Dustin Thomason Virus

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Inhaltsangabe zu „Virus“ von Dustin Thomason

Dezember 2012. In den USA breitet sich rasend schnell eine gefährliche Epidemie aus, ganz L.A. steht bereits unter Quarantäne. Genetiker Dr. Gabriel Stanton und Maya-Forscherin Chel Manu suchen unter Hochdruck nach einer Möglichkeit, die tödliche Krankheit aufzuhalten. Sie glauben, dass ihnen ein alter Maya-Codex weiterhelfen kann. Ein Codex, der aus einem Tempel in Guatemala entwendet und in die USA gebracht wurde - von dem Mann, der später als Erster erkrankte. Was hat es mit diesem Werk auf sich? Haben die alten Maya es mit einem tödlichen Fluch belegt, der die gesamte Menschheit ausrotten wird?

Unheimlich spannend ich konte richtig mit den Personen mitfiebern

— kirschbaum1
kirschbaum1

Gar nicht schlecht. Ein Wettlauf gegen die Zeit.

— Angelinchen
Angelinchen

Mittelspannend, wer sich für alte Kulturen begeistert, der findet es gut.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • VIRUS von Dustin Thomason

    Virus
    Baebsli

    Baebsli

    01. November 2016 um 14:57

    Die Thematik einer Virenbedrohung, obwohl schon zigmal dagewesen, interessiert trotzdem immer wieder und die Verknüpfung mit der Archäologie der Mayas und dem heutigen Amerika tönt vielversprechend. Doch leider schleppt sich die Story etwas zähflüssig dahin. Jedesmal wenn Spannung aufkommt, ebbt sie sofort wieder ab und meiner Meinung nach ist es dem Autor nicht gelungen, die Freude aufs Weiterlesen zu wecken. Schade!

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  • 2012 und die Maya-Vorhersagung

    Virus
    kointa

    kointa

    13. February 2015 um 14:08

    Inhaltsangabe: Dezember 2012. In den USA breitet sich rasend schnell eine gefährliche Epidemie aus, ganz L.A. steht bereits unter Quarantäne. Genetiker Dr. Gabriel Stanton und Maya-Forscherin Chel Manu suchen unter Hochdruck nach einer Möglichkeit, die tödliche Krankheit aufzuhalten. Sie glauben, dass ihnen ein alter Maya-Codex weiterhelfen kann. Ein Codex, der aus einem Tempel in Guatemala entwendet und in die USA gebracht wurde - von dem Mann, der später als Erster erkrankte. Was hat es mit diesem Werk auf sich? Haben die alten Maya es mit einem tödlichen Fluch belegt, der die gesamte Menschheit ausrotten wird?   Meine Meinung: Mir hat das Bucheigentlich sehr gut gefallen, allerdings war es mit teilweise zu langatmig. Er schreibt in einigen Passagen den überstezen Kodex, was der Spannung einen deutlichen abbruch tut. Zumal die wichtigsten Stellen aus dem Kodex dann im Laufe der Geschichte wiederholt werden. Ansonsten hat mit die Story sehr gut gefallen und er hat auch die Spannung gut aufgebaut (Wenn man von den besagten Passagen einmal absieht). Das Thema fand ich sehr interessant, auch wenn man ja nun bereits weiß das am 21.12.2012 nichts passiert ist und wir immernoch leben ;-)  

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  • Wie weit steht die Menschheit noch vom Abgrung entfernt?

