Dreena Burton

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Familien mit Pflanzenpower, Let Them Eat Vegan! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dreena Burton

Dreena BurtonFamilien mit Pflanzenpower
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Familien mit Pflanzenpower
Familien mit Pflanzenpower
 (2)
Erschienen am 11.10.2016
Dreena BurtonVive Le Vegan!
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Vive Le Vegan!
Vive Le Vegan!
 (1)
Erschienen am 15.11.2004
Dreena BurtonEat, Drink and be Vegan
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Eat, Drink and be Vegan
Eat, Drink and be Vegan
 (1)
Erschienen am 01.10.2007
Dreena BurtonLet Them Eat Vegan!
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Let Them Eat Vegan!
Let Them Eat Vegan!
 (1)
Erschienen am 13.03.2012
Dreena BurtonEat, Drink & Be Vegan: Great Vegan Food for Special and Everyday Celebrations: Everyday Vegan Recipes Worth Celebrating
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Eat, Drink & Be Vegan: Great Vegan Food for Special and Everyday Celebrations: Everyday Vegan Recipes Worth Celebrating
Dreena BurtonPlant-Powered Families: Over 100 Kid-Tested, Whole-Foods Vegan Recipes
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K

Rezension zu "Familien mit Pflanzenpower" von Dreena Burton

gute Einführung in vegane Küche und abwechslungsreiche Rezepte
katze102vor 2 Jahren

Dreena Burton beschreibt in der Einführung die Vorzüge der veganen Küche und eigene Erfahrungen damit, verweist auf gute Vorratsplanung und stellt dafür eine Liste mit gängigen Zutaten bereit. Bei den Rezepten findet man Kennzeichnungen wie „auf Vorrat kochen“ oder „vorher vorbereiten“ um Zeit zu sparen.

Die Rezepte sind unterteilt in die Kapitel:
- Frühstück, z.B. Smoothies, Frühstücksriegel, Getreidebreie, Pfannekuchen, Muffins
- Lunch, z.B.Sandwiches, Salate, Dips
- Salatdressings, Saucen und Toppings, z.B. Mandelsauce, Tzaziki, Cashewcreme
- Dinner / Hauptgerichte, z.B. Suppe, Eintopf, Aufläufe, Burger, Nudelgerichte, Kartoffelspalten
- süße Köstlichkeiten, z.B. Brownies, cookies, Pudding, Müsliriegel ohne Backen, Eis, Pie

Die Rezepte sind abwechslungsreich, ihre Erklärungen einfach und leicht nachzuarbeiten. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto der fertigen Speise, was ich sehr schätze. Oft steht dabei, wie gerne ihre Familie diese Speise isst, ein Kommentar oder auch ein Tipp für eine Rezeptabwandlung. Immer wieder fällt mir auf, dass Zutaten genutzt werden, die ich nicht im Haus habe und wohl auch nicht wirklich benutzen muß, z.B. geht es mir bei ihren Süßungsmitteln so. Im Kapitel „Süße Köstlichkeiten“ betont sie, dass sie ohne Zucker zubereitet, nutzt dann z.T. Datteln, aber auch Kokosblütenzucker, Ahornsirup, braunen Reissirup, Melasse, Agavendicksaft in leider üppigen Mengen, z.B. für 16 Brownies 75g Datteln, 60ml Ahornsirup, 100g Kokosblütenzucker. Diese alternativen Süßungsmittel lesen sich zwar ganz nett, jedoch verstehe ich deren Vorteil nicht, denn sie sind, genau wie herkömmlicher Zucker, Vitamin B – Räuber.

Es folgen die Kapitel „wählerische Esser“, „Lösungen für Schul- und Pausenbrote“ mit Tipps und Hinweisen auf vorangegangene Rezepte, und welche mit Lösungen für vegane Partys sowie Wochen-Speiseplänen, Fragen zu Eiweiß, Fetten und Nahrungsergänzungsmitteln, und zum Schluß des Buches findet man Nährwerttabellen sowie das Inhaltsverzeichnis.

Mir gefällt an diesem Buch sehr gut, dass die einzelnen Kapitel einen unterschiedlichfarbenen Streifen am seitlichen Buchschnitt aufweisen und man so viel schneller in den Kapiteln nach einem Rezept nachschlagen kann. Die Auswahl an Rezepten wurde so breit gefächert, dass jeder fündig wird. Gut gefällt mir das Kapitel für selbstgemachte Vorräte und Grundrezepte, das gerne etwas umfangreicher hätte sein dürfen; hierin wird erklärt, wie man Kokos-/Nussmus selber macht, Nüsse röstet und Hülsenfrüchte kocht ( mit Kochzeittabelle).

