E L James Shades of Grey. Befreite Lust

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Inhaltsangabe zu „Shades of Grey. Befreite Lust“ von E L James

Als die noch unerfahrene Studentin Ana Steele den attraktiven und faszinierenden Christian Grey kennenlernt, beginnt sie eine gefährliche Affäre mit ihm, die das Leben von beiden für immer verändert. Doch schon bald ist Ana von Christians dunklen Leidenschaften verunsichert und verlangt nach einer tieferen Beziehung und mehr Nähe. Zunächst scheint sich Christian tatsächlich auf Ana einzulassen, und die beiden genießen ihre Leidenschaft und die unendlichen Möglichkeiten ihrer Liebe. Aber Ana ist sich bewusst, dass es nicht einfach sein wird, mit Christian zusammenzuleben. Ana muss vor allem lernen, Christians Lebensstil zu teilen, ohne ihre Persönlichkeit und ihre Unabhängigkeit zu verlieren. Und Christian muss sich von den Dämonen seiner Vergangenheit befreien. Gerade in dem Moment, als ihre Liebe alle Hindernisse zu überwinden scheint, werden Ana und Christian Opfer von Missgunst und Intrigen, und Anas schlimmste Albträume werden wahr. Ganz auf sich allein gestellt, muss sich Ana endlich Christians Vergangenheit stellen. (2 mp3-CD, Laufzeit: 18h 35)

Ein schöner Abschluss eines Megahypes, den ich im Großen und Ganzen nachvollziehen kann. Christian Grey ist zum Verlieben! ^_^

— Trami
Trami

Gut gelesen - leider sehr langatmig

— mysticcat
mysticcat

Ein wunderschöner Abschluss der Geschichte von Ana und Christian. Als Hörbuch unbedingt zu empfehlen!

— Nine_im_Wahn
Nine_im_Wahn

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  • schöner dritter Teil mit einigen Längen

    Shades of Grey. Befreite Lust
    Steffi_Leyerer

    Steffi_Leyerer

    30. June 2017 um 16:17

    Fifty Shades of Grey – Befreite Lust von E. L. James, gelesen von Merete BrettschneiderInhalt (Klappentext)Zunächst scheint sich Christian tatsächlich auf Ana einzulassen, und die beiden genießen ihre Leidenschaft und die unendlichen Möglichkeiten ihrer Liebe. Aber Ana ist sich bewusst, dass es nicht einfach sein wird, mit Christian zusammenzuleben. Ana muss vor allem lernen, Christians Lebensstil zu teilen, ohne ihre Persönlichkeit und ihre Unabhängigkeit zu verlieren. Und Christian muss sich von den Dämonen seiner Vergangenheit befreien. Gerade in dem Moment, als ihre Liebe alle Hindernisse zu überwinden scheint, werden Ana und Christian Opfer von Missgunst und Intrigen, und Anas schlimmste Albträume werden wahr. Ganz auf sich allein gestellt, muss sich Ana endlich Christians Vergangenheit stellen...Persönliche Meinung:Das Buch startet direkt schon in den Flitterwochen von Ana und Christian. Obwohl ihre unterschiedlichen Charaktere immer genügend Anlass für Spannungen bieten, genießen die beiden ihre Zweisamkeit. Doch diese wird jäh gestört, als in einem von Christians Gebäuden ein Brandanschlag verübt wird. Auch ein unheimlicher Verfolger und ein Einbrecher machen den beiden das Leben schwer. Als dann Ana auch noch ungewollt schwanger wird und Christian eine große Dummheit begeht, scheint das Chaos perfekt. Doch dann wird Christians Schwester Mia von einem großen Neider der Greys entführt und nur Ana allein darf das vereinbarte Lösegeld übergeben und begibt sich damit in Lebensgefahr.Das Buch hat meines Erachtens zwischendurch große Längen, in denen es so gut wie keine Handlung gibt. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen gibt es hier allerdings richtige Spannungsmomente, die dem Buch sehr gut tun. Auch die Erotik kommt natürlich nicht zu kurz, allerdings empfinde ich sie in diesem Teil nicht ganz so vordergründig wie in den ersten beiden Teilen. Hier werden meines Erachtens mehr die Schwierigkeiten der Beziehung zwischen Ana und Christian bzw. die Probleme aus Christians Vergangenheit thematisiert.Was mir auch gut gefällt, sind die teilweise sehr humorvollen Emails, die Ana und Christian sich immer wieder schreiben.Das Ende fand ich auch sehr ungewöhnlich, da im Epilog noch 2 Episoden aus der Sicht von Christian erzählt werden. Zum einen Christian's erstes Weihnachten bei den Greys und zum anderen noch seine ersten beiden Begegnung mit Ana.Auch Merete Brettschneider macht ihren Job – wie schon in Teil 1 und 2 – toll. Sie liest sehr gefühlvoll, sodass man sich sehr gut in die Situationen hineinfühlen kann.Fazit: Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Die Handlung mit den Spannungsmomenten, die Konflikte in der Beziehung, aber auch Merete Brettschneider als gefühlvolle Vorleserin. Das einzige, was mir ein wenig negativ auffällt, ist dass die Geschichte meines Erachtens nach unnötig in die Länge gezogen wird. Ein paar Kürzungen an einigen Stellen hätten nicht geschadet.Für das Gesamtpaket gebe ich auf jeden Fall 4 Sterne.

