Duncan J. D. Smith

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Autor von Nur in Wien, Nur in Berlin und weiteren Büchern.

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Nur in Wien

Nur in Wien

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Erschienen am 01.03.2005
Nur in Berlin

Nur in Berlin

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Erschienen am 01.03.2008
Nur in Köln

Nur in Köln

 (2)
Erschienen am 13.04.2011
Nur in Paris

Nur in Paris

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Erschienen am 22.03.2013
Nur in Zürich

Nur in Zürich

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Erschienen am 06.04.2012
Nur in Budapest

Nur in Budapest

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Erschienen am 28.04.2006
Nur in München

Nur in München

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Erschienen am 17.04.2009
Nur in Prag

Nur in Prag

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Erschienen am 01.03.2008

Neue Rezensionen zu Duncan J. D. Smith

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HeikeGs avatar

Rezension zu "Nur in Paris" von Duncan J. D. Smith

Es heißt, alle Wege führen nach Rom...
HeikeGvor 5 Jahren

...aber manche auch nach Paris.
Die Stadt der Liebe zu Fuß zu erkunden, ist immer noch die beste und schönste Art der Fortbewegung. Nun gibt es Reiseführer en mass auf dem Markt und auch die französische Hauptstadt ist großzügig vertreten. Warum also noch mehr Neues? Das vorliegende Buch richtet sich an eine Zielgruppe, die das Besondere sucht, die abseits der touristischen Hotspots noch ein paar Geheimnisse der berühmten und zweitausendjährigen Stadtgeschichte entdecken möchte. Die gibt es offensichtlich immer noch. Man muss nur, wie schon Balzac erkannte, tief in sie eindringen und schon entfaltet sich die Stadt wie eine aufblühende Rose. Um sich in solch einer Touristenhochburg wie Paris noch ganz wie ein Entdecker oder Flaneur zu fühlen, leistet "Urban-Explorer" Duncan J. D. Smith wertvolle Hilfe. Er erspürt in seinem Reiseführer die geheimen Ecken, merkwürdigen Viertel und unbekannten Wege, die selbst Einheimischen nicht immer vertraut sind.

Vielleicht liegt es an der britischen Herkunft des Autors, die ihm ein besonders Gespür für skurrile und ungewöhnliche Dinge bereits in die Wiege gelegt hat. Eher jedoch entspringt diese Gabe wohl einem besonders geschärften Blicks für das Andere, ohne Frage nicht minder Schöne. Seit fast zehn Jahren spürt der studierte Historiker, Archäologe und Fotograf in seiner mittlerweile auf neun Bände angewachsenen "Nur In"-Reihe das Andersartige oder Sonderbare in europäischen Städten auf. Nicht das "Abarbeiten" touristischer Highlights und Hochburgen wird zelebriert, sondern das Erspüren des Individuellen. Ein paar Minuten Planung und ein Blick auf eine gute Straßenkarte, so vermerkt Smith im Vorwort, sind ausreichende Voraussetzung, um ausgetretene Besucherwege verlassen und ein ganz anderes Paris entdecken zu können. Dem kann uneingeschränkt zugestimmt werden.

In 98 Kapiteln bewegt man sich (lesend) im Uhrzeigersinn durch die 20 Arrondissements. Beginnend innerhalb der Périphérique bietet Smith abgeschlossene Wanderungen genauso an wie Empfehlungen, die als Einführungen in größere Themen, als Ausgangspunkt für eigenen Entdeckungstouren des Lesers dienen können. Wie man letztendlich seine ganz persönliche Entdeckertour angeht, bleibt jedem, ganz nach persönlichem Gustos, überlassen. Das Buch sieht sich eher als Schmöker, in welchem man sich immer wieder Appetit holen kann. Sei es im wahrsten Sinne des Wortes in einer der besten Bistros der Stadt, aber auch beim Feiern mit Tamilen in einem Hindu-Tempel, in Ehrfurcht verharrend vor Louis Pasteurs Mausoleum oder auf den Spuren von Kalksteinbrüchen unter dem linken Flussufer. An Schaufenstern kommt man gleichfalls vorbei. Allerdings macht Smith keineswegs bei Chanel, Cartier oder Louis Vuitton halt, sondern er zeigt auch hier das Ungewöhnliche. So die beachtliche Sammlung von ausgestopften Ratten von Julien Aurouze in der Rue des Halles 8, seines Zeichens Schädlingsbekämpfer. Ein maßstabsgerechtes Modell der Freiheitsstatue ist im 3. Arrondissement - quasi ihrer Heimatstadt - ist genauso zu entdecken wie ein ein Besuch im magischen oder im Fälscher-Museum. Wenn es trotz der bestellten Sonne hingegen doch einmal regnen sollte, kann der Flaneur unter den unzähligen überdachten Passagen (Passages Couverts) lustwandeln und sich seiner architektonischen Schönheit erfreuen.

