Dzogchen Ponlop Rinpoche Emotionale Befreiung

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Inhaltsangabe zu „Emotionale Befreiung“ von Dzogchen Ponlop Rinpoche

Der bekannte tibetische Meister Dzogchen Ponlop Rinpoche verrät hier erstmalig eine effektive buddhistische Technik zum Umgang mit schwierigen Gefühlen. Mit seinem 3-Schritte-Programm lernt man Ärger oder Angst schon im Entstehen zu erkennen und zu transformieren. Aus buddhistischer Sicht sind alle Gefühle in ihrer Substanz neutrale, kreative Lebenskraft. Und die gilt es freizusetzen, denn befreite Energie ist frische Energie. Aus Ärger wird gute Laune, aus Angst wird Gelassenheit, und die Vitalitätskurve steigt an. Eine lebensnahe Unterweisung – einfach und praktisch umsetzbar.

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  • Anti-Stress Programm in buddhistischer Tradition

    Emotionale Befreiung
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    10. September 2015 um 11:31

    Anti-Stress Programm in buddhistischer Tradition Wer einmal das Vergnügen hatte, den siebten Ponlop Rinpoche bei einem Vortrag zu erleben, weiß, wie lebendig, klar, direkt und durchaus mit Charisma er mit einfachen Worten traditionelle Erfahrungen und spirituelle Einsichten zu vermitteln versteht. In gleicher klarer, direkter, den Leser auch in der Form der Formulierungen immer direkt ansprechender Art und Weise ist auch dieses Buch verfasst. Ein Stil und eine Klarheit, die durchgehend zum Tragen kommt und das Verständnis dessen, was Ponlop Rinpoche vermittelt, überaus erleichtert. Was nicht heißt, das nicht hinter den klaren Worten und eingängigen Formulierungen ein weiter Weg noch auf den Leser wartet. Denn das Ziel all dessen, was Ponlop Rinpoche in diesem Buch vermittelt ist nicht die „Erkenntnis des Verstandes“ (diese bildet nur den ersten, wichtigen Schritt des Weges“, sondern eine Transformation des emotionalen Erlebens und der (noch) innewohnenden Mechanismen des Lesers im Umgang mit herausfordernden, aufregenden, unter Druck setzenden Emotionen. Und dies auf eine völlig säkulare Art und Weise, die sich nicht aus religiösen Dogmen oder Ideologien speist, sondern aus einer geübten, intensiven, geklärten „Sicht auf sich selbst“ im großen Rahmen der tiefen, alten tibetischen Traditionen und Meditationen. „Wenn Sie eine Beziehung zu Ihren eigenen Emotionen entwickeln, ähnelt das sehr einer Beziehung zu einem anderen Menschen. Es bedarf ehrlicher Arbeit“. Emotionen, die „befallen“, zu innerem Ungleichgewicht führen, den Menschen belasten können vor allem dann, wenn er sie weder konkret zugeordnet noch in konstruktiver gelöst (transformiert) bekommt. „Wenn Du eine Emotion hast, schaue direkt hinein, bis sie sich auflöst“. Einfach Hinweise in dennoch sehr ungewohnter Form. Nicht ein Wegweichen, Ausweichen, „Bekämpfen“ gerade auch „störender“ Emotionen ist der Weg zur inneren Balance, sondern die Annahme, Hinnahme, das Aushalten auch negativer Emotionen. In bestimmter Weise, die in diesem Buch in drei großen Schritten beschrieben und eingeübt wird. Schritte, auf denen deutlich wird (und verinnerlicht werden kann, folgt man den Übungen und Anregungen zur Selbstarbeit), dass „Gedanken und Emotionen allesamt nur geistige Kreationen sind“, die durchschaut, damit transformiert und als geistige Kraft am Ende konstruktiv genutzt werden können. Wie erwähnt sind die Anregungen, Gedanken und Erläuterungen sehr verständlich abgefasst, jene „auf die Lücke gerichtete Aufmerksamkeit“, die ein wichtiges Moment der Verinnerlichung ausmachen wird, ist dennoch nicht leicht zu fassen und bedarf vielfacher Übungen mit dem Buch. Ein Erarbeiten, dass sich mehr und mehr allerdings auszahlt bei zunehmender Übung. In den drei Schritten der „auf die Lücke gerichteten Aufmerksamkeit“, des „klaren Schauens“ und dann des „Loslassens“ geschieht allmählich zumindest eine Ahnung der Kraft der Transformation von emotionalem Druck und innerem wie äußerem Stress hin zu einem gelösten Umgang mit sich selbst, seinen Emotionen und dem, was an Herausforderungen von außen täglich erlebt wird. Eine ruhige, verständliche, sehr empfehlenswerte Lektüre und ein praktikables Selbsttraining, das allerdings Geduld und Arbeit erfordert.

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