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  • Der schwächste Teil der Reihe

    Shades of Grey. Befreite Lust
    mysticcat

    mysticcat

    29. October 2015 um 13:10

    Schade, denn Befreite Lust ist für mich zwar ein würdiges Ende der Reihe, es war mir aber zu langatmig, mit zu vielen Zufällen. Hätte sich das Buch an der wesentlichen Haldung orientiert, hätte es zwar nur weniger an Umfang gehabt, mir aber viel besser gefallen. Den Einstieg bei den Flitterwochen fand ich wurderbar. Ein Krankenhausaufenthalt zum Beispiel hätte mir aber gereicht, und so häte bei dem Katz- und Maus- Spiel auch noch Einiges weggelassen werden können. Warum Mrs. Robinson auch in diesem Band wieder aufgewärmt wurde, ist für mich schleierhaft. Auch Christians Sicht hätte getrost weggelassen werden können, der Epilog auf maximal 3 Minuten gekürzt werden sollen. Fazit: Wieder großartig gelesen von Merete Brettschneider. Weniger wäre aber mehr gewesen.

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  • Rezension zu "Shades of Grey. Befreite Lust" von E L James

    Shades of Grey. Befreite Lust
    Nine_im_Wahn

    Nine_im_Wahn

    01. July 2013 um 21:51

    Ana Steele ist nicht mehr. Der kontrollsüchtige Christian hat sie zu seiner Frau genommen und nun lebt sie als Ana Grey ein völlig neues Leben, in dem ihr jeder Wunsch von ihrem sie liebenden Ehemann erfüllt wird. Ob nun in finanzieller oder sexueller Sicht... Doch noch immer verfolgen Christian die Schatten seiner Vergangenheit und ein erneuter Anschlag auf ihn und seine Firma bringen Angst in das Leben der Beiden. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mich der Zeitsprung zwischen dem zweiten Teil und diesem hier ziemlich gestört hat. Der letzte Band hat mit der Verlobung der Beiden geendet und am Anfang des dritten ist man plötzlich in deren Flitterwochen in Europa. Der Einstieg ist dadurch sehr schwer und die Rückblenden in Form von Träumen und Gedanken von Ana von der Zeit vor der Hochzeit machen es wirklich nicht wett. Das fand ich schon sehr enttäuschend. Allerdings war der letzte Teil von "Shades of Grey" abgesehen davon wieder Spannung pur! Es gibt genügend Action, eine Menge Liebe und wieder tolle und vor allem witzige Gespräche und E-Mails zwischen Ana und ihrem Christian, ehe diese Geschichte endlich zu ihrem verdienten und wunderschönen Ende kommt. Toll fand ich es auch, nach dem Epilog noch einen Zusatz auf der CD zu entdecken, von dem ich nichts wusste. Der Zuhörer erhält die Möglichkeit, die ersten Treffen der Beiden noch einmal aus der Sicht von Christian zu erleben und diese sind einfach nur abgöttisch witzig! Ich bin froh, dass ich doch über meinen Schatten gesprungen bin und diese Reihe zu hören begonnen habe. Als Hörbuch, gelesen von Merete Brettschneider, ist diese Geschichte wirklich absolut lustig und trotzdem auch wunderschön anzuhören. Ich persönlich würde allerdings nicht die Bücher lesen wollen. Es wäre einfach nicht das gleiche, denn Meretes Stimme ist es auch, die diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem macht! Fazit: Ein wunderschöner Abschluss der Geschichte von Ana und Christian. Als Hörbuch unbedingt zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Shades of Grey. Befreite Lust" von E L James

    Shades of Grey. Befreite Lust
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    28. November 2012 um 19:15

