Duncan Beedie

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Willibarts Wald.

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Willibarts Wald
Willibarts Wald
 (4)
Erschienen am 18.01.2018

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Mimi1206s avatar

Rezension zu "Willibarts Wald" von Duncan Beedie

einfach großartig anders
Mimi1206vor 5 Monaten

“Willibarts Wald” ist ein Kinderbilderbuch mit Hardcover von Duncan Beedie, welches ab einem Alter von 3 Jahren vom Magelan Verlag empfohlen wird.
Die Originalfassung stammt aus dem Englischen und wurde übersetzt von Kristina Kreuzer.

Inhalt:
Willibart ist ein Holzfäller der alten Schule, denn bei ihm wird alles noch von Hand erledigt.
Den ganzen Tag arbeitet er hart, es wird gehackt, geästet und zu Brennholz verarbeitet - Tag für Tag.

Nach jedem erfolgreichen Tag und jedem neuen Arbeitsschritt steht jedoch eines Tages ein anderes Tier abends bei Willibart vor der Tür, weil es sein trautes Heim durch Willibarts Arbeit verloren hat.
So kommt zum Beispiel der Vogel eines Abends bei Willibart vorbei, nachdem sein Nest beim Baumfällen zerstört wurde.

Bis Willibart eine für sich sehr wichtige Lektion über die Bäume in seinen Wald und damit über die Umwelt und die Nachhaltigkeit lernt, nimmt er jedes dieser Tiere bei sich auf und bietet ihnen einen Schlafplatz in seinem dicken Rauschebart.

Wirklich toll ist die Farbzusammenstellung in Kombination mit den eher urigen Illustrationen.
Verwendet werden viele ruhige, erdige Töne, die in Kombination mit dem roten Holzfällerhemd von Willibart in Kontrast stehen, aber absolut passend sind und das Interesse der Kinder magisch anziehen.

Selbst die verwendete Schriftart der Geschichte ist dem Groben des Holzfällens optisch angepasst.
Meinen Lesefluss beim Vorlesen hat diese jedoch etwas gestört, wenn auch nur minimal.

meine Meinung:
Ein sehr schönes Kinderbuch zu einem so alltägliche Thema wie “Umweltschutz”.
Dem Kind wird auf verständliche Art und Weise das Thema näher gebracht und es kann “live” die Reaktionen auf Willibart seine Aktionen bei der täglichen Arbeit verfolgen.
Was passiert mit den Tieren, wenn Sie ihr Heim verlieren und was tut Willibart, wenn er den ganzen Wald abgeholzt hat?

Dem Kind wird klar vermittelt, dass Willibart all diese Tätigkeiten (fällen, hacken etc.) tut, da es seine täglichen Arbeitsschritte als Holzfäller sind.
An dieser Stelle hat mir jedoch ein wenig der Bezug für das Kind gefehlt was später überhaupt aus diesem Holz passiert.
Hier kann man als Elternteil kurz anbringen welche Produkte später aus dem gefällten Holz hergestellt werden.

Die Illustrationen sind klasse und auch die farbliche Gestaltung ist sehr passend.
Keine knallig gewagten Farben, sondern gedeckte Farben, die zu einem Holzfäller passen und optisch ansprechen.

Insgesamt ist die Geschichte sehr kindgerecht und durch die Aufführung der einzelnen Arbeitsschritte toll gemacht.
Sprachlich kurze Sätze mit prägenden Gliedern, laden zum Wiederholen und Mitsprechen ein.

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Willibarts Wald" von Duncan Beedie

Ein Buch, das für Natur- und Umweltprobleme auf sehr besondere Weise sensibilisiert. Ein tolles Buch
Kinderbuchkistevor 7 Monaten

