Duff Brenna Das Buch Mamie

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Inhaltsangabe zu „Das Buch Mamie“ von Duff Brenna

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    Das Buch Mamie

    rallus

    05. October 2014 um 14:58

    Christian Foggy wächst in Wisconsin auf, mit seinen 5 Brüdern (deren Namen alle mit C beginnen), seiner Schwester Mary Magdalena, seiner Mutter und seinem Shakespeare liebenden Pa. Sie sind Farmer und als Nachbarn haben sie sie die Beavers, deren Tochter Mamie geistig etwas zurückgeblieben ist, aber stark wie ein Pferd eine "Tinkerbell mit einem Drüsenproblem." Eines Tages flieht Mamie vor ihrem prügelnden Vater und Christian findet sie. Danach entwickelt sich ein Roadmovie durch den Westen von Amerika, wo Christian und Mamie die ganze Bandbreite der verrückten und gottgläubigen Amerikaner kennenlernen. Am Ende landen sie bei Doc Shepard der die Kirche der Kunst mit Mamie aufbauen will. Die Figuren in Duff Brennas "Buch Mamie" sind alle sehr skurril, aber liebevoll gezeichnet. Sein Roman schwappt über vor fast fürsorglichen und einnehmenden Gedanken zu seiner Heimat, dem Amerika des Westens und den naiv gezeichneten Figuren. Dabei hat er Kapitel voller philosophischer Weisheiten und Aphorismen, die er alle sofort und direkt an den Leser bringen will. Die Geschichte springt lustig hin und her, kommt aber immer zu Mamie zurück, die so stark ist, dass sie eine halbe Stunde selbst den größten Mann huckepack durch den Wald tragen kann, über 1 Meter hohe Hindernisse springen und laut wiehern. Auf ihrer Reise massiert sie ein halbes Jahr den Ischiasnerv einer Kuh nur um sie vor dem Schlachten zu retten, dann fällt sie bei Christian in das Bett. "Sie roch nach Kuh, Heu und Dung und nach sich selbst, ein Geruch von feuchter Erde und grünen Feldern und der von Gott ausgeamteten Morgenluft." Bei Shepard angelangt erkennt er ihre einzigartige Kunst, gesehenes und gehörtes perfekt wiederzugeben und gründet mit ihr eine Kirche der Kunst um den Sieg des Intellektes über den Glauben zu sehen. Religion sieht Duff Brenna durchaus kritisch: "Religiöses Denken bewirkt nur, daß man sich im Kreis dreht und nirgends hinkommt" Am Ende vermischt sich die Geschichte durchaus auch mit dem neuen Testament, mit einem mordernen Volksmärchen und strandet liebevoll in mehreren Katastrophen. Man muss es mögen dieses Durcheinander aus verschiedenen Genres, ich habe es bis zum Schluss genossen und für mich ist es eine der innigsten und herzlichsten modernen amerikanischen Erzählungen die ich je gelesen habe. In Amerika hat es den Associated Wirting Programs Novel Award für den besten Roman gewonnen!

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