und ... Tap – nächster Schritt.“ Die beiden Freunde waren von den Geräuschen zutiefst erschrocken. Sie wussten, es konnte kein Mensch ungesehen an ihnen vorbei ins Haus gelangt sein. Tim zeigte sich mutig und wollte, trotz heftigster Proteste seitens seines Freundes, der Sache auf den Grund gehen. Da Nick nicht unten alleine zurückbleiben wollte, musste er sich wohl oder übel anschließen. Nur mit einer Kerze als einzige Lichtquelle, machten sie sich auf den Weg in den 1. Stock. Das erwies sich als schwierige Aktion, da die alte Holztreppe stark beschädigt und die alten Stufen allesamt zerbrochen waren. Doch Tim schaffte es, sich an der Seite der Treppe nach oben zu hangeln. „Das war nicht leicht und bei dem unvermeidlichen Krach beunruhigte mich, dass ich nun die Schritte nicht mehr hören konnte […]“ Als Tim weit genug nach oben geklettert war, konnte er in einen weiten Flur sehen, der links und rechts in Räume mündete. Die beiden Freunde betraten vorsichtig nacheinander den alten Boden des 1. Stocks, lauschten nach Geräuschen und spähten in die Dunkelheit. Zuerst betraten sie den rechten Raum, der vollkommen leer war. „Keine Möbel, kein Gespenst, nur Schutt und Dreck, der vom Wind aus der Decke gedrückt wurde.“ Auch im linken Zimmer war absolut nichts zu sehen. Sie spürten nur eine traurige verlassene Atmosphäre. Die beiden Freunde fühlten sich beobachtet, doch die Schritte waren nun nicht mehr zu hören. Mit einer Mischung aus Enttäuschung und Erleichterung kletterten sie wieder nach unten und legten sich zum Schlafen nieder. „Erst als wir uns wieder zur Ruhe legten, hörten wir wieder die ledernen Sohlen knirschend über die alten Dielen laufen ...“   Das Haus der weißen Frau   Der 54 Jahre alte Herr S. hat uns verschiedene Geschichten zu berichten, die nahe legen, dass sein Elternhaus einen geisterhaften Bewohner beherbergt. Ungewöhnliche Erlebnisse wurden nicht nur von ihm selbst, sondern auch von seinem jüngeren Bruder, einer Tante und einer Angestellten des Bruders immer wieder berichtet. Im Haus, das der jüngere Bruder bewohnt, der dort auch einen kleinen Schankraum und eine Bäckerei betreibt, ereignen sich schon über viele Jahre hinweg immer wieder unheimliche Vorfälle. Eine dieser Episoden trug sich kurz nach dem Ableben der Mutter zu. Besagter jüngerer Bruder von Herrn S. bewohnte eine Dachgeschosswohnung, über der sich ein kleiner Dachboden befand, der nur mittels einer Leiter durch eine im Flur befindliche Bodenluke zu betreten war. „Auf dem Dachboden lag immer der Weihnachtsschmuck. Darunter Glaskugeln, Dekoration und zwei schwere Weihnachtsbaumständer aus einer Art Porzellan. In einer Nacht im Sommer wurde mein Bruder von lautem Lärm wach. Es schepperte und knallte im Treppenhaus. Weil es kurz danach wieder ruhig war, beließ er es dabei und schlief weiter. Am nächsten Morgen fand er im ganzen Treppenhaus, über zwei Etagen hinweg, den völlig zertrümmerten Weihnachtsschmuck wieder. Auch einer der schweren Weihnachtsbaumständer war dabei, ebenfalls zertrümmert. Manche Teile lagen bis unten im Erdgeschoss. Die Bodenluke war noch genauso verschlossen, wie sie seit Weihnachten war. Einen anderen Zugang zum Dachboden gab es nicht.“ Doch besagter Dachboden hat noch mehr zu bieten. Herr S. erzählt von einem erst kürzlich erlebten Ereignis. Er bewohnt im Augenblick vorübergehend die ehemalige und bis dahin lange leer stehende Wohnung seines verstorbenen Vaters im Obergeschoss, worüber sich der Dachboden befindet. „Vor ein paar Tagen, es war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (05.06 - 06.06.2014), lag ich im Bett. Ich hatte mich gerade hingelegt und das Licht ausgemacht, als es anfing. Es waren Geräusche, als ob Möbelpacker am Dachboden tätig wären. Wenn es ein Tier war, dann muss es ein sehr großes gewesen sein. Ein Marder oder Mäuse kommen also definitiv nicht in Frage. Das ging so eine Viertelstunde, bis es mir zu bunt wurde. Ich stand auf, machte das Licht an und ging in der Wohnung umher, um die Stelle zu lokalisieren. Ohne Zweifel kam es vom Dachboden über mir. Und zwar dort, wo der Boden nicht ausgebaut ist.