Ein Buch über Bäume, einen Bart  und den Umweltschutz   für Kinder ab 3 Jahren   Willibart ist ein Holzfäller. Er lebt einsam in einem Haus im Wald und hat einen recht festen Tagesablauf. Zuerst macht er Morgengymnastik, dann frühstückt er und danach geht es in dem Wald zum Bäume fällen. So richtig nachgedacht hat er über seine Arbeit anscheinend noch nicht sonst wäre ihm schon ehr aufgefallen, dass es gar nicht gut ist zu viel Bäume zu fällen. Als er eines Tages wieder einmal erschöpft von der Arbeit kommt und sich grade ausruhen will hört er ein Geräusch an der Tür. Ein kleiner Vogel beschwert sich beim ihm. Ausgerechnet den Baum in dem er grade sein Nest gebaut hat, hat Willibart gefällt. Es ist nicht so, das Willibart kein Herz für Tiere hat und rücksichtslos einfach die Bäume fällt aber er hat anscheinend wirklich noch nicht darüber nachgedacht was er da anrichtet. Betroffen lädt er den kleinen Vogel ein in seinem Bart zu wohnen, was dieser gerne annimmt. In den nächsten Tagen hat Willibart noch weitere Aufgaben. Jedes Mal schadet er mit seiner Arbeit einem Tier das dann abends erbost an seine Tür klopft. Auch sie dürfen in seinem Bart platz nehmen. Mit der Zeit wird dies nicht nur  eng sondern auch richtig unbequem und so rasiert er seinen Bart kurzerhand ab. Am nächsten Morgen schaut er aus dem Fenster. Wo einst schöner Wald war herrscht traurige , triste, Leere. So wie sein Bart nachwachsen kann, so können auch Bäume an den Stellen neu wachsen wo einst welche standen denkt er sich und beginnt aufzuforsten. * Eine schöne Geschichte, die mit wenig Text sehr viel erzählt. Die Geschichte wird überwiegend über die eindrucksvollen, klar fokussierenden Illustrationen transportiert. In ihnen sieht man lustige, witzige Dinge, wie das Innenleben des Bartes genauso wie die tragischen Momente, die Wut der Tiere oder auch die Probleme, die Willibart mit seinem Bart und den Bartbewohnern hat . Große Bilder wechseln sich mit aufeinander folgenden Bildsequenzen gekonnt ab, so dass man das Gefühl hat die Bilder leben. Überhaupt sind es unglaublich dynamische lebhafte Bilder und auch die Schrift wird in die Dynamik mit eingebunden. "Hacke-Hacke-Hack"  oder auch "Baum fällt!"  drücken nicht nur eine Handlung aus sondern sind so gesetzt, dass sie "leben". * Es ist ein witziges Buch, das gleichzeitig zum Nachdenken anregt und deutlich macht, das ein Raubbau an der Natur Menschen und Tieren gleichermaßen schadet. * Unsere Lesekinder fanden die Idee die Tiere in den Bart des Holzfällers einziehen zu lassen total witzig. Ein Vögelchen kann man sich vielleicht in so einem großen, dichtem Bart noch vorstellen aber ein Stachelschein? Da wird es schon schwieriger. Und dennoch zeigt schon das Coverbild, das dies trefflich passt. Einzig den Unterschied zwischen Igel und Stachelschwein wollte unseren kleinen Lesern nicht deutlich werden. "Das ist kein Stachelschwein! Das ist ein Igel!" hörte ich in den letzten Tagen des Öfteren bei Lesungen. Ich erkläre dann immer, dass jeder etwas anders zeichnet. Künstlerische Freiheit halt. Wobei ich auch ehr einen Igel als ein Stachelschein darin erkenne. Doch das ist wirklich unwesentlich. Nett gezeichnet sind sie allemal. Der besondere Stil der Zeichnungen wäre auch noch einen Satz wert doch ich denke es ist viel besser man besorgt sich schnell das Buch und schaut selbst. Denn es ist wirklich toll und regt zu vielen Gesprächen über den Naturschutz und somit auch Umweltschutz an. Da passt es ja wunderbar, das der Verlag sich immer schon Gedanken über die Nachhaltigkeit gemacht hat. Gedruckt auf FSC Papier mit Farben auf Pflanzenölbasis und lösungsmittelfreier Klebstoff tragen sie  hier schon eine ganze Menge dazu bei.

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Ramgardias avatar

Rezension zu "Willibarts Wald" von Duncan Beedie

So lernen schon die Kleinen, dass in unsere Natur nicht einfach eingefriffen werden darf
Ramgardiavor 8 Monaten

Willibart ist Holzfäller und zwar ein ziemlich fleißiger, er schlägt den ganzen Wald und nimmt damit dem kleinen Vogel sein Nest. Als der am Abend bei ihm auftaucht, bietet Willi ihm ein neues Zuhause in seinem Rauschebart an. In den nächsten Tagen kommen noch das Stachelschwein und der Biber. Natürlich stören sie Willi in seinem normalen Alltag, denn wer kann mit drei Tieren im Bart leben? Also rasiert er den Bart ab und gibt ihn den Tieren. Als er merkt, dass Wald und Kinn nur noch aus Stoppeln bestehen, pflanzt er neue Bäume und nach einiger Zeit wachsten Bäum und Bart nach.

Das Buch wurde nachhaltig hergestellt und befasst sich auch in seinem Text mit diesem Thema. Ich finde die Lösung mit dem Bart etwas abstrus. Alle Gegenständ, die Willibart besitzt werden mit "treu" beschrieben, was speziell bei dem Rasierer nicht ganz einleuchtet.

Die Texte sind kurz und mit schönen Wiederholungen durchsetzt, die Bilder sind im Stil des Covers gezeichnet und unterstützen die Handlung sehr gut.

Sicher kann schon ein kleiner Zuhörer an Hand der Geschichte sehen, dass Handlungen in der Natur Dinge nach sich ziehen, die schwer wieder gut zu machen sind.

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