    Virus
    Leseratte1998

    Leseratte1998

    18. August 2014 um 12:31

    Klappentext: Wie weit steht die Menschheit noch vom Abgrung entfernt? Dezember 2012. In den USA breitet sich rasend schnell eine gefährliche Epidemie aus, ganz L. A. steht bereits unter Quaratäne. Genetiker Dr. Gabriel Stanton und May-Forscherin Chel Manu suchen unter Hochdruck nach einer Möglichkeit, die tödliche Krankheit aufzuhalten. Sie glauben, dass ihnen ein alter Maya-Codex weiterhelfen kann. Ein Codex, der aus einem Tempel in Guatemala entwendet und in die USA gebracht wurde - von dem Mann, der später als erster erkrankte. Was hat es mit diesem Werk auf sich? Haben die alten Maya es mit einem tödlichen Fluch belegt, der die gesamte Menschheit ausrotten wird? Eigene Meinung Mir persönlich gefällt dieses Buch, aber stellenweise fehlt mir die Spannung, da die Hauptpersonen nur in ihrem Labor stehen und über die Maya und ihr Land reden oder über der Handschrift stehen und einfach nicht weiter kommen. Diese Stellen wechseln sich aber immer wieder mit Stellen ab, die ich sehr spannend finde wie z. B. die Erzählung des Maya der diesen Kodex einmal vor langer Zeit geschrieben hat. Er berichtet hier wie es in seinem Heimatdorf unter der Herrschaft des Königs zugegangen ist. Ebenfalls spannend finde ich wie die Forscher nach einer Möglichkeit suchen ein Gegenmittel gegen die tödliche und aggressive  Krankheit zu finden. Da ich noch nicht ganz fertig bin, weiß ich noch nicht ob und wie sie diese Krankheit heilen werden oder ob sie sie überhaupt heilen können. Darauf bin ich sehr gespannt. Ansonsten ist dieses Buch sehr lesenswert, obwohl einige Fachbegiffe der Medizin vorkommen, die sich aber im Verlauf der Geschichte klären. Obwohl der Weltuntergangs-Kult von 2012 schon lange vorbei ist, finde ich dieses Buch immer noch zeitgemäß und man kann es immer wieder lesen, auch wenn man nicht an die Weltuntergangstheorien von damals geglaubt hat!

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Ein Hauch Mystik

    Virus
    cvcoconut

    cvcoconut

    30. March 2013 um 19:16

    Ich dachte erst, es wird ein Thema aufgefriffen, was schon total ausgeleiert ist, der Dezember 2012. Aber ich war erstaunt. In dem Buch kamen einige verschiedene Genres zusammen. Zum einen, die noch recht unbekannte prionenkrankehit. An der versucht Dr. Stanton schier vergeblich ein Heilmittel zu finden. Auf der anderen Seite, taucht ein alter Kodex der Maya auf, den Chel versucht zu übersetzen. Er verschafft nicht nur einen Einblick in das Leben der maya, sondern zeigt auch wie weit fortgeschritten sie teilweise schon waren. Die Glyphen der maya wurden auch immer im Buch mit abgebildet, was ich auch sehr genail fand. So hat man als Leser einen besseren Einblick und sieht die komplexe Sprache deutlich vor Augen.

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  • VIRUS

    Virus
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    27. March 2013 um 18:19