“ Herr S. war zu diesem Zeitpunkt allein im Haus und hatte nur die Gesellschaft seines treuen Hundes, als er der Quelle des Lärms im Dachboden nachspürte. „Der erste Weg führte über das Treppenhaus meines Bruders. Von hier kam ich aber nicht auf den Dachboden, weil der Durchgang verbaut war: Dort standen zwei alte Kleiderschränke. Der zweite Weg war das Treppenhaus am anderen Ende des Hauses. Auch dort war alles versperrt. Ich musste die Treppe erst frei räumen. Da das die beiden einzigen Zugänge zum Dachboden sind, war schon mal ausgeschlossen, dass sich irgendeine Person am Dachboden befinden konnte. Als ich oben war, war - wie erwartet - niemand da. Leider war auch noch das Licht am Dachboden kaputt, so dass ich auf das schwache Licht meines Handys und das Restlicht aus dem Treppenhaus angewiesen war. Gemeinerweise ging das Treppenhauslicht auch noch aus, als ich mitten am Dachboden stand, so dass es mir ungemütlich wurde.“ Herr S. fand weder Mensch noch Tier dort vor. Sicherheitshalber installierte er eine Wildkamera, die eventuelle Störenfriede aufnehmen sollte – bis jetzt allerdings ohne Erfolg. Im Haus gab es noch weitere Phänomene im Hinblick auf unerklärbare Geräusche: „Es ist oft so, dass ich allein in der Küche sitze. Mangels WLAN an meinem Notebook bin ich auf den Internetanschluss in der Küche angewiesen. Zwischen 22:00 Uhr, wenn der Schankraum geschlossen wird, und 1:30 Uhr, wenn die Bäcker anfangen zu arbeiten, bin ich also allein. Einige Kühlaggregate brummen, sonst hört man normalerweise im Haus kein Geräusch. […] Es war im Winter 2013/2014, also vor ein paar Monaten. Zweimal habe ich Geräusche in der Backstube gehört, die an Schritte erinnerten und so als ob jemand gegen irgendetwas gerempelt sei. Dadurch hat auch der Hund angeschlagen.“ Als Herr S., besorgt durch das alarmierte Verhalten seines Hundes, in der Backstube nachsah, war diese vollkommen leer und verlassen. Ein anderes Mal hörte Herr S. gegen 23:45 Uhr deutliche Schritte im Treppenhaus. „Erst dachte ich, dass mein Bruder schon komme, obwohl es noch zu früh für die Bäcker war, weil sie erst um 1:30 anfangen. Dann ging die Haustür und nichts war mehr zu hören. Als mein Bruder dann um 1:30 Uhr tatsächlich die Treppe runter kam, habe ich ihm die Geschichte erzählt und gefragt, ob er noch Besuch habe oder wer das war, der die Treppe runter gekommen sei. Doch mein Bruder sagte, dass sich außer ihm, mir und dem Hund niemand im Haus aufgehalten habe.“ Die Schritte aus dem Nichts wiederholen sich im Abstand von mehreren Wochen immer wieder. Auch eine Bäckereiangestellte hatte bereits mehrmals seltsame Erlebnisse in diesem Haus. „Sie berichtete, dass sie morgens, wenn sie allein in der Backstube sei, oft aus dem Augenwinkel heraus, eine weiße, große Gestalt im Raum wahrgenommen habe. Als sie dann genau hinsah, sei die Erscheinung wieder weg gewesen. Dieses Erlebnis habe sie schon öfter gehabt.“ Doch nicht nur diese Dame berichtet von einer weißen Erscheinung: „Meine Tante aus Rom, die vorgestern zu Besuch nach Deutschland gekommen ist, hat mir gestern erzählt, dass sie als Kind ganz deutlich im Treppenhaus eine weiße Frau gesehen habe, die ihr zugewunken habe.