Dylan Evans Evolution

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Inhaltsangabe zu „Evolution“ von Dylan Evans

Woher kommen wir? Hat sich Leben zuerst auf anderen Planeten entwickelt, bevor es auf der Erde entstand? Warum ist es biologisch funktional, dass Sex Spaß macht? Warum kümmern sich Eltern um ihre Kinder? Was hat ein Vogel davon nur einen Flügel zu haben? Im Jahr 1859 erschütterte Charles Darwin den Glauben an die Auser-wähltheit des Menschen mit der radikalen Theorie von der Evolution durch natürliche Selektion. Mehr als 150 Jahre später hat das kein bißchen an Brisanz verloren. Im Gegenteil der Streit mit den „christli-chen Kreationisten“ ist eher heftiger geworden. „Evolution – Ein Sachcomic“ ist eine Reise entlang Darwins naturwis-senschaftlicher Theorie von ihrer Entwicklung, über die historischen Reaktionen bis zum heutigen Verständnis. Dabei werden mit frischem Blick auch Darwins oft missverstandene und missbrauchte Thesen über die natürliche Selektion und das egoistische Gen angegangen. Wissenschaft kann erklären, wie die Dinge sind; sie kann uns nicht sagen, wie die Dinge sein sollten. Dieses Buch hilft jedem zu entscheiden, was er wissen muss und was er glauben möchte.

Na ja ... das wird wohl kein Standartwerk ;)

— Amilyn
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  • Rezension zu "Evolution" von Dylan Evans

    Evolution
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2011 um 18:56

    - Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn, es sei denn, man betrachtet es im Lichte der Evolution. - (T. Dobzhansky) Die Evolution, oder besser die Evolutionstheorie von Charles Darwin, ist ein Themenfeld, das immer wieder in den Medien auftaucht. Aber auch in der Schule wird ihm Platz eingeräumt. Jedoch erfährt man in Gesprächen oft, dass zwar viele Menschen mitreden wollen, aber nur wenige wirklich verstehen wie Darwin geforscht hat und wie er zu seinen Schlussfolgerungen kam. Sicherlich mag es für den Leser, der biologisch nicht so versiert ist, schwer sein jedes Detail zu verstehen. Es ist allerdings auch fraglich, ob dies überhaupt notwendig ist. Häufig reicht es schon, wenn man sich eine gute und sehr verständliche Einführung zur Hand nimmt. Dann stellt sich aber noch immer die Frage, ob die Lektüre auch Spaß bereitet. Der TibiaPress Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht gesellschaftlich relevante Themen, die teilweise auf Schulwissen basieren, unterhaltsam zu vermitteln. Hierfür wurde die Reihe Infocomics ins Leben gerufen. In kleinen Taschenbüchern werden die wichtigsten Aspekte zu Themen wie Ethik, Logik, Marxismus und Quantentheorie vermittelt. Unterfüttert werden die Texte mit comicartigen Zeichnungen. Ich habe mir die Ausgabe "Evolution. Ein Sachcomic" angeschaut und war zunächst überrascht von der thematischen Vielfalt. Die ausführlichen Beschreibungen einzelner Aspekte der Evolutionstheorie sind sprachlich sehr informativ und verständlich erstellt. Zudem sind sie inhaltlich korrekt und greifen wichtige Gedanken auf, die dem interessierten Leser unweigerlich im Kopf umherspuken. So wird zum Beispiel immer wieder auf die Idee des Kreationismus eingegangen, auch wenn sie in dem Buch sehr schnell als illegitim dargestellt wird. Weiterhin haben mir die Bezüge zu anderen Wissenschaftlern und Wissenschaftsdisziplinen gut gefallen. Man lernt wichtige Personen kennen, die Darwin beeinflusst haben oder seine Zeit prägten. Dadurch ergibt sich ein wunderbarer zeitlicher Kontext und man kann einzelne Aussagen noch besser verstehen. Wie sieht es nun mit den Zeichnungen aus? Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass sie mich ein wenig enttäuscht haben. Sie passen zwar immer zum Text und die entsprechenden Sprechblasen veranschaulichen noch einmal das gerade Gelesene. Allerdings wirken die Bilder teilweise etwas unprofessionell. Zudem ist der Stil aus meiner Sicht nicht wirklich modern. Er erinnert schon sehr an die frühen 90er Jahre und schmälert damit die Chance auch viele junge Leser zu erreichen. Denn gerade die Generation, die sich für dieses Thema und einen Sachcomic interessieren wird, hat visuell ganz andere Ansprüche. Fazit: Der Aufbau, die einzelnen Aspekte und die Sprache sind hervorragend. Allerdings konnten mich die Zeichnungen nicht überzeugen und behinderten dadurch meinen Lese- und Lerngenuss ein wenig.

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