Dr. Seuss

 4.4 Sterne bei 101 Bewertungen
Autor von How the Grinch Stole Christmas, Der Grinch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dr. Seuss

Theodor Seuss Geisel kommt am 02.03.1904 in Springfield im US-Bundesstaat Massachusetts zur Welt. Bekannt als Dr. Seuss veröffentlicht er auch unter den Pseudonymen Theo LeSieg und Rosetta Stone. Nach seinem Highschool-Abschluss besucht er das Dartmouth College, ehe er an der Universität Oxford Literatur studiert. Während seiner Zeit in Großbritannien lernt er Helen Palmer kennen, die er 1927 heiratet. Nach seiner Rückkehr in die USA schreibt und illustriert Dr. Seuss für das Magazin "Judge", ehe er beginnt, Kinderbücher zu verfassen. Dr. Seuss zählt zu den bedeutendsten und berühmtesten Kinderbuchautoren des 20. Jahrhunderts. Im Laufe seines Lebens verfasst und illustriert er beinahe 50 Bücher für Kinder. Bis heute lernen Millionen Amerikaner anhand seiner Werke lesen. Berühmt ist er für seine lustigen bis schrulligen Verse und Reime sowie die skurrilen Charaktere, denen er mit seinem sprachlichen Geschick Leben einhaucht. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Der Kater mit Hut" (1957), "Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat" (1957) und "Horton hört ein Hu" (1954). Viele seiner Werke wurden erfolgreich verfilmt. Ein Jahr nach dem Freitod seiner ersten Frau am 23.10.1967 heiratet Dr. Seuss seine zweite Frau Audrey. 1984 wurde Dr. Seuss mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Dr. Seuss erliegt am 24. September 1991 in La Jolla, Kalifornien einer langen schweren Krankheit. Im Herbst 2011 erscheint ein Sammelband seiner beliebtesten Werke mit dem Titel "Grünes Ei mit Speck"-

Alle Bücher von Dr. Seuss

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Der Grinch

Der Grinch

 (14)
Erschienen am 01.10.2004
Der Lorax

Der Lorax

 (8)
Erschienen am 01.06.2012
Grünes Ei mit Speck

Grünes Ei mit Speck

 (5)
Erschienen am 07.10.2011
Jeder Tag hat eine Farbe

Jeder Tag hat eine Farbe

 (2)
Erschienen am 05.08.1997
How the Grinch Stole Christmas

How the Grinch Stole Christmas

 (16)
Erschienen am 11.12.2010
The Cat in the Hat

The Cat in the Hat

 (12)
Erschienen am 01.06.1957
Horton Hears a Who

Horton Hears a Who

 (4)
Erschienen am 29.03.2012

Neue Rezensionen zu Dr. Seuss

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Orishas avatar

Rezension zu "Horton Hears a Who" von Dr. Seuss

A person's a person no matter how small
Orishavor einem Monat

Elefant Horton traut seinen Ohren nicht. Als er eine Pusteblume aufsammelt, meint er Stimmen zu hören - ganz leise Stimmchen. Es sind die Whos, die mit ihrer Stadt Whoville auf der Blume leben. Horton beschließt sie fortan zu beschützen, doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn die anderen Waldbewohner halten Horton für verrückt und das hat gefährliche Folgen.

"Horton hears a who" ist ein goldige Geschichte für Groß und Klein. In Reimen geschrieben, kommen sie in gewohnter Dr.-Seuss-Manier daher und es macht einfach Spaß seine Bücher zu lesen. Horton ist ein toller Charakter und die Message des Buches ist einfach: "a person's a person no matter how small". Grundwerte, wie ein soziales Miteinander unabhängig von Herkunft oder Größe, kurzum die Gleichwertigkeit aller Individuen sind hier das Hauptthema und Seuss schafft es perfekt diese Werte kindgerecht zu vermitteln.

Fazit: Ein großartiges Kinderbuch, dass sie mit ihren Kindern lesen sollten. Denn "a person's a person no matter how small". Empfehlenswert. 

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neenchens avatar

Rezension zu "One Fish, Two Fish, Red Fish, Blue Fish" von Dr. Seuss

“One Fish, Two Fish, Red Fish, Blue Fish” von Dr. Seuss (1960)
neenchenvor 4 Monaten

Der Kinderbuchautor mit dem Namen Dr. Seuss schrieb viele Kinderbücher und ordnete sie dabei in unterschiedliche Lesestufen ein. Das Kinderbuch “One Fish, Two Fish, Red Fish, Blue Fish” gehört zu den Leseanfängerbüchern mit blauem Umschlag. Es eignet sich so nicht nur wunderbar zum Vorlesen, sondern auch zum Erstlesen und regt den kreativen Wortschatz an.

Zwei Geschwistern wird nie langweilig, denn viele Fantasietiere treiben ihr Unwesen und Späße bei ihnen. Das gemeinsame Leben mit all den Wumps, Mikes, Zans, Yings und Gox‘ hält sie auf Trab.