“ Doch die weiße Frau hat scheinbar noch weitere Gesellschaft, denn der Bruder von Herrn S. sah bereits öfter von der Küche aus, als er durch die Durchreiche in den dunklen und geschlossenen Gastraum schaute, mehrere Gestalten, die in der Finsternis umherliefen. Da die kleine Gaststätte zu der Zeit längst geschlossen hatte, konnte sich dort niemand mehr aufgehalten haben. Herr S. hat noch einen weiteren aktuellen Vorfall zu berichten: „Ich saß in der Küche vor dem PC, war im Internet unterwegs. Die Küche hat zwei Türen. Die eine Tür ist fast immer geöffnet, sie geht zum Laden. Ich hörte die Kühlaggregate brummen. Die zweite Tür geht zum Schankraum des Cafes und hat einen sehr kräftigen Türschließer. Durch den überdimensionalen Türschließer ist diese Tür immer geschlossen. Man muss richtig Kraft aufwenden, um sie zu öffnen. Vor dieser Tür lag küchenseitig mein Hund. Da die Tür nach innen öffnet, konnte niemand hindurch, ohne dass der Hund aufstehen musste. Plötzlich war mir so, als ob jemand im Haus unterwegs ist. Doch durch die vielen Geräusche der Kühlmaschinen irrt man sich häufig. Es ist auch niemand gekommen, so dass ich mich wieder auf das Internet konzentrierte. Die Tür ist nur knapp einen Meter vom Tisch entfernt und der Hund lag also genau hinter meinem Stuhl, mit dem Rücken an die Tür gelehnt. Plötzlich knallte es, und zwar richtig laut. Ich sprang auf […] Die Tür flog auf, d.h. der Hund lag im Weg und wurde kurz nach innen geschoben. Im Bruchteil einer Sekunde war er wach, sprang auf und bellte laut. Da war die Tür bereits wieder zu. Da ich dachte, dass einer durch die Tür wollte, obwohl niemand im Haus war, machte ich diese sofort auf, um nachzusehen. Doch da war niemand. Mit dem Hund voran, bin ich dann durch die andere Tür, von wo man über den Laden auch in den Schankraum kommt. Doch auch im Gastraum war niemand. Weder vor noch hinter der Theke. […] Vom Geräusch hatte es sich so angehört, als wenn jemand gewaltsam mit den Schultern vor eine Tür rempelt, um sie zu öffnen. Und zwar genau so laut. Dafür habe ich keine Erklärung. Dass der Hund nach innen gerutscht kam, zeugt von der Kraft, die von der anderen Seite gegen die Tür gebollert hat (9. Juni 2014).“ Im Haus passieren fast täglich weitere Vorfälle dieser Art. Auch schrieb Herr S. davon, dass man, besonders bei Frauen, die im Haus wohnten bzw. arbeiteten, Verhaltensänderungen feststellen konnte. Einige tragische Vorfälle aus der Vergangenheit könnten, seiner Meinung nach, mit den seltsamen Geschehnissen in Verbindung stehen. So berichtet er davon, dass seine Urgroßmutter sich vor vielen Jahren in der Küche der ehemaligen Wohnung des 2007 verstorbenen Vaters (damals noch Wohnung der Großmutter) erhängt habe. Außerdem sei sein jüngerer Bruder im Alter von vier Jahren ertrunken. Vielleicht stehen diese tragischen Todesfälle ja im Zusammenhang mit den unheimlichen Vorgängen? Ein Ende ist bislang nicht in Sicht.     Zigeunerspuk (auch bei der Serie "Haunted", Staffel 1, verfilmt)   Für diese Geschichte muss man historisch ein wenig ausholen und in die turbulente Geschichte des Ortes und seiner Legenden eintauchen. Frau H. weiß von einer besonders grausamen Episode in der Geschichte ihres Städtchens zu berichten. Vor den Toren der Stadt lagerten einst Zigeuner. Da diese in der damaligen Zeit leider unerwünscht und verhasst waren, wurden sie eines Nachts blutig niedergemetzelt. Die Leichen verscharrte man an einem Ort, der später als „Zigeunermühle“ bezeichnet wurde. Ein junges Mädchen aus der Stadt, die sich in einen Zigeunerjungen verliebt hatte, war zutiefst getroffen vom Tod ihres Liebsten. Ihre Tränen nahmen kein Ende und zu Tode betrübt suchte sie erfolglos tagelang nach dem Leichnam des Geliebten, bis sie während ihrer Suche an gebrochenem Herzen starb. Man erzählt sich, dass in Vollmondnächten noch das herzergreifende Schluchzen des Mädchens zu hören sei, das noch immer nach ihrem Liebsten suche, und auch Zigeunerweisen erklingen an jenem Ort, an dem so viele Unschuldige respektlos verscharrt wurden. In heutiger Zeit steht an der Stelle der „Zigeunermühle“ ein kleines Häuschen, Gerüchten zufolge ein ehemaliger Schulungsraum aus der NS-Zeit, das später vom örtlichen Bauchtanzclub für Treffen, Übungen und Feste genutzt wurde. Frau H. berichtet, dass die Stimmung dort immer ausgesprochen gut war, man merkte positive Schwingungen, vielleicht die Ausgelassenheit der Zigeuner, und die Damen tanzten entsprechend auch öfter wild zu