Drew Magary

 3.5 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Die Unsterblichen, Die Unsterblichen: Roman und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Drew Magary

Die Unsterblichen

Die Unsterblichen

 (8)
Erschienen am 01.03.2013
Die Unsterblichen: Roman

Die Unsterblichen: Roman

 (4)
Erschienen am 02.05.2013
The Postmortal

The Postmortal

 (1)
Erschienen am 27.10.2011
The Hike: A Novel

The Hike: A Novel

 (0)
Erschienen am 04.07.2017
Men With Balls

Men With Balls

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Erschienen am 27.10.2008
The End Specialist

The End Specialist

 (0)
Erschienen am 21.09.2011

Neue Rezensionen zu Drew Magary

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Jeamis avatar

Rezension zu "Die Unsterblichen" von Drew Magary

Erschreckende Zukunftsvision
Jeamivor 5 Jahren

Es gibt ein Mittel gegen das Altern - Hurra! Man kann sich deaktivieren lassen und wird ab diesem Zeitpunkt körperlich nicht älter. Wohl kann man aber weiterhin an Krankheiten, Unfällen etc. sterben.

Erzählt wird die Zeitspanne über 60 Jahre von John Farrell in Tagebuch- bzw. Bloogform.

Von den Anfängen - als das Heilmittel nur den reichen Menschen zugänglich war.

Von Fanatikern, die das Heilmittel ablehnen und sich radikalisieren.

Von privaten Problemen die sich aus der Unsterblichkeit ergeben.

Von der Verknappung der Ressourcen. 

Von der Verrohung der Gesellschaft.

Von Tabubrüchen gegenüber der Lebensberechtigung eines Menschen.

Von Sklaverei u. Hoffnungslosigkeit.

.............................................

Das kommt erstaunlich authentisch rüber. Ich könnte mir das Szenario durchaus so vorstellen. Am Ende des Buches fragt man sich ob es wirklich erstrebenswert wäre, unsterblich zu sein.....

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Das_Lesedings avatar

Rezension zu "Die Unsterblichen: Roman" von Drew Magary

Die Unsterblichen - Drew Magary
Das_Lesedingvor 5 Jahren

Inhalt:
John Farrell, 29 Jahre, möchte sich deaktivieren lassen. Dies bedeutet, dass er sich einer Genmanipulation unterziehen muss und somit der Alterungsprozess gestoppt wird. Doch was passiert mit der Erde, wenn kein Lebewesen mehr altert?!

Schreibstil:
Ich habe mich selten so über einen Schreibstil geärgert, wie über diesen hier. Ob es an der Übersetzung oder an Magary selbst liegt ist schwer zu sagen, da ich das Original nicht kenne, aber wer auf unzählige Längen und Geschwafel steht, wird dieses Buch lieben. Magary zieht die Geschichte um John mit Zeitungsberichten, Interviews und E-Mails grundlos in die Länge. Anstatt die Berichte, wie sich die Welt verändert, kurz und Bündig zu schreiben, verwendet er z. B. in einer E-Mail die wörtliche Rede, Zeitungsberichte wiederholen sich und Interviews sind nichts anderes als Zeitungsberichte in wörtlicher Rede - super, 150 Seiten verschenkt!

Die Spannung ist gleich null, da durch das Lesen von Artikeln, zumindest bei mir, keine Spannung auftauchen kann :roll: Der Ausdruck ist mittelmäßig und wirkt daher zu verhalten.

Charaktere:
John Farrell - unsympathisch und naiv. Nur weil er Angst vor dem Tod hat, lässt er sich deaktivieren, obwohl er genau weiß, dass es ihn nicht davor schützen wird zu sterben. Warum lässt er es dann überhaupt machen?! Ich konnte zu John keine Verbindung aufbauen, er wirkte zu eigensinnig und handelte unüberlegt.

Auch andere Personen konnte ich nicht verstehen, warum will ein Mensch nicht altern? Warum sollte man ewig (jung) leben wollen?

Cover:
Lauter kleine grüne Männchen :D

Fazit:
Ein Buch mit Weltuntergangsszenario, bunkern, horten und ums Überleben kämpfen - gepaart mit Sci-Fi für das Leben ohne Alter. Wer das mag, sollte "Die Unsterblichen" definitiv lesen. Für andere gebe ich keine Leseempfehlung. Mir war die Geschichte zu unsinnig und zu langatmig, daher nur 2 Sterne.


ACHTUNG:

Das E-Book weist Formatierungsfehler auf, so sind einige Kapitel doppelt vorhanden.