    Ich habe alle drei teile als Hörbuch gehört, Marete Brettschneider hat in allen drei teilen einen tollen Job gemacht und dieses Buch in ein tolles Hörbuch verwandelt. Zwischen diesem Teil und dem zweiten gibt es leider einen ziemlichen Zeitsprung. Eine Zeit über die ich gerne mehr gelesen hätte wird nur in einer Rückblende “bearbeitet”, dabei ist es ein Teil über den wir Frauen doch so gerne lesen. Aber der Platz wurde benötigt, denn Ana und Christian geraten mal wieder in das Visier von einigen, ihnen nicht so wohlgesonnenen Zeitgenossen. Jenen die schon im zweiten Teil ihr Unwesen trieben… aber dieses Mal ist es das Finale und genauso spannend und Gefährlich ist es. Es geht natürlich auch wieder zur Sache (ohne jetzt mal das Wort mit den drei Worten zu nennen ), aber bei weiten nicht mehr so viel wie in den ersten beiden Büchern. Aber immer noch genug für ein FSK 18 Siegel. Und auch das “Spielzimmer” kommt wieder nicht zu kurz. Ich muss aber auch sagen das mir der erste Teil gut gefiel, der mittlere super und der letzte, genauer gesagt der Epilog gar nicht, die Tinte hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. Und ich meine nicht die drei Bücher, sonder nur den dritten Teil. Der Schreibstil ist genauso wie in den ersten beiden teilen, wer sich also bisher nicht damit anfreunden konnte sollte dieses Buch nicht lesen, die innere Göttin ist weiterhin sehr aktiv und auch sonst kommen viele Sachen “wie gewohnt” vor. Christian ist auch weiterhin der Kontrollfreak. Aber mal ganz ehrlich? In der Hörbuchfassung finde ich es sogar ganz nett, ich habe die Bücher hier ja auch als gedruckte Fassung und damit bin ich bei weiten nicht so gut klar gekommen wie mit den Hörbüchern. Denn hier nervten mich diese ständigen Wiederholungen, in der Hörbuchfassung wird es eher zu einer Art “running Gag”. Aber auch sonst passt der Schreibstil von E.L. James für eine Hörbuchfassung sehr gut, ich habe oftmals das Gefühl gehabt als ob ich mit Ana in einem Café sitze und sie mir einfach eine Geschichte erzählt… nur das sie in der Gegenwart passiert. Rundum muss ich sagen hat mir dieser 3. und letzte Teil gut gefallen… wenn ich mal vom Epilog absehe…

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  • Rezension zu "Shades of Grey. Befreite Lust" von E L James