Zigeunermusik. Frau H. erzählte, dass sie das Gefühl hatte, die Zigeuner hätten sich darüber gefreut und ihnen oft durch die Fenster beim Tanzen zugesehen. Eines Abends saßen, nach ausgelassenen Tänzen, etwa zehn Frauen noch in gemütlicher Runde beisammen und unterhielten sich. Da es schon ein wenig kühl war, lief in einer Ecke ein Heizlüfter. Dort waren auch Tische und Stühle aufgestapelt. Aus dieser Ecke heraus wurde es plötzlich sehr kalt, obwohl der Heizlüfter noch immer normal funktionierte. Es wurde derartig kalt, dass die Frauen instinktiv immer weiter von der Ecke wegrutschten. Bei den wenigen in der Ecke verbliebenen Frauen sah man plötzlich die Atemluft in kleinen weißen Wölkchen. Frau H. und Frau D., die ebenfalls an jenem Abend anwesend war, schwören beide, dass dort weder Fenster noch Türen oder sonstige Öffnungen gewesen sind, die eine derartig plötzliche und starke Kälte hätten erklären können. Die Damen, die auf der gegenüberliegenden Seite saßen, bemerkten keine Temperaturunterschiede. Nach einer Weile wurde es den Frauen allmählich bewusst und sie kommentierten der Reihe nach diesen merkwürdigen, räumlich stark begrenzten, Temperaturabfall in nur einer Zimmerecke. Die Frauen in der kalten Ecke fühlten sich zunehmend unwohl, nicht nur aufgrund der Kälte. Es machte sich Panik in der Runde breit und die Bauchtanzgruppe floh kurze Zeit später aus dem Gebäude. Einen weiteren Vorfall erlebten ebenfalls sowohl Frau H. als auch Frau D. An jenem Abend funktionierte der Lichtschalter nicht, als sie dort ankamen. Offenbar kein ungewöhnlicher Zustand, da es bereits öfter vorgekommen war. Als sich die Damen alle versammelt hatten, schwang plötzlich die Tür mit Gewalt auf und mehrere Frauen sagten, es sei gerade ein Mann mit Hut und Anzug hereingekommen. Alle drehten sich nun in die Richtung der Tür, doch es war niemand zu sehen. Auch als drei Frauen aufsprangen und vor der Tür nachsahen, war kein Mensch weit und breit zu sehen. Nach mehreren derartigen Vorfällen, bat Frau H. einige Bekannte darum, den Ort energetisch zu reinigen. Doch, ihren Aussagen nach, hatten diese es wohl mit der Reinigung etwas übertrieben, was Frau H. als „domestosrein“ beschrieb. Der Ort war danach vollkommen „tot“, auch all die positive Energie, die ihre Tänze inspiriert hatte, war danach verschwunden. Frau H. schimpfte: „Sie haben nicht nur die Geister ins Licht geschickt, die nicht dorthin gehörten, sondern auch alle Naturgeister vollkommen beseitigt. Das Haus war dann absolut steril. Seit diesem Zeitpunkt sind nicht mehr so viele Leute [zu den Treffen] gekommen und wir haben uns gar nicht mehr so wohl gefühlt.“ Auch Herr Z. hatte an der „Zigeunermühle“ ein Erlebnis. Als er das erste Mal im Wald vor dem kleinen Häuschen spazieren ging, fühlte er plötzlich die Anwesenheit vieler Personen um ihn herum, die er mit den verstorbenen Zigeunern in Verbindung brachte. Mittlerweile ist das Grundstück der „Zigeunermühle“ jedoch verkauft und es finden keine Tanzfeste mehr dort statt. Sollten sich also noch Zigeunergeister oder mysteriöse Herren mit Hut dort aufhalten, so bleiben sie ungestört. Doch vielleicht hat Aktion „Geister-Rohrfrei“ ja tatsächlich alles dauerhaft beseitigt?   ________     Todesboten (zu sehen in Staffel 1 der Serie "Haunted")   Joana Noske arbeitet als Krankenschwester und erlebte während einer ihrer Nachtschichten etwas, das sie bis heute ängstigt. «Als ich noch Schwesternschülerin war, erzählte mir meine damalige Anleiterin, sie habe von einigen Patienten gehört, dass sie einen schwarzen Hund durch die Zimmer schleichen gesehen haben. Obwohl ich auch früher schon mit Übernatürlichem zu tun gehabt hatte, belächelte ich ihre Geschichte. Bis zu dem Tag nach meinem Examen, an dem ich eine meiner ersten Nachtschichten hatte. Ich war ganz alleine. Es schien eine ruhige Nacht zu werden, obwohl sich dies ja auch schnell ändern kann. Jedenfalls hörte ich plötzlich