Alle Tipps aufzuzählen ist natürlich nicht möglich. Bei der gebotenen Vielzahl dürfte jedoch für jeden Geschmack etwas dabei sein: egal ob bei der Entdeckung von besonderen Hauszeichen und Straßenschildern, die keine Buchstaben oder Zahlen aufweisen, sondern in Bildern erzählen, der Ruinen der römischen Lutetia, der Aktivitäten einer geheimen Untergrund-Gruppe, die 2005 im Panthéon, ohne dass es jemand mitbekam, das vernachlässigte Kulturerbe Frankreichs instand setzte oder aber ein, zugegebenermaßen wohl nicht für jedermann geeigneter Besuch einiger medizinischer Spezialmuseen, die zuweilen recht anschauliche Exponate zur Illustration von Krankheiten und Fehlbildungen aufweisen. Auch besondere Übernachtungsmöglichkeiten vergisst der Reiseführer nicht zu erwähnen. Ein Nebenprodukt der Revolution, die Einführung des Metermaßes als offizielles französisches Längenmaß im Jahr 1793, wird im großen welthistorischen Kontext leicht übersehen. Auch dahin führt eine Tour. Und bei allem Genuss wurde natürlich auch das ureigenste menschliche Bedürfnis nicht vergessen. Tour 86 führt zum letzten öffentlichen Vespasienne-Urinal. Der Name wird auf den römischen Kaiser Vespasian und seine damals erhobene Urinsteuer zurückgeführt.

Fazit: Ein ungewöhnlicher, gut illustrierter Stadtführer - spannend, anregend und überraschend. Ein empfehlenswerter Leitfaden für Stadtabenteurer und alle, die es werden wollen, der das verborgene Alte und Geschichtsträchtige genauso wie die Herrlichkeiten der modernen Weltstadt aufzeigt. Ganz ohne Wahrzeichen kommt auch dieser Reiseführer nicht aus: Tour 42 erkundet die statischen Besonderheiten des Bönickhausen-Turms. Bönickhausen??? Krauses Stirnrunzeln... Gustave Eiffel hat 1879 seinen deutschen Nachnamen geändert ;-).

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The iron butterflys avatar

Rezension zu "Nur in Wien" von Duncan J. D. Smith

Rezension zu "Nur in Wien" von Duncan J. D. Smith
The iron butterflyvor 7 Jahren

Sonderbare Orte, geheime Plätze und versteckte Sehenswürdigkeiten - sie machen den Geist einer Stadt vermutlich erst wirklich aus. Wer nicht mit dem Touristenstrom von Attraktion zu Sehenswürdigkeit und wieder zurück getrieben werden will, der sollte sich vorab informieren. Ist man einmal angekommen entzieht man sich nur schwer dem zähen Fluß der Massen, die immer und überall zu sein scheinen. Duncan J. D. Smith hat in "Nur in Wien" einige Kostbarkeiten und Ruheinseln in all dem touristischen Getümmel aufgetan. Verpackt in kompakte geschichtliche Hintergrundinformationen oder kurze bebilderte Anekdoten wird so dem Leser die Chance geboten den Standardrouten auszuweihen und doch den Wiener Geist anzutreffen. In der Reihe sind auch Reiseführer zu Prag, Budapest, Berlin und München von Smith erschienen. Entdecke den Sinn der kryptischen Inschriften an Hausmauern oder eine Uhr, deren Zeiger 20 904 Jahre für eine Umdrehung benötigen würde.

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Wolfgang237s avatar

Rezension zu "Nur in Wien" von Duncan J. D. Smith

Rezension zu "Nur in Wien" von Duncan J. D. Smith
Wolfgang237vor 9 Jahren

Ein Reiseführer zu Sehenswertem außerhalb der ausgetretenen Touristenpfade. Vor allem für Wiener die glauben sich in ihrer Stadt gut auszukennen eine Empfehlung um Neues zu entdecken

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