    Über den Autor: Dustin Thomason studierte Anthropologie und Medizin in Harvard und machte seinen M.D. an der Columbia University. Er ist ein Teil des Erfolgsduos Caldwell/Thomason, das mit seinem Thriller DAS LETZTE GEHEIMNIS die Bestsellerlisten stürmte. Außerdem schrieb und produzierte er mehrere TV-Serien, u. a. LIE TO ME. Thomason lebt und arbeitet in Venice Beach, Kalifornien. Klappentext: Dezember 2012. In den USA breitet sich rasend schnell eine gefährliche Epidemie aus, ganz L.A. steht bereits unter Quarantäne. Genetiker Dr. Gabriel Stanton und Maya-Forscherin Chel Manu suchen unter Hochdruck nach einer Möglichkeit, die tödliche Krankheit aufzuhalten. Sie glauben, dass ihnen ein alter Maya-Codex weiterhelfen kann. Ein Codex, der aus einem Tempel in Guatemala entwendet und in die USA gebracht wurde - von dem Mann, der später als Erster erkrankte. Was hat es mit diesem Werk auf sich? Haben die alten Maya es mit einem tödlichen Fluch belegt, der die gesamte Menschheit ausrotten wird? Inhalt: Dr. Stanton ist ein Wissenschaftler der Prionen erforscht, als in L.A. eine Epidemie ausbricht und rasend schnell Tausende von Menschen sterben. Er tippt auf eine ganz spezielle Art der Prionenkrankheit. Nachdem durch sein selbstständiges Handeln jedoch eine Ärztin stirbt, die ihm helfen wollte einen Impfstoff zu testen, wird er suspendiert und dem Labor verwiesen. L.A. wird abgeschottet, Flughäfen gesperrt, Autobahnen verbarrikadiert. Ausgangssperren, Mundschutzpflicht und Hoffnungslosigkeit machen sich breit. Die Menschen können nicht mehr Schlafen und sterben innerhalb kürzester Zeit. Leichen häufen sich und jeder gibt jedem die Schuld. Nach dem Dr. Stanton mit seinem Team heimlich Forschungsgüter in seine Wohnung transportiert hat, wird dort weiter geforscht. Zeitgleich erhält die Maya-Expertin Chel Manu einen alten Maya-Kodex. Da sie diesen aber Illegal zugeschoben bekommt, kann sie nicht komplett auf die Mittel des Museum zugreifen, bei dem sie arbeitet, um diesen zu übersetzen. Hilfe bekommt sie daher von ihrem Kollegen, außerdem von ihrem alten Mentor, der nicht das ist, was er zu sein scheint. Sie übersetzen die einzelnen Seiten und finden Unglaubliches heraus. Während Dr. Stanton und Chel Manu  auf ihren jeweils verschiedenen Gebieten –Prionenforschung und Mayakultur - Experten sind, führt sie ihre Arbeit zusammen, denn diese Prionenerkrankung hängt irgendwie mit dem Maya-Kodex zusammen. Allerdings rennt der Menschheit die Zeit weg und die Krankheit greift weiter um sich. L.A. gleicht schon einer Geisterstadt. Alles begründet sich auf dem alten Maya-Kalender, bei welchen am 21.12.2012 wie Welt untergeht. Meinung: Ein wissenschaftlich fundiertes  und sehr gut recherchiertes Buch, das mit Hintergrundwissen glänzt und tief in die Materie von Prionen und den alten Maya eindringt. Der Autor setzt auf Kleinigkeiten, die in diesem Moment gut ankommen, aber nicht dauerhaft in Erinnerung bleiben. Thomason schafft Bilder der Verwüstung, die aber leider nicht von Dauer sind. Man selbst spürt immer weniger die Weltuntergangsstimmung, wenn der Autor es nicht immer mal wieder erwähnen würde. Der Anfang verspricht Spannung und die agierenden Protagonisten haben genug Tiefe um glaubwürdig rüber zukommen. Im Großen und Ganzen bestreiten nur zwei Menschen das Ende der Welt: Dr. Gabriel Stanton und Chel Manu. Dr. Stanton holt jeden Tag um die gleiche Zeit seinen Kaffee in demselben Café. Er trifft dort die gleichen Leute, man