ein Tippeln, so als ob jemand, oder besser etwas, den Gang entlanglaufen würde. Ich schaute also den Flur entlang, aber es war nichts zu sehen. Ich lächelte in mich hinein und schämte mich fast für meine Einbildung. Ich stellte gerade die Medikamente für den nächsten Tag zusammen und war völlig vertieft in meine Arbeit, als ich mir sicher war, einen Schatten am Stationszimmer vorbeigehen zu sehen. Es ist zwar ungewöhnlich, dass nachts noch Besucher kommen oder Ärzte (meist nur auf Ruf), aber auch zu diesem Zeitpunkt schüttelte ich jeden unheimlichen Gedanken ab. Gegen drei Uhr nachts, während meiner üblichen Runde, sah ich plötzlich, wie etwas in das Einzelzimmer eines Patienten huschte. Es sah wie ein buschiger Schwanz aus. Ich dachte, ich sei nur müde und meine Phantasie habe mir einen Streich gespielt. Ich ging vorsichtig in genau dieses Zimmer. Nichts. Völlige Ruhe. Ich ging leise zu dem Patienten. Er schien zu schlafen, doch als ich wieder hinausgehen wollte, fragte er mich, ob ich auch den schwarzen Hund gesehen habe. Ein kalter Schauer überkam mich - auch jetzt noch, wenn ich diese Worte schreibe! Als ich am nächsten Abend zur Nachtschicht kam, war der Patient verstorben.»   _____   Das Schlachtfeld   Markus aus Oberbayern wohnt an einem Ort, an dem einst viele Menschen den Tod fanden. Ob der eine oder andere wohl dort noch immer herumspukt? «Na ja, ich finde es nicht mehr so spektakulär, was hier passiert, aber andere bekommen da immer leicht Panik. […] Ich wohn ja hier quasi auf einem Schlachtfeld, deshalb kann es schon sein, dass hier noch etwas übriggeblieben ist: Napoleonischer Krieg - 1800 - die Schlacht von Hohenlinden … Also, mal zu den Gegebenheiten hier: Ich bin etwas weiter im Outback draußen. Neben mir ist nur noch ein alter Hof, […] es handelt sich hier nur um einen kleinen Weiler. Es ist ein kleines, alleinstehendes Haus und ich habe noch einen Vorbau vor der Haustüre, also so einen Zwischengang. Dann kommt unten erst mal das WC, dann das Bad, Wohnzimmer und Küche, sowie eine kleine Kammer. Oben ist das Schlafzimmer, Büro und ein kleiner Speicher. Angefangen hat alles vor zwei Jahren im Herbst [2015]. Ich saß oben am Rechner, als ich plötzlich bemerkte, dass es mir im Rücken zieht. Ich hab das erst gar nicht so realisiert. Irgendwann wurde es unangenehm und da merkte ich, dass es im Gang draußen relativ kühl war. Ich ging also runter und stellte mit Erstaunen fest, dass die Tür zum Vorraum sowie die Haustüre und das Fliegengitter sperrangelweit offenstanden. Ich bin dann durch die Räume gegangen und konnte nichts Merkwürdiges feststellen, also wieder hoch. Es dauerte nicht lange, da war‘s schon wieder kalt, also nochmal geschaut, was war. Die drei Türen standen schon wieder offen! Dasselbe passierte dann nochmal, bis ich die Türen abgesperrt hab. Es war seltsam. Man kann sich ja einmal vertun, aber dreimal? Es ist mir aufgefallen, dass sie nicht nur einen Spalt breit, sondern alle drei, inklusive Fliegengitter, bis zum Anschlag offen waren. Okay, da es eh schon spät war, hab ich mich dann zu meiner Hundedame Ronja auf die Couch gekuschelt. Da ist mir erst aufgefallen, dass sie voll gezittert hat, aber bestimmt nicht wegen der Kälte. Okay, am nächsten Tag machte ich meine Hunderunde und ging, wie so oft, durch den Weiler durch. Da traf ich eine entfernte, mittlerweile verstorbene, Nachbarin, die immer so gerne meine Hunde gestreichelt hat (ich hatte vorher drei). Die Geschehnisse vom Vorabend schon vergessen, sagte ich zu ihr: ‹Bist heut auch schon auf?›. ‹Ja›, hat sie gemeint, ‹ich hab die ganze Nacht nicht schlafen können, weil wieder alle Türen aufgegangen sind!› – Uff, okay...???  