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Natalie77s avatar

Rezension zu "Die Unsterblichen" von Drew Magary

Ist Unsterblichkeit wirklich erstrebenswert
Natalie77vor 6 Jahren

Inhalt:
Das unglaubliche ist geschehen es gibt ein Heilmittel gegen das Altern. Ein Heilmittel was zunächst verboten ist aber über den Schwarzmarkt seine Anhänger findet, aber auch Gegner. John Farell hat scih das Mittel spritzen lassen und ist somit deaktiviert und berichtet über die Zeit als 29 Jähriger der nicht altert.

Meine Meinung:
Erstmal finde ich es Schade das dieses Buch bisher nur als EBOok zu haben ist und ich hoffe das es genug Anhänger findet damit es irgendwann als Printausgabe auf den Markt kommt. Denn es ist nicht nur ein einfacher Science Fiction Roman. Es ist gut durchdacht und höchst interessant. Es brachte mich zum Nachdenken über das Altern und der Wunsch nach Unsterblichkeit.

Es ist ganz einfach, durch Zufall entsteht ein Mittel mit dem man nicht mehr stirbt. Das Gen das für den natürlichen Tod zuständig ist wird deaktiviert und man kann ewig leben vorausgesetzt man wird nicht erschossen oder erkrankt nicht an Krebs oder ähnlich tödlichen Krankheiten. Die Möglichkeit zu sterben besteht aber sie wird auf jeden Fall nicht schön sein.

Der Einstieg in diese Geschichte fiel mir sehr leicht. Es ist eine Art Blog den ich von John Farell dem Protagonisten lesen durfte. Ich darf ihn begleiten bei seiner Deaktivierung, bei seinem Leben als dauerhaften 29 Jährigen und bekomme so hautnah mit was es bedeutet deaktiviert zu sein. Nun gehöre ich zu den Leuten die nicht ewig Leben wollen, aber für viele wäre das die Erfüllung und es hat durchaus Vorteile, aber hier werden sehr deutlich die Nachteile beleuchtet. Es gibt in diesem Buch nur wenige Vorteile die genannt werden. Die negativen Seiten überwiegen und sind meiner Meinung nach auch einfach Logisch. Sei es die Resourcen die Schwinden wie Wasser und Lebenmitte, die Bevölkerung die wächst und alles was damit einhergeht.

Drew Magary hat eine sehr glaubhafte Szenerie geschaffen. Ich kann mir gut vorstellen das in einem solchen Fall genauso die Bevölkerung, die Länder die Regierungen reagieren. Das macht dieses Buch so faszinierend und zu einem meiner Favoriten. Dabei setzt der Autor nicht auf Fakten, kann er ja gar nicht, aber er erschafft diese und bringt sie in Beiträgen von John Farrell unter. Man erliest den Untergang, das Ende der Welt im negativen Fall.

Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt und zwischen den Abschnitten gibt es Zeitsprünge im Leben von John Farell. Diese dienen der Spannung und auch der Verkürzung. Denn die BErichte die er schreibt würden sich vermutlich ab einem gewissen Zeitpunkt wiederholen. So bleibt es interessant und spannend auch wenn man als Leser irgendwann ahnt worauf es herauslaufen muss.

Der Schreibstil ist wirklich leicht verständlich trotz des doch recht komplexen Themas. Es gab nichts was ich nicht verstanden hätte. Es wurde nie langweilig auch wenn es "nur" das Leben des fiktiven John Farell war.

Die Unsterblichen hat mich zum nachdenken gebracht. Was würde uns Unsterblichkeit bringen. Welchen Preis müssten wir zahlen. Ist es wirklich erstrebenswert. Meine Meinung war vorher und ist auch nachher: Nein es ist nicht erstrebenswert auf jeden Fall einen unnatürlichen Tod zu sterben und vielleicht irgendwann den Tod zu bestellen weil das Leben langweilig geworden ist. Ich fänd es nicht erstrebenswert eine Lebensabschnittsehe zu führen weil mein Mann denkt 40 Jahre sind mit der Frau genug. Ich fände es auch nicht erstrebenswert vielleicht zu sehen wie meine Kinder sterben und das ich hinterher vielleicht als Einzige übrig bin, weil ich das "Glück" habe immer überlebt zu haben. Sicher es gibt auch positive Seiten. Ich könnte sehen was aus meinen Kindern wird (in der Hoffnung das es nur gutes ist) aber sonst hmm ich glaube gibt es da nicht viel. 

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