    Shades of Grey. Befreite Lust
    SinjeB

    SinjeB

    30. October 2012 um 18:13

    Kitschgetrimmter, langatmiger Trilogie-Abschluss ohne Pepp und Spannung Zum Inhalt: (Achtung: Wer die ersten beiden Bände nicht kennt, findet hier zwangsläufig Spoiler!) Ana sollte im siebten Himmel schweben. Christians ehemalige Sub Leila befindet sich in guten psychiatrischen Händen. Nach dem Party-Eklat sollte Mrs. Robinson kein Thema mehr sein, und Christian hat sich augenscheinlich vom Schreck des Hubschrauberabsturzes erholt. Turbulente kurze Beziehungsmonate liegen hinter Ana und Christian, aber sie sind glücklich in den Ehehafen eingelaufen. Entspannt verbringen sie luxuriöse Flitterwochen in Europa. Sie genießen ihre Liebe, und es gelingt Christian sogar, Ana ein klitzekleines Zentimeterchen von der Leine zu lassen, solange sie sich nicht oben ohne in der Mittelmeersonne räkelt. Unterdessen ermitteln Christians Profis zu Hause weiter, und als die frischgebackenen Eheleute zurückkehren, müssen sie bald feststellen, dass es tatsächlich jemand auf sie abgesehen hat. Doch dass sie eines Tages verfolgt werden und Ana eine wilde Autofahrt hinlegen muss, ist nicht ihr einziges Problem, denn der Ehestart gestaltet sich ebenso turbulent wie der Beginn der Beziehung. Christians Kontrollzwang bietet besten Nährboden für zahlreiche Streits, und beide müssen lernen, was es heißt, miteinander zu leben. Zusätzliche Sorgen entstehen, als Anas Stiefvater einen Autounfall hat, und als Ana herausfindet, wer ihre neue Großfamilie bedroht, setzt sie alles daran, sie zu beschützen. Und dabei bringt sie nicht nur sich selbst in Gefahr ... Meine Meinung: Ja, ich mochte Shades of Grey - Gefährliche Liebe, den zweiten Band der inzwischen bestimmt zu Tode analysierten Porno-oder-doch-nur-Schnulzkram-Trilogie von E. L. James. Das sollte doch eine gute Voraussetzung sein, den abschließenden Band mit gewisser Vorfreude in Angriff zu nehmen. Und am Anfang war auch alles noch gut. "Oh, Ana ist erwachsen geworden", ging es mir durch den Kopf, als Merete Brettschneider ihren Vortrag begann. Sie klingt fast weniger jugendlich, die Stimme gesetzter. Der leicht schrille Unterton, der vielleicht nicht jedem gefällt, aber doch zu Ana, die längst nicht schüchtern ist, sondern ab und an gehörig aufzumüpfen weiß, passt, weicht dem damenhaften Klang einer Mrs. Grey. Merete Brettschneider gelingt es ausgezeichnet, die unterschiedlichsten Facetten der Charaktere zur Geltung zu bringen und damit zu unterhalten. Es ist somit keinesfalls der Sprecherin anzulasten, dass ich nach den ersten Hörkapiteln erst einmal eingeschlafen bin und dann gezwungen war, einen gehörigen Packen der 19 Hörstunden zurückzuspulen. Im Prolog startet E. L. James zunächst recht vielversprechend mit einem Einblick in Christians Vergangenheit und legt in seinem Albtraum sein traumatisches Kindheitserlebnis dar. Sein Rettungsanker beim Erwachen ist Ana, und die sitzt dann in der nächsten Szene in der mediterranen Sonne und genießt die Flitterwochen. Fast wollte ich erleichtert aufatmen, dass uns der ganze Hochzeitsschnulz erspart wurde. Weit gefehlt, denn die Rückblende folgt auf dem Fuß, Hochzeitsnacht inklusive. Und ihr schließen sich endlose Luxuseskapaden der Honeymooners, nebst Christians Gehabe von wegen "dein Körper gehört mir/du gehörst mir" und Anas endlosen Beteuerungen "ich gehöre dir", an, die die Geduld tüchtig strapazieren und höchst erfolgreich darüber hinwegtäuschen, dass E. L. James im Vorgänger noch einen gewaltigen Spannungsschritt nach vorn unternommen und dort im Epilog dem potenziellen Bösewicht über die Schulter geschaut hat. Damit hat sie zwar ihrer Geschichte noch mehr Vorhersehbarkeit verliehen, aber die Frage nach dem Warum blieb unbeantwortet. Leider verliert man in der Zwischenzeit das Interesse an der Aufklärung. Zwar schickt die Autorin ihr High-Speed-Pärchen recht authentisch in den beiden unbekannten Ehealltag, in dem Anas Vorstellungen von Zweisamkeit und Christians Beziehungsunerfahrenheit hübsch aufeinanderprallen, doch auch hier löst Sex - und das stellt Ana selbst wiederholt sehr scharfsinnig fest - jedes Problemchen. Während Anas bebrilltes schmökerndes Unterbewusstsein mit ihrer inneren Göttin nach einem Beziehungsvierteljährchen zur alles überblickenden Mrs. Grey, der selbst Christians Psychologe nicht das Wasser reichen kann, verschmolzen ist, wird deren Nervfaktor endgültig von Christians dickem Portemonnaie abgelöst. Zu jeder Gelegenheit braucht Mr. CEO nur mit dem Finger zu schnippen und schon ist alles geregelt. Ana bekommt als Hochzeitsgeschenk einen Verlag zu Füßen gelegt, man baut sich ein Liebesnest in bester Lage und als Geburtstagsgeschenk