So, wie sie das beschrieben hat, waren bei ihr die Haustüre und die Terrassentüre betroffen. Es war ganz früher mal ein Wirtshaus, steht aber auch schon ewig. Dann, es war letztes Jahr, ich glaub, so im Frühsommer: dasselbe Spielchen. Ich war noch draußen im Garten und setzte mich danach an den Rechner. Es hat wieder genauso angefangen wie letztes Mal: die Türen offen, ich mach die Türen also wieder zu, dann dauerte es nicht lange und es stand Ronja bei mir im Büro. Sie sah ganz ängstlich in den Gang hinaus. Es war schon dunkel, also musste ich das Licht anmachen, damit ich die Treppe nicht runterfiel. Normal rennt Ronja mir immer hinterher, aber diesmal nicht. Madame hat es vorgezogen, lieber im Büro zu bleiben. Als ich an der Küche vorbeiging, war mir, als wenn ich aus dem Augenwinkel irgendwas Schemenhaftes gesehen hätte. Die Tür war zwar zu, aber es befindet sich eine Glasscheibe in der Küchentür. Also bin ich auf dem Fuße umgekehrt und habe die Küche inspiziert. Irgendwas war da … Es war so, als ob ich beobachtet würde. Ich bin dann mit der Taschenlampe auch nochmal ums Haus und um die Nebengebäude gegangen, wobei ich es ja eigentlich hätte sehen müssen, wenn sich draußen etwas bewegte, weil ich überall Bewegungsmelder hatte. Das erste Mal, dass es mich hier in dem Haus so richtig gegruselt hat, lag aber nicht nur an diesem Schatten - oder was das auch immer war. Als ich dann zurück Richtung Haustür ging, hat es ganz seltsam gerochen, irgendwie – hm - wie soll man das beschreiben? Wie Moder oder ein alter, feuchter Lumpen. Was mir auch aufgefallen ist, als ich diesen Geruch wahrgenommen habe: die Türen wurden […] nicht direkt festgehalten, sondern wie mit einem leichten Magneten zurückgehalten, obwohl sie freigängig sind. Ronja hatte an diesem Tag richtig Angst. Nur mit viel gut Zureden konnte ich sie irgendwann mal überzeugen, mit mir ins Wohnzimmer zu gehen - die hat sich gar nicht mehr beruhigt. Das Spielchen mit den Türen hatte ich dann noch ein paar Male, aber nur, wenn sie nicht abgeschlossen waren. Letzte Woche war es auch krass! Da war ich wieder oben im Büro. Dachte mir noch ‹ach, jetzt lasse ich die Kleine nochmal raus›, und plötzlich ging das Licht im Gang an! Ja super, ganz toll. Also habe ich wieder nachgesehen, die Schalter überprüft, aber nichts gefunden, alles ganz normal. Ich wollte Ronja dann rauslassen, aber sie wollte absolut nicht. Das ist voll untypisch, weil sie eigentlich gerne im Garten ist. Es lief da grad irgendwas, was mich im Fernsehen interessiert hat, also blieb ich dann unten. Und plötzlich wieder ein Klick und das Licht oben ging an. […] Als ich hier eingezogen bin, hatte ich einen Brunnenbauer da, weil ich unbedingt einen Brunnen zum Kurbeln haben wollte. Seine Wünschelruten haben stellenweise richtig verrückt gespielt und er meinte, dass es hier kein Wasser gebe. Dann sagte ich: ‹Aber die haben doch wie wild ausgeschlagen, was ist denn das gewesen?›. Dann schaute er mich an und meinte ‹Das willst du lieber nicht wissen!› Ich hab ihn dann noch etwas genervt und zum Abschied sagte er, es gebe gewisse Dinge, vor allem an Plätzen, an denen viele Menschen ihr Leben lassen mussten, oder etwas Schlimmes passiert sei, da bleibe etwas zurück. Aber er könne mir nicht sagen, was es sei und ich wolle es auch gar nicht wissen. Mit diesen Worten verließ er mich dann. Jetzt bin ich natürlich auch nicht schlauer, aber aufmerksamer. […] Ich habe im Badezimmer einen Spiegelschrank mit drei Türen, aber hinten ohne Wand, weil da über die ganze Breite so ein Trafo verbaut war, zwecks der Beleuchtung. Als er kaputt war, hab ich ihn rausgeworfen und die Rückwand gleich mit. Das Bad, bzw. die Wand, sind komplett gefliest. Wenn man die ganz rechte Türe aufmacht, kommt einem ein ganz seltsamer Geruch entgegen: eine Mischung aus Pfeifentabak und Parfüm. Bei den beiden daneben ist nichts zu riechen. Ich habe deswegen mal meinen Nachbarn gefragt, dem hat das Haus früher gehört. Er meinte, dass da normal nichts sein könne, weil er das Bad erst, kurz bevor er ausgezogen ist, gefliest und den Schrank neu besorgt habe. Und es gibt noch mehr so komische Sachen, die nicht stimmig sind ...»