Fazit: abwechslungsreiche Rezepte, wenn auch nicht unbedingt immer neu oder aufregend, wenn man schon mehrere Bücher zur veganen Küche hat – ansonsten eine umfassende Einführung mit vielen alltagstauglichen Rezepten, die nicht unbedingt einen kinderreichen Haushalt vorraussetzen.

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Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Familien mit Pflanzenpower" von Dreena Burton

Ein Standartwerk der veganen Rezepte
Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren

Die Autorin berichtet im Vorwort aus eigener Erfahrung wie sie einen Familien-Haushalt mit drei Kindern vegan ernährt. Sie beschreibt zudem sehr authentisch und begeistert, mit wie viel Freude sie seit ihrer Ernährungsumstellung kocht. Dieses Gefühl steckt gerade zu an, und erinnerte mich an ein anderes Buch „Achtsamkeit und die Kunst des bewussten Essen“ von Beate Caglar. Die Autorin selber erwähnt zudem ein Buch, dass ihr noch eine andere Sicht präsentierte und sie in ihrem Weg bestärkte: „China Study Pflanzenbasierter Ernährung und ihre wissenschaftliche Begründung“ von T. Colin Campbell.

 

Zunächst erklärt sie, mit welchen pflanzlichen Rohstoffen man kochen kann. Eigentlich dachte ich, kenne ich mich gut aus (auch wenn ich diese Ernährung nicht praktiziere), aber dennoch immer offen für Neues aus der Küche bin. Und so konnte ich feststellen, dass ich doch nicht so viel wusste, wie ich dachte. Unbekannt waren mir Adzukibohnen, Kamut, Kala Namak, Kokosnussessig, gemahlene Algen, Kokosblütenzucker, Pfeilwurzpulver und Xanthangummi.

 

Kurz und knapp berichtet sie von ihren eigenen Erfahrungen mit der Zubereitung von Körnern, Bohnen, Nudeln, eingeweichten Nüssen etc. Am Schluss des Buches geht sie auf verschiedene oft gestellte Fragen ein und Nährwerttabellen über die von ihr verwendeten pflanzlichen Lebensmittel sind abgebildet. Zudem erläutert sie kurze Informationen über Eisen und Kalzium. Diese Angaben, wie viel die einzelnen Lebensmittel enthalten, sind auch in einer jeweils extra Tabelle aufgeführt, so dass das ganze sehr übersichtlich wirkt.

 

Sehr hilfreich finde ich die „Verhaltensregeln für Eltern wählerischer Esser“.

 

Die Rezepte sind, wie ich finde, einmalig und in diesem Buch „geballter Form“. Damit meine ich, so viel an veganen Ideen fand ich selten. Zum Beispiel den veganen Streusel-Käse. Den gibt es gleich zweimal, einmal nämlich noch für Personen mit Nussallergie, also ohne Nüsse hergestellt. So kann man unter zwei Rezepten auswählen. Eine gute Idee auch das grüne Superheldendressing, den Texmex-Quinoa-Salt, Rauchiges Bohnen-Chili …

 

Wirklich toll finde ich die kurze Erläuterung der Autorin über jedem Rezept. Sie gibt kleine Hilfestellungen, berichtet von ihren Erfahrungen und denen der Kinder, oder wie sie überhaupt zu diesem Rezept kam. Und auch unter der Zubereitung gibt es noch weiterreichende Tipps.

 

Ich gestehe, als ich das Buch mit der Post bekam, war ich zunächst ob des äußeren Eindrucks enttäuscht. Das Cover erschien mir so beliebig, und die gebundene Ausgabe war kein Hardcover, sondern eher ein Softcover (ich sag das jetzt mal mit eigenen Worten so), dass sich in den Händen biegen ließ. Nachdem ich nun den Inhalt kenne, habe ich auch das „Soft-Cover“ schätzen gelernt, denn es liegt gut in der Hand und ist nicht so steif. Andererseits hätte das Buch mit einem moderneren Cover und in Hardcover hochwertiger gewirkt und hätte so bestimmt mehr vegane Hobbyköche angelockt. Aber – das Innenleben mit diesen vielseitigen Rezepten macht die Außengestaltung wett. Und nachgehend gefällt mir auch, dass die Familie auf dem Cover abgebildet ist, weil es ja auch ein Familienkochbuch ist mit kindererprobten Rezepten ist.

 

Fazit:

Die vielleicht etwas legere Covergestaltung täuscht hier über den starken Inhalt hinweg. Ich finde das Buch einfach klasse. Es sind sehr viele Rezepte im Buch enthalten, die auf ehrliche Weise präsentiert werden. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die süßen Rezepte überwiegen. Die Autorin gibt zudem zu jedem Gericht ein paar Hinweise aus eigener Erfahrung. Für dieses Buch muss man auch keine Kinder haben, denn selbst Singles werden hier in der fündig.

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