muss sowieso ein Auto her. Und zwischendrin müpft Anas Unterbewusstsein kleinlaut (letzten Endes aber erfolglos), denn es will sich ein gewisses Maß an Selbstbestimmung bewahren. So wird Mrs. Grey im Designerfummel zur Arbeitsstätte chauffiert, wobei man glatt vergessen möchte, dass die Tinte auf ihrem Abschlusszeugnis noch nicht mal getrocknet ist, während sie nach kurzem Aufbegehren gegen Christians Stalkergetue immer wieder zum emotionalen Teenager mutiert und mit "aufgehendem" Herzen ein "mein Christian" nach dem anderen vor sich hin schmachtet. Das Potenzial, das sich im Suspense-Handlungsstrang verbarg, hat E. L. James meines Erachtens gründlich verschenkt, indem sie Christian in ein Imperium hineingeschrieben hat, worin das Sich-Sorgen und das Mitfiebern um die Protagonisten des Romans im Keim erstickt werden. Dabei liegt es keinesfalls am Genre des Liebesromans, in dem glückliche Ausgänge natürlich Pflicht, aber ernsthafte Höhen und Tiefen nicht von vornherein untersagt sind, dass es mir über mehrere Hörtage (immerhin mehr als 1800 Seiten) so gar nicht gelingen wollte, auch nur eine Sekunde Angst um einen der Charaktere zu entwickeln. Weder bangte ich um den Fortbestand der Liebesbeziehung noch ernsthaft um das Leben von Anas Stiefvater (wobei in diesem Falle Christian durchaus mit emotionaler Unterstützung überraschend Sympathiepunkte sammeln konnte). "Mrs. Robinson" wurde übertrieben zum Hasscharakter aufgespielt, um dann zur Statistin degradiert zu werden, und auch der im Grunde recht spannende Handlungsstrang um Neid und Intrigen geriet letztendlich doch zu banal, um in E. L. James' fiktionaler Hochglanzwelt ernst genommen zu werden. Nach der Lust, die laut Titel befreit wird, kann man tatsächlich suchen, denn im Grunde soll niemandes Lust befreit werden, sondern Ana arbeitet über drei Bände daran, Christians Facetten von seiner traumatischen Vergangenheit zu befreien. Dass dabei jede Menge Lust im Spiele ist, sei natürlich nicht bestritten, aber in dieser Hinsicht wird Shades of Grey wohl auf immer und ewig der erste Roman bleiben, bei dem meine innere Göttin Stoßgebete gen Himmel sendete, mir jede weitere erotische Begegnung der Charaktere zu ersparen. Dass mich da keiner erhört, war ohnehin klar ... Nur gut, dass ich ab und an eingeschlafen. Auch mit ihrem Zweijahressprung am Ende des Romans sowie einem sich anschließenden Ausschnitt, in dem das Kennenlernen der Turteltäubchen aus Christians Sicht in Ich-Perspektive geschildert wird, ist es der Autorin leider nicht gelungen, mir Christian als Traumprinz zu verkaufen, insbesondere jener überflüssige Nachsatz machte eventuell aufkeimende Sympathien wieder zunichte. Überhaupt gab es nur eine - wenn auch klischeehafte - Szene, in der ich mich tatsächlich mit Ana identifizieren konnte und ein Tränchen der Rührung verdrücken musste (und auch das ist wohl allein der nuancierten Interpretation Merete Brettschneiders zu verdanken). Zusammenfassend bestätigt Shades of Grey - Befreite Lust leider meine anfänglichen Befürchtungen, dass es dem netten Mädchen von nebenan, das keinen blassen Schimmer hat, wie attraktiv es eigentlich ist, im Schnelldurchlauf gelingen wird, den peitscheschwingenden Millionärsfuzzi von seinen abartigen sexuellen Vorlieben größtenteils zu kurieren und mit möglichst unverfänglichem Spielzeug (fast) traditionell KKK(+K)-mäßig (mit einem Extra-K für ein Bisschen Kink) in den Sonnenuntergang zu reiten. Damit wir auch alle schön weiter vom reichen Traumprinzen träumen, der sich nicht von der Bettkante schubsen lässt, während das reale Leben ohne Wohlstandsgejammer nebenan schnarcht ... Fazit: Shades of Grey - Befreite Lust bildet den langgezogenen Abschluss einer Trilogie, die ein unspektakuläres auf Hollywood zurechtgestutztes Pseudomärchen zelebriert und von allem zu viel bietet: - Hauptcharaktere, die sich überschätzen, sich gern mal stur im Kreise drehen und mitunter ziemlich weltfremd daherkommen, - Nebencharaktere, die liebenswert oder hilfreich sein oder für ordentlich Drama sorgen sollen, aber farblos bleiben, - ausgewalzte, allseits potente Erotikszenen - und eine High-Society-Welt, in der man sich, Aschenputtel Ana ausgenommen, schön unter sich verkuppelt und Geld alle Probleme löst. Leider bleiben dabei erotisches Knistern, Romantik und auch Spannung und eine bitter nötige Prise Humor gehörig auf der Strecke, sodass trotz der professionellen und durchaus gelungenen Hörbuchumsetzung Langeweile und Überdruss aufkommen. Schade um die viele Arbeit, die zweifelsohne trotzdem in dem Werk steckt. Gesamteindruck 3 von 5 Punkten (2/5 für Story und 5/5 für die Hörbuchumsetzung)

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