Dror Mishani Vermisst

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Inhaltsangabe zu „Vermisst“ von Dror Mishani

Cholon bei Tel Aviv: Der 16-jährige Ofer ist verschwunden. Inspektor Avi Avraham glaubt zunächst nicht an ein Verbrechen, aber von dem Jungen fehlt jede Spur. Ein aufdringlicher Lehrer, der Ofer Nachhilfestunden gegeben hat, scheint mehr zu wissen, als er zugibt ... Wider Erwarten entpuppt sich Avrahams erster Fall als Familientragödie, in der es nicht nur ein Opfer zu beklagen gibt.

Sehr gut und kurzweilig!

— DavidPen

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    Vermisst

    Gruenente

    17. December 2015 um 17:10

    Ein 16 jähriger Junge verschwindet. Avi Avraham nimmt die Ermittlungen auf. Seltsame Nachbarn, de Verbindungen zu dem Jungen hatten wirken irgendwie verdächtig. Durch Perspektivwechsel wird Spannung aufgebaut. Eine Familie wird nach und nach vorgestellt. Die beziehungen zwischen allen Beteiligten sind sehr komplex und kommen erst langsam ans Tageslicht. Der Kommissar ist auch kein einfacher Character. Die Geschichte spielt im Zentrum von Israel: Tel Aviv. Man erfährt viel über dieses Land, seine Bewohner, den Alltag. Das Buch ist sehr anders als andere Krimis, das finde ich sehr gut. Richtig gepackt hat es mich aber nicht. Doch mit gefiel, dass auch der "normale" Alltag in Israel beschrieben wurde, aus anderen Büchern mit diesem Schauplatz habe ich diese Alltagsgechichten noch nicht so gelesen.

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  • Wissen Sie, warum es keine Kriminalromane auf hebräisch gibt...

    Vermisst

    smutcop

    17. March 2014 um 19:08

    ... fragt der Ermittler Avraham Avraham gleich zu Anfang eine Mutter, die ihren 16 jährigen vermisst meldet. Also ich glaube es zu wissen: Weil sie einfach nicht so gut sind. Na ja, zumindest der, den ich hier rezensiere. Gerade noch drei Sterne - dies ist natürlich wieder nur meine subjektive, ungebildete Meinung. Vielleicht ist das Werk auch einfach nur zu anspruchsvoll für mich:) Henning Mankell schreibt ganz recht über das Buch:" Dror Mishani schreibt außerordentlich orginell" Eben anders und für mich mal wieder mit zuviel philosophischen Längen, deren Grund ich auch bei näherer Betrachtung, für den roten Faden des Buches, nicht herausfiltern kann. Ein überraschendes Ende, welches auch der geübte Krimileser erst ein/zwei Kapitel vor Ende erahnt. Ansonsten die üblichen Zutaten: Kauzige Ermittler, die 26 Stunden am Tag arbeiten, sich zwischendurch ein hinter die Binde gießen und hier und da mal sex haben.

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  • Nicht nur eine faszinierende Milieustudie, sondern auch ein spannender Psychothriller

    Vermisst

    WinfriedStanzick

    10. January 2014 um 12:30

      Henning Mankell, der nun wirklich Ahnung hat von guter Kriminalliteratur, nennt den hier vorliegenden Debütroman des israelischen Literaturprofessors und Lektors Dror Mishani „originell und beeindruckend“ und ist insbesondere angetan von Avi Avraham, mit dem ein neuer, sehr spezieller Ermittler die Krimibühne betritt.   Der Roman spielt in Cholon, einem Vorort der israelischen Metropole Tel Aviv. Dort ist der alleinstehende, ziemlich schrullige Kommissar Avi Avraham zuständig für allerlei kleinere und größere Delikte. Mal ist es eine Schulhofprügelei, mal ein Diebstahl. Nichts Weltbewegendes und vor allen Dingen nichts, was Avi aus der Ruhe bringen könnte. Er strahlt zunächst etwas aus wie Langeweile und eine subtile Form von Inkompetenz,  und man fragt sich als Leser, wie ein solcher Ermittler erfolgreich sein kann.   Auch und gerade mit dem Fall, der auf seinem Schreibtisch landet, als eine aufgebrachte und besorgte Mutter das Verschwinden ihres 16-jährigen Sohnes Ofer anzeigt. Ihr erläutert er zuerst einmal seine Lieblingstheorie: „Wissen Sie, warum es keine Kriminalromane auf Hebräisch gibt? Weil solche Verbrechen hier nicht vorkommen. Es gibt bei uns keine Serienmörder, keine Entführungen und so gut wie keine Sexualstraftäter, die auf der Straße über Frauen herfallen.“   Und mit dem Hinweis, dass der Junge sicher bald wieder auftauchen wird, schickt er die Frau nach Hause. Schon bald aber merkt er, dass er einen Fehler gemacht hat. Denn Ofer taucht nicht auf, und es finden sich auch keinerlei Spuren.   Nur ein Lehrer aus der Nachbarschaft der Familie, der über eine längere Zeit Ofer Nachhilfestunden erteilt hat und selbst träumt von seinem großen literarischen Durchbruch, kann einige Hinweise geben auf die Wesensart des Jungen. Doch die Art, wie er das tut, wie er immer wieder fast penetrant die Nähe Avi Avrahams sucht, macht ihn suspekt, erst recht als er beginnt, sich auf eine indirekte Art einzumischen.   Dror Mishani fängt sehr sensibel das Leben und den Alltag in Cholon ein, von den „typischen“ israelischen Themen ist kaum die Rede, wohl aber vom Alltag und den Sorgen der auftretenden Personen. So entsteht nicht nur eine faszinierende Milieustudie, sondern auch ein spannender Psychothriller, dessen Handlung sich zuspitzt und am Ende mit einem völlig unerwarteten Höhepunkt glänzt.   Im Verlauf der Handlung zeit sich, dass Avi Avraham, den man zunächst für wenig kompetent haltern musste, auf seine ganz spezielle Art den Fall löst. Man darf sich schon heute auf den zweiten Band der Reihe freuen, der in Israel schon erschienen ist.  

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