Dr. Winfried Pielow Pieletzkis Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre

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Inhaltsangabe zu „Pieletzkis Erinnerungen an die ersten Nachkriegsjahre“ von Dr. Winfried Pielow

An einem regnerischen Vormittag gab mir Heinrich Schulze Scholle diese Anweisung unter einem weit ausladenden Vordach der Scheune: »Winfried, du kannst wall een bättken Holt hacken/Winfried, du kannst wohl ein bisschen Holz hacken.« Eilfertig fing ich an, fand reichlich Holz und hackte drauf los. Ich fühlte mich wohl bei diesem Tun, ich stand im Trockenen, meine Nagelschuhe, noch vom Kommiss, wenngleich ausgetreten und schief, gaben mir Sicherheit im Falle eines Ausrutschens beim Anheben der Axt. Und gelegentlich kam der Schulze höchstpersönlich. War ich in diesem Augenblick angesichts seines prüfenden Blicks nervös, so dass ich den zu spaltenden Klotz gleich dreimal – nicht – traf? Heinrich winkte mir freundlich zu und fragte: »Winfried, ist windig van Daage?/Winfried, ist es windig heute?« Zu schön, die Lakonie des Plattdeutschen! Winfried Pielow erzählt über die ersten Nachkriegsjahre im Münsterland, wo er seine Eltern nach deren Flucht aus Westpreußen und seiner Entlassung aus britischer Gefangenschaft in der Bauernschaft Tungerloh-Pröbsting wiederfindet. Seine Brüder Elmar und Ludger kehren erst 1950 aus polnischer bzw. sowjetischer Gefangenschaft zurück. Ludger schrieb später seine Memoiren über seine Hunger- und Elendsjahre im Gulag, die Winfried, der glückliche Frühheimkehrer in seinen Erinnerungen so verinnerlicht, als wären sie die eigenen. Elmar hingegen hat außer wenigen Anekdoten nichts aus den nicht minder erbärmlichen Jahren in Polen preisgegeben. Dennoch bestanden die Brüder darauf, dass der »Winfried das festhalten soll, was er in den seinen guten Friedenjahren in der Heimat angestellt hat.« Er schreibt über das eingeengte, kümmerliche Dasein mit seinen Eltern, die er beharrlich aufzumuntern sucht. Desgleichen schreibt er, dass er in Emsdetten ›auf Lehrer‹ studiert und sich in Münster mit einer Dissertation abmüht, immerzu aber mit der Bauernschaft verhaftet, die ihn abheben lässt mit nichts anderem als der Literatur, wenngleich es schöne Fra...

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