kennt ihn und er kennt sie. Zwar ist er geschieden, aber versteht sich noch gut mit seiner Exfrau. Sie haben zusammen einen Hund, den sie sich „teilen“. Er findet in einem völlig heruntergekommenen und total überlasteten Krankenhaus einen mit einer seltenen Prionenkrankheit leidenden Mann, allerdings glaubt ihm so wirklich niemand. Dr. Stanton findet heraus, dass dieses Virus mutiert ist. Stanton ist ein Arbeitstier. Nicht mehr und nicht weniger. Er hat seine Ehe ruiniert, weil er in seiner Arbeit aufgeht. Gewohnheiten sind ihm wichtig. Aber er hat immer noch einen Draht zu seiner Exfrau, weswegen er sie warnt, als die Epidemie größer wird. Er denkt, dass er sie liebt, kann aber einfach nicht über seinen Schatten springen. Für das Wohl Aller würde Dr. Stanton so ziemlich alles machen, weswegen er seine Reputation ruiniert. Ein bisschen wahnsinnig vielleicht, aber wenn er einfach abschalten könnte, wäre das Bild des genialen Wissenschaftlers dahin. Der Sprung zur Glaubhaftigkeit geht von jetzt auf gleich vonstatten. Gerade wird er noch belächelt, wegen seiner Behauptung eine seltene Prionenkrankheit sei ausgebrochen, rennen nun plötzlich alle in gelben Schutzanzügen durch die Gegend. Zum Ende hin handelt er auf eigene Faust und stellt fest, dass er in die Maya-Expertin verliebt ist. Chel Manu stammt von den Maya ab, ist in Amerika aufgewachsen und ziemlich zerrissen, was die Zugehörigkeit zu ihrem Volk anbelangt. Ihre Mutter ist durch und durch Amerikanisch und verbietet jedwede Unterhaltung über ihre Vorfahren. Chel unterstützt Einwanderer in allen Rechtsfragen, füllt Anträge mit ihnen aus oder vermittelt Termine. Sie selbst arbeitet als Maya-Expertin in einem Museum und bekommt auf illegalem Weg den anscheinend neu entdeckten Maya-Kodex. Anscheinend ist sie das genaue Gegenteil zu Dr. Stanton, obwohl die beiden mehr gemein haben, als sie anfangs denken. Sie kommt als Übersetzerin in Verbindung zu dem ersten Prionenpatienten von Stanton. Sie erfährt, dass der Kodex von eben diesem Patienten ins Land gebracht wurde. Der Konflikt, den sie nun ausfechten muss, ist sehr gut ausgearbeitet. Einerseits will sie helfen, anderseits will sie den Maya-Kodex schützen. Chel wirkt zwischenzeitlich sehr zerrissen. Sie will den Durchbruch schlechthin für ihr Volk, kann aber nicht ohne schlechtes Gewissen betrügen, weil ihr viel an dem Museum liegt, bei dem sie arbeitet. Chel ist clever, hilfsbereit und tut das Richtige, als sie Dr. Stanton unterstützt, aber der Konflikt mit dem Maya-Kodex ist allgegenwärtig. Das grenzt fast schon an Besessenheit. Zum Ende hin ruiniert sie ebenfalls ihre Angesehenheit und handelt mit Stanton auf eigene Faust. Anscheinend ist sie auch in ihn verliebt. Dustin Thomason rennt durch die ersten Kapitel, es geht wahnsinnig schnell und auf unwichtige Informationen wird verzichtet, wenn es um die Prionen oder die Mayas geht. Andere Sachen, wie das Drumherum des Doktors oder der Expertin werden an manchen Stellen endlos in die Länge gezogen. Die wissenschaftlichen Hintergründe über Prionen sind sehr gut herausgearbeitet. Allerdings wirft der Autor manchmal zu oft mit Fachbegriffen um sich, die nirgends erklärt sind. Bei den wissenschaftlichen Arbeiten hat man das Gefühl, als schaue man den Wissenschaftlern über die Schulter, aber sie reden nicht mit einem. Es scheint für das Problem der Prionen auch Antikörper zu geben, aber ungetestet. Es ist interessant zu lesen, wie schwierig es ist, in einer