Dr. Seuss (1904-1991), eigentlich Theodor Seuss Geisel, schuf eine Reihe von Kinderbüchern, die mal mehr, mal weniger eine narrative Struktur besitzen. Bücher wie “Der Lorax” (2012) und “How the Grinch stole Chrsitmas” (2000) erzählen Geschichten, welche komplex sind und auch wunderbar verfilmt werden können. Doch das Buch “One Fish, Two Fish, Red Fish, Blue Fish”, in englisch verfasst, gehört zu den Büchern, welche vor allem kreativ mit Wörtern spielen und Kinder dazu einladen, Sprache für sich zu entdecken. Dabei wird in repetitiver Weise gereimt und Alltagswörter mit Fantasienamen bunt zusammengeworfen. Fast auf jeder Doppelseite werden neue Figuren, Wesen ganz typisch für Dr. Seuss, die aber nie einer Spezies zuzuordnen sind, eingeführt, welche durch verrückte Details die Leser amüsieren. Fast jeder Reim endet auf eine Pointe, welche die Leser und Zuhörer zum Schmunzeln bringt. Mit seinen über sechs Millionen verkauften Exemplaren hat es verständlicherweise auch dieses Kinderbuch auf mehrere Bestenlisten geschafft.

Fazit: Dr. Seuss’ Kinderbuch “One Fish, Two Fish, Red Fish, Blue Fish” ist ein großer Spaß. Zwar besitzt das Buch keine richtige Geschichte, dafür aber einen roten Faden. Mit fantastischen Illustrationen und wunderbaren Reimen lädt das Buch zum Selber- und Vorlesen ein und bereitet mit seiner Erzählstruktur und Fantasie viel Freude.

Doreen Matthei - testkammer.com

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lex-bookss avatar

Rezension zu "How The Grinch Stole Christmas! (Dr. Seuss) by Dr. Seuss (2016-10-06)" von Dr. Seuss

Gegen den Konsum!
lex-booksvor einem Jahr

Dem weihnachtshassenden Grinch gehört mein Herz, seit er in den 80ern erstmals als Trickversion über den Bildschirm flimmerte. Und nein, ich meine nicht die furchtbar aufgemotzte Verfilmung mit Jim Carrey, sondern den gut 20minütigen Zeichentrickfilm von 1966, der fast 1:1 auf dem Buch von Dr. Seuss basiert, das in Amerika zu den Klassikern der Kinderliteratur zählt, hier aber erst viel später bekannt wurde. 

Vielleicht hat die frech-satirische Geschichte einfach nie ganz den europäischen Geschmack getroffen. Vielleicht ist die Figur des Grinch für jüngere Kinder auch zu böse und undurchsichtig, oder es liegt schlicht daran, dass das Buch immer nur zeitweise in der deutschen Übersetzung zu kaufen war - aber der Grinch hat nie massenhaft den Weg in deutsche Kinderzimmer gefunden. Ich besitze zusätzlich zu dieser Buchausgabe zufällig noch eine deutsche Variante aus dem Rogner und Bernhard Verlag von 2000, die inzwischen fast eine Rarität ist, in der meine inzwischen gar nicht mehr so kleinen Kinder aber immer noch gerne blättern.

Zwar wird die Geschichte "nur" in kurzen Reimen erzählt, aber die sind verschmitzt-originell und machen - richtig betont - extrem viel Spaß. Spannend ist das alles natürlich schon deshalb, weil Kinder mit den ahnungslosen Hus leiden und absolut empört sind über den fiesen Grinch. Der ist ein herrlich blödes, aber sehr gerissenes grünes Fantasiewesen, das voller Missgunst die niedlichen, kleinen Hus beobachtet, die unten im Tal leben und sich auf Weihnachten freuen. Er sitzt allein in seiner kalten Höhle und schmiedet Pläne, wie er den Hus ihr Fest vermasseln kann und beschließt, in der Nacht vor Weihnachten alle Geschenke zu klauen. So schleicht er von Haus zu Haus, sackt alle Gaben ein und lässt weder Deko noch Festessen zurück.

Während der Trickfilm knallig bunt und mit viel Musik teilweise wie ein aberwitziger Musikclip wirkt, bleibt das Buch bei einer dosierten Farbwahl aus schwarz, weiß und rot, die sich schraffurhaft durch die Seiten zieht und doch eindeutig der Tradition des Comics verschrieben ist. Dr. Seuss alias Theodor Geisel hat einen unverwechselbaren Zeichenstil, der mit seinen optischen Schräglagen und Schnörkeln an Burtonsche Kulissen denken lässt und dem hin und wieder kleine, liebevolle Details innewohnen, die Seuss-Bücher zu visuellen Entdeckungstouren machen. 

Mit jüngeren Kindern muss die Botschaft sicher diskutiert werden. Aber natürlich ist der "Grinch" ein kräftiger Tritt gegen das Bein des Konsumirrsinns, auch wenn er brav und weihnachtsfreundlich endet. Denn der Bösewicht muss letztendlich einsehen, dass die Hus Weihnachten feiern - komme, was da wolle - und beginnt zu überlegen, ob hinter der Idee des Festes vielleicht mehr steckt, als er dachte. Im Englischen klingt das etwa so: "Maybe Christmas does not come from the store. Maybe - maybe, Christmas means a little more."

Eine Moral, die in all den Jahren nie unaktuell geworden ist, eher im Gegenteil.
Mein allerliebstes Weihnachtsbuch! Wenn es irgendwann wieder in der deutschen Übersetzung zu haben wäre, wäre das toll, liebe Verlage!

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Dr. Seuss wurde am 01. März 1904 in Springfield (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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