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    Mari-P

    14. June 2017 um 13:14

    Meine Zusammenfassung:Man glaubt gar nicht was andere Menschen so mit Geistern erleben, da wird nachts die Decke aus dem Bett weggezogen, Türen gehen auf und es sind unheimliche Schritte in der Wohnung zu hören. Aber auch Geschichten rund um die Begegnung mit verstorbenen Verwandten und tierischen Geistern sind von Betroffenen erlebt worden. Gerne spukt der ein oder andere adelige durch seine erbauten Schlösser und bringt Personal und Besucher nicht selten so richtig zum Gruseln. Es gibt aber auch Menschen, die im Einklang mit ihren durchsichtigen Mitbewohnern sind und sie in ihrer Mitte akzeptieren.Bewertung:Wer hier eine ausgefeilte Geschichte rund um Gespenster erwartet oder eine packende Story rund um Geisterjäger wird enttäuscht, denn die Autorin sammelt Gruselgeschichten aus ganz Deutschland und schreibt diese nach den Wortlauten ihrer Erzähler auf. Daher gibt es in diesem Buch eine Menge Geschichten, die reale Personen auch wirklich so erlebt haben. Ob es jetzt Geister waren oder erklärbare Dinge, die diesen Personen passiert sind bleibt offen. Schön finde ich, dass diese Geschichten so real sind, weil sie auch Menschen so passiert sind. Das kann man sich unmöglich so detailreich ausdenken. Ich finde Gespenster sind so richtig gut in alten Schlössern, dort gibt es den meisten Gruselfaktor.Am Ende wird aber auch auf weltliche Erklärungen rund um die Gespenstergeschichten eingegangen. Von solchen physikalischen Erklärungen hätte ich gerne etwas mehr erfahren.Was dem Leser in Erinnerung bleiben wird, ist ein reichhaltiges Angebot an unterschiedlichen Geistergeschichten die teilweise ganz schön mysteriös sind und zum Gruseln anregen. Mich hat es zumindest oft gegruselt, ich empfehle die Geschichten am besten nachts wenn es dunkel ist zu lesen. Der Preis für das Taschenbuch ist mit 18€ etwas zu hoch aber es gibt ja noch die Möglichkeit das E-Book zu kaufen.