ausweglosen Situation, wie das Ende der Welt, das Richtige zu machen. Die Prioritäten liegen ganz anders, als ein Außenstehender denkt. Dieses scheinbar unüberwindbare Problem und die verschiedenen Ansichten sind sehr gut beschrieben und führen letztendlich zu dem Alleingang des Doktors. Der Maya-Kodex wird als fertig übersetzter Text zwischen den Kapiteln eingefügt und erlaubt eine fantastische Einsicht in das Leben der Maya. Der Autor hat die Gratwanderung zwischen modernster Wissenschaft und alter Mayakultur auf eine wirklich großartige Weise vollzogen. Der Maya-Kodex wird in die heutige Zeit eingebunden und immer wieder wird subtil auf das Ende des Maya-Kalenders, der 21.12.2012, hingewiesen. Aberglaube trifft auf Neuzeit. Der Konflikt findet sich auch in den Protagonisten wieder. Der Wahnsinn zum Ende der Welt ist super untergebracht. Egal, was passiert, die Leute sehen nur das Schlimmste. Sie glauben, was sie glauben wollen. Die Ruhe vor dem Sturm ist an einigen Stellen gut übermittelt worden. Leider sind das immer nur einzelne Phasen. Zwischendurch fällt der gute Eindruck immer wieder ab. Thomason erwähnt immer wieder wie leer und trostlos alles ist, aber dieses Weltuntergangsgefühl will sich nicht wirklich in einem festigen. Das Bild, was kurz erschaffen wird, verblasst sofort bei der nächsten Szene. Viele kleine Dinge werden beschrieben, wie zerschlagende Fenster und umherliegender Müll. Leere Straßen, auf denen Schrottautos stehen. Anscheinend ist alles sehr schnell gegangen, aber der Leser bekommt das nicht mit. Da sich fast nur auf Stanton und Manu konzentriert wird, ist dieses Chaos der Stadt nicht wirklich vorhanden. Wie das Virus die Menschen als solche verändert, wird sehr schrecklich dargestellt und zeigt die wirklich dunkle Seite des Menschen. Keine Rücksicht auf andere, jeder denkt nur noch an sich. Zum Ende hin werden die Kapitel immer kürzer, es geht wahnsinnig schnell und plötzlich taucht auch noch eine Liebesgeschichte auf. Sie kommt aus dem nichts und man ist in keinster Weise darauf vorbereitet worden. Es scheint ein bisschen, als war dieses Ende so nicht geplant oder der Autor suchte einen Grund warum die Protagonisten am Ende so handeln, wie sie eben handeln. Diese Liebesgeschichte ist völlig fehl am Platz und nimmt dem Buch sehr viel Spannung weg. Dustin Thomason führt einen von Anfang an auf eine völlig falsche Fährte. Man fragt sich, warum die Wissenschaftler und Experten das Offensichtliche nicht sehen. Es trübt zwischenzeitlich das Bild, was man von der Geschichte hat. Zum Schluss ist es eine sehr gute Verwirrung, die dem Autor da gelungen ist. Was in meinen Augen, neben der fantastischen Recherche zu Prionen und den Maya, fast das einzig Gute an dem Werk ist. Fazit: Am Anfang wird man in die Geschehnisse hineingerissen, es geht alles verdammt schnell und die Spannung steigt sprunghaft an, nur um dann genauso schnell wieder zu verfliegen. Die Beziehung zwischen den Protagonisten ist unpassend und meines Erachtens völlig unnötig. Sie wirkt schon fast krampfhaft. Zum Ende hin sucht man die Spannung zwischen Dschungelausflügen und dem Maya-Kodex. Es kommt das Gefühl auf, das der Autor entweder keine Lust mehr hatte oder keine Zeit es ordentlich fertig zu stellen. Zwar glänzen die wissenschaftlichen Informationen und Einblicke in die Maya-Welt, aber das wirklich lahme Ende nimmt dem Ganzen endgültig den positiven Eindruck. Ein Buch, das viel mehr verspricht, als es am Ende halten kann.

