Drago Jančar

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Lebenslauf von Drago Jančar

Jancar ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren seines Landes mit einem umfangreichen literarischen Werk; seine Romane, Essays und Stücke wurden in viele Sprachen übersetzt. Geboren 1948 in Maribor, studierte er Jura, war PEN-Präsident und hat sich mit seiner publizistischen Tätigkeit gegen die ehemalige jugoslawische Regierung gestellt – mit einer Haftstrafe bezahlte er für seinen Mut. Heute lebt er in Ljubljana und ist weiterhin politisch-publizistisch tätig. Preise: 1993 erhielt Jancar den Preseren-Preis, 1994 den Europäischen Preis für Kurzprosa, -b_2007 den Jean-Améry-Preis für Essayistik". Zitate: „Drago Jancar hat, und das ist sein poetisches Verdienst, mit seinem Band ein gehöriges Quantum an Apokalypse eingefangen. Fortschrittsungläubige werden in dieser aufgehobenen Vergangenheit Aktuelleres entdecken: Ansätze einer unheimlichen Gegenwart.“ Ulrich Weinzierl, FAZ

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Die Nacht, als ich sie sah

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Sonntag in Mitterau

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Katharina, der Pfau und der Jesuit

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The Tree with No Name

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  • Ein Meisterwerk

    Die Nacht, als ich sie sah
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    09. November 2015 um 11:18 Rezension zu "Die Nacht, als ich sie sah" von Drago Jančar

    Drago Jancar gilt heute als der bedeutendste Schriftstellers des jungen Sloweniens. Vor der staatlichen Selbständigkeit zu Zeiten von Titos Jugoslawien saß er wegen feindlicher Propaganda des Öfteren in Haft. Als im März 2015 die sterblichen Überreste von Ksenja Hribar und ihrem Mann Rado in einem Wald in Oberkrain gefunden wurden, nachdem sie 1944 von Partisanen aus ihrer Burg Strmol verschleppt wurden, da war ein Verbrechen aufgeklärt, das über eine lange Zeit noch die Geschichtenerzähler  in den Cafes des Landes faszinierte.  ...

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  • Ich sah sie leider nicht wirklich

    Die Nacht, als ich sie sah
    Bibliomania

    Bibliomania

    05. November 2015 um 18:04 Rezension zu "Die Nacht, als ich sie sah" von Drago Jančar

    Basierend auf einer wahren Begebenheit, wird das Verschwinden von Veronika Zarnik und ihrem Mann Leo eines Nachts im Jahr 1944 rekonstruiert. In diesem Buch wird vor allem Veronika aus der Sicht von fünf engeren Personen beschrieben. Es kommen ihr Liebhaber, ihre Mutter, ein Freund, der deutscher Arzt ist, das Dienstmädchen und ein Stallhelfer zu Wort. Es sollte ihr Leben erzählt werden, doch leider ging es hauptsächlich um diese eine Nacht und auch viel um die Geschichten und Leben der anderen Personen. Das hat mich leider gar ...

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  • Spannung bis zur letzten Seite ...

    Die Nacht, als ich sie sah
    maggie_green

    maggie_green

    15. October 2015 um 15:04 Rezension zu "Die Nacht, als ich sie sah" von Drago Jančar

    Der melancholische und fesselnde Stil Jancars verursacht Gänsehaut. In "Die Nacht, als ich sie sah" fiebert man mit der wilden und verrückten Veronika Zarnik mit, versteht ihren Schmerz wie ihre Langeweile, die sich in ihrem Herzen ausbreiten ebenso wie man dem Offizier Stevo und auch Veronikas Mutter nachempfinden kann, die durch das plötzliche wortlose Verschwinden der Protagonistin an die Grenzen ihres Verstandes gedrängt werden. All das wird wundersam und tragisch eingebettet in schaurige Szenen aus einem im Wandel des ...

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  • Rezension zu "Luzias Augen" von Drago Jančar

    Luzias Augen
    Hallogen

    Hallogen

    13. December 2010 um 23:30 Rezension zu "Luzias Augen" von Drago Jančar

    Jancars Erzählungen sind vielgestaltig, berichten von sexueller Belästigung an der Uni, einer alternden Diva, einer zwangsprostituierten Slowenin in der Ukraine im Zweiten Weltkrieg, einem mediengeilen Durchschnittstypen in der Wendezeit, einem Toilettenspruch in einer südserbischen Kaserne oder von Neureichen, denen ihre eigene Hohlheit kaum bewußt ist. Manche Erzählung lebt dabei nur für die Pointe (z. B. "Ein Decamerone aus Zidani Most") oder ist eher ein Bild ("Zwei Träumer"). Am besten hat mir "Der erste Schnee" gefallen, ...

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  • Rezension zu "Die Erscheinung von Rovenska" von Drago Jančar

    Die Erscheinung von Rovenska
    Hallogen

    Hallogen

    11. December 2010 um 20:39 Rezension zu "Die Erscheinung von Rovenska" von Drago Jančar

    Einige der Novellen sind sehr schwer zugänglich („Avestina“, „Die Königin“), andere fast schon zu leicht geraten (die Titelerzählung ist lang und inhaltsarm, wenngleich das zentrale Bild eines Wellenbrechers gelungen ist). Am besten gefallen haben mir „Sonntag in Mitterau“, ein Stadtbild, das sich religiöser Symbolik bedient, und „Joycens Schüler“, das vom Schicksal eines Slowenen berichtet, der einst bei James Joyce englisch lernte, vor allem aber „Briefe aus einer anderen Welt“, ein herrlich wehmütiges und poetisches Werk, das ...

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  • Rezension zu "Rauschen im Kopf" von Drago Jančar

    Rauschen im Kopf
    Hallogen

    Hallogen

    30. December 2009 um 17:38 Rezension zu "Rauschen im Kopf" von Drago Jančar

    Ein interessantes Buch mit Tiefgang und recht harter Sprache. Wichtig für das Verständnis ist das Erkennen der Analogien zur Russischen Revolution. Ich brauchte lange, um diese zu begreifen (bis Seite 203), aber dadurch stieg das Vergnügen enorm. Versteht man diese Parallele allerdings nicht, dann kommt einem das Buch ungefähr so vor wie einem Kind "Animal Farm" (man lese die Besprechung der ’Neuen Zürcher Zeitung’, denn dem Rezensenten ist diese Auffälligkeit entgangen, und dementsprechend ratlos steht er dem Buch gegenüber). ...

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  • Rezension zu "Der Galeot" von Drago Jančar

    Der Galeot
    fredgoetzis

    fredgoetzis

    10. March 2009 um 11:26 Rezension zu "Der Galeot" von Drago Jančar

    Eines meiner Lieblingsbücher. 2 Lesarten - einmal als historischer Roman, einmal mit der Folie der persönlichen Erfahrungen des Autors unter dem Regime Titos - machen das Buch zu einem zusätzlichen Genuß. Selten beim Lesen die bleierne Angst des Protagonisten so gut selber nachempfungen!

  • Rezension zu "Katharina, der Pfau und der Jesuit" von Drago Jančar

    Katharina, der Pfau und der Jesuit
    annakarenina

    annakarenina

    23. January 2009 um 15:37 Rezension zu "Katharina, der Pfau und der Jesuit" von Drago Jančar

    Fesselt schon ab der ersten Seite. sehr barock, trotzdem verliert man nicht den faden; faszinierende Geschichte.