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  • Sehr gute Geschichten, aber der Preis ist zu hoch

    Reise ins Unbekannte
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    08. June 2017 um 21:26

    Puh wo fange ich dieses Mal an? Okay, ich habe mich bei einer Leserunde auf Lovelybooks beworben und wurde ausgelost dabei sein zu dürfen. Der Grund warum ich mich beworben hatte, war, dass ich auch schon sehr viele Geistergeschichten gehört habe und ich immer wieder einmal diese Art von Geschichten auch sehr gerne lese. Die Autorin hat hier verschiedenen Kategorien bzw. Themen gewählt und eine Sammlung von Geschichten zusammen gebracht, die ihr selbst von vielen unterschiedlichen Menschen übermittelt wurden. Zum Beispiel geht es um Grüße aus dem Jenseits, Anruf aus dem Jenseits, Tierspuk, Poltergeister, Besuch aus dem Jenseits, Spuk und Gespenster in Häusern, Schlössern und Burgen und vieles mehr. Bei einigen Geschichten hat es mich gegruselt. Ich finde es sehr interessant in den Geschichten zu stöbern, darin zu lesen und Geistergeschichten zu erfahren. Ob man es glauben mag oder nicht, jeder darf doch denken und glauben was er möchte ;)Persönlich glaube ich aber an Geister und da dies der erste Band von drei ist, freue ich mich auch in den nächsten Beiden zu lesen. Was mich aber dennoch etwas abschreckt, ist der Preis, denn würde ich mir das Buch kaufen müssen, würde ich es mir überlegen, jedoch fand ich die Geschichten dennoch sehr interessant. Bezüglich der Preis/Leistung ziehe ich dafür 1 Stern ab. Mein Fazit:"Gute Geistergeschichten, die man auch zwischendurch lesen kann, jedoch der Preis für mich persönlich zu hoch angesetzt wäre." 

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  • Reise ins Unbekannte

    Reise ins Unbekannte
    AmberStClair

    AmberStClair

    04. June 2017 um 14:04

    Klappentext: In vielen Familien kursieren Geschichten, die unheimlich oder für die Betroffenen unerklärbar sind, wie z.B. jüngst Verstorbene, die sich noch einmal bei ihren Lieben verabschieden, ein Hausgeist, der die neuen Mieter durch allerlei Phänomene ängstigt, Kinder, die ins Nichts winken und sich scheinbar mit der Wand unterhalten... Derartige wahre Geistergeschichten hat die Autorin gesammelt und zu Papier gebracht, um zu zeigen, wie verbreitet auch heutzutage solche Erlebnisse noch innerhalb der Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes sind. Darüber hinaus werden auch mögliche rationale Erklärungsmodelle nicht außer Acht gelassen. Meine Meinung: Sehr spannend geschrieben die einzelnen Geschichten. Da ich aber ein Skeptiker bin kann ich nicht alle glauben. Obwohl ich selbst einmal als Kind etwas unheimliches erlebt habe, meine ich heute das es aber auch Herzbeklemmungen oder reine Fantasie war. Aber wer weiß was die Wirklichkeit ist und so ist es nicht ausgeschlossen das einige Geschichten wahr sein könnten. Die Autorin hat hier einige interessante Erlebnisse zusammengetragen. Seltsame Phänomene, Einbildung, wirklich erlebtes oder reine Fantasie? Nun ja, einige Geschichten klingen sehr glaubhaft und man bekommt eine leichte Gänsehaut. Andere Geschichten wiederum, kann ich nicht glauben und sind irgendwie, verworren. Auf alle Fälle, mir hat das Buch sehr gut gefallen und es war wirklich mal eine interessante Erfahrung was sich Menschen manchmal so einbilden können.

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  • Abwechslungsreiche Geisterei

    Reise ins Unbekannte
    Nichmeinschuld

    Nichmeinschuld

    29. May 2017 um 21:16

    Das Buch ist im Erzählstil verfasst. Kurze wie lange Erlebnisse werden in Unterthemen eingeteilt, wodurch man nicht von einer Thematik in die andere hüpft. Das macht es leichter sich im jeweiligen Bereich einzufinden. Mir persönlich waren die längeren Erlebnisse lieber. Sie waren meist anschaulicher und bildlicher beschrieben. Ich wurde beim Lesen an die Fernsehserie "X-Faktor" und Lagerfeuermomente aus meiner Kindheit erinnert. Sehr toll :-)Ich freue mich schon auf den zweiten Band 

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  • wunderbar gemacht

    Reise ins Unbekannte
    petra53

    petra53

    19. February 2017 um 10:20

    Echte Erlebnisse mit dem Jenseits,  authentisch, Gänsehaut mit Garantie.
    Wer sich dafür interessiert, sollte das lesen.