Duong Thu Huong Novel without a Name

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Inhaltsangabe zu „Novel without a Name“ von Duong Thu Huong

“Reminiscent of All Quiet on Western Front and The Red Badge of Courage. . . .  A breathtakingly original work."—San Francisco Chronicle Twenty-eight-year-old Quan has been fighting for the Communist cause in North Vietnam for a decade. Filled with idealism and hope when he first left his village, he now spends his days and nights dodging stray bullets and bombs, foraging scraps of food to feed himself and his men. Quan seeks comfort in childhood memories as he tries to sort out his conflicting feelings of patriotism and disillusionment. Then, given the chance to return to his home, Quan undertakes a physical and mental journey that brings him face to face with figures from his past—his angry father, his childhood sweetheart, his boyhood friends now maimed or dead—and ultimately to the shattering reality that his innocence has been irretrievably lost in the wake of the war. In a voice both lyrical and stark, Duong Thu Huong, one of Vietnam’s most beloved writers, powerfully conveys the conflict that spiritually destroyed her generation. “If it is a crime to take an unflinching look at the reality of war and life under a totalitarian regime, and to do it with great art and mastery, then Duong Thu Huong, is gloriously guilty.”—The New York Times Book Review

Der Vietnamkrieg aus der Perspektive eines kommunistischen nordvietnamesischen Soldaten. Aufwühlend, ergreifend und berührend. Zu empfehlen!

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    Novel without a Name

    Emotionen

    03. August 2017 um 20:56

    Im Zuge meiner mündlichen Abschlussprüfung habe ich über den Vietnamkrieg in zwei ausgewählten Werken der amerikanischen und vietnamesischen Literatur geredet. Bei der Auswahl eines vietnamesischen Buches habe ich mich für "Novel without a name", geschrieben von Duong Thu Huong entschieden.InhaltDas Buch erzählt die Geschichte des jungen Quan. Er ist ein nordvietnamesischer Soldat, der ganz im Sinne der kommunistischen Religion seines Landes erzogen wurde. Mit achtzehn Jahren meldete er sich freiwillig zum Militär. Nun, zehn Jahre später hat sich seine Einstellung zum Krieg geändert. Als er in sein Heimatdorf zurückkehrt wird ihm bewusst, dass von der Glorie der kommunistischen Ideologie in seinem Herzen nicht mehr viel geblieben ist. Die meisten seiner Freunde sind im Krieg umgekommen oder verstümmelt worden. Sein Heimatdorf ist wie leer gefegt, alle jungen Männer befinden sich im Krieg. Einem Krieg, der nie zu enden scheint. Was ist aus seiner Jugendliebe geworden? Hat sie längst einen anderen? Lebt sie überhaupt noch? Diese und andere Fragen beantwortet der Leser zusammen mit Quan.CharaktereQuan ist mehr oder weniger der einzige Protagonist des Buches. Der Autorin ist es gelungen eine sehr fesselnde Figur zu erschaffen, zu der Leser schnell eine persönliche Bindung aufbaut. Es ist als würde man Quan über die Schulter schauen und selber den Dschungel durchstreifen, mit allen seinen Gefahren, mit dem Krieg, der aus jeder Ecke jederzeit hervorbrechen kann - aber auch mit der Schönheit, die selbst ein zerstörtes Land mit sich bringt. Quan sucht seine Liebe und trifft damit eine romantische Ader in jedem Leser, der sich weigert nur das Grauen zu sehen. Man spürt den Zwiespalt in dem Quan steckt - er hat den Glauben an die Welt und das Gute verloren und fragt sich, wofür er kämpft. Diesen Blickwinkel hat die Autorin sehr gut eingefangen. Aber auch die Nebencharaktere fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Sie spiegeln die kommunistische Ideologie wieder, vermitteln, dass der Wert eines Mannes nach seiner Tapferkeit im Kampf bewertet wird und dass mehr Orden mehr Ansehen bedeuten.SchreibstilDas Buch bietet eine ausgewogene Mischung aus Handlung und Gedanken und Reflexionen des Protagonisten. Am Anfang habe ich etwas gebraucht um in das Buch hineinzufinden, vor allem durch die vietnamesischen Begriffe, die verwendet wurden, aber ich habe mich dann schnell zurechtgefunden. Es hat mich nicht sonderlich gestört, dass es keine Kapitel Unterteilung gab. Das Ende des Buches fand ich leider nicht so gut geschrieben wie den Rest ... Da hätte ich mir doch etwas mehr erwartet, aber an dieser Stelle will ich nicht zu viel verraten. Deshalb gibt es von mir einen Stern Abzug. Das Buch war zwar wirklich gut geschrieben, allerdings hat mir etwas für die fünf Sterne gefehlt.Fazit"Novel without a name" stellt für mich eine gelungene Mischung aus Fakten und Fiktion dar. Auch wenn die Charaktere nicht wirklich existiert haben, so bekommt man doch einen guten Eindruck davon, was es bedeutet, als Soldat in diesem Krieg gekämpft zu haben. Interessant für das Buch ist vor allem der Fakt, dass die Autorin selber Anführerin einer kommunistischen Jugendbrigade war und damit den Krieg selbst miterlebt. Der Name des Buches beschreibt sehr gut, die "verlorene" Generation, die der Krieg in Vietnam zurückgelassen hat. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die über den Tellerrand schauen wollen um mehr als nur die amerikanische Geschichte des Vietnamkriegs zu sehen.

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