Der Klappentext klang so verlockend und dann war das Buch nur so eine unausgegorene Grütze. Novelle hin oder her: Dieses Buch hatte keine schlüssige Handlung, unsympathische Abziehbildcharaktere und hat mir wieder gezeigt, dass die Autorin echt nicht mein Ding ist.
Ihr Schreibstil ist sehr einfach und schlicht. Sie scheint von show, don't teill noch nie etwas gehört zu haben – und das, obwohl sie schon unzählige Werke verfasst hat.
Die Handlung war leider dürftig. Es fing recht interessant an. Man lernt den obsessiven Leprechaun kennen, der sich als Barkeeper in die Anwältin verliebt, die er später nur Banshee nennt. Dass sie Anwältin ist, spielt übrigens nie wieder eine Rolle und generell sind die Charakterzeichnungen sehr blass.
Er beseitigt noch recht schnell und psycho ihren Liebhaber (der auch nie wieder eine Rolle spielt) und dann befinden sie sich nur in einer Hütte, wo er drauf wartet, dass sie gefügig wird. Denn er ist zwar ein Entführer und Mörder, aber kein Vergewaltiger.
Es gab dann für einen Dark Romance Titel recht wenig Sex und diesen auch nur recht vanilla (mal abgesehen davon, dass die kinky Sache in diesem Buch wohl die Leprechaunmaske sein soll).
Dann noch eine etwas extremere Gewalt-Szene, aber ansonsten beschäftigt sich die Novelle viel damit, dass er sie besitzen will und sie sich Gedanken darüber macht, wie sie wieder von ihm weg kommt.
Es ist keine richtige Liebesgeschichte, es ist kein Thriller und sexy ist es auch nicht – und zu allem Überfluss dann noch das offene Ende. Ich verstehe nicht, was die Autorin mit dieser Story sagen wollte. Wird auf jeden Fall mein letztes Buch von ihr gewesen sein.


