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  • Virus

    Virus
    Michelangelo

    Michelangelo

    24. March 2013 um 11:27

    Dustin Thomason lernte während seines Medizinstudiums Prionen kennen und war von ihnen fasziniert. Er las danach so fast alles, was er darüber finden konnte. Als er dann bei seinen Nachforschungen auch noch herausfand, dass auf Papua- Neuguinea bei einem Stamm ein gehäuftes Auftreten einer Prionenkrankheit aufgetreten ist, die wohl durch Kannibalismus verursacht wurde, reifte in ihm die Idee diesen Roman zu schreiben. Inhalt: In LA vermutet eine taffe Ärztin den Ausbruch einer Prionenkrankheit.und biitet G. Stanton, Prionenforscher, um Hilfe. Ein Guatemalteke, der kein Wort Englisch spricht ist der Patient. Da dieser kein Wort Englisch spricht, wird Dr. Manu , und Historikerin und geborene Guatemaltekin als Übersetzerin dazugebeten. Die Erkrankung breitet sich sehr rasch aus, Es beginnt eine verzweifelte Suche nach dem Überträger, den Kontaktpersonen , dem Infektionsweg , bzw. nach dem Ursprungsort der Infektion. In vielen Passagen wird ein alter Kodex von Dr. Manu übersetzt. Man erhofft sich darin Erkenntnisse,zu finden, um der Krankheit entgegentreten zu können. G. Stanton seinerseits arbeitet fieberhaft an Gegenmitteln und versucht die FDA zu umgehen und unternimmt mit einer Ärztin zusammen einen Versuch, Kranke mit Antikörpern zu heilen. Die Ärztin kommt durch einen Unfall zu Tode, Stanton wird fristlos entlassen. Was bleibt als Ultima ratio noch übrig, um die evtl. Vernichtung der Menschheit aufzuhalten? Die Protagonisten sind bis auf ganz wenige Ausnahmen sehr sympathisch gezeichnet. Wobei mich der ein oder andere durch sein Verhalten schwer enttäuscht, was aber letztlich der Handlung geschuldet ist. Die Passagen, in denen der Kodex übersetzt wird sind sehr angenehm zu lesen- man taucht in diese alte versunkene Welt ein und sieht Paktul und seine Umgebung vor sich. Wirklich gut geklungene Kapitel! Ich persönlich finde die Verknüpfung eines medizinischen Themas mit einer historischen Epoche immer sehr interessant und ausbaufähig. Dieses mit der Mayakultur zu tun,bot sich durch die ganze 2012 Weltuntergangshysterie förmlich an. Dies ist dem Autoren gut gelungen, dass ich hoffe, dass sich so eine Situation nie einstellt. Warum das Buch aber mit Virus betitelt wurde, kann ich nicht nachvollziehen..... Das Buch ist spannend und war insgesamt leicht und unkompliziert zu lesen und ich fieberte mit, ob die beiden zu einer Lösung der ganzen Angelegenheit kommen. Das Ende der Geschichte kam mir dann aber doch zu abrupt und war auch inhaltlich nicht so ganz nachvollziehbar, so als sei dem Autoren nichts mehr eingefallen, um die Geschichte zu Ende zu bringen Das Buch hat mir dennoch gut gefallen und erhält 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Virus" von Dustin Thomason

    Virus
    leseratte29

    leseratte29

    31. December 2012 um 12:44

    Ein unglaublich spannendes Buch! Ein Medizinthriller, brisant, spannend, aktuelles Thema, fiktiv, aber nicht abwägig. Der Autor hat es meisterhaft verstanden, einen Medizinthriller mit der Maya-Kultur zu verbinden. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, sehr anschaulich und er versteht es einen Spannungsbogen von Beginn an beizubehalten. Für mich ein absoluter Lesegenuss, kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Virus" von Dustin Thomason

    Virus
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    08. December 2012 um 08:18

    Apokalypse 2012. Am 21. Dezember geht die Welt unter - oder auch nicht. In alten Maya-Texten wird dieses Datum als Weltuntergang angegeben - oder auch nur falsch verstanden. Früher konnte ich nicht nachvollziehen, warum die Gelehrten sich da so unsicher sind. Entweder es steht da so, oder es steht da eben nicht so. Seit ich dieses Buch gelesen habe, verstehe ich besser, woher diese Uneinigkeit kommt. Die Mayas haben Bücher "gemalt". Wie man aus diesen wunderhübschen Borten Texte lesen kann, ist wirklich eine Wissenschaft! Im Buch steckt sich "ganz" Los Angeles mit etwas an, was unter viel Mühen unter Hochdruck erkannt, diagnostiziert und behandelt werden muß. Aber keine bekannte Therapie schlägt an. Der Genetiker Dr. Gabriel Stanton und die Maya-Expertin Chel Manu schließen sich zusammen, um dem "Fluch der Mayas", der durch einen Grabfund eingeschleppt wurde, zu bekämpfen. Neben den medizinischen Aspekten (der Autor ist Arzt) kommt viel aus der Geschichte der Mayas zur Sprache. Man lernt die Kultur, die Denkweise und auch die Schrift kennen. Das ist ein hochinteressantes Abenteuer. "Virus" ist nicht ein Thriller mit Mördern, Hochgeschwindigkeits-Fluchtfahrten, Schießereien und Blutvergießen. Obwohl das auch vorkommt. Aber hier wird Wissenschaft spannend, und die Voraussagen der Maya werden gekonnt in unsere aktuelle Zeit eingebaut. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Hochaktueller Lesetip!

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